Mikroplastik im Menschen

25.10.2018 17:51

Ging ja in den letzten Tagen rum und passt, leider, eben auch gut hier in den Blog.

www.sueddeutsche.de/gesundheit/mikroplastik-mensch-1.4181146?fbclid=IwAR1zeDGlCXZgYdJu_Wo-pHjKuLB8y8MzoVm_9LL3w_f8SNV6I4qUd-vWiV4

  • Plastik in Gewässern wie auch in Böden wird immer mehr zum Problem.
  • Forscher haben winzige Plastikpartikel nun auch in menschlichen Stuhlproben gefunden - und zwar bei Probanden weltweit.
  • Über die Folgen für die Gesundheit ist bislang wenig bekannt.
In einer Pilotstudie haben Forscher aus Österreich nach eigenen Angaben erstmals Mikroplastik im Darm von Menschen nachgewiesen. Die Kunststoffpartikel wurden in Stuhlproben von allen acht Studienteilnehmern gefunden, wie die Medizinische Universität Wien und das österreichische Umweltbundesamt am Dienstag mitteilten.
Also das ist ja im Grunde nur folgerichtig und logisch, dass man das nun auch im Menschen, erstmal nur im Stuhl, aber immerhin, nachgewiesen hat, wenn man sich den Plastikoverkill weltweit mal anschaut.
 
Die Probanden im Alter zwischen 33 und 65 Jahren, die auf verschiedenen Kontinenten leben und sich nicht kennen, führten demnach eine Woche lang ein Ernährungstagebuch und gaben anschließend die Probe ab. Alle Teilnehmer nahmen in dieser Zeit in Plastik verpackte Lebensmittel oder Getränke aus PET-Flaschen zu sich, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Uni Wien und des österreichischen Umweltbundesamtes. Die Mehrzahl der Probanden aß auch Fisch oder Meeresfrüchte, niemand ernährte sich ausschließlich vegetarisch.
Ein Grund, wieso ich versuche, Plastik so weit es geht zu meiden. Aber man entkommt dem Wahnsinn ja nicht wirklich. Es ist ja auch in Meeresprodukten und Fisch enthalten und wird zunehmend zu einem globalen Problem.
 
Im Grunde ist das Mikroplastik nichts anderes als die Sichtbarwerdung unserer eigenen Verschmutzung mit den ganzen Maillardmolekülen, die ja auch mit dem Blutstrom jede Zelle des Körpers erreichen und dort Schäden anrichten können.
 
Genau diese innere Verunreinigung, oder besser: Belastung, spiegelt sich nun auch im Außen, wo eben nun winzige Teilchen alle Zellen und Organe des Organismus Erde verschmutzen. Egal ob Wasser, Boden, Luft oder Tiere. So wie sich die Mailliardmoleküle aus dem Kochprozess überall im menschlichen Körper finden, so finden sich nun die Stoffe aus dem Chemischen Industriekochtöpfen überall im Organismus Erde. Selbst in den entlegensten Gebieten.
 
Und vor dem waren es PAKs, also Polychlorierte Aromatische Kohlenwasserstoffe und andere, in der Natur so nicht vorhandene und erst in gigantischen Kochtöpfen zusammengebrauten Substanzen.
 
Und nach dem Mikroplastik wird es was Neues geben, wenn nicht endlich der Zusammenhang zwischen Innen und Außen erkannt wird.
 
Bei allen acht Personen fanden die Forscher Mikroplastik im Stuhl, im Mittel waren es 20 Mikroplastik-Teilchen pro 10 Gramm Darminhalt. "In unserem Labor konnten wir neun verschiedene Kunststoffarten in der Größe von 50 bis 500 Mikrometer nachweisen", erklärt Bettina Liebmann, die für Mikroplastik-Analysen zuständige Expertin im Umweltbundesamt. Vor allem die Vielfalt der Kunststoffe habe sie überrascht. Am häufigsten fanden sich Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) in den Proben.
Klassische Form der Selbstvergiftung.
 
