Soziale Fehlkonstruktionen

11.01.2019 18:44

Heute bin ich bei Telepolis über einen merkwürdigen Artikel gestoßen, der das Thema "Männlichkeit" zum Thema hat (wer sich das geben will: www.heise.de/tp/features/Traditionelle-Maennlichkeit-ist-psychologisch-schaedlich-4270644.html)

Darin geht es vor allem darum, dass behauptet wird, das die traditionelle Männlichkeit psychologisch schädlich sein soll.

Na ja, da mag was dran sein, dass man in unserer Kultur eben viele Sachen unterdrücken muss, um männlich zu sein und dass das vielleicht tatsächlich dann zu Problemen führt. 

Bei ungepanzerten Naturvölkern sind die aber auch alle sehr männlich, viel männlicher als bei uns zum Teil und die haben auch keine Probleme. Die machen da ihre Rollen und Aufgaben und sind damit glücklich.

Man muss also immer aufpassen, was man da wieder für Agenden untergejubelt bekomt, zumal dieser ganze Genderkram ja mittlerweile wirklich immer verrückter wird...

Ich lese mir dann immer die Kommentare durch und fand da zwei bemerkenswerte Anregungen, die mich zum Nachdenken brachten. Ich lese oder höre ja oft was und dann fährt das Gehirn hoch und versucht das einzuordenen.

Der erste Kommentar war wie folgt:

Leicht OT: die unvergleichliche Marlene Dietrich sagte einst:

"Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr."

Und der zweite Kommentar verlinkte auf folgendes Video:

The Five Most Desirable Male Entities Used in Female Pornography | Jordan B Peterson

https://www.youtube.com/watch?v=mMkTava2JFo

Also was sind die fünf begehrenswertesten Erscheinungen in feministischer / weiblicher Pornographie?

1. Vampir

2. Werwolf

3. Milliardär

4. Chirurg

5. Pirat

Und da habe ich mich gefragt, wie passt das zusammen?

Eigentlich ganz einfach: Frauen suchen sich eben zur Mutterschaft das bestmögliche genetische Material heraus. Und das sind eben Männer mit hohem Testosterongehalt und entsprechender Ausstrahlung. Von denen wollen sie dann auch schwanger werden. Aber das reicht eben nicht. Sie wollen (oder müssen sogar!!!) diese Männer dann auch als gute Väter und Kinderbetreuer haben und setzten dann ALLES daran, diese "Wilden Männer" zu zivilisieren... bis sie soweit runterzivilisiert wurden, dass sie langweilig werden.

Aber ist das ein weltweites Phänomen?

Nun muss man wissen, dass das, was wir als Ehe / Zweierbeziehung betrachten, keine weltweite Erscheinung ist, sondern das andere Kulturen auch andere Strukturen haben. In der westlichen Welt aber herrscht die Zweierbeziehung zwischen Mann und Frau vor, die dann als Ehe amtlich gemacht und energetisch gebunden wird und aus der dann die Kinder hervorgehen.

Und da ist mir heute eines bewusst geworden, auch gerade vor dem Hintergrund dessen, was Marlene Dietrich sagte und was sich auch in den Aussagen von Jordan Peterson wiederfindet: man will einen Draufgänger, einen eigentlich üblen Typen und den dann zivilisieren. Und wenn man das gemacht hat, wird er langweilig.

Muss man hier nicht eigentlich von weiblicher Toxitität sprechen?

Wieso war Han Solo so beliebt, auch in den neuern Filmen? Na weil er immer noch der Draufgänger war! Der hat sich da nicht viel geändert und war auch im Alter noch der Abenteurer, der Schurke und der Rebell. Eine Ehe hätte aus dem dann einen zivilisierten, aber eben arschlangweiligen Typen gemacht. Und genau deswegen war er da ja auch von Prinzessin Leia geschieden / getrennt... das hat nicht funktioniert!

