Religionen und Freiheitskämpfer

10.05.2020 19:50

12km habe ich heute abgerissen. Hat Spaß gemacht. Beim Laufen ging mir nochmal der Twitter-War durch den Kopf. Im Grunde sieht man hier Diffamierung und Hetze. Natürlich sieht man sich selber nicht so, sondern hetzen tun nur die anderen. Dabei hetzt man ganz ungeniert, weil man sich eben im Recht wähnt. Die Bösen, das sind die anderen.

Man sieht also nicht mehr die eigenen Fehler, die man bei anderen aber sehr ausgiebig kritisiert.

Niemand fragt aber, wieso da Menschen demonstrieren. Und im Grunde geht es eben darum, die Freiheit, die Grundrechte, welche ja Abwehrrechte gegen den Staat sind, und die letzten Reste der Freiheit zu verteidigen. Eben weil man die Gefahr einer Diktatur sieht, die unter dem Deckmantel der Gesundheitsvorsorge daherkommt.

Da kann man im Grunde alles, bis hin zu Lagern und Gefängnis einführen. Man kann Menschen chippen, digital überwachen, man kann Blut abnehmen, testen, Datenbanken anlegen, man kann Nanopartikel mit der Zwangsimpfung einführen, im Grunde sind da der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Totale Kontrolle und Schikane sind möglich. Kasten und Klassengesellschaften. Freiheit für Geimpfte, rigide Zwangsmaßnahmen und Ausschluss vom Leben für "Verweigerer".

Unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes (hust, wer hat sich wirklich darum gekümmert?) kann man im Grunde ALLES durchbringen, was man will. Wer will das dagegen sagen? Schließlich stehen Leben auf dem Spiel.

Man muss nur genug Angst und Panik verbreiten. Emotionalisieren, die Moral ansprechen.

Dann geht alles.

Darum demonstrieren die Menschen und natürlich sind das immer zuerst die Spinner, die Freaks, die Außenseiter. Was denkt ihr, wer 1989 als erstes demonstriert hat? Das waren auch nicht die, die dann später als Vorzeigeossis herhalten mussten. Die sind alle erst später losmarschiert.

Deswegen finde ich es legitim, wenn jemand hier angesichts der Entwicklung, die ja nun vorerst etwas entspannter ist, demonstriert und lieber übers Ziel hinausschießt, also das wir morgen tatsächlich in einer krassen Coviktatur aufwachen.

Heute beim Laufen kamen mir auch so Gedanken, dass Freiheit im Grunde nur zu erlangen ist, wenn man bereit ist zu sterben.

Solange wie man Angst vor dem Tod hat, solange man den Tod ausblendet und abwenden will, solange bleibt man unfrei.

Und genau das lehren ja alle Weltreligionen.

Buddhismus - da geht es um den Tod des Egos. Der Zenmeister sagt: du musst bereit sein zu sterben auf dem Kissen. Buddha war bereit zu sterben unter dem Bodhibaum. Entweder Erleuchtung oder Tod. Er fand beides im Grunde.

Christentum - Jesus hat seinen Tod angenommen, ist am Kreuz gestorben und wieder auferstanden. Was sollte er danach noch fürchten?

Bei den anderen wird es ähnlich sein.

Der Zusammenhang zwischen Tod, bzw. der Bereitschaft, zu sterben und Freiheit ist überall ersichtlich.

Bravehart - die waren bereit zu sterben. Und erlangten eben dadurch Freiheit.

Leipzig 1989.

Und genau das sehen wir jetzt auch in der Coronakrise. Wir können uns nicht alle gegenseitig auf Ewigkeiten einsperren, irgendwann müssen wir wieder rausgehen und dem Leben ins Augen schauen.

Selbst bei der Pest war das so, oder bei Ebola. Irgendwann muss man wieder anfangen zu leben, muss raus aus dem Loch.

Und das geht nur, wenn man bereit ist, zu sterben, sich dem Leben zu stellen, den möglichen Tod annimmt.

Freiheit heisst also immer auch, den eigenen Tod, das eigenen Sterben anzunehmen und bereit sein, zu sterben.

