Nochmal was zum Thema Gemüse

13.02.2017 00:33

Meine Gemüsevorräte aus eigenem Anbau schrumpfen ja nun langsam und auch die Auswahl wird zunehmend eingeschränkt. Also muss man zukaufen. Gute Erfahrungen hatte ich letztens mit gelben Süßkartoffeln von EDEKA, Bio-Fenchel und schwarzen Rettich ebenfalls aus dem gleichen Supermarkt und auch Stangensellerie. Das war ganz OK.

Auf einem Biomarkt habe ich dann aber mal Knollengemüse eingekauft. Sellerie, Herbstrübe, Steckrübe und anderes. Alles Sachen, die ich auch im Garten hatte. Das Problem: schmeckt bäh... und das erklärt eigentlich auch, wieso Gemüse etwas stiefmütterlich behandelt wird in der Rohkost. Während selbst konventionelle Bananen nun wenigstens noch süß schmecken, schmecken viele Gemüsesorten selbst aus dem Demeteranbau nicht so, wie aus dem eigenen Garten. Aber es braucht gerade bei Gemüse beste Qualität, damit man es Spaß macht. Ansonsten isst man davon immer zu wenig, und geht dann wieder zu den Früchten.

Der eigene Anbau, und wenns bloß ein paar Quadrantmeter sind, kann hier Augen öffnen, wie Gemüse sein sollte.

Ich möchte deswegen hier nochmal auf zwei Anbieter von Saatgut hinweisen, die ich empfehlen kann:

www.dreschflegel-shop.de/

und

www.biogartenversand.de/

Es gibt sicherlich noch mehr, aber die beiden habe ich erstmal ausprobiert und fand die Qualität und die Auswahl gut.

Es ist eben wirklich ein Unterschied, ob man Sachen kauft oder wirklich selber anbaut, bzw. aus bestem Anbau kauft. Und bei Gemüse ist das eben noch wichtiger als bei anderen Sachen wie beispielsweise Früchte. Während die dann wenigstens noch wie eine süße Gurke schmecken können, ist es bei Gemüse oft so, dass dann wirklich ungeniessbar ist und man somit eigentlich zu wenig gemüse isst und es garnicht nachvollziehen kann, dass zum Beispiel ich hier so pro Gemüse schreiben. Das steht dann ja vollkommen konträr zur eigenen Erfahrung.

Wie gesagt, eigener Anbau ist hier eine Lösung. Alleine bei Mischbeeten kann man fantastische Erfahrungen machen. Ich kombiniere immer Kohlsorten mit Dill und irgendwie scheinen die Kohlpflanzen dann eine leichten Dillnote anzunehmen. Keine Ahnung ob da über die Wurzeln Stoffe ausgetauscht werden, aber dass ist dann schon irgendwie ein Highlight und sowas bekommt man eben selbst im Biohandel nicht hin, weil die ja auch auf Masse produzieren müssen und Mischkulturen ehen selten sind. Es muss ja auch rational und effektiv gewirtschaftet und gearbeitet werden.

Sicherlich gibt es auch im Biohandel ab und an erstklassige Sachen. Und genau die braucht es auch, um hier die positiven Seiten des Gemüses zu entdecken.

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