Sonntagsausflug

09.04.2019 22:49

Ich weiß, ist schon Dienstag und schon mitten in der Nacht, aber ich bin nicht eher dazu gekommen. Die letzten zwei Tage habe ich Vollgas im Garten gegeben und viel geschafft. Abends dann natürlich ausgearbeitet und kaum noch fähig, die augen offen zu halten.

Aber am Sonntag haben wir einen netten Familien-Ausflug gemacht und, tja, so kanns kommen, nochmal richtig schöne Ecken hier ganz in der Nähe entdeckt. Man denkt ja immer so Sachsen-Anhalt, dass sind Windräder und Agrarsteppe, alte Leute und Schunkelradiosender, aber es gibt auch richtig viel zu sehen, aber dazu später.

1. Als ich Student war, hatte ich ein Projekt südlich von Leipzig. Da ging es um die Erweiterung des Tagebaues "Vereinigtes Schleenhain". Im Zuge des Projekts wurden sowohl vegetationskundliche als auch faunistische Erhebungen gemacht. Ich hatte damals im Praxissemester die Laufkäfer erhoben und bestimmt.

Und damals entdeckte ich einen Auwald, in dem es Bärlauch in MASSEN gab. Und da habe ich mich mal erinnert und weil ich irgendwie Bedarf hatte, sind wir einfach mal hingefahren. Und wurden nicht enttäuscht.

Dort gibt es HEKTARWEISE Bärlauch. Wir haben zwei kleiner Beutel mitgenommen. Aber solche Massen hat man sonst selten, da aber ist der ganze Wald voll.

Und, es wurde sogar schon hübsch verpackt! :-)

Ich habe mich sogar ein zwei Fallenstandorte erinnert und habe die dort im Wald wiedergefunden. Immerhin 15 Jahre her.

2. Das Böse:

 

Tja.. dagegen wird gekämpft. Kohlekraftwerke. Sollen das Böse sein, weil man damit eben Strom aus Kohle gewinnt und dabei auch CO2 frei wird, dass wiederum im Verdacht steht, den menschgemachten Klimawandel zu verursachen. Leser meines Blogs wissen, dass ich mir da nicht mehr so sicher bin, und ich hier vor allem auf Wilhelm Reich verweise, der vor allem Atomkraft, Uranminen und Atombombentests als Ursache der Veränderungen sah, einfach weil er in seinem Oranur-Experiment nachgewiesen haben will, dass Radioaktive Strahlung die Lebensenergie aufpeitscht und dann in weiterer Folge zur Erstarrung bringt. Wer will, einfach selber mal informieren und googlen. 

Reich hat auch gesagt, dass in der Nähe von AKWs die Lebensenergie verändert wird und die Menschen krank machen kann. Das hat garnichts mit direkter Strahlenbelastung zu tun, sondern mit dem von ihm sogenannten ORANUR-Effekt.

Und genau das ging vor gut 10 Jahren oder mehr mal durch die Presse. Nämlich das Kinder signifikant öfter an Leukämie erkranken, je näher sie bei einem AKW leben. Niemand wusste, wie das zusammenhängt, aber es gab in der Nähe von Atomkraftwerken signifikant mehr Fälle von Leukämie als im Schnitt. Damals war Sigmar Gabriel noch Umweltminister und wollte das aufklären. Sie scheinen sehr tiefgreifend zu forschen, denn seitdem hat man nie wieder was gehört.

Hier ein paar Links:

2007: www.taz.de/!5190240/

Ein von AKW-Gegnern oft beschworenes Risiko ist jetzt amtlich: Die Gefahr für Kinder, an Leukämie zu erkranken, nimmt zu, je näher sie an einem Kraftwerk-Standort wohnen, so eine Studie.

2010: www.sueddeutsche.de/wissen/kernkraftwerke-hoeheres-leukaemie-risiko-1.530717

Kinder erkranken im Umkreis von Atomkraftwerken tatsächlich häufiger an Leukämie. Doch die Strahlenschutzkommission sieht keinen Zusammenhang mit Radioaktivität.

Weil die keinen gefunden haben. Die Werte werden um die AKWs ganz normal sein. Und Lebensenergieforschung betreibt außer ein paar "Spinnern" keiner mehr.

Kinder unter fünf Jahren, die im Umkreis eines Atomkraftwerks aufwachsen, sind einem erhöhten Leukämie-Risiko ausgesetzt. Allerdings gebe es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen den Krankheitsfällen und der schwachen radioaktiven Strahlung, die von Atomreaktoren ausgehe.

Kinder.. also das junge Leben wird mal wieder angegriffen. Ähnlich wie Handystrahlen in der Nähe vom Sack die Spermien klarmacht. Da ist also etwas direkt gegen das Leben gerichtet. Und es scheint im Falle der Atomkraft unabhängig von der direkten Strahlung zu sein.

"Die Strahlung der Atomkraftwerke müsste um das Tausendfache größer sein, um die beobachteten Risiken erklären zu können", sagte der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission, Rolf Michel, am Donnerstag in Berlin. Die Ursachen für die Erkrankungen seien nach wie vor unbekannt.