So... die Frage ist jetzt, ob auch andere Kulturen ähnlich Verhaltensweisen haben. Also gerade Matriachate, wo der Mann ja nicht zur Frau geht, um da zu bleiben, oder wo es sowas wie Ehen gar nicht gibt zum Teil, sondern dort geht der Mann zur Frau, um Spaß zu haben und um die Kinder aus solchen Verbindungen kümmern sich dann die Brüder der Frau.

Der westliche Weg scheint wie so oft am Ende zerstörerisch zu sein! Im Grunde sehen wir hier im Westen eine Sehnsucht nach dem genetisch besten Material, dass dann aber zerstört wird.

Und das ist auch vollkommen logisch aus der Instutution "Ehe" (oder ähnlich gearteter Strukturen) heraus. Frauen suchen sich für ihre Kindern immer das beste verfügbare Material aus. Und das sind eben zum Teil die Wilden Männer, die Ungebundenen, die Reichen, die Arschlöcher z.T. und die Starken, Charmanten, Erfolgreichen.

Dann werden sie schwanger in der Struktur Ehe / feste Beziehung und dann brauchen sie aber den Sanften, den Gutmütigen, den Bruder eigentlich... und sie versuchen dann, den Mann dahingehend zu formen. Na ja, und das schaffen sie zumeist auch. Ergebnis: Zerstörung dessen, was eigentlich mal genetisches Vorzeigematerial war. Aus Tarzan wurde ein Hängeohr mit Halbglatze und Schwabbelbauch.

Und wenn die Frauen dann Erfolg haben, sagen sie zu den nun so geformten (!!!) Männern: "Früher warst du aber aufmerksamer, fitter, ANDERS!" und die Männer sind in diesen Strukturen ja auch unglücklich.

Mir ist aufgefallen, dass in so normalen Beziehungen die Männer oft zu Trotteln werden neben der Frau. Ganz stark aufgefallen ist mir das mal bei einem Bekannten. Groß, Draufgänger, ungebunden, dann hatte er sich doch einfangen lassen und innerhalb kürzester Zeit sah er neben seinem leuchtenden Weibchen, die sich natürlich freute, so ein Prachtexemplar ergattert zu haben, wie ein Depp aus. Ich meine, der war noch genauso groß und stark, aber er war irgendwie ...ja.. nicht mehr der Selbe.

Der Film "Der gezähmte Widerspänstige" macht das ja auch zum Thema. Den kann man sich bei youtube auch frei ansehen.

Also wenn man sich die Fanatsien der Frauen mal genauer anschaut, dann sieht man eben, dass es nach dem Schema: Auswahl der besten Genetik -> Schwangerschaft -> Mann zum guten Vater erziehen geht.

Aber das ist eben nur bei uns der Fall. In anderen Kulturen, wo die Männer eben nicht die eigenen (möglichen) Kinder betreuen, sondern die ihrer Schwestern, Nichten und Tanten, braucht es das nicht.

Die Ehe ist vor diesem Hintergrund wahrscheinlich eine ziemliche Fehlkonstruktion, die eben schon mittelfristig zur Zerstörung der Männlichkeit führt. Es gibt ja nur eins: entweder der Mann wird so, wie es die schwangere und aufziehende Frau will (und das gilt wahrscheinlich sogar für kinderlose Paare - die gehen ja auch in den "Fortpflanzungsmodus"), wird also ein guter Vater, oder er bleibt Mann, wie er war und ist, aber dann hält das Ganze nicht lange, weil der Mann nicht auf den Erfolg bei anderen Frauen verzichten wird (warum auch?) und die Frau das nicht toleriert. Man wird also im Streit auseinandergehen, die nun schwangere / alleinerziehende Frau wird denken: so ein Arschloch und ja, recht hat sie, nur war das vor der Zeugung genau das, was den Mann attraktiv machte.

Es passt also alles vorne und hinten nicht zusammen.

Und was noch dazu kommt: die Verbreitung der Pille!

Nur mal so als Gedankenexperiment: welchen Männertyp ziehen sich Frauen heran, die als Erzieherinnen und Lehrerinnen arbeiten und permanent die Pille nehmen? Ziehen die sich die jungen Wilden ran, oder die unterdrückten Weichlinge, die dann aber später mal gute Kinderbetreuer abgeben.

