Schamanische Heilreise.

17.05.2020 17:22

Wisst ihr, was jetzt kommt, was aber im Grunde schon immer so war, nur jetzt wird es ganz groß sichtbar, in großen leuchtenden Lettern:

Krankheit wird zum Normalzustand!

Das ist es, was mit Corona nun ganz deutlich sichtbar wird. Krankheit ist der neue Normalzustand.

Das hatten wir aber vorher schon!

Nur konnte das immer noch irgendwie unter den Teppich gekehrt werden, aber jetzt kommt es mit Corona so richtig auf die große Bühne. Klar, mit dieser Krankheit sollen natürlich wieder Dinge umgesetzt werden, die ohne Corona nicht umgesetzt werden könnten. Nur, gesund ist in diesem Land, und in ganz Europa, schon lange keiner mehr!

Und in der restlichen Welt sieht es wohl nicht anders aus.

Gesundheit ist etwas, was wir lange schon verloren haben. Klar, uns geht es körperlich oft gut und auch geistig fühlen wir uns oft gut, aber die volle Gesundheit, das volle Potential, das haben wir schon lange verloren.

Wer früh aufsteht und erstmal Kaffee braucht, ist schon suchtkrank.

In unserer Gesellschaft war das Gesunde schon lange die absolute Ausnahme! Und die Krankheit war schon immer der Normalzustand.

Karies, Allergien, Neurodermitis, ADHS... das geht ja bei den Kindern schon los.

Wir sind eine kranke Gesellschaft und wir müssten den Weg zurück zur körperlich-geistigen Gesundheit wirklich erstmal wieder entdecken.

Das können wir aber erst, wenn wir den Kindern die Freiheit lassen, so zu sein, wie sie sind.

Mir ist das den Tag in einer seelischen Heilreise aufgefallen, wo ich Emotionen nicht ausleben konnte, weil ich Angst hatte, in der Gesellschaft Probleme zu bekommen. Also selbst beim Liegen auf dem Boden habe ich im Geist etwas nicht wirklich freilassen können. Ich habe mir dann, es kam einfach, einen Indianerstamm vorgestellt, wo ich, ohne dafür gerichtet zu werden, meine Emotionen rauslassen konnte. Das war so heilsam!!! Ich habe mir vorgestellt, ich komme aus der Zivilisation in einen Stamm Indianer und die lassen mich dort diese Zivilisationsemotionen ausdrücken, weil sie wissen, dass das raus muss. Das war so entspannend, so heilsam, dass ich sehr dankbar war.

Also ich habe einfach im Geist eine Situation geschaffen, wo ich unter mir gewogenen Menschen meine negativen (und auch positiven) Emotionen wirklich rauslassen konnte, ohne dafür gerichtet und verurteilt zu werden.

Wenn man dann merkt, wie es plötzlich fließt und sich Blockaden lösen, dann wird man sich erstmal bewusst, welchen gesellschaftlichen Druck es hier gibt, der dazu führt, dass man Gefühle unterdrückt und sich nicht traut, diese auszudrücken.

Und das ist ein Grundproblem der Zivilisation: wir dürfen nicht so sein, wie wir wirklich sind! Wir dürfen nicht zeigen, was wir wirklich empfinden.

Der Maaz ist hier in bester Tradition zu Wilhelm Reich und spricht das an, was wirklich auch relevant ist.

Wir leben in einer kranken Gesellschaft und das nicht erst seit gestern.

Das geht seit einigen tausend Jahren so und kommt jetzt massiv auf die Bühne!

Die große Chance, die wir haben, ist der Tod. Das meine ich ernst, denn dadurch, dass die Alten sterben, machen sie Platz für die Neugeborenen und in denen kommt immer wieder das ungepanzerte Leben zum Vorschein. Mit jedem Kind, dass auf die Welt kommt, kommt das ungepanzerte Leben zum Ausdruck.

Nur, was passiert dann?

Da beginnt Gesundheit oder Krankheit.

Da beginnt die "Erziehung" oder das Begleiten, da beginnt die Selbstregulierung oder die Selbstentfremdung (Ich will garnicht wissen, wieviele Jugendliche in 10-15 vollkommen gestört rumrennen, nur um endlich die Aufmerksamkeit zu bekommen, die die Mütter lieber ihren Handys widmeten), da beginnt Fremdbestimmung oder Selbstbestimmung, da beginnt "etwas unterdrücken" oder frei ausdrücken.

Und das betrifft eben auch die Ernährung, denn Kinder wissen ganz von selbst, was gut für sie ist, wie eben viele instinktive Rohkostkinder, aber auch Experimente wie das hier (de.wikipedia.org/wiki/Self-selection_of_diet_by_young_children) zeigen. Wir müssen als Ältere nur weise den Rahmen setzen, den Rest macht die kindliche Lebendigkeit und die angeborene natürliche Selbstregulierung selber.

Das Leben reguliert sich selber.

Natürlich sieht unsere Gesellschaft trotz einiger Fortschritte noch immer recht trostlos in der Hinsicht aus.

Und jetzt sehen wir mit Corona, dass in einem kranken System, dass kranke Menschen produziert, die kranke Politiker wählen, Krankheit ganz offiziell zum Normalzustand wird.

Jetzt rennen alle mit Mundschutz rum. Dass vorher schon alle mit Blockaden und Panzerungen, seelischen Deformationen und ernährungsbedingten Krankheiten rumrannten, wenn sie denn noch konnten, das sagt man nicht.

