Samstag

23.09.2017 18:02

War gerade laufen. Heute habe ich meinen Langstreckenrekord gebrochen: 19,5km bin ich heute gelaufen! Soviel wie noch nie in meinem Leben. Ist ja fast ein Halbmarathon. Das Wetter war schön, kaum Wind, sonnig, knapp 20°C, und da dachte ich, auf gehts!

Ich weiss immer vorher, wieweit ich rennen werde und welche Strecke ich laufe. Das sagt mir immer vorher mein Gefühl / meine innere Stimme und dann mache ich das auch so und ändere das eigentlich nur ganz selten mal. Übrigens ist das auch immer beim Fasten so. Sowie ich den Impulse zu fasten habe, sagt mir mein Gefühl und meine innere Stimme immer sofort, wie lange. Und das ziehe ich dann auch so durch. Ich bin somit irgendwie immer im Einklang mit mir selber.

Ich finde das wirklich wichtig, dass man Sachen macht und dabei im Einklang mit sich selber ist. Das Unterbewusstsein, oder aber die göttliche Führung, keine Ahnung was genau das ist, sagt zumeist, was richtig ist. Und dann sollte man sich dem auch unterordnen und nicht dran rumpfuschen. Man muss da halt nur auf seine innere Führung verrtauen. Ist nicht immer einfach, weil das Ego eben keinen Anschluss an höhere Dimensionen hat und da immer rumzweifelt, Argumente dagegen erfindet und sich irgendwie ängstigt, aber das Unterbewusste / oder die göttliche Weisheit in jedem Menschen hat diese Anbindung an höhere Dimensionen und weiß oft, was richtig ist.

Und so hat mir mein Gefühl / meine innere Stimme, beides gehört irgendwie zusammen, gesagt: heute gehts nach Zuchau und das zweimal, was im Grunde viermal 4,9km sind.

Und dann habe ich das so durchgezogen und es war auch richtig.

Und jetzt sagt mir meine innere Stimme: so schnell mache ich das aber nicht wieder! lol

Ist ja schon sehr anstrengend.

Ansonsten hab eich noch etwas im Garten rumgespielt. Gibt noch ein paar Tomaten (es hat noch viele Grüne, bin mal gespannt, ob die noch reifen), Physalis hats noch eine ganze Kiste voll, Melonen auch, sehr viele Weintrauben und ich musste vom Rosenkohl und vom Kohlrabie die Kohlweisslingsraupen abschütteln. Die fressen mir sonst alles weg. Sind aber nicht an jeder Pflanze zum Glück. Ansonsten ist der September bisher extrem niederschlagsarm. Es ziehen zwar ab und an mal dunkle Wolken ran, aber sie ziehen zumeist im Süden vorbei, ohne uns etwas Regen zu bringen.

Hier noch ein Bild meines gestrigen Abendsalates:

Ich möchte das einfach nicht mehr missen. Es harmonisiert und nährt einfach auch gut. 

Ich habe auch mal überlegt, aufzuschreiben, was ich so esse, aber im Grunde ist es ganz einfach: ich esse zumindest einmal pro Tag Früchte, fast nur einheimische Produkte aus dem Garten oder der Natur, dann ein oder zwei Schüsseln Salat am Abend mit gerieben und geschnippelten Sachen ja nach Gusto, oft und gerne mit Chili und Sonnenblumenkernen oder Linsenkeimlingen, dann zweimal die Woche Fleisch. Fisch esse ich mittlerweile eher selten. Hängt einfach auch mit der Qualität zusammen, was man so bekommen kann. Wenn es kein Fleisch gibt, dann esse ich oft frische oder später eingeweichte Walnüsse, gekeimte Linsen, Haselnüsse. Was Exotisches gibts ganz selten, meist nur noch wenn ich mal irgendwo zu Besuch bin. Ich vermisse es auch nicht , sondern im Gegenteil: ich habe den Eindruck, dass die Rohkost mit den einheimischen Produkten direkt aus Garten und Natur sehr viel energetischer, lebensenergetisch viel stärker aufgeladen ist. Zuhause esse ich also das, was der Garten abwirft, ich irgendwo gesammelt habe und was es an Biofleisch oder an Wild gibt. Ab und an esse ich mal eine Avokado zum Salat. Aber im Salat komme ich selten auf eine ganze pro Mahlzeit. Die Butter habe ich nun wieder weggelassen. Das ist einfach zu unsicher und zu heikel. Man sieht ja, dass man sich irgendwie nicht drauf verlassen kann.

Und das wars schon.

Ich wills einfach auch einfach halten. :-)

Und ich merke auch, dass man sich da sogar recht gut versorgen kann und sogar fit ist. Und, mir ist eines aufgefallen: man kriegt wieder mehr bewusst, dass Essen nicht alles ist. Die süßen Südfrüchte können doch eine ganze Menge an emotionalen Problemen und Mängeln verdecken.

Mir ist bewusst geworden, dass wenn die Rohkost eher einfach und unspektakulär ist, andere Bedürfnisse wieder sehr viel stärker präsent sind, auch da sie nun nicht mehr mit einer schweren Süße zugedeckt werden können. Auch ist es heilsam, wenn mal die Versorgungsangst etwas wegfällt und man nicht mehr soviel Zeit zum Einkaufen aufwenden muss, dass reduziert dann den Stress und man merkt, was man schon länger aufgrund der Lebensumstände verdeckt hat.

Im Grunde gehts doch nur um eins: Liebe, Zärtlichkeiten, Erfüllung, Kuscheln, Gemeinschaft.

Die Rohkost ist doch nur die Basis, weil sie eben enormes Heilpotential entfalten kann (wenn man es einigermaßen richtig macht), auch kommen die feineren Energien mehr zum Tragen, weil der Körper/Geist nicht mehr so mit den ganzen Suchtstoffen und den denaturierten Molekülen aus der gekochten Nahrung zu tun hat, die so oft das Bewusstsein eintrüben und auch den Körper dauerhaft mit Entgiftungsarbeiten beschäftigen, was auch viel Energie bindet. Auch nehmen Überreizungen des Nervensystems ab, was zu weniger Eifersucht, Aggressionen und Besitzdenken führt. 

Ich habe eine Vision: dass die Menschen wieder eine einfachere Rohkost praktizieren, Gärten anlegen oder wiederbeleben, Streuobstwiesen wieder nutzen, Schäfer werden, um die ganzen Naturschutzflächen wieder richtig zu nutzen, und dass sie wieder mehr Gemeinschaft leben. Das sind natürlich angesichts der aktuellen Situation schon fast lächerliche Vorstellungen, aber was soll den werden?

Das Paradies muss man im eigenen Herzen suchen! Nirgendwo sonst. Und wenn man es gefunden hat, dann wirkt man auch da wo man ist, um wieder mehr in diese Richtung zu gehen.

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