Tag 8

15.09.2016 20:19

Ein Woche ohne Obst ist rum  und ich merke einfach wieder mal den Unterschied ganz deutlich, muss aber sagen, dass ich immer wieder etwas mit dem Umstand kämpfe, dass soviele obstigen Sachen gerade zu haben sind. Unser Nachbar hat sogar heute noch Pfirsiche gebracht. Ich habe mir da angewöhnt, aus der Fülle und dem Reichtum heraus zu denken, sprich ich sage mir: es ist gerade soviel da, dass ich gar nicht alles essen brauche, sondern wählen kann. LOL  Das habe ich mal in einem Text über afrikanische Buschleute gelesen. Die haben mitunter so viel, dass sie nicht gezwungen sind, alle verfügbare Buschkost zu nehmen, sondern sie können durchaus wählen. Das ist eine gute Einstellung, zumal ich an süßen Sachen ja durchaus gut versorgt bin mit Möhren und Roter Bette. Und wenn man die Früchte mal weglässt, dann werden dese Produkte auch wieder interessant.

Interessant ist, dass ich etwas abgenommen habe und wieder mehr Antrieb habe. Jean Huntziger machte ja die Aussage, dass zuviel Obst auch zur Antriebslosigkeit führt (wieso: keine Ahnung), aber da scheint wirklich was dran zu sein. So habe ich heute wieder 1h gut trainiert und war danach noch 2h in der Rest-Natur unterwegs. Man konnte ja mit freinem Oberkörper gehen, so dass man nochmal Vitamin D tanken konnte.

Interessant ist auch, dass sich der querliegende Darm auch wieder auf Normalmaß zusammengezogen hat. Das spürt man richtig, dass der vorher wohl etwas aufgebläht war und sich dann wieder zusammenzieht, einhergehend mit dem Gefühl, dass sich da die Bakterienflora ändert. Irgendwie spürt man das, zumal, wenn man sowas schon zwei, dreimal so erlebt hat. 

Butter ist auch angekommen, aber ich habe sie noch nicht verkostet. 

Ansonsten soll es ja morgen und Samstag mal regnen. Aber das glaube ich erst, wenn ich es wirklich auch sehe. Und da es mittlerweile bis 1,80m furztrocken ist, müsste es mal etwas länger regnen, damit sich das auch bis in größere Tiefen auswirkt. Aber das ist dann auch wieder blöd, weil dann viele Wurzelgemüse zum platzen neigen. Sie ziehen ja dann auch das Wasser und schon gehen sie auf.

Sehr lecker sind derzeit die Tomaten. Da gibt es wirklich interessante Geschmacksvariationen. Eine schmeckt extrem fruchtig, ohne aufdringlich süß zu sein, während andere herrlich salzig und "tomatig" schmecken. Da würde ich gerne noch größere Vielfalt anbauen. Da gibts ja noch hunderte Sorten. Etwas problematisch scheinen die grünen Fleischtomaten zu sein. Da scheinen mir gerade zwei einzugehen. Vielleicht darf ich die nicht zu stark besonnen lassen. Kann ja sein, dass die schon für Gewächshäuser gezüchtet worden sind. An anderer Stelle machen sie mir tatsächlich keine Probleme. Super ist es auch, dass die Früchte (lol) auch keinerlei Säure mehr haben, sondern richtig vollreif sind! So macht das Spaß!

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