Probleme und Lösungen

07.07.2019 16:53

Wenn ich Meldungen wie diese lese, die zumeist irgendwer auf Facebook teilt, frage ich mich immer mehr, ob da nicht irgendwas Böses diese Welt regiert:

unserplanet.net/monsanto-im-mund-umweltorganisation-entdeckt-hohe-glyphosatwerte-in-kinder-muslis/

Monsanto im Mund: Umweltorganisation entdeckt hohe Glyphosatwerte in Kinder-Müslis.

Besorgniserregende Mengen des krebsverursachenden Pflanzenschutzmittels Glyphosat wurden nach Angaben einer Washingtoner Umweltorganisation in Frühstücksprodukten für Kinder entdeckt. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Bayer dementiert die zu hohen Werte.

Na ja, es gibt so Momente, wenn irgendwas im Garten schief läuft, ich Stress mit dem Wetter habe, ich lange und viel arbeiten muss, damit die vielen Handgriffe erledigt werden müssen, wo ich denke: was soll der Scheiss? Such dir einen gut bezahlten Job, geh in den Bioladen und fertig. Das Leben könnte sehr viel sorgenfreier und relaxter sein mitunter.

Und dann lese ich sowas und dann denke ich: ich müsste noch viel mehr machen, noch alles erweitern.

Weil: DAS kann nicht der richtige Weg sein.

Aber ich schrieb ja schon öfters über die Jahre: eine Gesellschaft, die junge Leute ausbildet (zu Psychologen, Werbefachleuten Chemiker, Technologen etc.), deren einziges Ziel es ist, die jüngste Generation zu verführen und zu vergiften (um des Profites willen), hat keinen Bestand.

Und man sieht ja die Auflösungserscheinungen auch schon deutlich.

Weitere Banalitäten wie Grenzwertstreitigkeiten (ich erinnere mich noch an die verdoppelung der Grenzwerte vor 15 Jahren, wo man einfach mal so die erlaubten Mengen verdoppelt hat) spare ich mir hier.

Es braucht ganz neue Wege in der Ernährung und in der Nahrungserzeugung. Ansonsten rauscht das alles den Bach runter.

Anscheinend gibt es eh eine deutliche Zunahme von Krebsfällen bei Kindern:

Eine im Dezember 2004 erschie-nene Veröffentlichung in der re-nommierten wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet zu der Frage, ob Krebserkrankungen bei Kindern zunehmen, hat eine intensive Dis-kussion entfacht. Das Deutsche Kinderkrebsregister war an dieser Untersuchung mit seinen Daten be-teiligt. Das Ergebnis: Bei Betrach-tung aller in europäischen Krebs-registern gesammelten Daten ist Krebs bei Kindern seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhun-derts um jährlich etwa 1% angestie-gen (Lancet, Bd. 364, 1994, S. 2097 ff). Dies gilt für die Erkrankungen insgesamt ebenso wie für fast al-le einzelnen Krebsarten (außer für Knochen- und Lebertumoren sowie das Retinoblastom).

www.kinderkrebsstiftung.de/fileadmin/KKS/files/zeitschriftWIR/2005_3/langzeitfolgen02.pdf

Man macht da zwar verbesserte Diagnose- und Meldemethoden verantwortlich, aber in eine randeren Quelle, die ich leider nicht mehr finde, sagte man dann aber noch sinngemäß: man solle auf den Lebensstil achten. Das hat was von: Handys sind absolut ungefährlich, aber halten sie es nicht zu lange an den Kopf, sie könnten krank werden.

Apropos: www.diagnose-funk.org/ratgeber/vorsicht-wlan!/gesundheitsgefaehrdungen-durch-wlan-strahlung/zunehmende-krebserkrankungen-von-kindern-und-jugendlichen

Wilhelm Reich hat Krebs als eine bioenergetische Erkrankung betrachtet und wenn man sich heute die ganzen "DOR"-Quellen anschaut, dann kann das durchaus möglich sein, dass sich das auf die ganzen Strahlen zurückführen lässt.

Zum Thema Glyphosat noch interessant:

www.mdr.de/investigativ/fakt-glyphosat-124.html

Ist das Pflanzengift Glyphosat krebserregend und gefährlich für den Menschen? Darüber wird seit Jahren gestritten. Hersteller Monsanto hat laut FAKT-Recherchen massiv in die Debatte eingegriffen und Studien beeinflusst.

Hier stellt sich für mich die Frage: wie muss man drauf sein, dass man so vehement versucht, ein Gift weiter verkaufen zu können. Da stimmt doch auch was auf der charakterlich-persönlichen Ebene schon nicht.

Klar, hier gehts um Milliarden, also wird alles versucht, dass dieses Mittel auf dem Markt bleiben kann.

