Unterschiedliche Sichtweisen.

25.03.2020 19:14

Eine rohe Freundin, selber schon theoretisch in der Risikogruppe, aber ziemlich tough, hat zu Beginn der Coronakrise in einer Rohkostgruppe folgendes gepostet:

Neulich im Hofladen beim Flyerverteilen tönte ich laut los, dass ich seit dreißig Jahren darauf warte, dass so ein verdammter Virus mal einen guten Teil der Kochköstler dahinrafft, und ich die übriggebliebenen dann zur Rohkost bekehren kann. Dass der Corona aber wahrscheinlich auch wieder so eine Lusche ist, dies nicht bringt. Die Leute haben sich fast nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Am meisten hat die Ladnerin, die eigentlich so eine Gutmenschfrau ist, selber gelacht. Eine Kundin, die meinen Flyer abgelehnt hatte, weil sie sehr gerne kocht, wollte dann doch einen, eine andere wollte ihn wieder zurückgeben.

So super! Was für ein Humor.

Ja, alles eine Sache des Blickwinkels! Die einen haben sich schon die Hosenbeine zugebunden, weil die Brühe schon unten rausläuft und sich mit Klopapier eingedeckt, weil das große Kackern losgeht und den anderen ist es nicht schlimm genug, weil nur eine noch größere Krise überhaupt ein wirkliches Umdenken bewirken würde.

Die einen wollen alles so belassen, wie es ist und scheissen sich ein bei der Vorstellung, dass sich etwas massiv ändert, und anderen kann die Veränderung nicht groß genug sein.

Faszinierend, wie Menschen vollkommen unterschiedlich auf die selbe Sache blicken können.

Irgendwie dazu passend:

37 Jahre alter Song und rockt auch heute!

Ansonsten ist ja nun Hometraining angesagt. Ich habe mir mal überlegt, ein Video zu machen zum Thema Hometraining, aber pfff.. Youtube ist voll mit solchen Kram und was anderes habe ich auch nicht auf Lager.

Heute war Bauch - Beine -Po an der Reihe und was habe ich gemacht? Hockstrecksprünge, Ausfallsprünge, Kniebeugen mit Kurzhanteln, Beinstrecken (dazu habe ich mich auf einen Tisch gesetzt und mir die schwersten Kurzhanteln, die ich habe, zwischen die Füße geklemmt. War immer noch zu leicht, aber ich habe dann einfach oben 5 Sekunden gehalten und dann ziehts schon rein) und Beinheben für den Bauch. Nach 35 Minuten war ich durch und habe die Tomaten und Yacon in den Keller gebracht. Das Training habe ich beim Treppensteigen gemerkt! Im Gewächshaus ist derzeit noch zu kalt in der Nacht.  

Ansonsten: mir geht die Coronakrise so langsam auf den Sack. Eben weil bei mir die Panik nicht ankommt. Ich bin eigentlich ein recht sensitiver Mensch und die Intuition sagt einem da schon: jetzt wirds ernst! (wenn es der Fall ist). Aber ich habe das nicht. Ich denke manchmal, das ist so eine Art Massenpsychose. Plötzlich sehen alle Viren, wo keine sind...

Klar, die Risikogruppen müssen sich schützen und für die ist es ja wirklich auch gefährlich. Aber da ist eben JEDE Grippe gefährlich.

Und den Tag war der Freund meiner Mutter beim Arzt und der sagt auch: riesen Theater. Selbiges die Ärztin, zu der jemand aus der Familie muss. Die sagen alle: vollkommen überzogene Maßnahmen. Und das sind Ärzte. Zum Teil an der Uni. Wieso sind die nicht aufgeschreckt?

Und ich habe so das Gefühl, dass ich jetzt in meiner Freiheit behindert werde, ohne dass das nötig wäre, dass am Ende vielleicht sogar das Ersparte der Leute weg ist, weil man eine Hyperinflation inszeniert und man irgendwie da gebeutelt wird, ohne dass man irgendwas dazu beigetragen hat, dass sich das System so entwickelt.

Wie gesagt, heute so ein absurdes Theater im Baumarkt. Und dann auch noch absolut unlogisch, was das alles noch schlimmer macht.

Und es gibt schon Kritik, sogar recht kreativ (hat ein roher Bekannter auf Facebook gepostet):

https://www.youtube.com/watch?v=sC4EbjtBeQs&t

Das ist schon fast große Kunst!

Da haben anscheinend noch mehr Menschen das Gefühl, dass hier etwas anders ist, als es uns gezeigt wird.

Mittlerweile ist ja wohl nun die ganze Welt im Lock-down.

Man muss sich mal vorstellen, was das für Konsequenzen hat, wenn irgendwann rauskommt, wenn alles gecrasht ist, dass man da mit Atombomben auf Spazen geschossen hat.

Wenn es nur Theater ist, dann muss man schon staunen, wer die Macht und die Verbindungen hat, dass so zu inszenieren.

Und zu welchem Zweck...

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