Noch ein Kommentar

11.01.2019 23:43

Einen Kommentar zum Thema "toxische Männlichkeit" möchte ich noch teilen, weil er aus meiner Sicht gut passt, eben weil er eine Fehlentwicklung aufzeigt:

Einer vaterlosen Gesellschaft kommen die positiven männlichen Eigenschaften

abhanden.

- Rationalität
- Intellektuelle Aufrichtigkeit (Ehrlichkeit)
- Fähigkeit komplexe Zusammenhänge zu erfassen
- Abstraktionsvermögen (Voraussetzung für Mathematik)

damit auch die
- Fähigkeit komplexe Systeme in Technik und Gesellschaft aufzbauen und zu erhalten
verbunden mit
- Fürsorge und positiver Leitung

in der Auseinandersetzung
- Offenheit
- Ritterlichkeit

Man sollte nicht vergessen, dass unsere Gesellschaftssysteme inklusive der Sozialsysteme sowie die technischen Systeme, um die uns mehr als die halbe Welt beneidet, überwiegend von Männern entwickelt und aufgebaut wurden, die heute als "alte weiße Männer" diffamiert werden. Sie sollen schuld sein, an allem. Schuld sind sie aber nur daran, dass wir in einer so guten und trotz aller Selbstzerstörungskräfte noch halbwegs funktionierenden Gesellschaft leben.

Zusammen mit den Vätern werden auch die o.g. väterlichen/männlichen Werte verachtet.
So erleben wir in nahezu allen Bereichen:

- Emotionalität statt Rationalität
- Intrigen statt offener sachlicher Auseinandersetzung
- Persönliche Diffamierung des (politischen) Gegners statt ritterliche Auseinandersetzung
- Unfähigleit komplexe Zusammenhänge zu erfassen
- Unfähigkeit zur Abstaktion (mathematisches Unvermögen)
- Eigennutz statt Füsorge
- Hysterie statt Besonnenheit und kritischer Analyse im Falle von Problemen.
Letzeres ist in unseren Medien zum Dauerzustand geworden.

Diese Entwicklung geht einher mit einem wachsenden Frauenanteil in gesellschaftlichen Machtpositionen. Aber es sind ebenso die vaterlosen Männer, welche diese unmännlichen Eigenschaften zeigen.

Parallel dazu gibt es dann interessanterweise (immer) noch die männlichen Macho-Exemplare, die ebenso keinen Hang zur Verantwortung zeigen. Sie existieren vermutlich, weil sie bei vielen Frauen einen besonderen (Nerven)Kitzel hervorrufen.

Diese Entwicklung ist ein Desaster nicht nur für Männer, welche noch Werte verinnerlicht haben. Sie ist gesamtgesellschaftlich gesehen fatal, da sie über kurz oder lang zum Zusammenbruch unserer gesellschaftlichen Syteme, der politischen wie auch er technischen, führen wird.

Obwohl einige wenige ständig auf das Mene Tekel an der Wand hinweisen, schreitet die Entwicklung beschleunigt voran:
- Diffamierung positiver Männlichkeit
- Gender-Wahnsinn (Förderung von sexueller Verunsicherung von Kindern und Jugendlichen)
- Verfall der Bildungssysteme
- Sozialer Abstieg großer Bevölkerungsteile
- Wohnungsnotstand
- Obdachlosigkeit und Gefahr der Verslumung
- Deindustrialisierung durch überzogene Umwelthysterie
- Fehlen von allgemein gültigen Entscheidungskriterien in fast allen Bereichen, von der Umweltpolitik über die Sozial- zur Außenpolitik.
- Stattdessen völlige Beliebigkeit:
In der Außenpolitik unterstützt(e) man in Syrien islamistische Terrormilizen, bekämpft aber gleichzeitig islamistische Terroranschläge zu Hause, so wie man in der Ukraine auch Nazis unterstützt und gleichzeitig als Nazis diffamierte politische Gegner hierzulande bekämpft.
Die Machthabenden in unserer Gesellschaft scheinen unfähig, diese Spaltung wahrzunehmen.

Diese Entwicklung hat genau solche Menschen in Machtposition gebracht, die sich ihr angepasst haben. Das gilt auch in den (Gesellschafts)Wissenschaften. Karriere macht, wer sich an die Spitze dieses Trends setzt. Von solchen Leuten ist keine Wende zum Besseren zu erwarten.

Lesenswert!

Wobei die Vaterrolle, hier beziehe ich mich auf Dr Maaz, nicht unbedingt vom leiblichen Vater eingenommen werden muss, sondern das machen in matriarchalen Strukturen dann eben die Brüder oder der Onkel oder andere blutsverwandte Männer... macht auch mehr Sinn, weil man ja weiß, dass in den Kindern wirklich die eigenen Gene strecken. Bei der Schwester immerhin 25%. Während man da bei den "eigenen" Kindern ja nie sicher sein kann...lol.

Mothers Baby, fathers maybe...

Ich frage mich gerade auch, inwieweit Eifersucht und Besitzdenken noch eine Rolle spielen, wenn man quasi nicht mehr "erobern und besitzen" muss, um sich fortzupflanzen, sondern wenn man, und das zeigen ja die anthropologischen Studien, immer wechselnde Freundinnen hat. Die haben ja in solchen matriarchalen Strukturen alle mehr Spaß!