Und noch was zu Fürchten:

www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/glyphosat-gesundheitliche-folgen-koennen-bis-zu-den-urenkeln-reichen/

Einer aktuellen Studie zufolge induziert Glyphosat bei den Nachkommen von Ratten einen signifikanten Anstieg bestimmter Krankheiten – ohne dass der Nachwuchs jemals selbst dem Umweltgift ausgesetzt gewesen wäre.

Glyphosat ist das weltweit am weitesten verbreitete Unkrautvernichtungsmittel und umstritten wie kaum eine andere Substanz. Nun könnte die Diskussion um die gesundheitlichen Auswirkungen des Herbizids durch eine aktuelle Studie der Washington State University weiter befeuert werden. Diese kam zu dem Ergebnis, dass das unter dem Namen „Roundup“ verkaufte Mittel offenbar das Erbgut der Nachkommen schädigt – zumindest im Laborversuch mit trächtigen Ratten.

Das heisst, selbst wenn man selber nie mit dem Gift in Kontakt kam, kann man aufgrund epigenetischer Prozesse noch davon krank werden. Falls das, was ich vermute, auch auf Menschen zutrifft.

Das nenne ich mal wunderbare Aussichten!

Das Problem: Glyphosat ist ja mittlerweile systemrelevant. Das kann man nicht verbitene, weil sonst die ganze Kette aus Futtermittelexporten und Tiermast in Europa zusammenbrechen würde. Sowie man das verbietet, müssten alle Sojaimporte kontrolliert werden. Sind dann Spuren von Glyphosat zu finden, müsste man das vernichten, bzw. dürfte man das nicht hier verfüttert. Ohne Glyphosat (oder ähnliche Mittel) kann man aber diese ganze Sojamaschinerie nicht aufrecht erhalten.

Ein Glyphosatverbot würde eine ganze Industrie über Nacht kaputt machen.

Nicht, dass ich da viel Bedauern hätte. Es ist eh krank. Aber es ist eine Erklärung, wieso man sich so gegen das Verbot wehrt.

Und die Auswirkungen des Sojaoverkills?

www.mdr.de/wissen/zwoelf-millionen-hektar-regenwald-verschwunden-100.html

Vielleicht kann man sich unter der Fläche Englands zu wenig vorstellen, der Südteil Deutschlands passt aber auch ganz gut: Die Fläche von Bayern, Baden-Württemberg (und dazu noch sechs mal das Saarland!) – oder eben einfach etwas mehr als das Gebiet von Ostdeutschland – das entspricht ungefähr der Fläche, die allein im letzten Jahr an Tropenwald zerstört wurde. Zu dieser Erkenntnis kommt das Projekt Global Forest Watch (Weltweite Waldbeobachtung) der Universität Maryland. Ein Drittel davon ursprünglicher Regenwald, der als besonders schützenswert gilt und zum Teil aus jahrtausendealten Bäumen besteht.

Hier verschwinden die ganzen Obstbäume. Viele sind schon alt, dann trocknet der Klimawandel zunehmend die Böden aus, immer mehr Fruchtbäume verschwinden. Was könnte man alleine an kostenloses Obst jedes Jahr produzieren, wenn man alle Wege und Straßen wieder mit Obstbäumen wie früher bestockt werden? Statt Milliarden in die Rüstung zu stecken.

Aber dann regen sich die Anwohner auf. Liegt alles rum, zieht nur die Wespen an, wer soll das alles essen?

Jordan Peterson sagte zum Klimawandel und seine Lösungensmöglichkeiten: es ist kompliziert.

Und das trifft auf alles zu. Es bräuchte da wirklich tiefgreifende Veränderungen IN den Menschen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eben die Rohkosternährung, wo sie denn einigermaßen vernünftig praktiziert wird, eben fundamentale Veränderungen in einem selbst verursacht.

Burger beschrieb das in der Rohkosttherapie wie folgt:

Ich habe festgestellt, wie sich in mir und bei allen, die auf ursprüngliche Nahrung umgestiegen sind, ein tiefer Wandel vollzogen hat: Die Liebe zur Frucht läßt die Liebe zur Erde wieder aufleben, man spürt eine ganz neue Ehrfurcht für natürliche Werte; einen Baum zu fällen empfindet man wie eine Verletzung, Bulldozer und Mähdreschmaschinen werden zu wahren Monstern. Wenn alle Menschen sich der Natur gegenüber wenigstens wieder ein bißchen behutsamer, ein bißchen aufmerksamer verhalten würden, ich glaube, dann brächte man es nicht mehr fertig, unseren Planeten so zu zerstören, wie es gegenwärtig geschieht.

Kann ich bestätigen.

Die Rohkost ist also womöglich wirklich ein fundamentaler Bestandteil im Heilungscocktail.

