Ota-ika

15.05.2015 21:58

Heute habe ich nochmal gegoogelt und tatsächlich zwei, drei Rohkost-Rezepte der Samoaner, den Ureinwohner Hawaiis gefunden. Hierbei handelt es sich um Oka I`a - Fischsalat. 

Auf Wikipedia finde ich dazu folgende Info:

'Ota ika is a Polynesian dish, similar to Latin ceviche, consisting of raw fish marinated in citrus juice and coconut milk. The Tongan, Tahitian, and Samoan variants are essentially identical in that the raw fish is briefly marinated in lemon or lime juice until the surface of the flesh becomes opaque. The fish is then mixed with coconut milk and diced vegetables (most commonly cucumber, tomato, onion, green onion, and spicy peppers). The word "ota" means "raw" in Samoan, Tongan, and Tahitian, although the more common term for the dish in French Polynesia is its French equivalent, "poisson cru" (literally, "raw fish"). Any type of seafood can be used to make "ota," the word "ika" means fish ("i'a" in Samoan language), but the dish is often prepared with mussels ("ota pipi/maso"), prawns ("ota ulavai"), crab ("ota pa'a/paka"), lobster ("ota ula"), octopus/squid ("ota fe'e/feke"), sea urchin ("ota vana/tuitui"), and eel ("ota pusi"). This is the national dish of Tonga.

Weston Price und später Armand Tanny, der erfolgreiche Rohkost-Bodybuilder, der übrigens 90 geworden ist, wobei ich nicht weiss, wie konsequent der roh gelebt hat nach seiner Bodybuildingkariere, waren ja von der Gesundheit der Samoaner ja sehr beeindruckt. Hier mal ein Foto vom frühen 20. Jahrhundert. Man sieht dann auch, das die Mädels nicht zu dünn sind, sondern eher wohlgenährt. Und genau das ist es ja auch für den Nachwuchs wichtig.

https://www.janesoceania.com/samoa_visit2/Samoa%20girl.jpg

Na ja, wenn man also auch so gesund sein will (und so kräftig), wie die von Price besuchten Naturvölker, muss man sich eben auch so ernähren und sich keine x Bananen und Orangen reinziehen und sehnsüchtig nach Durian lechzen, sondern mal schauen, wo man noch nahrhafter essen kann. Dann ist auch körperliche Betätigung sehr hilfreich. Die meisten Naturvölker haben ja erkannt, welche Produkte besonders nahrhaft und gesundheitsfördernd sind und haben sich immer viel bewegt. Aus meiner Sicht muss man sich dazu aber mehr und mehr von einer politisch korrekten Ernährung frei machen. Und schauen, was die eigenen Vorfahren alles so gegessen haben. Bei uns hier in der Gegend sind das vor allem Enten, Gänse, Hühner, Kaninchen und Schweine als Haustiere. Rinder wurden vor allem wegen der Milch gehalten. Fisch und Wild waren immer Ergänzung. Brot wurde viel gegessen, aber gut, das muss man einfach ersetzten. Dazu dann viel Gemüse und Obst je nach Saison. Also Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Weintrauben, Renekloden, Mirabellen, Zwetschken, Äpfel und Birnen. Also schon eine ziemliche Auswahl. Dazu dann noch Wildkräuter und Honig.

Ansonsten haben wir heute wieder den ganzen Tag am Folienzelt gearbeitet. War ja sehr schönes Wetter. Es fehlen noch ein Feld und die Seiten und wir sind endlich fertig. Ich hoffe, dass nun nicht der erste Gewittersturm wieder alles zerkloppt.

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