Sackgasse

22.01.2020 22:36

Na ja, also wenn man so zum Sport ist und dann das Radio an hat, wird man so nebenbei auch immer mit dem Wahnsinn dieser Welt konfrontiert. Jetzt ist ja Karnevalszeit und da halten die Leute auch immer so Büttenreden. Soll halt lustig sein und ja.. wer es mag. Ich bin nicht so Karnevalfan. War zwar schon ein paarmal hier in Köthen zum Umzug, und auch zwei oder dreimal in Düsseldorf, aber jetzt schon viele Jahre nicht mehr. So albern auf Knopfdruck ist nicht so meins und mir geht der Zaber ab, wenn sich zwei besoffen rumknutzschen, weil es jetzt mal Karneval ist.

Aber wer es mag, zur zu! Ich habe keine negativen Gefühle dahingegend.

Was mich aber so langsam wirklich nervt, ist diese ekelhafte Doppelmoral, die man so täglich serviert bekommt.

Worum gehts?

Nun, irgendwer hat eine Büttenrede in einem kleinen Mokchen in Sachsen-Anhalt gehalten, und hat NEGER gesagt. Ja, NEGER!!!

Jetzt rasten wieder alle aus.

Die Meldungen sind herrlich: Da fallen worte wie "Entsetzen", "Fassungslosigkeit", "Erschüttert"...

In Süplingen bei Haldensleben hat eine als rassistisch einzustufende Büttenrede nun wenig heitere Konsequenzen.

www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/boerde/karnvals-sitzung-sueplingen-rassistische-rede-100.html

Die Süplinger wieder! Kennt man ja von denen, oder?

Nein, keine Sau weiß, wo Süplingen liegt. Wenn da in Süplingen, dort wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen, irgendwer eine Büttenrede hält, wahrscheinlich auch besoffen, die, das ist ja der große Witz als rassistisch "eingestuft" wurde (von wem eigentlich? Woran richtet sich das? Lexikon? Wer macht das fest? Und wer hat demjenigen das mandat übertragen, dass er das nun festlegt?), dann steht mal wieder das halbe Land Kopf.

Bei der ersten Prunksitzung der Saison für den Süplinger Narrenbund am Sonnabend fielen rassistische Töne. So wurden mehrmals das N-Wort und der Begriff "Asylant" verwendet. Außerdem wurden Vorurteile gegen Asylsuchende bedient, die viele Kinder hätten, viel Geld und eine Villa vom Staat bekämen – während Deutschen diese Dinge verwehrt blieben.

Also das N-Wort ist Neger. Für alle, die es nicht wissen.

Ja, ich darf das sagen, denn ich war in Costa Rica der Gringo. In Polen und Rümänien war ich der Nazi und hier für die Migranten ne Kartoffel, obwohl ich nicht mal welche esse ... also so what?

Passend dazu:

Und er hat Asylant verwendet. Und? Darf man das nicht mehr? Und Vorurteile bedient? Sind nicht alle weißen Männer eh Rassisten und die Deutschen sowieso? War das nicht auch ein Vorurteil?

Man kann von solchen Reden halten, was man will.. aber was mich richtig stört, ist dass hier wieder ein riesen Terz gemacht wird. Als ob quasi Adolf Hitler steht kurz vor der Machtergreifung stehen würde. Bei anderen Sachen, wenn es politisch eher die eigene Truppe ist, wird aber wohlwollend geschwiegen, oder es ist dann Satire und der Shitsturm kommt nur von Rechts.

Und, wieso hat man eigentlich nicht das Recht rassistisch zu sein und rassitische Witze zu machen? Ich selber finde es furchtbar, kenne da einige Kandidaten hier, aber mal ehrlich, wer gibt mir oder wem anderes das Recht, denen den Mund zu verbieten? Oder denen ihre Einstellung ändern zu wollen? Das geht mich doch garnichts an! Und solange die keine Straftaten begehen... ja, in einem freien Land darf man auch so drauf sein. Genau DAS ist Freiheit! Und genau sowas zu ertragen, ist echte Toleranz. Genau wie jeder sagen darf: "Deutschland verrecke!" und ein kommunistisches Land haben möchte.

Und vielleicht war die Rede ja genau gelungen und es wurden süffisant Missstände und Unregelmäßigkeiten aufs Korn genommen?

Aber es kommt noch dicker!

Bei der Kontrolle der Büttenrede habe er nicht genau hingehört. Als Konsequenz kündigte Urban an, bei der nächsten Vorstandswahl nicht wieder anzutreten. Am Mittwochabend will sich der Vereinsvorstand treffen und das weitere Vorgehen besprechen – etwa, ob es eine sichtbare Reaktion auf die Sache geben soll. Fest steht bereits, dass die Rede auf den nächsten Prunksitzungen nicht mehr gehalten wird.

Da rollen jetzt Köpfe! Wegen NICHTS. Wir sind im Zustand der Irrationalität gelandet. Man könnte auch Hysterie dazu sagen. Harald Schmidt hat das ja im Video treffend aufs Korn genommen.

Kann man damit nicht anders umgehen? Muss das so zur Selbststrangulation führen? Ist das so schon Asphyxiophilie. (de.wikipedia.org/wiki/Atemkontrolle)

Breath control.jpg
Von Sensei george - self-made, own source, CC BY-SA 3.0, Link

Lustgewinn durch Stragulation? Da sind ja schon David Carradine und Michael Hutchinson dran eingegangen, wenn ich es richtig mitbekommen habe? Na ja, vielleicht es ja Sensei George (erst dachte ich, der hat da lauter getrocknete Ananas oder Papayas auf dem Gesicht, aber das ist wohl ein Waschlappen).

Aber so kommt mir das mittlerweile vor: Lustgewinn durch Luftabdrücken.

Mann, kann man da nicht einfach cool sagen: Ah OK, ja gut, das war Scheisse. Und gut ist!

Muss man da so ein Staatsakt draus machen?

Urban bestätigte MDR SACHSEN-ANHALT, dass sich der Redner bei ihm gemeldet und sich entschuldigt habe. Er sei aus dem Verein ausgetreten. Der Narrenbund will zudem der Polizei auf deren Bitte hin die Rede zur Verfügung stellen.

Na ist doch gut, der hats eingesehen. Manchmal schiesst man ja über die Stränge, will mal Grenzen austesten.. na ja, war nicht Ok, aber muss da jetzt der Staatsschutz eingeschaltet werden?

Also es ist pure Hysterie.

Das Gesagte sei "weit jenseits dessen", was in der Karnevalszeit akzeptabel sei.

Gibts da ein Handbuch, wo drin steht, was gesagt werden darf, und was nicht? Kannte der dieses Handbuch?

Und wieso ist die "Umweltsau" Satire? Der Neger aber nicht?

Wer legt da eigentlich die Maßstäbe fest?

Warum ist "Köterrasse!" politisch korrekt und wer sich da beleidigt fühlt, ein "Rechter" aber "Asylant" ist diskriminierend?

Wo man geht und steht: der weisse Mann spricht mit gespaltener Zunge. Also nur doppelte Standards.

Es kommt aber NOCH DICKER.

Es steht nicht im Artikel, aber es lief im Radio: jetzt will man jede Rede vorher prüfen. Als das meine Mutter hörte, sagte sie spontan: "Ja, wie zu DDR-Zeiten, da war das genauso! Ich weiß noch, dein Vater (Musiker) musste ja immer Listen machen und die beim Rat des Kreises vorlegen, die durften doch nur 40% Westmusik spielen. Den Rest mussten einheimische Bands ausmachen! Und da haben die doch auch früher jede Rede vorher kontrolliert, damit da ja niemand was gegen die Partei sagt."

Na ja, da sind wir wieder angekommen.

Und heute kam nun, dass die Bürgermeisterin da, oder Stadträtin, oder was auch immer der Posten ist, nun Morddrohungen bekommen würde.

Da sieht man mal wie sowas ausarten kann, wenn man da nicht mal cool bleibt.

Aber die Pointe ist ja, dass wir ja wirklich massive Probleme haben mit bestimmten Bevölkerungsgruppen. Heute bei Danisch gefunden: www.morgenpost.de/berlin/article228185245/Migration-Angst-in-die-rechte-Ecke-gestellt-zu-werden.html?utm_source=pocket-newtab

Nochmal: politische Korrektheit, die zu Sprachverboten führt, wo Probleme nicht mehr benannt werden dürfen, ist gefährlich! In England wurden jahrelang weiße Mädchen prostituiert, und weil die Polizei Angst hatte, als rassistisch dazustehen, haben die nichts gemacht.

