Oh weija

13.12.2017 19:41

Also jetzt schaue ich gerade die Reportage: "Deutschland radikal - Internet, Hetze, Gewalt" - also das ist ein ÜBLES Machwerk.

Ich glaube, jetzt bereiten sie den Boden für die Internetüberwachung.

Wenn man ein bisschen sensibilisiert ist, merkt man ja, wie die auch versuchen, zu manipulieren.

Aber im Grunde bräuchten wir wirklich einen Bundespräsidenten wie den Hans Joachim Maaz. DAS wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Arzt, Psychoanalytiker und Gruppentherapeut in dieser Position, das wäre ein Zeichen, dass es Richtung Heilung geht. So aber scheint sich alles noch viel weiter zu spalten und zu radikalisieren.

Und auf allen Seiten findet sich diese ideologische Verhärtung. WIR haben Recht, die anderen haben Unrecht. Und dann dauert es irgendwann nicht mehr lange und man haut sich gegenseitig die Köpfe ein, oder versuchen auszutsiegen, gründen sogar eigene Staaten (Reichsbürger und Co.)

Und die Medien, man muss leider auch Staats-Medien dazu sagen, weil es erinnert schon etwas an den Schwarzen Kanal, versuchen, die "normalen" Menschen vor diesen jeweiligen Protestbewegungen zu warnen. Ihnen davor Angst zu machen. Und zwar so richtig! Um Gottes Willen, werden da jetzt auch viele denken.

Es fällt aber auf, dass die jeweiligen Kritikpunkte der jeweiligen Szene nie wirklich genannt werden. Man berichtet wieder ÜBER die Leute. Oder zeigt irgendwelche absurden Vertreten und, ganz beliebt, den "Szene-Aussteiger", statt dass man mal deren Sprecher, oft hochintelligente Leute, und deren Argumente hören kann. Da lässt man kurioserweise nur die linken Vertreten etwas zu Wort kommen.

Das finde ich schon sehr interessant, dass man einfach eine Doku ÜBER diese jeweiligen Gruppen macht. Aber wie Maaz sagt: auch bei den Rechten, bei den Islamisten, bei den Reichsbürgern und bei den Linksextremen finden sich Wahrheiten.

Die sprechen irgendwo auch was an, was schief läuft.

Das lässt man aber nicht zu. Warum eigentlich nicht? Genau DAS ist doch wichtig, um es zu verstehen.

Aber gut, ich bin da Idealist, bin da eigentlich echter Journalist, an der Wahrheit, an dem, um was es geht interessiert. Wenn ich da eine Doku machen würde, würde ich die ja zu Wort kommen lassen und sie bitten, die wesentlichen Punkte ihrer Kritik zu benennen. Und gleichzeitig auch Fragen und Kritik üben.

Und ich würde ehrlich fragen: Warum? Warum bist du rechts, links, islamistisch, Reichsbürger usw... DAS ist doch die wichtigste Frage: Warum?

Und dann würde man Antworten bekommen, Kritik, Anregungen. Und man müsste Selbstkritik üben. Diese Minderheiten sind doch ein Zeichen, dass bei der Mehrheit was nicht stimmt!

Was ist es in dieser Gesellschaft, dass offensichtlich tausende Menschen sich radikalisieren und aussteigen oder sich andersweitig zurückziehen.

Das wäre gutes Futter!

Journalistische Rohkost quasi.

Statt dessen: manipulierter und manipulierender Schrott.

Die können wahrscheinlich nur noch über die berichten, weil keiner mehr, zumindest keiner, der noch halbwegs intelligent ist, mit denen redet. Ich hab damals ja mal eine Reportage über die Friedensbewegung in Berlin gesehen. Das war der selbe Stil. Sprecher, Schnitt, Musikauswahl bis hin zum Gefühl "Geht da nicht hin!", dass am Ende bleibt. Und ich war schockiert. Nicht über die Reportage, sondern über die Friedensbewegung. Großer Gott! Was für Irre!!! Bei mir kam das also voll an.

Etwas später dann habe ich dann kapiert, wie gelogen und manipuliert wurde. 2014 war da ja mein Jahr des "Erwachens". Stichwort Ukraine. Und dann habe ich, durch Zufall, ein Video gesehen, wo einer der Sprecher der Friedensbewegung das Interview zu dieser Doku aufgezeichnet hat. Mit eigener Videotechnik. Und was da in 90 Minuten gesagt und gesprochen wurde, wurde auf groteskte Art und Weise auf etwas zusammengeschnitten, was NICHTS mehr mit dem zu tun hatte, was der Sprecher sagen wollte.

Und da war mir klar: hier soll nicht objektiv berichtet werden, sondern hier gehts um Herrschaftssicherung.

Und deswegen reden viele aus den jeweiligen Szenen nicht mehr mit den Medien.

Klassischer Fall von "Selber schuld!".

Diese Reportagen sind für die eigene Meinungsbildung im Grunde ungeeignet. Ich brauch keine Aussteiger, der mir was über die Szene berichtet, oder einen Psychologen, der mir erklärt, was da schief läuft, solange ich nicht mal weiss, um was genau es da geht!!!

Aber es ist ja wirklich auch so: es sitzen ja auch Extremisten in den Banken. Deren Ideologie, Wachstum, Wachstum, Wachstum über alles und koste es was es wolle, ist doch auch extremistisch.

Das gehörte eigentlich auch in diese Dokureihe.

Was mir auffällt: wenn man sich so eine Doku anschaut, dann merkt man noch nicht, wie einem das Gehirn massiert wird. Wenn man aber mal fünf oder sechs hintereinander schaut und merkt, über alle Unliebsamen wird nach dem gleichen Schema berichtet, also gleicher Sprecher, ähnliche Musik, ähnlicher Schnitt, sie hinterlassen ähnliche Gefühle, dann merkt man schon schnell, was hier eigentlich im Vordergrund steht.

Vor allem auch wenn man danach eigentlich mehr Fragen als Antworten hat.

Ei jei jei... wie soll das nur enden!

[Nachtrag]: Jetzt fordern sie die Internetübereachung und die Zensur. Wusste ichs doch!

Der ganze Beitrag war also vor allem dazu da, die Menschen dahingehend zu manipulieren, dass am Ende als Lösung die Zensur des Internets steht. Niemand fragt, wieweit die Geheimdienste da mitspielen bei der Eskalation.

Fernsehen ist Verarsche und Manipulation. Eben ein Herrschaftsinstrument.

Wird mir wieder mal richtig bewusst.

[Nachtrag 2]: Nur ein Beispiel für die zunehmende Zuspitzung auf ALLEN Ebenen: www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/dramatischer-hilferuf-von-saarbruecker-lehrern_aid-6939844

Wie kann es dazu kommen?

Ebven weil man die Kritiker nicht mehr zu Wort kommen lässt. Das steht dann am Ende.

So... lieber ne DVD reinschieben! lol

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