Wie gesagt, wer da mit Lebensenergie ankommt, der ist sofort in der gleichen Kategorie wie ein Homöopath und ein Wünschenrutengänger. Dabei wäre es extrem wichtig, die Forschungen von Reich ernster zu nehmen und sie zumindest mal seriös und unvoreingenommen zu bewerten.

Im statistischen Durchschnitt wären 17 Neuerkrankungen zu erwarten gewesen. Auch die Autoren der Studie hatte seinerzeit betont, mit dem "derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand" seien die Ergebnisse "nicht strahlenbiologisch erklärbar". Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte daraufhin die Strahlenschutzkommission mit einer Bewertung der Studie beauftragt.

Weiß jemand, ob da je was rausgekommen ist?

2009: www.n-tv.de/politik/Erhoehtes-Leukaemie-Risiko-article490824.html

Eine mögliche Erklärung liefern ein paar "Spinner" hier: www.trettin-tv.de/orgon/oranur.htm

Bereits in den 50er Jahren entdeckte der spätere bekannte Theoretiker der APO-Bewegung Dr. Wilhelm Reich das ORANUR, eine Strahlung ohne Pulsation. Reich hatte zuvor 1940 die Orgonstrahlung physikalisch verifiziert, eine bis dahin unbekannte Strahlung, die auch bis heute keinen Eingang in die Naturwissenschaft fand. ORANUR entstand, als er Orgonenergie mit radioaktivem Material in Kontakt brachte.

Die Idee einer physikalischen Äther-Energie wurde bereits 1891 von den Physikern Michaelson und Morley verworfen. Später nach Einsteins Formeln wollte man davon erst recht nichts mehr wissen. Die physikalische Orgonenergie hätte es notwendig gemacht Grundpfeiler der klassischen Physik neu zu hinterfragen, wie beispielsweise den 2. Wärmelehrsatz und andere Fragen der Biologie und Medizin. Diese Ignoranz rächt sich in der heutigen Zeit wieder einmal erneut im Einsatz mit uranhaltiger Munition der NATO.

Während des "Oranurexperimentes" (Orgone Against Nuclear Radiation) erkrankten Reichs Labormäuse an Leukämie.

Atomenergie nimmt der Orgonenergie ihre Pulsation und das führt zur energetischen Überladung des Blutes. Dies manifestiert sich u.a. in erhöhter Leukozytenproduktion oder gar der Krankheit Leukämie.

(...)

Seit Reichs Forschungen sind konventionelle Untersuchungsmethoden wie beispielsweise Uranrückstände im Urin als Ursachenerkennung für die durch Strahlung erzeugte Leukämie nicht mehr zeitgemäß. Dasselbe Problem haben wir heute mit Mikrowellen, Funktürmen und Handys. Auch da sind Aussagen der klassischen Wissenschaften bedeutungslos und können Tatsachen nicht mehr verifizieren. Das heißt nicht, dass es sie nicht gibt.

"Witzig".. wahrscheinlich werden dann durch 5G die Menschen reihenweise krank, aber man wird es nicht erklären können und dann wird man vielleicht offen sein, für solche alternativen Ansätze.

Der Link sagt noch,

DOR definiert er als "deadly orgone radiation". Es ist eine tödliche Form der Orgonenergie, ihre Farbe ist schwarz und ihr fehlt der bewegende Teil des Orgons. Später stellt er fest, daß dort wo Dorwolken durch die Landschaft ziehen, alles Leben erstirbt , die Vögel zu singen aufhören und alles schwarz wirkt. Ebenfalls lassen die Bäume ihre Äste und Blätter hängen. Reich findet an Bäumen als erster die Zeichen des allgemeinen Baumsterbens, von außen nach innen und von oben nach unten, verursacht durch die Einwirkung von Dor. Dor führt zur Bildung von Säuremolekülen. Das gibt auch in der heutigen Zeit der Theorie des sauren Regens eine andere, primärere Ursache.

dass sich DOR schwarz färbe und das ist witzig, weil ich WLAN und Co immer als starres und schwarzes, wie soll ichs ausdrücken, "Medium" im Geist gesehen / wahrgenommen habe. Na ja, ich bin wahrscheinlich auch so ein Wünschelrutengänger. Aber ich möchte solche Wahrnehmungen nicht einfach als Unfug abtun.

So, kurz abgeschweift...

Noch interessant zum Thema CO2 und das im MDR:

Sehenswert!

3. Wir sind dann noch etwas in der Gegend rumgefahren, auch weil ich mal schauen wollte, ob ich mich noch an die anderen Standorte erinnert könnte, wo wir damals überall Käfer und Pflanzen untersucht haben, und tatsächlich habe ich einiges wiedererkannt. Das Meiste hätte ich aber nicht wiedergefunden.