Alle müssen jetzt Abstand halten. Dass vorher schon eine zunehmende Entfremdung stattfand, ausgelöst durch die digitalen Endgeräte (wir saßen ja als Kinder noch in der Bushaltestelle und haben uns was ERZÄHLT), darüber spricht man lieber nicht.

Alle müssen sich jetzt dauernd die Hände waschen, um sich zu schützen. Dass in den Krankenhäusern davor schon zum Teil horrende hygienische Zustände herrschten...

Jetzt wollen wir die Alten schützen. Dabei sind die schon vorher an Einsamkeit eingegangen. 

www.tagesschau.de/ausland/england-einsamkeit-101.html

Mit Corona wird das nur alles jetzt zum akzeptierten Normalzustand.

In einer kranken Gesellschaft wird eben am Ende Krankheit auch ganz offiziell zum Normalzustand.

Das ist, wenn man so will, die unausweichliche Folge einer Entwicklung.

Das Gute daran: um da rauszukommen, muss man wirklich wieder überlegen, was Gesundheit wirklich ist. 

Aber jetzt sehen wir das nächste Dilemma: wir müssen, um zu überleben, die Wirtschaft wieder anfahren. Diese Wirtschaft aber ist so zerstörerisch, dass es besser wäre, das mal lieber sein zu lassen.

Wir haben hier die Chance verpasst, wirklich mal darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll.

Aber auch das ist im Grunde ein Spiegel meiner eigenen traumatischen Erlebnisse als Kind. Das war genau das Gleiche. Das Leben war alles andere als perfekt, dann kam eine große Krise, ein langer traumatischer Krankenhausaufenthalt, der seine Ursachen eben im falschen Leben vorher hatte und alle waren froh, dass das alte Leben, dass überhaupt erst diese Krise ermöglicht hat, weitergelebt werden kann.

Auch da hat man sich keine Gedanken darüber gemacht, was man besser machen kann, damit insgesamt das Leben wieder gesündern wird. Und jetzt freuen sich auch alle darauf, dass die Wirtschaft wieder anläuft. Also alles, was vorher schon problematisch war, wieder aufgenommen werden kann.

Mit Mundschutz und Abstandsregeln.. wie bei mir früher mit Luftveränderung, aber das grundlegende Problem wird auch heute nicht mal ansatzweise diskutiert.

Weil man es nicht kann!

Weil es GRUNDLEGENDE Änderungen verlangen würde. Ein ganz anderes Leben!

Meine Mutter hat damals ihre Ausbildung /Qualifikation gemacht und wenn sie zuhause geblieben wäre, was meiner Gesundheit und meiner Entwicklung massiv geholfen hätte, hätte sie da in der Stellung nicht arbeiten können. Das war eben auch in der DDR so. Also wurde ich recht schnell wieder in die Krippe gesteckt, was ich mit weiteren Gesundheitsproblemen quittierte, die, kurioserweise, meiner Mutter schlussendlich den Job kosteten. Sie entschied sich damals so, wie sich heute auch viele Frauen entscheiden.

Es wurde damals aber nichts gewonnen. Und auch heute wird nichts gewonnen.

Man kann die Natur / die Liebe nicht austricksen, täuschen oder hintergehen. Die (für manche bittere) Wahrheit ist: entweder ist man Mutter, oder man geht arbeiten. Beides zusammen geht nicht. Nicht in dieser Gesellschaft! Das geht in Afrika und anderen "rückständigen" Kulturen, wo die Frauen zumeist in der Landwirtschaft arbeiten und wo die Kinder im Tragetuch mit dabei sind.

Es geht aber nicht in dieser Industriegesellschaft. Frau muss sich entscheiden und je nach dem, wie man sich entscheidet, leidet entweder das eigene Kind, oder die Karriere / die Finanzen.

Das ist die schlichte und bittere Wahrheit, die sich die Frauen in dieser Gesellschaft stellen müssen.

Was wird geopfert?

Und es ist ein gesamtgesellschaftliches Totalversagen, dass Frauen vor diese Wahl gestellt werden. Man muss sich fast fragen, ob da nicht auch so ein unterbewusster massenpyschologischer Racheeffekt greift: "Wir hatten alle keine gute Mütterlichkeit, hatten Muttermangel, wieso soll es anderen besser ergehen?!! Also habt euch nicht so! Geht lieber arbeiten!"

Somit pflanzt sich das falsche Leben immer weiter fort.

Und ich sehe es nun genauso auch in dieser Coronakrise. Wir freuen uns auf die Gaststätten, auf Fussball, aufs Reisen, auf den Job, endlich machen die Schulen wieder auf, die Kindergärten... endlich können wir das alte falsche Leben wieder einigermassen leben!

Es wird sich wie bei mir damals aus Illusion herausstellen.

Vielleicht wird es so wie bei mir, dass die Krankheit dann immer wieder ausbricht, man einen Lockdown macht, alles wieder hochfährt, wieder bricht es aus, wieder Lockdown.. bis man irgendwann mal ernstlich hinterfragt, was man machen kann.

Mich hat diese ganze Entwicklung damals zur Rohkost geführt und einen recht anstrengenden, aber auch nachhaltigen Heilungsprozess eingeläutet.

Wenn es so weiterläuft, sehen wir in 23 Jahren das Zeitalter der Rohkost und der Heilung anbrechen!

:-D

Vielleicht kommt vor der wirklichen Änderung die große Krise.

Schauen wir mal.

Eines steht fest: Es wird aber nie wieder so wie vor der Krise. Dazu war und ist das Ganze zu massiv.

Ja.. schauen wir mal...

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