Oh weia

27.10.2019 15:17

Regionale Bio-Landwirtschaft führt global zu höheren CO2-Emissionen

www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/regionale-bio-landwirtschaft-fuehrt-global-zu-hoeheren-co2-emissionen-13373492

Nun kann uns also nicht mal mehr die biologische Landwirtschaft retten... aber schauen wir mal, um was es geht:

Sollten England und Wales ihre Landwirtschaft vollständig auf Bio umstellen , würde dies die CO2-Emissionen in beiden Ländern deutlich senken. Global würden die Emissionen aufgrund der Umstellung aber deutlich steigen.

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Laut einer erst kürzlich veröffentlichten Studie führt die ökologische Landwirtschaft je nach Region und angebauten Pflanzen aufgrund des höheren Flächenbedarfs zu bis zu 70 Prozent höheren CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft. Dem gegenüber stehen jedoch Faktoren, die zum Schutz der Umwelt beitragen wie der Verzicht auf künstliche Düngemittel und Pestizide. Die Studienautoren haben daher nicht prinzipiell davon abgeraten ökologisch erzeugte Lebensmittel zu kaufen, sondern wollen mit ihren Ergebnissen vor allem Verbraucher informieren und sie so zu einem bewussteren Einkaufen zu bewegen.

Was ist das denn für ein Quatsch? Entweder ist nun das CO2 das neue Teufelsgas, oder nicht. Und wenn es das ist, gibts ja keine "bewussten" Entscheidungen. Was soll das denn sein? Jetzt schädige ich bewusst das Klima?

Aber man sieht hier wieder schön: sowie ich CO2 in den Fokus rücke, können ALLE Lebensbereiche darauf abgeklopft werden und siehe da: Bingo! Wieder ein Klimasünder! CO2 ist dem Leben immanent und sowie wir uns rühren, produzieren wir CO2. Und wenn man das CO2 kontrolliert, kontrolliert man eben alles Leben.

Laut der im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Studie haben die Wissenschaftler dazu berechnet, welche Folgen ein vollständiger Umstieg auf ökologische Landwirtschaft der Länder England und Wales hätte. Das genutzte Modell zeigt, dass die lokalen CO2-Emissionen in den beiden Länder im Getreide- und Gemüseanbau um 20 Prozent und in der Nutztierhaltung um vier Prozent sinken würden.

Aufgrund der geringeren Flächenerträgen der ökologischen Landwirtschäft würden die Erträge, bei gleichbleibend großen Anbauflächen, jedoch um etwa 40 Prozent sinken. Um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen wären also deutlich mehr Importe nötig, wenn sich das Konsumverhalten der nicht ebenfalls ändert.

Na ja, also ohne Konsumänderung wird das natürlich tatsächlich nichts. Nur wie soll die aussehen?

Konkret würde dies laut Adrian Williams, Co-Autor der Studie dazu führen, dass „die Flächen im Ausland, die zur Produktion von Nahrungsmittel für den Export nach England und Wales vorgesehen sind, sich um den Faktor fünf erhöhen würden.“ Geht man davon aus, dass ein Großteil dieser Flächen konventionell bewirtschaftet werden, würde dies dazu führen, dass die in England und Wales eingesparte CO2-Menge nun in anderen Länder emittiert wird.

Zusätzlich würden auch die längeren Transportwege zu neuen Emissionen führen. Außerdem berücksichtigt das Modell, dass in den Exportländer zur Deckung der neuen Nachfrage Wald- und Grünflächen in Ackerland umgewandelt werden würden, was ebenfalls zu CO2-Emissionen führt. Insgesamt rechnen die Wissenschaftler bei einem kompletten Umstieg auf Bio in den beiden Ländern damit, dass zur Versorgung nötige Landwirtschaft global 1,7 Mal mehr CO2 erzeugen würde.

Guy Kirk, Co-Autor der Studie konstatiert, dass „die Umstellung auf Ökolandbau regional gesehen zweifellos viele Vorteile, wie etwa mehr gespeicherter Kohlenstoff im Ackerboden, eine geringere Belastung mit Pestiziden und eine verbesserte Artenvielfalt, hat.“ Diesen Effekten muss aber der erhöhte Produktionsbedarf in anderen Ländern gegenübergestellt werden.

Hier sieht man mal, dass wir unsere Bevölkerungen schon lange über das nachhaltige Niveau hinaus aufgebläht haben. Wir können uns, wird ja für Deutschland ähnlich gelten, nicht mehr naturverträglich ernähren. Wir sind längst zu viele und müssen deswegen konventionelle Landwirtschaft betreiben, um alle zu ernähren.

Sowie wir auf Bio gehen, reichen die Erträge nicht mehr. Dann muss man mehr importieren.

