Schattenseiten der Glitzerwelt

30.12.2019 21:47

Man hat mir mal vorgeworfen, ich solle mich mehr auf das Positive konzentrieren und das Negative mehr oder weniger auslassen, aber ich sehe es so, dass man sich alles anschauen muss, gerade das, wo die Übel gedeihen und man muss es verstehen und dem positive Visionen entgegensetzen.

Schon seit ich Jugendlicher bin, schaue ich auf die Schattenseiten, ins Dunkle, in die Abgründe. Bei mir selbst und eben auch gesellschaftlich. Da habe ich schon mit Obachlosen gesessen und mit Alkoholikern und Drogenabhängigen zu tun gehabt.

Und das ist eben das, was im Schatten der Glitzerwelt lebt und existiert. Und wenn man das einmal gesehen hat, dann lässt man sich von der Glitzerwelt nicht mehr so täuschen. Denn wo viel Licht, da ist auch viel Schatten.

Tja.. und das ist eben auch eine Geschichte aus der Schattenwelt. Aus dem Bereich, wo niemand wirklich hinschauen will, weil er zeigt, wie sehr doch unsere ganze Gesellschaft auf einer grandiosen Selbstäuschung (hier sind wir wieder bei der Kochkost) beruht.

Die Zahl der 15- bis 24-jährigen Mädchen und Frauen, die unter anderem wegen eines akuten Alkoholrauschs oder alkoholbedingter psychischer Probleme behandelt wurden, stieg laut einer am Montag in Hannover veröffentlichten Datenanalyse der Kaufmännischen Krankenkasse KKH von 2007 bis 2017 um rund 47 Prozent.

www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/krankenkasse-viele-junge-frauen-sollten-weniger-alkohol-trinken-a3112170.html

Was vermissen diese jungen Frauen, dass sie sich so die Kante geben, dass sie ins Krankenhaus müssen? Und wieso steigt das so an?

Bei den gleichaltrigen Männern stagnierte hingegen die Zahl der Rauschtrinker. Zugleich registrierte die Krankenkasse aber bei den männlichen 15- bis 24-Jährigen im selben Zeitraum einen deutlichen Anstieg um fast 40 Prozent bei Tabakabhängigkeit, Entzugserscheinungen, einem akuten Tabakrausch oder psychischen Problemen aufgrund von Tabak.

Das sind die Schattenseiten der Gesellschaft, an der wir alle beteiligt sind. Mangel an Liebe und liebender Erfüllung schon früh in der Kindheit, später dann Mangel an Magie, Liebe, Erfüllung...man wurde eben zum Objekt gemacht, statt als Mensch wahrgenommen zu werden, Stress und Gruppendruck, fertig ist das Desaster. Und dann sucht man da was in Drogen, in Alkohol, man wird süchtig.

Auch hier: Alkohol und Drogen sind seitdem unsere Begleiter, seitdem wir so richtig Kochen. Und das stellt eben alles auch niemand in Frage. Kochen gilt ja als die Errungenschaft schlechthin. Hat uns zu Menschen gemacht. Vorher waren wir zottelige Wilde, ohne Kultur und ohne Verstand. Da gabs kein Wein, kein Bier, kein Schnaps, da gabs nur rohes Fleisch, bittere Kräuter und harte Wildbeeren. Alle können wir froh sein, das überwunden zu haben. So ist ja da der Tenor.

Nun, gabs da Kinder und Jugendliche, die mit alkoholvergiftungen ins Kranenhaus mussten?

Und ist das nun heute besser oder schlechter?

Da gabs es vielleicht mal Pilze oder andere Pflanzen, vielleicht mal vergorene Früchte, wobei ich nach 20 Jahren Rohkost außer leicht alkoholisierten Datteln bisher nichts gefunden habe, was wirklich auch nur annähernd einen Rausch auslöste und die Datteln waren bestenfalls sehr mild. Aber schon für Bier, Wein und hochprozentigen Alkohol brauche ich eine entsprechende Infrastruktur.

Die Menschen haben immer auch Heil- und Medizinpflanzen gekannt, die Schmerzen lindern oder die bei Beschwerden helfen, so wie Rehe oder Rinder bei ausreichend Platz eben die Pflanzen suchen, die sie zur Selbstmedikation brauchen.

Aber diese ganzen seelischen Probleme, nichts anderes ist das ja, die sind neu und eben eine Begleiterscheinung der modernen Gesellschaft...

Anders hält man es wahrscheinlich garnicht mehr aus.

Man wundert sich, wieviele Menschen gerade Freitags Wein und harte Spirituosen im Supermarkt auf das Kassenband legen.

Man darf sich eben von der Glitzerwelt nicht täuschen lassen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück