Schönes Wetter

03.12.2015 19:19

Heute war ich noch mal im Garten, es war ja sehr schönes Wetter, und habe Schwarzwurzeln und Möhren gestochen, sprich ausgebuddelt. Ging sehr gut. Schwarzwurzeln sind eines meiner Lieblingsgemüse.

Ansonsten habe ich heute folgendes gefunden:

"Das sieht man in Russland auch als Chance für die heimische Landwirtschaft. Die soll Putin zufolge künftig nicht nur industriell, sondern auch ökologisch und in "höchster Qualität" produzieren. Dem Staatspräsidenten schwebt sogar vor, dass Russland einmal zum "größten Lieferanten gesunder, ökologisch reiner Qualitätslebensmittel" wird - auch deshalb, weil "die Nachfrage auf dem Weltmarkt nach solchen Erzeugnissen beständig wächst".

Da schau her! Das sind ganz andere Strategien als eine Landwirtschaft die auf gentenisch veränderte Organismen beruht. Auch ein Grund, wieso man den fort haben will, um eine westlich orientierte Marionette einzusetzten, die das Land für Monsanto und Co. öffnet.

Desweiteren findet derzeit grade der Klimagipfel in Paris statt und in der FAZ gab es heute dazu einen sehr pessimistischen, aber auch realistischen Artikel: www.faz.net/aktuell/wissen/klima/klimawandel-warum-uns-nur-ein-wunder-retten-kann-13937179.html

Auch eine zwei Grad wärmere Welt wäre also nicht mehr der Planet, den wir heute kennen, insbesondere dann, wenn Andrea Dottons Ergebnisse aus der Eem-Zeit und anderen Warmperioden irgend eine Bedeutung für die Gegenwart haben. Das muss man sich vor Augen halten, um zu verstehen, wie ernst, um nicht zu sagen hoffnungslos, die Lage ist.

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Die Laune wird nicht besser, wenn man beim IPCC nachliest, was zur Einhaltung der Zwei-Grad-Marke denn erforderlich wäre: Mit einer akzebtablen Wahrscheinlichkeit gelänge das nur, wenn letztlich 75 bis 80 Prozent aller bekannten und wirtschaftlich nutzbaren Vorräte an fossilen Brennstoffen im Boden blieben und von 2011 bis 2100 nicht mehr als 1000 Gitatonnen Kohlendioxid frei werden. Das Problem dabei: Allein zwischen 2011 und 2014 wurden davon bereits 140 Gitatonnen emittiert.

Trotzdem möchten engagierte Klimaforscher im Hinblick auf Paris Hoffnung verbreiten und erklären, das sei machbar, wenn nur die Emissionen bis zum Ende des Jahrhunderts auf null zurückgefahren würden. Doch allein an dem Zeitplan gibt es Zweifel. So wies Kevin Anderson von der University Manchester unlängst in Nature darauf hin, das dieser Optimismus negative Emissionen voraussetzt, also noch nicht vorhandene Techniken, um CO2 aus der Luft zu entfernen. Ohne diese wäre das Zwei-Grad-Ziel nur durch eine komplette Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Das stelle man sich vor: In von heute an 35 Jahren dürfte kein einziges Auto mit Verbrennungsmotor mehr fahren, kein Flugzeug mehr mit Kerosin fliegen und kein Sack Zement mehr produziert werden.

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Besonders ernüchternd sind die Aussichten im Transportsektor, der gegenwärtig für 23 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ist. Die Globalisierung mit ihrem Warenfernverkehr trifft dabei noch die geringste Schuld. Am meisten emittiert der Passagiertransport auf der Straße, und der Flugverkehr hat die höchsten Zuwachsraten.

Nun ist ja in der alternativen Szene der Klimawandel auch oft eine Verschwörungstheorie und man zweifelt daran. Als Naturbeobachter sehe ich das aber etwas anders. Und wenn ich das mal auch auf die Rohkosternährung umlege, dann MUSS diese Diät so aussehen, dass sie dieser Entwicklung Rechnung trägt und die Versorgung "Mutter Erde" nicht noch weiter belastet. Freilich sind die Transporte für Tropenfrüchte mehr oder weniger vernachlässigbar. Noch. Aber dennoch kann es doch nicht sein, dass man angesichts solcher düsterer Aussichten weiterhin mit Frohgemut seine Mangos verzehrt und ohne Hemmungen seine Produkte aus Thailand bezieht. Hier ist ein Umdenken notwendig. Und wenn nicht der progressive Rohköstler, wer dann? Mehr und mehr lokale Rohkost sollte der Trend sein.

Das sich die Menschheit in vielen Bereichen in Sackgassen manövriert hat, ist offenkundig. In der Physik hat Prof. Harald Lesch in mehreren Videos die Sackgasse offen benannt und hofft auf jemanden, der so quer denkt, dass es vielleicht doch mal weiter geht (www.youtube.com/watch?v=w8CuaV3WdCQ ab min 22:33). Prof. Senf hat hier ja Wilhelm Reich ins Gespräch gebracht.

Und auch im FAZ-Artikel hofft man auf eine absolut neue, bisher noch nicht mal im Prinzip erfasste Neuerung, die das Unglück verhindern soll. Da musste ich an die Freie Energie denken. Haben wir als Menscheit noch die Vernunft und die Kraft, etwas zu ändern?

Hier noch passend zum Thema ein aufrüttelndes Video von Prof. Harald Lesch:

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