Und hier jetzt die Schulen: man traut sich nicht mehr, das Offenkundige anzusprechen.

Der ehemalige ARD-Journalist Joachim Wagner hat die Folgen der Migration untersucht. Er kommt zu alarmierenden Ergebnissen.

Nein? Doch! Oh!!

Ich erkenne kaum Fortschritte bei der Integration. Schon vor 2015 war die Integration nach Aussagen ehrlicher Lehrer bei einem großen Teil der Schülerschaft nicht gelungen. Durch die Masseneinwanderung nach 2015 haben sich die Probleme in den Kitas und den Schulen verschärft – aber auch auf dem Wohnungsmarkt.

Niemand sagt, wieso man sich überhaupt integrieren soll. Und wohin, wenn man eh schon die Mehrheit bildet?

Und weil man das eben nicht mehr ausdiskutieren kann und es keine Aktionen gibt, kommt die Kritik jetzt über den Umweg der Büttenreden. Und die Rechten kommen damit. Der Frank Stoner hat das mal so gesagt: wir müssen darüber reden, gerade um es nicht den Extremisten ("Alle vergasen!!" - Solche Typen gibts ja) zu überlassen.

Und deswegen muss diese furchtbare politische Korrektness endlich aufhören. Man muss Probleme ansprechen können, nur so ist Heilung, Entwicklung, Wachstum möglich. Sonst schwärt da was im Dunklen, was keiner will, oder zumindest die Mehrheit nicht.

Und wo Meinungsfreiheit aufhört, wurde schon lange vom Bundesverfassungsgericht festgelegt. 

Nur die, die die Probleme nicht wahhaben wollen, die wollen diese Probleme auch nicht ansprechen. Aber das ist wie beim Kochen... das will auch keiner wahrhaben, was da passiert. Dennoch ist am Ende alles hin.

Prägend war jedoch ein anderer Eindruck: das repressive Meinungsklima in unserem Land. Beim Thema Zuwanderung hat unsere Gesellschaft ihre Dialog- und Streitfähigkeit in weiten Teilen verloren. Die Bereitschaft, andere Meinungen überhaupt zu hören, erodiert. Nach einer Allensbach-Umfrage haben ja 71 Prozent der Menschen den Eindruck, man kann sich nur mit Vorsicht zur Flüchtlingsthematik äußern. Das hat zwei Ursachen: Es gibt eine moralisierende Selbstgerechtigkeit auf der links-grünen Seite, aber auch im kirchlichen Milieu – diese dominiert die Debatte in der medialen Öffentlichkeit. Und es gibt die Hetze auf dem rechten Rand. In der Mitte regiert die Sprachlosigkeit, aus Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden.

Klartext: die links-grüne Politik, die Medien und die Kirchen haben jeden angepisst, der die Probleme angesprochen hat, dann haben das die Rechten gemacht, einer musste es ja tun, einer musste den Omega spielen, und dann hat man sich überhaupt nicht mehr getraut, das Maul aufzumachen.

Tja...

Wer hat da jetzt die Hauptschuld? Die Rechten? Die hetzen schon seit 1945. Oder die Linken? Wer hat denn mehr Macht, wer bestimmt denn über den öffentlichen Diskurs?

Und jetzt liegt das Kind im Brunnen.

Wenn man über eines der zentralen Zukunftsprobleme – und dazu gehört die Migration angesichts von Millionen Menschen auf der Flucht – nicht offen und ehrlich reden kann, ist das brandgefährlich. Die Bundesregierung redet das Problem klein, wenn sie darauf verweist, dass in den letzten Jahren unter 200.000 Menschen jährlich zu uns kommen sind. Das ist die Einwohnerzahl einer mittleren Stadt wie Kassel, die jedes Jahr eingewandert sind. Und diese Menschen müssen die gesellschaftlichen Institutionen zusätzlich auffangen.