Was logisch ist, denn schon 1939 gab es in Deutschland 80 Millionen Menschen, aber das Land war ein Drittel größer.

Es geht also nur noch mit Massentierhaltung, veganer Mangelernährung (was dann unter "Konsumänderung" gelistet ist), Pestizidgemüse und grundsätzlich Raubbau. Sowie wir es wieder natürlich machen, oder einigermaßen natürlich, sofort reicht es nicht mehr aus und wir müssen woanders Wälder roden, damit die da für uns produzieren.

Und dann fordern die Grünen und die Linken noch mehr Migration. Bestandserhaltungsmigration auch noch. Dabei sind wir jetzt schon zu viele, wenn man diese Maßstäbe ansetzt. Ich schrieb ja schon oft, wir waren hier auf dem richtigen Weg, dramatisch zu schrumpfen. Dann wäre zwar mal eine Generation an Rentnern gehäuft aufgelaufen, aber danach könnte man hier eben alles auf Bio umstellen und die Erneuerbaren würden ausreichen, die Bevölkerung zu versorgen. Das noch kombiniert mit einem anderen Geld- und Wirtschaftssystem, welches überhaupt erstmal Stabilität und Nachhaltigkeit zulässt und wir hätten uns "zukunftssicher" gemacht. So aber...

Mich wundert, dass die Grünen einerseits die Energiewende und die Agrarwende, gleichzeitig aber auch alle Welt hier aufnehmen wollen. Wie das funktionieren soll.. ich weiß es nicht.

Mich hat es ja überrascht, dass jemand wie Danisch, den ich eher so in der konservativen Atomkraftecke verortet habe, auch auf den Trichter kam und sagte, dass man im Grunde schauen müsste, wieviele Menschen können wir naturverträglich / bio ernähren und das ist dann eben die Grenze des Bevölkerungswachstums. Mehr geht dann eben nicht.

Diese extreme Landwirtschaft zerstört dort offenbar das Land.

Ähnliches wurde mir eben in Neuseeland berichtet. Die haben es da nicht so mit Umweltschutz. Viele Leute haben mir auf meinen Einwand, dass ich es in Neuseeland so schön fände, und es da viel gesünder aussieht als etwa bei uns, gesagt, das läge allein daran, dass es so wenige Neuseeländer gäbe und sie pro Fläche viel weniger seien. Wären sie so viele wie wir, sähe es dort viel schlimmer aus als hier, meinten sie.

Auch Australien hat sehr wenige Einwohner, wenn man es auf die Gesamtfläche bezieht. Aber deutlich mehr, wenn man nur die bewohnbare Fläche zugrundelegt. Beide Länder sind aber Exportnationen, Wolle, Baumwolle, Fleisch, Getreide und sowas.

Wir sind längst an dem Punkt, an dem wir keine nachhaltige Landwirtschaft mehr betreiben können, sondern nur noch eine destruktive. Ähnliches hat man mir in Afrika erzählt. Da werden gerade die weißen Farmer enteignet, und die Farmen den Schwarzen übergeben, man sagt zurückgegeben, aber auf solche moralisch-rechtlichen Fragen kommt es mir jetzt nicht an. Es geht darum, dass die schwarzen Farmer es mit ihren Methoden nicht schaffen, aus den Flächen die Bevölkerung zu ernähren. Nur die weißen Farmer mit ihren modernsten Methoden und Maschinen schaffen das. In Simbabwe hat man das vor Jahren gemacht, und jetzt versuchen sie, die weißen Farmer zurückzuholen, was ja im Endeffekt nur die Rückkehr zur industriellen Hochleistungsargrarwirtschaft bedeutet, denn darum geht es ja letztlich, nicht um die Hautfarbe des Farmers.

www.danisch.de/blog/2019/01/11/soll-die-klimadiskussion-von-der-ueberbevoelkerung-ablenken/#more-26742

Wir blähen die Probleme immer mehr auf, und erhöhen mit immer neuen Problemlösungen die Fallhöhe.

Also es reicht nicht mehr natürlich, also Kunstdünger, der erlaubt wieder Wachstum. Dann kommt das Gensaatgut, wieder mehr Wachstum. Dann kommen Pestizide, wieder mehr Wachstum. Aber all diese Technologien haben eben auch massive Nachteile und diese potenzieren sich mit der Zeit, gleichzeitig hat sich die Bevölkerung aber schon massiv aufgebläht und sich an diese Technologien gewöhnt.

Das hiesst, die Fallhöhe wird immer höher. Das System wird immer instabiler. Es darf NICHTS passieren, sonst drohen sofort Zusammenbrüche.