Wir haben dann noch eine schöne Streuobstwiese gesehen:

Andere träumen vom großen Haus und dem neuesten Audi. Sowas ist mein Traum! :-)

4. Und dann waren wir noch in einer netten Gaststätte. Für meine Oldies gabs Kuchen, für mich ein Glas Wasser.

Die Betreiber haben dort eine alte Mühle als Gaststätte und Hotel umgebaut. War urig und nett.

5. Auf dem Heimweg sind wir dann mal einen anderen Weg gefahren und kamen westlich von Halle / Salle vorbei. Dort hatte man einen schönen Blick auf die Stadt.

Die Autobahn war aber plötzlich Schluss und wir mussten Landstraße fahren. Und der Weg führte uns durch eine der schönsten Ecken von Sachsen-Anhalt. Und zwar von Halle über Salzmünde nach Wettin und von dort zum Saaledurchbruch Rothenburg und dann weiter durch die "Zickeritzer Schweiz" wieder nach Hause.

Alles eigentlich nur ein Katzensprung weg, aber ich war da noch nie. Jedenfalls nicht auf dieser Tour.

6. Wettin.

Sitz eines alten Adelsgeschlechts, die Wettiner, heute ein Burggymnasium.

1991 wurde auf dem Burggelände das Burg-Gymnasium Wettin eingerichtet, das mit seinem Fachbereich Kunst einzigartig in Mitteldeutschland ist. Der Schule ist ein Internat für die Schüler der Kunstklassen angeschlossen, die auch ihr Abitur aufgrund einer Sonderregelung in Kunst ablegen. Es besteht enger Kontakt zur Hochschule für Kunst und Design in Halle an der Saale.

7. Kirche in Kloschwitz.

8. Dobis.

Hier gibt es sogenannte Schwermetallrasen. Sprich an erhöhte Schwermetalle angepasste Pflanzengesellschaften, die auf den Abraumhalden der ehemaligen Bergwerke wachsen. Als Studenten haben wir mal eine Exkursion dort in gemacht im Rahmen des Faches "Vegetationskunde".

Als weitere Besonderheit des Gebietes müssen die Kleinhalden des historischen Kupferschieferbergbaus genannt werden, die nahe der Georgsburg, südlich von Dobis und westlich von Friedeburg zu finden sind. Der erhöhte Schwermetallgehalt im Substrat bedingt das Vorkommen einer hochgradig spezialisierten Flora, die die Toxizität der Standorte toleriert. Mit einem großen Vorkommen des Kupferblümchens (Minuartia hercynica) ist dies besonders anschaulich an der Halde nahe der Georgsburg zu beobachten.

www.natura2000-lsa.de/natura_2000/front_content.php?idart=980&idcat=21&lang=1&pn_note=checked

Das Kupferblümchen habe ich schon gesehen!

9. Burg und Kirche Friedeburg.

10. Saaledurchbruch bei Rothenburg.

Die hier zu sehenden Flächen sind vegetationskundlich hoch interessant. Die Hochschule Anhalt hat dort auch Projekte zum Erhalt laufen.

Nicht im Foto, weil schon zu dunkel, sind die schönen terrassenförmigen Streuobstwiesen quasi hinter der Kamera.

Weitere Infos zum Thema hier: www.natura2000-lsa.de/natura_2000/front_content.php?idart=980&idcat=21&lang=1

Das Durchbruchstal der unteren Saale 

Zwischen Dobis, Friedeburg und Könnern ist eines der landschaftlich schönsten Gebiete im Großraum Halle. Das Gebiet ist sowohl wegen seiner Landschaft als auch der außerordentlichen Naturausstattung einen Besuch wert.

Stimmt.

Um mal die Bedeutung herauszustellen:

Auf den Steppen-Trockenrasen des Gebietes können floristische Highlights wie Stängelloser Tragant (Astragalus exscapus), Schmalblütiges Träubel (Muscari tenuiflorum), Pferde-Sesel (Seseli hippomarathrum) oder Steppen-Fahnenwicke (Oxytropis pilosa) entdeckt werden, die sonst fast nirgends in Deutschland vorkommen. Gleichzeitig beherbergen Trockenrasen auf Kalkgestein Seltenheiten aus dem Mittelmeergebiet wie Nadelröschen (Fumana procumbens), Kugelblume (Globularia bisnagarica) oder Zwerg-Steppenkresse (Hornungia petraea) sowie sehr seltene Moose, so dass das Gebiet mit seinen Trockenrasen einen außergewöhnlichen pflanzlichen Artenreichtum bietet.

Nicht nur Agrarsteppe.. :-)

11. Zickeritz.

11. Blick Richtung Bernburg.

OK, das ist eher so typisch...

... das auch ...

Aber versteckt gibt es doch einiges an Natur und Kultur zu entdecken.

11. Nelben.

12. Und wieder zuhause.

Kohl hat ja blühende Landschaften versprochen.. na ja.. zumindest blühen mal die Felsenbirnen.

... die Renekloden ...

... und die Kirsche.

Mal sehen, ob das Wetter mitspielt heuer.

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