Gleichzeitig wandern jedes Jahr netto 50.000 Akademiker im besten Alter aus und kommen nie wieder. 500.000 in 10 Jahren - WEG. Ich war auch schon einer davon. Und vielleicht werde ich es wieder, wenn es mir hier zu doof wird.

Was ist da passiert? Na ja, wir haben die falschen Leute an die Macht gelassen. So einfach ist das. Egal ob Dilletanten oder vorsätzliche Täter. So oder so: es sind die Falschen. Ich schrieb ja, das ist, als ob man mal kurz nicht aufpasst, weil man denkt, die machen das schon und dann ist der Stall abgebrannt, das Getreibe verfault, die Pferde abgehauen, die Schweine ersoffen und die Kühe sitzen mit Tränen in den Augen in der Ecke, weil sie keiner melkt.

Da kann man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen...

Ja, ich bin sogar als Rassist beschimpft worden. Es sind Veranstaltungen von mir wegen angeblicher AfD-Nähe abgesagt worden,

Da sind wir angekommen: Atemstillstand, weil jemand das "Falsche" gesagt hat.

Vor einigen Veranstaltungen bin ich einem Gesinnungstest unterzogen worden – da wurde im Vorgespräch erst einmal abgeklopft, was für eine Person ich bin. Ein anderes Phänomen: Parteien haben Vorträgen in der Regel nur unter der Bedingung zugestimmt, dass auch ein Experte ihrer Wahl mit einer Gegenposition zu Wort kommt.

Was müssen die alle für Angst haben. Und zu Recht. Sowie die Menschen wirklich merken was abgeht, bzw. merken, dass sie es nicht OK finden DÜRFEN, sind diese ganzen Politiker weg. Sofort werden die abgewählt, sofort ist es aus mit der Macht.

Das ist wie ein Juniorchef, der einen Haufen Schulden angehäuft hat, alle wissen es, aber niemand traut sich, was zum Alten zu sagen, weil er sonst den Job los ist, aber sowie es nicht mehr geht, kommt alles ans Licht und der Juniorchef wird dann bestenfalls noch die die Garage kehren dürfen.

Genau diese Situation haben wir: Angst vor dem Machtverlust und Zusammenbruch des Weltbildes...nur hört ja deswegen die Fehlentwicklung nicht auf. Und wenn es zu krass wird, dann sind die eben alle auch ihre Posten los. Schon kommen ja dann Leute hoch, die versprechen, das Problem zu lösen. Kurioserweise ist Angela Merkel ja damals genau so an die Macht gekommen. Große Krise bei der CDU und sie hat die Chance genutzt. Und genauso werden dann wieder Leute auftreten, die dann die Alten einfach in die Rente schicken.

Dito Honnecker und Co. Plötzlich waren die weg vom Fenster. Heute noch unangefochtener Chef und morgen schon nach Chile geflüchtet.

Das wissen die ja, deswegen muss eben alles getan werden, um das ganze Ausmaß des Desasters zu verschleiern. Und alle Kritik zu diffamieren. Weil sonst ist es schlagartig vorbei mit der Macht.

Nein. Aber ich bin mir auch sicher, dass ich die Dinge so darstelle, dass sie eben nicht in die AfD-Nähe gerückt werden können. Ich versuche ja, eine nüchterne Analyse zu bringen – auf der Basis von empirischen Untersuchungen. Empirie ist nicht rassistisch.

Der träumt ja einen schönen bunten Traum. Heute werden schon Leute fertig gemacht, die reine Messergebnisse präsentieren. Stichwort Klimawandel. Da gibts Leute, die haben einfach gesehen, dass bei den relavanten Klimastudien erst die Erwärmung entritt und dann das CO2 dem folgt. Kann man ja anhand der Messreihen darlegen.

Fertig gemacht.

Außerdem habe ich 21 Schulen in fünf Bundesländern besucht und 65 Lehrer gesprochen. Unter den Schulen waren sechs in Neukölln und Kreuzberg. Deshalb bin ich auch enttäuscht, dass ich so wenig mit Schulen und Lehrergewerkschaften ins Gespräch kommen konnte. Viele haben Angst, der Wahrheit ins Auge zu schauen. Vielleicht auch, weil sie Pädagogen demotivieren und verunsichern könnte. Viele Lehrer und Schulen sind politisch extrem vorsichtig und ängstlich, um den Schulfrieden nicht zu gefährden.

