Üppige Pracht

25.08.2017 12:28

Ich finde es erstaunlich, wie Dinge wachsen und gedeihen, wenn man den Rahmen dafür setzt und einfach auch seiner inneren Vision folgt. Das sehe ich gerade beispielhaft im Garten. War dort vorher eine grüne Rasenwüste, so ist dort ein kleines Paradies entstanden, dass mich sowohl körperlich, als auch seelisch nährt.

Und das überreichlich.

Fülle und Reichtum sind also möglich, wenn man seiner inneren Vision folgt und das macht, zu was man sich in den jeweiligen Augenblicken berufen fühlt.

Nun ernten wir sogar süße Melonen, etwas, was ich mir so garnicht erhofft hatte. Dazu viele Bromberren, wundervolle Äpfel, Salate, Möhren, Tomaten bis zum Abwinken und noch vielerlei Sachen. Der Garten ist überaus produktiv und wir leben tatsächlich jetzt in Reichtum und Fülle, wo vorher nur Leere, Rasen-Wüste und sinnloses Tun war.

Und dieser Überfluss geht über viele Monate.

Wie gesagt, ich finde das alles unglaublich faszinierend.

Mir stellt sich da die Frage, ob es auch in anderer Hinsicht möglich ist, Reichtum und Fülle zu erschaffen.

Aber solche Paradiese sind natürlich auch zerbrechlich. Sie können im Grunde sehr leicht zerstört werden. Ein Apfelbaum ist in wenigen Minuten gefällt, Tomaten in wenigen Minuten herausgerissen, der Garten in wenigen Minuten zertrampelt. Es liegt also im Grunde immer nur an uns Menschen, wie es auf dieser Erde und auch in der inneren Welt aussieht. Niemand anderes trägt dafür die Verantwortung.

Wir sind es, die dafür verantwortlicht sind, ob wir in Reichtum und Fülle, Liebe und Glück leben, oder in der Wüste und im Leiden.

Alltägliche kleine Entscheidungen sind es, die entweder das eine, oder das andere bedingen. Wenn man sich für Reichtum und Fülle, Liebe und Glück entscheidet, dann ist man oft auch verletzlich, man braucht Mut, betritt unsicheren Boden, verlässt das Bekannte. Es kann Rückschläge geben, vielleicht sogar ein Scheitern. Wenn ich mal überlege, wie oft ich am Anfang der Rohkost gescheitert bin. Hundertfach!

Aber irgendwie hatte ich auch damals eine Vision, die mich antrieb und irgendwann nach langen Kämpfen, