Nachtrag

16.02.2018 23:12

Ich höre ja oft, dass Mütter mit der Rohkost aufhören, weil sie wollen, dass die Kinder nicht alleine sind, oder sich ausgegrenzt fühlen. Also wird wieder gekocht. Da habe ich in den letzten 18 Jahren viele Beispiele mitbekommen. Auch essen ja viele ehemalige Orkosianer wieder teilweise gekocht, um sich anzupassen. 

Ich hatte gerade nochmal über das Thema Vergiftungen nachgedacht und mir vorgestellt, wie man leben müsste, um das zu verhindern. Also Bioessen, keine Plastik, keine Möbel mit Flammschutzmittel usw. Dann hat man wahrscheinlich gesunde und "normale" Kinder.

Nur: würden die sich dann nicht auch einsam fühlen unter den ganzen Verrückten?

Müsste man dann nicht sogar absichtlich eine Schädigung herbeiführen, damit die nicht "aus der Rolle fallen"?

Krishanmurti hatte recht:

It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.

(Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepaßt an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein.)

Aber ich wette, es gäbe TAUSENDE Eltern, die lieber ihre Kinder schädigen, vorsätzlich und mit Absicht (!) als unangepasst zu sein. Das sieht man in der Rohkost, aber auch in allen anderen Bereichen. Bonbons sind nachweislich zahnschädigend, aber dennoch gibts die selbst bei Gesundheitsbewussten ab und an, um dazuzugehören, Handys und Computer sind für Gehirnentwicklung der Kinder nachweislich schädlich (siehe Prof. Manfred Spitzer), dennoch wird der Zugang gewährt, weil man dazugehören möchte...

Man muss sich langsam fragen, ob der Mensch nicht vielleicht doch eine Irrweg der Evolution ist. Denn alles, was bisher das Überleben sicherte, von den Instinkten bis zu sozialen Strukturen, wird nun zum Klotz am Bein und zum Nachteil. Einfach weil wir uns eine Umwelt geschaffen haben, wo wir und unsere Instinkte nicht mehr reinpassen.

Und wenn etwas nicht mehr reinpasst, stirbt es aus (sieht man ja an den Geburtenraten) oder muss sich anpassen.

Die Menschen der Zukunft werden wahrscheinlich fähig sein, Mikroplastik zu entgiften und sozial fähig sein, als Verrückte unter Verrückten zu leben.

Oder aber man findet den Mut, die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Nur danach sieht es ja gerade in der Masse garnicht aus.

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