Neu bei Twitter

10.05.2020 10:41

Eines vorneweg: ich habe früher mal ganz gerne die Bücher von Peter Scholl-Latour gelesen. Die waren nicht immer erhebend, aber dennoch irgendwo informativ und der Mann war immer vor Ort und hat aktuelle Entwicklungen immer auch in einen geschichtlichen Kontext gesetzt.

Kurz vor seinem Tod gab er noch ein Interview, indem sein berühmtestes Zitat stammt:

Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

www.heise.de/tp/features/Scholl-Latour-Wir-leben-in-einer-Zeit-der-Massenverbloedung-3364167.html?seite=all

In der Coronakrise sieht man genau diese mediale Massenverblödung. Statt sachlicher, ausgewogener und nüchterner Information haben wir Angstmache, Panik, falsche Zahlen, Vereinfachungen, Emotionen und Beschuldigungen.

Ich bin ja neu auf Twitter und da gibt es ja so Hashtags und einer, der gerade im Trend ist, heisst Covidiots. Gibts auch auf Deutsch, Covidioten. Da regen sich die Menschen über die auf, die sich nun nicht mehr länger einsperren lassen wollen, die demonstrieren, die keine Maske tragen wollen usw usw.. natürlich sieht man sich selber als der Gute, der Omaschützer, derjenige, der auf der richtigen Seite steht, alle anderen sind Idioten, Trottel, gemeingefährlich, die armen Omas.

Sorry, aber wollte man die Omas nicht erst kürzlich eh entsorgen, weil Umweltsäue?

Nein, man sieht hier wieder eines: man hat ein ungemein starkes Bedürfnis, auf der richtigen Seite zu stehen. Man will gut sein, richtig ... im Grunde sehnt man sich nach Liebe.

Diese ganze Situation ist ein Ausdruck von mangelnder Mutterliebe und fürsorgliche Betreuung im Kindesalter. Mangelnde Mutterliebe, mangelnde Nähe, mangelnde gemeinsame Erlebnisse, Lachen, Zuwendung, mangelnde energetische Erfüllung.

Auf diese Verhältnisse sind wir genetisch programmiert:

 c8.alamy.com/comp/K82NKW/juhoansi-or-san-bushmen-woman-with-baby-at-her-back-grashoek-they-K82NKW.jpg

Solche emotionalen Verhältnisse erwarten wir, wenn wir auf die Welt kommen, denn das war es, was uns hat überleben lassen.

Und was kriegen wir? Kinderkrippe, giftige Umwelt, Impfungen, verrückte Mütter, die nicht mehr wissen, was Kinder brauchen.

Und genau dieser Mangel an Ur-Erfüllung macht die Menschen später zu Mitläufern, zu lenkbaren Schafen, zu verunsicherten, wütenden, selbstschädigenden und im Selbtwert beeinträchtigten Menschen.

Wenn man diese Ur-Erfüllung nicht hatte, dann bleibt ein beschädigtes Selbstwertgefühl zurück. Da man damit wirklich schwer zurechtkommt, ruft man jetzt: Aber schaut! Ich bin doch gut! Ich bin doch gegen die Bösen, ich bin doch auf der richtigen Seite!!

Tragisch und unendlich traurig.

Und die Medien lenken diese Menschen dann für ihre Zwecke: gegen Russland / Putin, gegen Trump, gegen die AfD, für die Migration, für das Klima... und es ist auch egal, dass wir hier Fakten haben, die skeptisch machen sollten, egal, man möchte nicht schon wieder das Gefühl haben, falsch zu sein.

Deswegen gibt es wohl auch keine ergebnisoffene Diskussion mehr, wo am Ende ein Konsens steht und eine gemeinsame Erkenntnis, sondern man steht sich feindselig gegenüber.

Und viele Menschen haben eben das dringende und tiefe Bedürfnis, auf der richtigen Seite zu stehen. Nicht (wieder?) auf der Falschen!

Denn man MUSS ja falsch sein, sonst würde man ja geliebt und hätte alles bekommen, was man gebraucht hätte. Dann wäre man ja getragen worden, dann wäre man geliebt worden, dann wäre man gestillt worden, dann würde man IMMER zur Mutter kommen dürfen, dann wäre man energetisch erfüllt und von Anfang an vollwertiger Teil der Gemeinschaft.

Und da man das nicht hatte, bleibt eine schmerzliche Lücke und das Gefühl "falsch" zu sein. Vielleicht fühlt man sich dann auch "hässlich", zu dick, zu dünn, irgendwas, aus dem sich dann später viele Probleme ergeben, aber eben auch das Bedürfnis, auf der richtigen Seite zu stehen.

NIE WIEDER FALSCH SEIN.

Tragisch, weil es eben das sachliche Denken ausschaltet.

Selbst wenn die Coronazahlen wieder hochgehen, was ist dabei?

Wir wissen ja, dass 90% keine schweren Symptome haben werden und die Risikopatienten kann man schützen! Das musste jeder Patient mit Leukämie oder mit Transplantaten die Jahre davor auch schon machen.

Ja, dann gehen die Zahlen eben hoch. Es ist kein Ebola, sondern viele werden ganz ohne Symptome oder nur mit leichten Symptomen eine Immunität ausbilden und somit gerade die Alten und die Risikopatienten schützen.

Und jeder hatte in den letzten Wochen Gelegenheit, sein Leben zu ändern und auf eine gesunde und vitalstoffreiche rohkostbasierte Ernährung umzustellen! Es wachsen dutzende essbare und hochgesunde Wildkräuter gerade, der Garten wirft langsam die ersten Salate ab, die Sonne regt die Vitamin D Produktion an.

Jeder hatte also die Chance, sich selber entsprechend zu verändern.

Wie lange will man denn das Leben einsperren und zu welchen Zweck?

Wir müssen uns dem stellen!

Es als eine Chance sehen, selber wieder gesünder zu werden.

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