Wahrscheinlich ist es deswegen auch friedlicher und harmonischer.

Das heisst aber nicht, dass die Männer da weniger männlich sind, ich glaube sogar, dass die da sogar männlicher sind als hier, eben weil man sich nicht verstellen muss, um dann die Rolle des "treuen Ehemanns" einzunehmen. Sondern man bleibt weiter "im Spiel", und dadurch werden die Männer vielleicht auch nicht so schnell fett und faul, sondern wollen ja weiter gefallen, und somit erhält sich dann auch das Männliche.

In unserer Gesellschaft nun brechen diese bisher dominierenden Rollen weg, aber es gibt keine Struktur, die das auffängt. Jetzt sind die Frauen, kurioserweise eben weil andere Frauen die Familien als Unterrückungsort der Frau abschaffen wollten, alleine und die Männer sind da irgendwie die Gewinner.

Man hat einfach nur die ganze Kleinfamilie, so problembelastet wie sie war, aufgebrochen, hat die Frauen in die Berufe gedrückt, aber vergessen, dann weiter alternative Strukturen zu schaffen, damit die Frauen nicht alleine dastehen, wenn der Mann nun sagt: "Och, die Feministinnen haben recht: Familie ist scheisse, so adieu!!"

Das hat man ja nicht einkalkuliert und nun erziehen eben viele Mütter alleine ihre Kinder.

Die eigene Mutter wohnt weit weg, da man auch oft erst spät Kinder bekommt, ist die Oma oft auch schon tot.. und so steht Frau eben zunehmend alleine da.

Kriegt man mit Anfang 20 das erste Kind, und ist die Mutter-Familie (wahrscheinlich die ursprünglichste Form der Familie) intakt, ist die Mutter 40, die Oma 60 und die Uroma 80...und wenn man Glück hat, lebt die Ururoma mit 100 auch noch. Dazu noch die Schwester, ein paar Tanten und Großtanten, die Brüder...alle blutsverwandt und somit im wahrsten Sinne des Wortes Familie:

"Gruppe aller miteinander [bluts]verwandten Personen; Sippe".

Na ja, und das hat man eben nicht etabliert... und das Ergebnis ist, das die Emanzipation den Frauen eigentlich in der Hinsicht Nachteile gebracht hat, weil die nun plötzlich viel öfters alleine da stehen. Man hat einfach aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen die Familien (Mann-Frau-Kinder) aufgelöst, die Frauen in die Wirtschaft gedrückt, aber man hat keine Auffangstrukturen etabliert.

Das Ergenis ist dann, dass wir jetzt zwar die bisherige Struktur der Kleinfamilie aufgelöst haben, bzw. kräftig dabei sind, eben aus wirtschaftlich-ideologischen Gründen, die fehlenden Alternativstrukturen die Frauen dann aber in bittere Armut stoßen. Frau, Kind, Mann weg, Mutter wohnt weit weg und muss selber arbeiten, die Geschwister haben eigene Familien, tja also bleibt nur noch Hartz4. Und solche Fälle gibt es millionenfach.

Da sieht man auch mal, wie labil das System "Kleinfamilie" ist. Mütterliche Großfamilien sind da sehr viel stabiler. Aber die gibts hier schon ewig nicht mehr...

Man muss eben auch mit solchen gesellschaftlichen Experimenten vorsichtig sein. Oft kommt es anders als man denkt und wie gesagt, den Frauen hat es eigentlich nur Nachteile und Unsicherheiten gebracht. Und gesamtgesellschaftlich ist es dann auch verheerend, wenn immer mehr Jungs und Mädchen ohne Vaterfigur aufwachsen. Also ohne männliche Energie.

Vielleicht hat der Danisch da Recht, wenn er meint, dass viele Entwicklungen deshalb hin zu einer Vollversorgungsmentalität für Frauen gehen, also dass dann der Staat oder die Allgemeinheit über Bedingungslose Grundeinkommen, Frauenquoten, Gleichstellungsjobs usw. Versorgungsstellen schaffen, weil eben die bisherige Struktur wegbricht.

Nur wird das eben auch nicht funktionieren, weil die Menschen eben egoistisch sind und irgendwann wird man fragen, wieso man selber soviel Steuern zahlen muss und sich nur ein Kind leisten kann, während andere vollversorgt werden. Das wird auch nicht gut gehen. Der Staat kann intakte und vor allem liebevolle Familienstrukturen nicht ersetzen.

(1.bp.blogspot.com/-mu46J3MmtdQ/Ue7EPs4i_1I/AAAAAAAAAFo/yK5DtR5ySD0/s1600/998214_354490334677377_2032341116_n.jpg)

Das sind alles, auf vielen Ebenen, keine guten Entwicklungen. Man hat hier zu unüberlegt agiert, man war, hier schließt sich der Kreis, zu gierig und man wollte zuviel... und man war blind für die Konsequenzen.

Veränderungen sollten gut diskutiert werden, alle Argumente auf den Tisch, abwägen, Konsens bilden ... wie in den egalitär-matriarchalen Strukturen eben.

Statt dessen gab und gibt es nur noch Geschrei und Streit und Nazi!-Rufe... und das ist dann eben genau so, wie man es NICHT machen sollten.

Aber es fehlt dann vielleicht wirklich auch an Intelligenz schlussendlich.

Ausbaden müssen es mal wieder die vielen vaterlosen Kinder...

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