Ohne diese Bereitschaft gibt es keine Freiheit.

Genau das lehren uns Buddha und Jesus.

Das lehren uns auch all die Freiheitskämpfer der Neuzeit. Martin Luther King, Malcom X, Nelson Mandela, die Menschen in Leipzig, die Gefahr liefen, erschossen zu werden. Alle waren sie irgendwo bereit zu sterben für die Freiheit, die Selbstbestimmung, das selbsbestimmte und würdevolle Leben. Einige wurden sogar erschossen, andere Entwicklungen verliefen friedlich. Aber Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif. Und die Angst vor dem Tod ist die stärkste energetische Fessel, die man den Menschen anlegen kann. Mit der Angst vor dem Tod kann man die Menschen beherrschen und einschüchtern.

Genau das sehen wir jetzt auf der größen Bühne.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, irgendwann kommt die Zeit, wo man gehen muss, wo man Platz machen muss für die nächste Generation.

Wenn ich sterbe, wird mein Körper hoffentlich wieder zu Humus und ernährt einen Baum oder was auch immer.

Der Geist, die Essenz wird dann irgendwo anders wiedergeboren, materialisiert sich irgendwo anders neu.

Ich habe mal eine schamanische Traumreise unternommen und gesehen, dass ich schon viele Male gelebt habe und viele Menschen, die ich heute kenne, schon länger kenne. Mit einem meiner besten Freunde stand ich schon auf dem Schlachtfeld. Genau das verbindet uns bis heute. Waffenbrüder.

Die für mich, wie in der Traumreise erlebt, eindrucksvollste und schönste und liebevollste Zeit war die als einfacher Jäger- und Sammler irgendwo in den Weiten Eurasiens. Das ist die Erfahrung, die mich bis heute am tiefsten prägt.

Der Körper stirbt, der Geist lebt weiter.

Die Kerze erlischt, doch das Licht ist unendlich.

Im Grunde ist der Geist unsterblich.

Es wandelt sich nur immer wieder.

Klar, vielleicht waren die Traumreisen auch nur Spinnereien.

Aber interessant fand ich mal folgende Geschichte: ich war ja im Februar in Frankreich und wir waren auch bei Jean Marie, dem Sohn von GCB. Irgendwie, wir saßen auf der Couch, sind wir auf das Thema gekommen und ich frug dann eines der Kinder, mit denen ich mich gut verstehe: "Und, kennen wir uns schon von "früher""? Sie dachte kurz nach, spürte da in sich hinein, lächelte und sagte: Ja! Und das mit intuitiver Gewissheit.

Die Welt ist schöner, komplexer, magischer, und vielschichtiger, als wir oft denken.

Aber seit dem großen Trauma, seitdem gibt es Kräfte, die das Leben fesseln, kontrollieren, einsperren und unterdrücken wollen. Seitdem gibt es den Versuch, das vormals freie Leben, das strömende und fließende Leben, zu beherrschen, zu kontrollieren und zu unterdrücken. Diese Kräfte werden aber energetisch aus dem Leben selber gespeist, deswegen können sie nicht gewinnen. Dann würden sie selber auch eingehen.

Diese Kräfte werden aber jetzt deutlich sichtbar. Das, was da geplant ist, wird sichtbar.

Und die ersten fangen an, dagegen zu rebellieren.

Im Grunde der Versuch des Lebens, sich wieder frei zu entfalten. Und die Angst, vor allem die Todesangst, steht dem entgegen.

Und Angst überwindet man eben nur, indem man sich ihr stellt.

Wer frei sein möchte, selbststimmt und würdevoll leben möchte, muss bereit sein zu sterben. Ansonsten wird man über die Todesangst beherrscht.

Angst ist die energetische Fessel schlechthin.

Angst vor Jobverlust, Angst vor Verlust des Rufs, Angst vor Verlust der Existenz.

Im Grunde allso immer Angst vor dem Tod.

Wenn man bereit ist zu sterben, auch hinsichtlich der materiellen Versorgung, des Rufs, der Existenz, dann wird man frei.

Und man findet in sich die Verbindung zu etwas, was größer ist als man selbst.

Man kommt in seine eigene Kraft.

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