Bisher konnte das alles durch immer neue Technologien, Erfindungen und Intensivierungen ausgeglichen werden. Aber wie gesagt, das hat alles seine Nachteile. Kunstdünger macht die Äcker regelrecht steril, Pestizide führen zum Insektensterben, und verursachen vielleicht Krebs, Gentechnik erzeugt die Superweeds, die sich in den USA massiv ausbreiten und nur noch mit Agent Orange bekämpft werden können, Herbizide verarmt die Natur... alles hat dazu geführt, dass mehr Menschen ernährt werden können, aber gleichzeitig macht jede Technologie auch enorme Probleme und es braucht wieder Mittel, um die "Nebenwirkungen" zu bekämpfen. 

Im Grunde kommt jede Gesellschaftsform immer an ihre intellektuelle Grenze. Die Jäger - und Sammler haben das Feuer erfunden, aber nicht überrissen, was das bedeutet. Die ersten Bauern haben das Getreide erfunden, aber nicht überrissen, welche Probleme das erzeugt, die ersten Hochkulturen haben den Krieg erfunden und nicht erkannt, was sie da lostreten ... und das geht bis heute, wo wir unsere ganzen Technologien erfinden, aber nie wissen und überreissen, was das für Probleme mit sich bringt.

Wie Kinder quasi, die mit Streichhölzern spielen.

Eine erwachsene Menschheit wird wohl sorgfältiger sein und mehr nachdenken, bevor etwas in den Umlauf gebracht wird. Und sie wird wohl dies Reife haben, weil sie schlimme Erfahrungen gemacht hat. Das hiesst, uns stehen wohl noch einige "interessante" Zeiten bevor.

dass „Studien wie diese wichtig sind, weil sie zeigen, dass die Umstellung auf Ökolandbau durchaus ungewollte Konsequenzen haben kann und nicht zwangsläufig zu einer globalen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen beiträgt.“

Ja, es wäre schön, wenn mehr Konsequenzen beachtet würden... auch in anderen Belangen. Macht man aber nicht, weil man es garnicht machen darf. Sofort müsste man ja vieles abschaffen oder dürfte es nicht in den Verkehr bringen. 5G zum Beispiel. Gleichzeitig braucht man es aber, um Wachstum zu generieren. Das ist so der Zwang zum Wegschauen, zur Verharmlosung - schlussendlich der Zwang zur Lüge. Was dann auf der anderen Seite des Misstrauen wieder zunehmen lässt.

Jeder Süchtige lügt halt. Er belügt sich selber, er belügt andere, er lebt die Lüge. Bis es so schlimm wird, dass er entweder eingeht, oder sich ändert. Und bevor es zur Änderung kommen, sind ganz bittere Einsichten notwendig. Die stehen jetzt zunehmend an.

Laut den Studienautoren kann nur ein Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, wie zum Beispiel eine deutlich Reduzierung des Fleischkonsums, dazu führen, dass bei einem Umstieg auf eine ökologische Landwirtschaft die CO2-Emissionen nicht steigen. Außerdem sehen die Wissenschaftler Potenziale zur Einsparung von CO2 in der Landwirtschaft durch eine präzisere Düngung, angepasste Fütterung der Tiere und eine bessere Humusbodenbewirtschaftung.

In China fangen sie gerade mal an, so richtig Fleisch zu essen. Nach 5.000 Jahren kohlenhydratreicher Mangelkost mit Reis und Gemüse fangen die nun auch an, sich befriedigender zu ernähren. Darum gehts doch! Die essen doch nicht mehr Fleisch, weil es nur schmeckt! Sondern weil es befriedigender ist als Reis mit Nudeln und mal ein Ei drin. Deswegen essen die jetzt auch mehr davon.

So hat sich der Fleischkonsum in China entwickelt: www.vegetarismus.ch/heft/2013-4/images/Fleischkonsum_China_500px.jpg

Im Endeffekt sind wir wahrscheinlich mittlerweile zuviele Menschen. Wir können einfach nicht mehr alle ausreichend auf natürliche, nachhaltige Weise ernähren.

Deswegen braucht es da immer mehr Rodungen in Brasilien, Bolivien und anderen Ländern. Das ist ja nicht nur der Export, die Menschen dort werden ja auch immer mehr und wollen essen.

Und das sind erstmal die ganz groben Probleme. Da sprechen wir noch nicht mal von "genetischer Anpassung" oder "natürlicher Ernährung".

Das ist nochmal ein ganz anderes Thema. Da kommen wir dann am Ende wohl wirklich bei den geforderten 500 Millionen raus, die da auf den Georgia - Guidestones stehen. Also wenn es wirklich dann auch grasgefütterte Tiere sein sollen, Wildfänge und Wild... wenn wir also wirklich wieder bei einer instinktiven Rohkost mit den entsprechenden Produkten ankommen.

Das ist ja angesichts von 7,5 Milliarden nicht mal im Ansatz möglich.

Na das kann alles noch heiter werden!

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