In den Körpern von Tieren waren Forscher bereits in früheren Untersuchungen auf Mikroplastik gestoßen. Die größten Mengen fanden sich jeweils im Magendarmtrakt, jedoch waren kleinste Plastikteilchen auch in Blut, Lymphe und sogar in der Leber nachweisbar.
Irgendwie will man ja nun in aller Vorsicht Strohalme und andere Sachen verbieten:
 
Plastikteller, Plastikbesteck, beschichtete Becher, Trinkhalme oder Rührstäbchen: All das soll schon bald verschwinden.
Wir waren schon mal weiter. Zu DDR-Zeiten war der, jetzt muss ich erstmal schauen, wie man das richtig schreibt, Perlonbeutel ja in. Das waren Beutel aus Baumwolle und Kunstfasern, die aber ewig hielten und die als Einkaufsbeutel dienten. Plastikverpackungen gab es ja kaum. Nur Fisch in Dosen und ansonsten Glas. Der Rest kam in Papier und dann in den Perlonbeutel. Ich glaube, Milchprodukte wie Quark und so kamen auch in Plastikverpackungen. Die Mehrzahl der ohnehin eher dürftigen Auswahl war aber nicht in Plastik eingepackt. Ich erinnere mich noch an alle Beutel, die meine Mutter hatte und auch an die meiner Oma. Mit den Dingern ist man regelrecht aufgewachsen und die wurden auch bei Bedarf mal repariert. Ich seh die bunten Dinger immer noch vor mir und es war immer irgendwie eine Art Löwenfütterung, wenn meine Mutter mit vollen Beuteln heim kam. Die haben wir dann gleich mal untersucht und ähnlich wie Löwenjunge haben wir die besten Inhalte oft gleich mal weggefressen... lol.
 
Heute benutze ich zwei Baumwollbeutel zum Einkaufen. 
 
Es ist auch eine dramatische Verbesserung, wenn man seine Sachen weitestgehend selber anbaut und sie in der Natur sucht. Da spart man ja wirklich ungemein an Verpackungen ein.
 
Was  mich auch immer störte und was meinen Genuss oft erheblich dämpfte, waren die ganzen Plastikverpackungen bei Orkos und anderen Versendern. Egal ob Erdnüsse, Makadamias, Pekannuss, getrocknete Früchte, Datteln, Cashews ... alles kommt im Plastikbeutel oder eingeschweisst in Plastik.
 
Irgendwann, vielleicht hatte ich schon eine Plastiküberlastung, keine Ahnung, hatte ich eine richtige Sperre gegen alles Plastik. Seitdem will ich das nicht mehr.
 
Mikroplastik gelangt unter anderem durch Autoreifen-Abrieb, Zerkleinerung von Bauschutt oder Kosmetika in die Umwelt, vielfach vor allem in Gewässer. Eine Studie im Auftrag von Chemiekonzernen, Kosmetikherstellern, Wasserverbänden, Abfallentsorgern und Hochschulen hat ermittelt, dass rund 330 000 Tonnen dieses primären Mikroplastiks pro Jahr allein in Deutschland freigesetzt werden. Sekundäres Mikroplastik entsteht dagegen durch Verwitterung und Zerfall großer Plastikteile.
Es ist ja auch verrückt: man macht den Menschen eine Todesangst, dass sie stinken und somit waschen und duschen die dreimal am Tag, benutzen entsprechend Shampoos und Cremes gegen die dann entstehende trockene Haut, dann macht man ihnen Angst, sie seien nicht schön genug, also schmieren sie sich Make-up und Kram ins Gesicht, dann suggeriert man den Menschen, sie müssten immer schneller irgendwo hingelangen und somit fahren sie heute mehr Auto denn je....
 
Dazu dann die ganzen Plastik, die einfach so weggeworfen wird...
 
Die winzigen Kunststoffpartikel tauchen überall auf dem Planeten auf, selbst in den entlegensten Regionen der Arktis und Antarktis sind Forscher bereits auf die Partikel gestoßen. Auch die Tiefsee ist nicht mehr unberührt. Über die Folgen für die Umwelt und die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen ist bislang jedoch wenig bekannt.
 
Na reich, gesund und schön wirds wohl nicht machen!
 
Aber die Analogie zu den Mailliardprodukten finde ich mal wieder sehr treffend. Der Mensch braut sich jeden Tag einen von den Inhaltsstoffen weitestgehend unbekannten Chemiecocktail, Essen kochen genannt, zusammen, den er ohne große Bedenken in seinen Schlund steckt und dessen bis heute oft nicht wirklich bekannten Inhaltsstoffe, die eben erst durch den Kochprozess entstehen, über die Blutbahn in jede Zelle des Körpers transportiert werden.
 
