Rekord

03.07.2017 19:23

Heute habe ich mal richtig ausgeschlafen, nachdem ich mich gestern mal richtig durch den Tag gefuttert habe. Irgendwie habe ich das gebraucht. Futtern und pennen. Schließlich kann man nicht immer Vollgas geben. Als ich dann aufgestanden bin, habe ich mitbekommen, dass das Wetter recht schön war. Sonning, 21°C, leicht bewölkt. Ich habe mich dann erstmal auf die Terrase hingesetzt, weil ich noch etwas müde war, und in den Himmel geblickt. Man kann ja den Tag auch mal entspannt angehen.

Ich dachte dann, Mensch, heute sieht man bestimmt wieder sehr gut diese Kreiselwellen. Und tatsächlich! Und zwar so gut, wie ich sie noch nie wahrgenommen habe. Das hat mich richtig euphorisch gemacht und energetisiert.

In Folge dessen hatte ich dann Lust bekommen, laufen zu gehen. Eigentlich wollte ich abends ganz normal zum Sport, aber dann war die Lust zu laufen einfach stärker. Gesagt getan, Schuhe angezogen und auf gings.

Und was soll ich sagen, am Ende war es ein Rekordlauf. 17km bin ich gelaufen!!! Soviel wie noch nie am Stück bisher.

Im Grunde wollte ich nur eine normale Runde von 11km rennen, aber irgendwie kam dann eines zum anderen und am Ende waren es 17km. Und ich glaube, dass es sehr viel damit zu tun hatte, dass es heute eine lebensenergetisch sehr aufgeladenen Atmosphäre hatte, die dann eben auch, wie auch immer das zusammenhängt, Energie gab.

Aber gut, die letzten zwei Kilometer waren dann auch hart und zogen sich doch recht. Aber so solls ja auch sein.

Ich habe mal ausgerechnet, dass ich im Schnitt 10km/h gelaufen bin, also nicht zu schnell, sondern schön locker und ausgewogen langhin.

Im Garten haben wir heute auch gut geerntet. Auch fast rekordverdächtig.

1. Verschiedene Erbsen, Blumenkohl, Paprika, Pepperoni, Weiß- imd Spitzkohl, Wirsing Kohlrabie, Salat

2. Eingelagerte Mairübchen. Einmal Goldball, einmal weiß-violette Mairübchen. Ich liebe diese Dinger!!!

3. Knoblauch gibt es dieses Jahr auch ausreichend.

4. Dann noch ein paar Schnappschüsse aus dem Garten. Hier als erstes blühender Thymian als Bienenweide. Meine Mutter hat die früher immer runtergeschnitten, damit sie wieder frisch austreiben, aber ich lasse die Kräuter immer aufblühen, damit wenigstens ein paar blühende Kräuter für meine fleissigen Mitarbeiter, den Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, zur Verfügung stehen. Die Landschaft ist ja hier eher bienenfeindlich. Große Ackerflächen mit Getreide oder Raps, in den Gärten zunehmend Rasen.

Und da, wo man wenigstens ein bisschen was tun kann, na gut, da sollte man das auch machen.

Wir haben natürlich auch das Problem, dass wir sehr fruchtbare Erde haben und die ist eben, selbst wenn man Wiese anlegt, eher kräuterarm. Ganz anders als zum Beispiel Bergwiesen. Hier sind eben die Gräser sehr konkurrenzstark. Das sieht man bei uns hinterm Haus und in der Nachbarschaft. Da gibt es ja Wiesen, die nur bis zweimal im Jahr gemäht werden, aber es sind eben keine blütenreichen Blumenwiesen.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass jeder im Garten etwas für die kleinen Helfer tut. Auch Wasser hinstellen kann bei Trockenheit wichtg sein.

5. Schwarze Johannisbeeren - ich liebe diese keinen schwarzen Dinger. Zwei Sträucher habe ich schon komplett leer gefuttert. Als Kind habe ich Johannisbeermarmelade geliebt, während mein Bruder eher Aprikosen mochte, aber ich fand die schon damals super. Wenn sie reif sind, sind sie auch nicht zu sauer, sondern ganz im Gegenteil, werden richtig süß. Man muss aber lange warten. Und ich glaube, sowas kriegt man wohl kaum zu kaufen.

Insgesamt ist es schon so, dass Früchte selbst mit Garten nicht permanent übermäßig zur Verfügung stehen. Es gibt erst die Maibeeren, die eher was zum Naschen sind, gefolgt von Erdbeeren, dann die Kirschen, deren Genuss man sich ja regelrecht erkämpfen muss, und dann kommen etwas später die Himbeeren, die Stachel- und Johannisbeeren. Also eher Früchte, die man nicht in so großen Mengen essen kann.

Das scheint mir aber auch natürlicher zu sein, dass man nicht jeden Tag das volle Programm an Früchten da hat. Es gibt dann eben auch Tage, wo Sachen entweder schon weggefuttert wurden, oder noch nicht reif sind, oder jemand anderes war schneller. Und somit sind obstfreie oder obstreduzierte Tage auch im Sommer etwas ganz natürliches.

6. Stachelbeeren - sind aber noch nicht reif. 

7. Auch sehr gut: weiße Johannisbeeren. Die sind auch gerade reif. Die Roten brauchen noch etwas. Da kann man schon größere Mengen essen, aber das ist im Vergleich zu Kirschen, Bananen oder Mangos ja eher lachhaft.

8. Und Himbeeren. Na gut, da kann man etwas mehr von essen. Sie sind auch sehr sahnig und verursachen somit kein Völlegefühl. Die haben wir mal vor einigen Jahren von der damaligen Nachbarin bekommen.

9. Und zum Schluss ein echtes Highlight! Der Kopfige Erdbeerspinat. Das ist vielleicht lecker!! Geschmack kann man schwer beschreiben. Süß, aber wohl ohne Fruchtzucker, aromatisch, ja.. muss man probieren. Für mich ein absolutes Highlight!!

Sehe gerade im verlinkten Artikel auch Wikipedi, dass die Früchte an Maulbeeren erinnern. Stimmt! Auch scheint das eher eine sehr alte, kaum gezüchtete Gemüsesorte zu sein. Mensch, was für ein Kleinod für Rohköstler!!!

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