Machen wir uns nichts vor: wir haben die Welt zu einer Hölle gemacht. ALLES ist mittlerweile mit irgendwelchen Chemikalien vergiftet. Sex kann dich töten, Essen dito, Fleisch killt den Planeten und das Klima, man geht sich mit Laubbläsern, Rasenmäher, Motorsägen, Presslufthämmern, Freischneidern und Bassgetrommel gegenseitig auf den Senkel, dabei vereinsamen die Menschen immer mehr (www.n-tv.de/wissen/Die-Deutschen-werden-einsamer-article21058487.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook&utm_campaign=ntv+nachrichten), das Klima wird immer lebensfeindlicher und das Leben immer gefährlicher. Ideologien und Verrücktheiten nehmen wieder rasant zu...

Im Grunde ist es das, was man getrost als Hölle beschreiben könnte. In jedem Haushalt dampfst und zischt, es brodelt, giftige Dämpfe entweichen in die Atmosshäre, Lärm, Gestank und Vermüllung nehmen rasant zu...

Konzipiert und erschaffen wurde diese Welt als Paradies, als Ort, wo man in materieller, körperlicher Form existiert, wo man bedingungslose Liebe, sexuelle Freuden, Erleuchtung und gesunde Ernährung, zumeist frei Haus, erfahren konnte.

Dann wurde die Kochkost erfunden, später das Zinsgeldsystem und seitdem gehts immer mehr Richtung "Hölle". Wo man hinschaut: grandiose Verwirrung, Lärm, Gestank und Zerstörung.

Zurück ins Paradies?

Das Paradies wird von Engeln mit Flammenschwertern bewacht. Vielleicht muss man mal das Feuer wieder auspusten...

Die Sehnsucht nach paradisischen Zuständen war für Wilhelm Reich Ausdruck eines Lebens in der Trostlosigkeit:

»Selbst der Traum vom Paradies, in welcher Form auch immer er sich zeigt, ist rational und notwendig. Er erfüllt inmitten einer trostlosen Wirklichkeit die Herzen der Menschen mit einem Abglanz des früheren Leuchtens des Lebens, so wie ein Soldat an vorderster Front Kraft aus einem Pin-up-Girl schöpft, das zwar eine permanente Qual für ihn bedeutet, ihm aber dennoch hilft, seinen Traum vom Leben aufrechtzuerhalten.«

Reich in Christusmord

Das Paradies: das waren fruchttragende Bäume und eine "göttliche", also eine "naturgesetzestreue" Liebe und Sexualität.

 »Als Christus sich aus dem Brunnen des Lebens an der Liebe labte, tat er das nach ihren eigenen Gesetzen. Eine grosse Kurtisane begann das Leben einer Heiligen zu führen, und viele Mädchen kehrten der gottlosen Art der Liebe den Rücken. Sie lernten ebenfalls, aus dem Brunnen eines lebendigen Gottes der Liebe zu trinken, die ersten Kämpferinnen auf dem Weg zu den Ursprüngen des Menschen in der Unendlichkeit Gottes, die ersten, die in ihrem Körper wieder das Paradies spüren konnten.«

 

Im Grunde eine Metapher für die Rückkehr zu einer natürlichen Liebe und einer frei fließenden Lebensenergie.

Es ist ein Dilemma. Auf der einen Seite eben das trostlose Höllenjetzt, wo man sich fragt, was man im vergangenen Leben falsch gemacht hat und auf der anderen Seite der Ausblick auf ein Paradies, was man irgendwie spürt, aber das so unendlich verbaut ist und was enorme innere Arbeit verlangt.

Entweder verharren im Glyphosat-Jetzt, oder aufbrechen auf eine abenteuerliche innere und äußere Reise, wo man auch nicht weiß, ob es am Ende wirklich zu dem führt, was man als Ahnung in sich trägt.

Vielleicht sind wir aber schon dichter dran, als wir denken, es fehlen nur noch kleine Schritte.

Mit der Umstellung auf Rohkost hat man im Grunde schonmal einen riesen Schritt getan. Die Flammenschwerter sind nun "nur" noch normale Schwerter...

Und wo findet man das Symbol des Schwertes als Hinweis auf Fehler in der Liebe?

Excalibur!

3.bp.blogspot.com/-6fqgBdy4-g8/U9lYrsustVI/AAAAAAAAAQI/hgKa8e2a394/s1600/Excalibur_2.jpg.png

Aber selbst wenn man es verwirklicht:

»Wer immer sich dem Ausgang nähert oder darauf zeigt, der wird für verrückt oder kriminell erklärt oder zum Sünder abgestempelt, der in der Höhle schmoren müsste.« (Reich)

Jordan Peterson hatte Recht: Es ist kompliziert!

So, ich fahr Kirschen essen, noch gibt es ein paar alte Bäume.

:-)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück