Mit den Männern gehts anscheinend abwärts

18.01.2019 22:51

Es sieht nicht gut aus:

Männer in der westlichen Welt produzieren nur noch halb so viele Spermien wie vor 40 Jahren. Wenn das so weitergeht, sind sie 2050 zeugungsunfähig. Was gefährdet ihre Potenz?

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/maenner/sperma-immer-mehr-maenner-sind-zeugungsunfaehig-mit-dramatischen-folgen_id_10142767.html

Tja.. das unser Lebenstil alles andere als gesund ist, zeigt sich eben auch hier. Und die Natur schlägt eben auch zurück: je unnatürlicher und verrückter alles wird, desto weniger sollen sich solche Menschen anscheinend fortpflanzen. Das ist auch eine Art Rückkopplungs- und Regelungseffekt. Man stirbt eben aus, wenn man es mit allem übertreibt.

Eine internationale Wissenschaftlergruppe um Hagai Levine von der Hebrew University in Jerusalem hat in einer Metastudie Samenspenden von 42.935 Männern ausgewertet und festgestellt, dass die durchschnittliche Spermienzahl pro Samenerguss zwischen 1973 und 2011 um knapp 60 Prozent gesunken ist – von 338 Millionen auf 138 Millionen. Und der Abwärtstrend ist noch nicht gestoppt: Jedes Jahr werden es 1,6 Prozent weniger Samenzellen. „Das ist ein dringender Weckruf“, warnt Levine. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist in spätestens 30 Jahren für die meisten Paare eine Zeugung auf natürlichem Weg nicht mehr möglich.

Na ja, also es drückt sich eben auf allen Ebene aus. Egal ob im Norden die Gletscher schmelzen oder irgendwo die Plastikinseln im Wasser schwimmen oder die Spermienzahlen sinken. Im Grunde sind das alles nur die Folgen einer unvernünftigen, gierigen und süchtigen Lebensweise.

Im Grunde geliefert wie bestellt.

Betroffen sind vor allem Männer aus Europa, Nordamerika und Australien sowie Neuseeland. Genug Spermien liefern dagegen Männer aus Südamerika, Afrika und Asien.

„Das müssen wir unbedingt klären“, sagt Levine. Der Spermamangel ist nicht nur ein schlechtes Zeichen für die Zukunft der Menschheit, sondern auch ein grundsätzliches gesundheitliches Warnsignal. „Weniger Spermien gehen einher mit mehr Krankheiten und frühem Tod“, sagt Levine. „Dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich belegt.“

Eine sinkende Spermienzahl erhöht insbesondere das Risiko, an Hodenkrebs oder am Herz zu erkranken. Wer weniger als 15 Millionen Samenzellen pro Milliliter Ejakulat produziert, landet 50 Prozent häufiger im Krankenhaus als Männer mit über 40 Millionen Spermien pro Milliliter.

Na ja, also wenn man viele Spermien produziert, ist man eben auch gesünder! Viele Spermien ist ja in der Natur schlechthin ein Zeichen von Gesundheit. Und gerade im Westen, also Europa, USA, Kanada, Australien und Neuseeland haben wir ja alle den gleichen ungesunden industriellen Lebensstil.

Oder sie haben jetzt den Beweis gefunden für die White genocide conspiracy theory.

Kommt ja mittlerweile immer häufiger vor, dass sich Verschwörungstheorien bewahrheiten...lol

Aber bevor man in diese Richtung überhaupt nur einen Gedanken verschwendet, müsste man erstmal schauen, wie die Männer und auch die Mütter heute so leben. Und zumeist reicht das schon, um das Desater zu erklären.

Schuld daran könnten nach Ansicht von Wissenschaftlern vor allem Umwelt- und Lifestyle-Einflüsse sein, darunter Übergewicht, Alkohol, Zigaretten und Giftstoffe in der Umwelt. Unter starkem Verdacht stehen sogenannte EDCs (Endocrine Disrupting Chemicals). Dabei handelt es sich um hormonell wirksame Chemikalien, zum Beispiel Weichmacher in Plastik oder UV-Blocker in Sonnencreme. Es gibt Tausende davon, und die Wirkung der meisten ist noch kaum erforscht.