Und das muss nicht mal bewusst passieren, dass passiert ja unterbewusst.

Ich selber mag gern Spaß, mal wild sein, durch die Wälder streifen, Fussball zocken, jagen gehen, viel Fleisch fressen, auch frei und ungebunden rumreisen, früher habe ich mich auch mal geprügelt und gestritten, mich durchgesetzt ... wie würde ich die Kinder meiner Schwester erziehen? Na genau so! Und ihre Söhne hätten mich als Vorbild. Und genau das würde dann wieder den Mädels des Nachbardorfes gefallen. Und die Jungs von dort (wahrscheinlich dann zum Teil meine), würden ähnlich aufgezogen und die würden dann wieder meinen Nichten gefallen. Und so erhält sich das Männliche und wird nicht zusehens das Klo runtergespült, so wie wir es in dieser verrückten Gesellschaft erleben, wo alles Männliche schon "toxisch" ist für viele.

Wir haben also nicht nur eine irre Kochkultur entwickelt, die die Sinne vernebelt und die Gesundheit ruiniert, nein, wir haben auch das Sozialleben so strukturiert, dass aus Männern zunehmend Volltrottel werden und irgendwo alle unglücklich sind.

Auch da: wie will man da rauskommen? Ist ja fast unheilbar und so mancher wird da innerlich aufschreien, wenn er / sie das hier liest. Nur: Biologie ist eben so, wie sie ist und die Frauen zeigen ja selber an, was sie wollen.

Also dieser ganze Genderkram ist aus meiner Sicht eine schlimme Verirrung. Conchita Wurst ist ja wirklich so das Endergebnis davon .. der verweiblichte Mann. Am besten noch Stillen ... das ist nun das neue Ideal.

Also man kann und muss sicherlich über bioenergetische Probleme, Panzerungen, Destruktivität und unverarbeitete Traumatas sprechen und die auch ausheilen. Das ist unerlässlich, aber das Männliche per se als "toxisch" zu bezeichnen und als Ursache psychologischer Probleme anzusehen (was ja vollkommen irre ist, denn ein männlicher Löwe oder Elefant hat auch keine psychischen Probleme, sondern das muss andere Ursachen haben, eben Unterdrückungen, Blockaden, Traumats, gesellschaftliche Probleme, die mit natürlichen Impulsen kollidieren - Wilhelm Reich halt) erscheint mir als krank... und aus den wilden Männern gute zivilisierte Väter zu machen, ist auch zum Scheitern verurteilt und wahrscheinlich ein Wunsch, der direkt aus dem Konstrukt "Ehe" resultiert... weil man den Mann, von dem man schwanger wird, eben auch als Vater haben will, bzw. der wird eben gesellschaftlich dazu verpflichtet, diese Rolle dann zu übernehmen...

Für die Gesundheit der Kinder wäre es aber am Besten, wenn die Frauen immer frei aus dem besten genetischen Material auswählen und ihre Kinder dann vom Vater unabhängig versorgt aufziehen können. Und die Versorgung übernimmt dann nicht der Vater, sondern die Mutterfamilie, also die Brüder, Schwestern, Onkel, Tanten... also so wie es in Matriachaten üblich ist... Und so erhält und behält man dann auch starke und genetisch kräftige Männer... was wieder zu gesunden Kindern führt.

Und die Frauen hätten auch mehr Spaß! Die sind ja in Matriarchaten auch glücklicher und zufriedener als hier.

Aber Biologie... das scheint ja auch zunehmend ein Feindbild zu werden... *seufz*

Aber man sieht eben immer wieder, in was für Sackgassen wir uns manövriert haben und wie unmöglich es zunehmend wird, das irgendwie wieder in die richtige Richtung zu bringen.

Die ganzen Strukturen, die wir aufgebaut haben...je näher man sich damit beschäftigt, desto mehr muss man erkennen, dass das noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist...

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