Die haben wahrscheinlich auch Angst, einfach keine aufs Maul zu bekommen! Egal, von woher die Faust dann kommt. Es haben ja auch immer weniger Leute Lust, sich sowas als Lehrer anzu tun. Ey, Du Arschloch! in 10 Sprachen einschließlich Deutsch. - Sorry, aber denen würde ich allen den Finger zeigen und gehen.

Das Wichtigste ist, dass wir die Schulen mit hohen Anteilen von Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache noch stärker als bisher unterstützen müssen. Gerade ist die neue Pisa-Studie herausgekommen: Sie berichtet über signifikante Rückschritte bei der Lesekompetenz, bei Kenntnissen der Mathematik und Naturwissenschaften. Eine der Hauptursache ist nach der Studie der „deutlich gestiegene Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationserfahrung“, von denen „knapp 50 Prozent sozioökonomisch benachteiligt“ sind. Die Lernrückstände zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund betragen ein bis zwei Jahre. Es ist ein Riesenproblem für die Schulen, diese Lernrückstände aufzuholen. Viele Migranten beherrschen die Alltagssprache, aber tun sich schwer mit der Bildungssprache. Bei den Pisa-Sprachtests erreichten 15-Jährige aus Zuwanderungsfamilien 63 Punkte weniger als einheimische Jugendliche. Und es gibt noch ein Problem: Deutschland ist besonders attraktiv für Zuwanderer mit niedrigem Bildungsniveau, das erschwert den Schulerfolg zusätzlich. Es ist das Verdienst der neuen Pisa-Studie, diese Zusammenhänge erstmals vorsichtig angesprochen zu haben.

In 15 Jahren gehen die Babybommer in Rente, bis dahin sind nochmal 500.000 junge Akademiker ausgewandert. Dann bricht der Laden hier zusammen. Und wenn dann die Hartz4 - Gelder nicht mehr fließen, dann gibts richtig Rabatz. Schlimm: man kann niemand zur Verantwortung ziehen. Als Politiker kann man ein Land ins Chaos stürzen und gehen. Und es passiert nichts. Schulterzucken.. das wars. Kommt klar!

Vorher hat man die Menschen mit Hilfe der Medien, der Kirchen, der Institutionen verarscht, belogen und betrogen, hat Vertrauen ausgenutzt, hat tonnenweise PR-Berater und Pressefuzzius engagiert, Berater und allerlei Putzerfische angesammelt, um zu manipulieren, um zu tricksen und zu täuschen, um an der Macht zu bleiben, obwohl man im Grunde unfähig war ... und dann, wenn alles kaputt ist, passiert nichts.

Das wird ein unangenehmes Aufwachen geben. So Marke eiskalter Waschlappen in die Fresse, Arschtritt und einer gröhlt: "Aufstehen, du Arschnase!!" - Das wird wie beim Bund.

Und wisst ihr was: KEINER wird sich je an das Drama oben erinnern, dass da einer "Neger" gesagt hat. Da wirds ganz andere Probleme geben.

Von allen Migrantengruppen schneiden die Schüler mit türkischem und arabischem Hintergrund nach allen Bildungsvergleichen am schlechtesten ab. Das hängt mit dem sozioökonomischen Statuts der Bevölkerungsgruppen zusammen, aber auch mit dem teilweise mangelnden Bildungsehrgeiz.

Was soll man dazu sagen? Ist doch alles seit Jahr(zehnten) bekannt. Man will es nicht wahrhaben. "Nein! Nein !! Nein!!!" - totale Realitäsverweiung und auch mangelnde Handhabe. Was will man denn machen? Wir sind es doch garnicht gewohnt, dass, wenn ich Probleme anpacke, dass mir dann mit Mord und Gewalt gedroht wird. Wer heute als Lehrer, Arzt und Polizist arbeitet, der muss doch permanent um sein Leben fürchten! Welche Handhabe gibt es denn überhaupt noch? Wie will man denn Integration fördern? Fehlverhalten sanktionieren? Da muss man doch permanent befürchten, dass man ein Messer zwischen den Rippen hat. Hatte ich ja schonmal im Blog, dass sich da viele Steuerprüfer nicht mehr hintrauen. Und so wirds viele andere Leute auch gehen, die da eigentlich was durchsetzen müssten. Da wird so macher Lehrer den Hausbesuch lieber sein lassen, das Sozialamt lieber mal den Bescheid ausstellen, der Richter lieber mal ne milde Strafe aussprechen, wenn man da immer mit Gewalt rechnen muss.