Also man ist fassungslos. Es gibt Tausende davon, und die Wirkung der meisten ist noch kaum erforscht?! Also macht nur mich das wütend oder was ist da los? Das sind doch Experimente am Menschen! Du gehst in die Drogerie, kaufts naiverweise etwas für die Lippen und zum Sonnenschutz, alles vorher schön beworben und dann wird man impotent davon, oder unfruchtbar.

Ich kann doch nicht tausende Chemikalien so mir nichts dir nichts unters Volk bringen und dann sagen: tja, Pech gehabt! Jetzt können wir das auch nicht mehr rückgängig machen, weil dann bricht die Wirtschaft zusammen. Also im Grunde müssten mandie alle ...

Aber man hat ja beim Glyphosat gesehen, wie das läuft.

Und das ist es eben: wie soll sowas auf Dauer funktionieren?

Eben.

Gar nicht.

Und es gibt da auch keinen Weg raus.

Weil: Wirtschaft muss wachsen. Schaut mal hier:

Deutschlands Topmanager haben in dieser Woche Post vom mächtigsten Mann der Finanzmärkte erhalten. In einem dreiseitigen Brief, der dem Handelsblatt vorliegt, fordert Blackrock-Chef Larry Fink langfristiges Wachstum und Profitabilität. „Das globale Umfeld wird immer fragiler und macht Unternehmen und Regierungen anfälliger für kurzfristiges Handeln“, schreibt er.

www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/boerse-inside/vermoegensverwaltung-das-fordert-blackrock-chef-fink-in-seinem-brief-an-deutsche-topmanager/23877598.html?ticket=ST-295446-nwgfYKqO3bgXPiggWmJn-ap1

Black Rock verwalten ein gigantisches Vermögen und die Leute, die dort investieren, wollen natürlich immer mehr als das, was sie vorher reingepackt haben in den Fond. "Mach mir aus meinem Geld mehr Geld!". Und das geht nur mit entsprechendem Wirtschaftswachstum. Und wenn der merkt, ups, da geht es nicht mehr vorwärts, dann schreibt der auch mal einen Brief an die ganzen Topmanager, dass die gefälligst langfristiges Wachstum zu organisieren haben.

Und dazu gehören eben auch all die Branchen, die die obrigen Produkte, die die Spermien killen und die Jungs "weich" machen (wahrscheinlich heissen die deswegen Weichmacher) herstellen: bitte langfristiges Wachstum, also mehr Absatz, mehr Effizienz, weniger Lohnkosten usw realisieren.

Es lohnt sich, diesen Artikel zu lesen. Man sieht auch hier: wirkliche Probleme werden weiterhin nicht angefasst. Man bleibt eher an der Oberfläche, auch wenn die da was von nachhaltigem Investments schwafeln. Machen wir uns nichts vor: 90% der Produkte, die wir konsumieren, sind bestenfalls nutzlos. Auf die könnte man vollkommen verzichten. Ob das die ganzen Deos sind, Make-up, die vielen Klamotten, die vielen Schuhe, das viele Plastikspielzeug, die vielen Sprays, Parfüms... die Leute vermüllen ja und die Wohnungen sind voll mit unnützen und manchmal eben auch schädlichen Produkten.

Wenn die Menschen aufhören, dass alles zu konsumieren, dann schreibt der ganz andere Briefe!!! Und auch an andere Leute.

Na ja....

Das "Schöne", die Jungs können dann alle ohne Kondon wie sie wollen!

Nur blöd, dass nicht nur die Spermienzahl sinkt, sondern dass, und das ist schon lange meine Beobachtung, die Jungs immer weicher werden.

Man weiß allerdings, dass Phthalate, die Weichmacher aus dem Plastik, im menschlichen Körper das weibliche Hormon Östrogen imitieren. Jährlich werden viele Millionen Tonnen Phthalate hergestellt. Sie lauern überall: in Verpackungen für Lebensmittel, in Plastikflaschen, in Kosmetika, in Medikamenten, Spielzeugen und Textilien. Wir nehmen sie mit der Nahrung und der Luft auf. Die Wirkung ist dramatisch: Die Körper der Menschen werden weiblicher, auch die der Männer.

Macht euch mal das Ausmaß klar. Und die Folgen. Was das für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet. Dagegen war Contergan ein Kindergeburtstag! Und das hier ist viel fieser, weil schleichend und nur schwer zu sehen und vor allem FLÄCHENDECKEND. Die Auswirkungen von Contergan war sofort zu sehen. Und nachhaltig erschreckend.

Das hier ist etwas, was viel weiter verbreitet ist, aber viel schwerer wahrgenommen werden kann.