Und genau das spiegelt sich zunehmend im Außen.
 

Der Fund der österreichischen Forscher überrascht das Institut nicht. "Die Aufnahme von Mikroplastik in den Magendarmtrakt und damit der Nachweis im Kot ist erwartbar, da etwa Zahnpasta mit Mikroplastik auch versehentlich verschluckt werden kann oder Lebensmittel solche Teilchen als Kontaminanten enthalten können", teilte das BfR am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Ein gesundheitliches Risiko durch Mikroplastik in Peelings oder Duschgelen ist laut BfR jedoch unwahrscheinlich. Bei dieser Partikelgröße sei eine Aufnahme über die gesunde und intakte Haut nicht zu erwarten. Allerdings gelangen die Teilchen ins Abwasser. Mikroplastik kann von Kläranlagen zudem nicht vollständig zurückgehalten werden.

Welcher Vollidiot mixt Mikroplastik in Zahnpasta?

Im Grunde kann eigentlich nur der Bioladen hier noch einen Ausweg bieten. Der Rest, was es da an Zeug gibt, scheint hochgradig gefährlich zu sein. Egal ob Mikroplastik, Alu in Deos, UV-Schutz in Lippenpflegeprodukten, krebserregende Erdölrückstände in Cremes ...

Entweder macht man es selber, lässt es bleiben oder wäscht sich mit normaler Seife und / oder Tonerde oder anderen natürlichen Produkten.

Im Grunde kommen wir aber immer wieder auf die Memik zurück:

Der erste Märchenerzähler mit seinen ungünstigen Memen hat im Wirtshaus eher ein Klima des Gegeneinanders, des Mißtrauens, der Vereinzelung und Vereinsamung bzw. Versinglung geschaffen.

Man könnte auch sagen der Verunsicherung (stinke ich?).

Sie lassen sich auch nicht durch Krankheitsrisiken von dem Konsum der Genußgifte abhalten. Sie sorgen für den bestmöglichen Umsatz.

Genau das kann man auch bei allen anderen Sachen sehen. Nicht nur bei den Genußgiften. Einmal verängstigt und umerzogen, können sie nicht mehr von den schädlichen Produkten lassen. Ich wette, dass der Verkauf sämtlicher problematischer hier im Blog schon behandelter Produkte nicht wesentlich zurückgehen wird, sollte man es nicht ausdrücklich verbieten und vom Markt nehmen.

Das geht einfach weiter.

Selbst wenn die Plastikklumpen scheissen würden, egal.

Dieser Wirt mit den ungünstigen Memen erziehlt maximalen Gewinn. Er und nur er ist es, der den Markt beherrschen wird, und sein Märchenerzähler wird nach und nach die gesamte öffentliche Meinung bilden. Mit seinen Unwahrheiten, Manipulationen, mit seiner Gehirnwäsche, mit seinen Viren in Seele und Geist, mit seinen ungünstigen Memen, mit denen er selber verseucht ist.

Ich habe heute eine Reportage über zwei junge Amerikaner auf dem Appalachien-Trail gesehen. Das ist ein ca. 3.500km langer Wanderweg im Osten der USA. Ich habe eigentlich nur die Bilder gesehen und den Ton aus gehabt (gibts auch auf youtube hier), weil ich noch anderes zu tun hatte und ich habs auch nicht von Anfang an gesehen. Interessant war, dass das Mädel (und auch andere Wanderinnen, da schaut man(n) ja nun als erstes hin), obwohl sie keine Schminke trug und wahrscheinlich schon monatelang da im Dreck unterwegs war, gesund, fit und somit auch sehr attraktiv aussah. Und zwar auf eine ganz natürliche Art und Weise, was unweigerlich dann passiert, wenn man lange in der Natur und in frischer Luft unterwegs ist und sich ausreichend bewegt.

Es braucht vieles einfach nicht, wo die Menschen meinen, ohne das könnten sie nicht leben.

Es ist eben alles eine große Verasche, um die Menschen dazu zu verführen, zu kaufen.

Und am Ende fallen uns immer mehr der Auswirkungen einer solch manipulierten und unbewussten Gesellschaft auf die Füße.

Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace gehen die Pläne nicht weit genug. Sie kritisieren vor allem, dass die Definition von Einwegplastik viel zu eng gefasst werde. Die Plastikproduzenten dagegen halten die Regeln für zu scharf. Sie befürchten erhebliche Verluste.

Man hätte erst gar nicht auf dieses Pferd setzen sollen. Hat man aber und nun muss man zurückrudern und das gefällt den Produzenten natürlich nicht. Die wollen halt um des Profits wegen weiter das Zeug produzieren.

Man sieht eigentlich überall, dass sich die Sachen, wie wir sie eigentlich machen müssten und wie wir sie tatächlich handhaben, beißen. Überall machen wir (in der globalen Masse) genau das Gegenteil von dem, was eigentlich gesund und lebensförderlich wäre. Das geht bei der frühkindlichen Betreuung los, geht über den Konsum, die Landwirtschaft, die Ernährung, Bewegung, Mobilität, Energiegewinnung usw. bis hin zum Zusammenleben. Überall fordert das unnatürliche System eben immer wieder unnatürliche und damit eben "falsche" Verhaltensweisen.

Es gibt zwar immer wieder Ausreißer, Aussteiger, Querköpfe und gelebte Alternativen, aber in der Masse sieht man seit mindestens 70 Jahren keine wirkliche Veränderung. Im Gegenteil, das falsche Leben, die Normopathie, wie es Maaz nennt, wird weiter getrieben und breitet sich global immer mehr aus.

Was erhofft man sich eigentlich? Was erhofft man zu gewinnen?

Jetzt will man also Strohhalme verbieten. Und die Haltestangen von Luftballons. In der EU.

Das wirkt auf mich regelrecht absurd, wenn man bedenkt, dass das meiste Plastik nicht aus der EU in die Meere gelangt, sondern durch Dritte-Welt- und Schwellenländer, die zwar mit Plastikartikeln überschwemmt werden, aber keine geordnete Müllentsorgung kennen und denen das ganze Problem auch oft vollkommen egal ist und ein Verbot von Mikroplastik in Drogerieprodukten weiterhin auf sich warten lässt. 

Ein Kommentar zum Artikel auf tagesschau.de:

Grundsätzlich kann man diesen Schritt nur gut heißen, aber sind es wirklich die Europäer, die für den Großteil des Mülls im Meer verantwortlich sind?
Hier verhält es sich ähnlich wie mit der Luftverschmutzung. Die EU geht mit gutem Vorbild voran, ist aber nicht (mehr) der Hauptverantwortliche. Ich habe heute noch gelesen, dass die Asien-Pazifik Region mehr als ganz Europa und Nordamerika zusammen emittieren und so wird es sich auch mit der Verschmutzung der Meere durch Plastik verhalten...

Mal schauen wie viel Einfluss diese Entscheidung nachhaltig auf die Meere und die Wirtschaft hat...

und

Und wo bleibt das Verbot von Mikroplastik...

...in Kosmetikprodukten & co.? Absoluter Wahnsinn, dass das nicht schon längst verboten ist und die Industrie hätte mit Sicherheit keine Probleme biologisch abbaubare Ersatzstoffe zu finden, die vielleicht einen Hauch teurer sind.

Was die EU macht ist dagegen reine Kosmetik bzw. die Wirkung dürfte sehr gering sein. Aber man will ja bloß keinen weh tun, also keiner Industrie. Die Bevölkerung ist dem Elitenverein völlig egal.

Schauen wir mal, wie sich das alles noch entwickeln wird.

Ich halte es für tragisch, dass man nun gerade die topgesunden Meeresprodukte, die ja laut Weston Price mit zum Besten gehören, was es gibt, nun so kontaminiert.

Es braucht einfach viel mehr echte Rohköstler... Millionen, die auch eine gewisse Bewusstwerdung erfahren haben, dann würde sich wahrscheinlich wirklich etwas fundamental ändern. Dann würde es wieder Gärten und gesunde Tiere, sauberes Wasser und glückliche Kinder in dörflichen Gemeinschaften geben. Mit der Rohkost ändern sich ja viele Sichtweisen auch in anderen Bereichen und man ist nicht nur im Bereich der Ernährung an mehr Natürlichkeit interessiert. Das überträgt sich ja dann in viele andere Lebensbereiche wie eben auch Sexualität, Liebe, Bewegung, Versorgung, Wohnen, Lernen usw...

Na schauen wir mal...

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