Die werden sich auch sagen: na das ist es nicht wert! Und so wird das dann immer schlimmer.

Was mich umtreibt ist, dass es den Bundesländern trotz Bemühungen nach empirischen Studien nicht gelungen ist, die Flüchtlinge sozial gerecht zu verteilen.

Es gab hier in den Dörfern mehrere syrische Familien- alle weg. Wer will schon hier auffm Dorf leben?

Und es gibt eben ein Stammesdenken: man will unter seinesgleichen sein. Das ist doch überall zu beobachten! Es gibt in Spanien deutsche Urlauberstädte und Englische. Man bleibt unter sich.

Also werden es da, wo schon viele sind, immer mehr.

Ich fürchte, dass diese sich weiter spaltet. Die fatalste Folge der Flüchtlingswelle und der EU-Binnenwanderung ist die Überforderung von Schulen in sozialen Brennpunkten und gemischten Wohngebieten mit hohen Anteilen von Kindern mit Migrationshintergrund. In Berlin lässt sich diese Abwärtsspirale an zwei Phänomen festmachen. In Brennpunktschulen kann der Lehrermangel häufig nur noch durch Seiteneinsteiger ohne Lehrerausbildung kompensiert werden. Und selbst diese Hilfsmaßnahmen reicht in manchen Fällen nicht aus, wie ein Brandbrief des Schulamtes Tempelhof-Schöneberg (...).

In Sachsen-Anhalt sucht man auch Lehrer als Seiteneinsteiger. Da habe ich mich auch mal beworben und hatte sogar schon ein Vorstellungsgespräch. Ich habe aber gleich gesagt, Lehrer ist das Letzte, was ich mir ausgedacht habe, was ich werden will, aber wenn Not am Mann ist, bin ich bereit. Wenn sie andere haben, sollen sie lieber die nehmen.

Man hat mir dann einige Fragen gestellt, auch was ich von digitalen Medien halte, also Lernprogramme und Kram. Antwort: Nichts! Da sind die beiden Beamten erstmal zusammengezuckt. Ich habe das dann ausgeführt, habe Spitzer zitiert und gesagt, wenn es was bringen würde, wären wir heute weiter und die Kinder würden schlauer aus der Schule kommen. Machen sie aber nicht. "Entsetzen" bei den Beamten, zustimmendes Nicken bei den anwesenden drei Lehrern.

Das sind also alles auch hausgemachte Probleme.

Die Zunahme sogenannter segregierter Schulen im gesamten Bundesgebiet, aber auch in Berlin. Das sind Schulen, wo Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache die Mehrheit stellen. An der Spree haben nach einer Studie des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen bereits 53 Prozent der nichtgymnasialen Schulen diese kritische 50-Prozent-Marke überschritten. An diesen Schulen besteht für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund von vornherein keine Chancengleichheit, weil Deutschstämmige als peer groups und Sprachvorbilder fehlen.

Ja, so sieht Diversität aus. Von wegen Vermischung. Es separiert sich und die Gesellschaft wird sich spalten. Und das Ergebnis? Rassismus! Man wird genauso Rassismus überhaupt erst erschaffen! Weil man sich dann gegenseitig misstraut und verachtet. Der Migrant wird den Deutschen hassen, der eben sein Leben erfolgreicher bestreitet und der Deutsche wird den Migranten hassen, weil er den über massive Fürsorgezahlungen ruhig stellen muss.

Hass, Rassimus, Spannungen, Gewalt, vielleicht irgendwann mal Bürgerkrieg, wo sich diese massiven Spannungen mörderisch entladen... genau das wird man erzeugen.

Muss man sich vorstellen: da regt man sich auf, weil jemand Neger sagt, aber gleichzeitig erzeugt man durch naive, dumme, blauäugige oder vllt auch vorsätzliche Politik genau DAS, was man bekämpft.

