Saharasia

27.04.2019 23:29

Öfters mal Thema im Blog: wie konnte nur alles so aus dem Ruder laufen? Eine Theorie dazu nennt sich Saharasia-These und ist hier zu finden: 

Erst seit der Zeit um 4000 v.Chr. finden sich deutliche Zeichen eines Umkippens in Gewalt: Gewalt der Männer gegen die Frauen, Gewalt der Erwachsenen gegen die Kinder, Gewalt zwi-schen Stämmen bzw. Völkern, Gewalt der Menschen gegenüber der Natur. Der Beginn solcher Spuren fällt zeitlich und räumlich mit der Entstehung der großen Wüsten (Saharasia) zusammen. Die archäologischen Funde aus diesen Gebieten zeigen von die-ser Zeit an Darstellungen von kriegerischen Szenen; Gewalt und Spuren der Einwirkung von Waffen in menschlichen Skeletten; Gräber, in denen durch Ritualmord getötete junge Frauen an der Seite ihrer gestorbenen alten Männer begraben worden sind. Die ursprüngliche künstlerische Darstellung fließender Linien und spiraliger Formen (Abb. 91) – vermutlich die symbolische Darstellung fließender Lebensenergie – wich der Darstellung eckiger, zersplitterter Linien und Formen, die offensichtlich mehr Starrheit und Zerrissenheit ausdrückten.

www.berndsenf.de/pdf/WDLSaharasiaThese.pdf

www.youtube.com/watch?v=TuGQd3A9IBg

Und auch hier findet sich eine gute Zusammenfassung: www.orgonelab.org/saharasia_de.htm

Jetzt hat auch der Frank Stoner das Thema hier aufgegriffen und auch den Bernd Senf massiv gelobt:

Wie kam das Unheil auf die Welt, oder ist der Mensch von Natur aus schlecht? Das sind alte Fragen, mit denen es sich zu beschäftigen lohnt, auch wenn man keine unumstößlichen Antworten erhält. Für die westlichen Religionen ist der Mensch seit der Vertreibung aus dem Paradies von Geburt an zum Sünder verdammt. Neuere Mythen machen Manipulationen von außerirdischen oder feinstofflichen Entitäten für die Zustände auf der Welt verantwortlich. Wir suchen in dieser Folge nach irdischen Ursachen für die menschliche Tragödie. Sind es nicht Schmerz und Leid, welche den Menschen aus dem seelischen Gleichgewicht bringen?

Die Saharasia-These von James de Meo bietet eine Möglichkeit auf wissenschaftlicher Basis. Demnach sorgte eine Katastrophe für eine krasse Veränderung der Lebensbedingungen, der einst fruchtbare Streifen von Nordafrika bis weit nach Asien trocknete aus. Der Mensch verlor sein Urvertrauen in Mutter Erde, Hunger und Leid führten zu Gewalt und Krieg, welche nur noch mehr Leid erzeugten. Oder sind es technische Errungenschaften und geheimes Wissen, wie die Metallurgie, die den Menschen entwurzelt? Und lassen sich diese Thesen miteinander verbinden? Im Gegensatz zu den religiösen Narrativen, wo der Mensch passiv der Gnade höherer Mächte ausgeliefert ist, bietet diese humanistische Sicht die Möglichkeit zur aktiven Heilung.

Dazu passend auch heute bei Wetter-Online:

Der Tropenwald in Brasilien wird immer weniger und auch anderswo auf der Welt sind die Verluste laut einer Studie groß.

Weltweit sind einer Studie zufolge im vergangenen Jahr zwölf Millionen Hektar an Tropenwald verloren gegangen. Das entspricht der Fläche Bayerns und Niedersachsens zusammen. Besonders besorgniserregend sind die Verluste von ursprünglichem Regenwald in den Tropen. Insgesamt 3,64 Millionen Hektar von diesem Baumbestand sind verschwunden - eine Fläche größer als Belgien.

Im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 war im vergangenen Jahr mit insgesamt zwölf Millionen Hektar ein leichter Rückgang der Verluste an Tropenwald zu verzeichnen. 2016 belief sich die Zahl noch auf 16,95 Millionen Hektar, in 2017 ebenfalls auf 15,81 Millionen.

Trauriger Spitzenreiter war im vergangenen Jahr Brasilien, wo 1,35 Millionen Hektar an ursprünglichem Regenwald verloren gingen. Ein Teil davon ist auf Waldbrände zurückzuführen, der Großteil allerdings auf Rodungen, um zum Beispiel Weide- und Anbbauflächen zu schaffen. Als "positives Beispiel" gilt Indonesien: In dem südostasiatischen Land sind die Verluste von Primärwald auf den niedrigsten Stand seit 2003 gefallen.

www.wetteronline.de/wetternews/grosse-verluste-in-brasilien-tropenwald-schrumpft-weiter-2019-04-27-rw

Das System, ich nenne das mal so, frisst sich immer weiter in die lebendigen Organe der Erde rein. Und seinen Ursprung hat das anscheinend wirklich in den Traumatas vor x-tausend Jahren. Seitdem hat sich das immer mehr eskaliert.

Aber der Stoner hat Recht: man kann es heilen! Er nennt es dann ins Gleichgewicht kommen, ich nenne es "in Harmonie" kommen. 

Und Rohkost ist da ein großer Baustein.

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