Und wieder sind es Schwangere, die hier vergiftet werden:

Schon während einer Schwangerschaft wirken Phthalate auf den Fötus. Die Reproduktionsmedizinerin Shanna Swan von der Mount Sinai School of Medicine in New York hat den Effekt untersucht. Sie sagt: „Wenn die Hoden des ungeborenen Jungen in der achten Schwangerschaftswoche beginnen, das männliche Hormon Testosteron zu produzieren, produzieren sie wegen der Phthalate weniger davon.“ Die Folgen sind im Erwachsenenalter zu sehen: weniger männliche Männer, kleinere Hoden und Penisse und weniger Spermien.

Während man bei Contergan sofort sah, was da passiert ist, ist es hier viel schwerer wahrzunehmen:.

Die Verweiblichung der Männer durch Phthalate lässt sich messen. Es gibt eine skurrile Kennziffer für die Männlichkeit, die anogenitale Distanz (AGD). Sie bezeichnet den Abstand zwischen den Genitalien und dem Anus, den sogenannten Damm. Normalerweise ist die AGD bei Männern etwa doppelt so groß wie bei Frauen – eine viel eindeutigere Unterscheidung als Körpergröße oder Muskelmasse. Männer, deren AGD unter 52 Millimeter liegt, sind siebenmal häufiger vermindert fruchtbar als Männer mit einer AGD über 52 Millimeter.

Schon während einer Schwangerschaft wirken Phthalate auf den Fötus. Die Reproduktionsmedizinerin Shanna Swan von der Mount Sinai School of Medicine in New York hat den Effekt untersucht. Sie sagt: „Wenn die Hoden des ungeborenen Jungen in der achten Schwangerschaftswoche beginnen, das männliche Hormon Testosteron zu produzieren, produzieren sie wegen der Phthalate weniger davon.“ Die Folgen sind im Erwachsenenalter zu sehen: weniger männliche Männer, kleinere Hoden und Penisse und weniger Spermien.

Die Verweiblichung der Männer durch Phthalate lässt sich messen. Es gibt eine skurrile Kennziffer für die Männlichkeit, die anogenitale Distanz (AGD). Sie bezeichnet den Abstand zwischen den Genitalien und dem Anus, den sogenannten Damm. Normalerweise ist die AGD bei Männern etwa doppelt so groß wie bei Frauen – eine viel eindeutigere Unterscheidung als Körpergröße oder Muskelmasse. Männer, deren AGD unter 52 Millimeter liegt, sind siebenmal häufiger vermindert fruchtbar als Männer mit einer AGD über 52 Millimeter.

Da könnt jetzt mal anfangen zu messen!

Die Jungs werden dann wahrscheinlich auch weibischer. Also fühlen sich wie Frauen, reagieren so, was dann auch politische Auswirkungen hat. Der ganze Genderkram ist wahrscheinlich auf eine Massenvergiftung zurückzuführen. Auf entsprechende Expositionen im Mutterleib. Und dann fordern Männer ihre Frauenrechte ein.

Das sind natürlich alles vollkommen irre Entwicklungen.

Aber die Masse kommt einfach auch nicht raus aus ihrem Trott!

So läuft das normalerweise. Aber neuerdings mischen sich immer wieder endokrine Disruptoren in das komplexe System der Zeugung ein. Professor Timo Strünker vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie an der Uni Münster hat festgestellt, dass Weichmacher und UV-Blocker im weiblichen Körper wie Progesterone agieren und den Spermien schon weit vor dem Ziel vorspiegeln, sie hätten das Ei erreicht.

Schöne Falle: ohne Sonnencreme Todesangst vor Hautkrebs, mit Sonnencreme unfruchtbar. Bitte entscheiden Sie sich jetzt.

Da gibts nur eins: wer heute Kinder haben will, muss mal zwei drei Jahre nach Madeira, oder einer anderen abgelegenen Insel. Dann vollkommener Verzicht auf den ganzen Scheiss, selber was anbauen, selber fischen gehen, sich so natürlich wie möglich bewegen. Keine Pestizide. Erstmal entgiften, sich stärken, alles meiden, was nach endokrinem Disruptor (Disruptoren waren übrigens die Waffensysteme der Romulaner in Star Trek) aussieht und dann wird das schon wieder.

Aber das muss man den Leuten erstmal beibringen: weniger ist mehr.

Da man den EDCs derzeit kaum entkommen kann, lautet der Rat der Ärzte an junge Männer, die übrigen Risiken zu minimieren: Hören Sie auf zu rauchen. Trinken Sie weniger Alkohol. Treiben Sie Sport, vermeiden Sie Stress, und haben Sie regelmäßig Sex.

Großflächige Verseuchung. Und was hilft dieser Tipp den Schwangeren, die dann aufgrund der Disruptoren verweiblichte Männchen produzieren? (Man sehe mir meinen Biologensprech nach).

Wenn man dem Zeug HIER nicht entkommen kann, muss man entweder auswandern, oder aufs Land ziehen und dort eben alles, was nach Plaste und Elaste aussieht und den ganzen übrigen Schrott gleich mit, entsorgen. Wird schwierig, ich sehe es bei mir. Das Zeug ist ja überall.

Die Jungs können sich mit Sport und Kram schon wieder aufpäppeln. Aber wie gesagt, was hilft das den Mädels und den ungebohrenen Kindern, die damit konfrontiert werden.

Und wie immer ist wieder keiner wirklich dafür verantwortlich...

Ist eben so...Pech gehabt.

Aber man merkt eben, dass JEGLICHES Misstrauen gegen das, was aus den Laboren und der Industrie kommt, gerechtfertigt ist.

Man muss wirklich sagen: Finger weg!

Aber wenn das wirklich mal Millionen machen, dann schreien wieder irgendwelche Leute, dass die Wirtschaft zusammen bricht.

Na ja, mein Erweckungserlebnis hatte ich damals beim BSE-Skandal in England. Da haben die ja den Kühen quasi die Schafe als Kraftfutter verfüttert und die bekamen dann BES. Das hat natürlich die Landwirtschaft massiv getroffen und sofort wollte man das eingrenzen.

Ich erinnere mich noch ganz genau an eine Fernsehsendung, wo der britische Landwirtschaftsminister oder irgendeiner, der da auch wichtig war, ein Steak aß und seine Kinder das auch mitessen musste. Da haben wir es schon:

„Der Verzehr von britischem Rindfleisch ist ohne Risiko. Ob Kinder, Erwachsene, oder Krankenhauspatienten; sie alle können unbedenklich britisches Rindfleisch verzehren.“

Die gleiche Botschaft wurde auch von Landwirtschaftsminister John Gummer ausgegeben. Um der wachsenden Panik in der britischen Öffentlichkeit entgegenzutreten, fütterte er seine kleine Tochter vor laufenden Kameras eigenhändig mit einem Hamburger und bekräftigte:

„Es gibt keinen Grund zur Sorge, ich werde weiterhin Rindfleisch essen und meine Kinder auch.“

Da war mir klar: die opfern sogar ihre eigenen Kinder, wenns drauf ankommt.

Also man braucht von der Seite keine Hilfe erwarten, denn wenn denen schon die eigenen Kinder...

Man wusste ja damals wirklich nicht, was da los ist.

Heute weiß man es.

Eine internationale Wissenschaftlergruppe um Hagai Levine von der Hebrew University in Jerusalem hat in einer Metastudie Samenspenden von 42.935 Männern ausgewertet und festgestellt, dass die durchschnittliche Spermienzahl pro Samenerguss zwischen 1973 und 2011 um knapp 60 Prozent gesunken ist – von 338 Millionen auf 138 Millionen. Und der Abwärtstrend ist noch nicht gestoppt: Jedes Jahr werden es 1,6 Prozent weniger Samenzellen. „Das ist ein dringender Weckruf“, warnt Levine. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist in spätestens 30 Jahren für die meisten Paare eine Zeugung auf natürlichem Weg nicht mehr möglich.
 
 
 
Männer in der westlichen Welt produzieren nur noch halb so viele Spermien wie vor 40 Jahren. Wenn das so weitergeht, sind sie 2050 zeugungsunfähig. Was gefährdet ihre Potenz?
Männer in der westlichen Welt produzieren nur noch halb so viele Spermien wie vor 40 Jahren. Wenn das so weitergeht, sind sie 2050 zeugungsunfähig. Was gefährdet ihre Potenz?
Männer in der westlichen Welt produzieren nur noch halb so viele Spermien wie vor 40 Jahren. Wenn das so weitergeht, sind sie 2050 zeugungsunfähig. Was gefährdet ihre Potenz?

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