Das ist tragisch!

Man sieht das ja überall, wo unterschiedliche Etnien zusammen in einem Land leben: irgendwann gibts da massive Probleme. Vor allem, wenn der Wohlstand und der Zugang zu Ressourcen enger wird.

Leider fehlt da auch etwas der gesunde Menschenverstand und so ein bisschen Verständnis auch für menschliche Strukturen.

Schnell wird gar nichts gehen. Wir müssen die Kitas und Schulen entlasten – und da hilft in erster Linie ein besserer Schutz der Außengrenzen. Wir müssen den Missbrauch des Asylrechts durch Wirtschaftsmigranten unterbinden. Und wir müssen uns intensiver um die Rückführung von Flüchtlingen kümmern, wenn die Fluchtgründe entfallen sind. Viele Politiker und Journalisten wissen gar nicht, dass unser Asylrecht und die Genfer Flüchtlingskonvention Menschen nur so lange schützen, solange die Fluchtgründe andauern.

Hier erhebt er genau die Forderungen die auch die AfD bringt, oder die Werte-Union oder andere rechts-konservative Strömungen.

Na ja, schauen wir mal.

Die Sprachlosigkeit der Mitte wurzelt in der moralischen Überlegenheit der Befürworter großzügiger Zuwanderung.

Ja, ich habe auf Telepolis seit 2015 sachlich und ruhig argumentiert, habe das Migrationsprogramm kritisiert, aber nicht hetzerisch, sondern fundiert und sachlich. Oh, wie wurde ich da beschimpft!

Und?

Hätten die mal lieber zugehört. Haben sie abe rnicht, sondern angefangen, massiv zu zensieren. Da habe ich mich abgemeldet.

Nach einer Veranstaltung berichtete mir eine SPD-Politikerin von heftigen Verteilungskämpfen zwischen Hartz-IV-Empfängern, Rentnern und Flüchtlingen bei der Wohnungssuche. 

Tja.. mein Reden! Wenn Ressourcen knapp werden, wirds richtig hässlich.

Danisch hat es so zusammengefasst:

Man könnte das auch anders formulieren: Wir sind als Gesellschaft tot, wir wissen es nur noch nicht. Weil wir unser Schulsystem irreparabel zerstört haben. Das läuft noch eine Weile vor sich hin, vielleicht 10 Jahre oder so, in Teilen vielleicht auf 15 oder 20, in anderen vielleicht nur 5, solange wir eben noch genug berufstätige Leute haben, die ihren Job beherrschen (den sogenannten alten weißen Mann), und danach geht nichts mehr.

Es ist grotesk, wenn Witzfiguren wie Axel Voss, Peter Altmaier, Angela Merkel, Ursula von der Leyen uns einen erzählen, wir müssten die „digitale Souveränität” zurückgewinnen (als ob wir sie je gehabt hätten) und in KI an die Weltspitze, während da eine Generation nachwächst, die kaum lesen, schreiben, rechnen, deutsch, englisch kann. Wir werden es nicht mal schaffen, die Zivilisation aufrecht zu erhalten. Und wenn ich mir anschaue, wie es in Berlin aussieht, ist da schon von der Zivilisation nicht mehr viel übrig. Vor der digitalen Souveränität sollte man sich auch erst mal nicht nur um Lesen und Schreiben, sondern um die Stromversorgung kümmern. Ohne Strom kommt man digital nicht allzu weit.

www.danisch.de/blog/2020/01/22/alles-jahre-zuvor-schon-beim-danisch-gelesen/#more-33720

Man denkt ja selber auch immernoch: ach, dass geht alles noch ewig so weiter! Aber wie gesagt, die DDR war dann über Nacht Geschichte. Hier scheint es ein eher schleichender Prozess zu sein, der eben immer schlimmer wird, was aber auch zu einem immer größerem Aufwachen führt.

Am Ende wird wohl die Einsicht stehen, dass die ganzen Illusionen einfach nichts bringen... oder eben: erst wenn etwas weg ist, merkt man, wie gut es war.

Na schauen wir mal...

Und ja.. im Hintergrund läuft Bob Marley.

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