trust no one

20.11.2015 16:20

Monsanto verfälscht eigene Studien zu Glyphosat


Eine kürzlich bekannt gewordene Publikation erhebt äußerst schwere Vorwürfe gegen den Saatgut- und Agrochemie-Riesen Monsanto. Nach den Autoren – Anthony Samsel und Stephanie Seneff – wusste Monsanto seit Langem von der krebserzeugenden Wirkung von Glyphosat. Um diese Tatsachen zu verschleiern und eine Zulassung für seinen Wirkstoff zu erhalten, habe Monsanto bewusst Studien manipuliert.
Aus der Studie von Samsel und Seneff wird ersichtlich, dass Monsanto mindestens seit den anfänglichen 1980er Jahren weiß, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Die zugrundeliegenden Daten stammen von der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA. Einer der Autoren hatte bei der EPA nach dem Informationsfreiheitsgesetz detaillierte Informationen zu den ersten Studien über Glyphosat erhalten – Studien, die Monsanto selbst angefertigt hatte.

www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/monsanto-verfaelscht-eigene-studien-zu-glyphosat.html

Wieso geht da eigentlich nie einer in den Knast oder wird andersweitig zu Recht gewiesen? Wenn man weiss, dass etwas wahrscheinlich krebserregend ist, es aber dennoch auf den Markt bringt, muss man da nicht eigentlich auch strafrechtlich gegen vorgehen? Und wieso wird es dann DENNOCH nicht verboten? Oder anders gefragt: sind die alle vollkommen verrückt und / oder korrupt geworden? Erschreckend.

Weiteren Wahnsinn (Thema Fracking) gibts hier: www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=55006

Und noch mehr Wahnsinn (Thema Genfood): www.heise.de/tp/artikel/46/46615/1.html

Die Menschheit (ich brauch bloss hier zu schauen, wie auf den Nachbarfincas die Plaste in den Boden eingepflügt und wie fleissig unter den Bäumen gespritzt wird), um mir klar zu werden, dass die Menschheit in diesem mentalen Zustand keine Überlebenschance hat. Da sollte man sich keinerlei Hoffnungen hingeben. Umso wichtiger ist es, die alternativen Projekte zu unterstützten, wie eben auch die kleine Rohkostgemeinschaft hier in Nerja.

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