Sport und Testosteron

12.05.2017 21:51

Habe die letzten zwei Wochen recht intensiv trainiert mit viel Dauerlauf und einigen Kraftsportsessions. Das Ergebnis: ich fühle mich gut ausgepowert, aber dennoch nicht müde. Ein interessanter Nebeneffekt: der Testosteronlevel steigt. Merkt man an der Laune. Man wird wacher, kämpferischer, selbstbewusster, aggressiver, aber auch glücklicher. Das sind ja genau die Sachen die man(n) braucht, um genau dieses Training durchzuführen. Testosteron ist eben das Männlichkeitshormon Nummer 1 und macht eben, solange es in einem natürlichen Niveau schwankt und nicht durch Drogen oder Tabletten künstlich zugeführt wird, den Unterschied im Leben eines Mannes.

Ich habe ja immer die Mission, die jeweils beste Version von mir zu sein, die ich sein kann. Natürlich kann ich mit 43 nicht mehr mit einem 21-jährigen Sportler mithalten. Das ist ganz normal. Aber ich möchte der beste 43-jährige sein, der ich sein kann. So wie ich schon der beste 35, 38 und xx-jährige dazwischen und davor sein wollte. Und dazu eben die Rohkost und Sport.

Ich habe mich mal von einem veganen Rohköstler etwas einlullen lassen, der mir den Sport etwas verleidet hat. Es sei sinnlos, man mache sinnlose Arbeit usw usw... OK, das habe ich mir etwas angenommen und versucht, da anders zu trainieren. Mehr arbeiten usw.

Aber jetzt habe ich gemerkt: es war eine Sackgasse. Das bin nicht ich. Ich arbeite gerne, aber ich mache einfach gerne auch Sport. Wchuhe an, ab 10km laufen, oder handschuhe an, ran an den Boxsack, oder runter vom Fahhrad, rein in die Muckibude. Da fühle ich mich einfach besser. Angekommener. Ausgeglichener. Das ist mehr "ich".

Aber schon faszinierend, dass man sich da durchaus mal von der Spur bringen lassen kann.

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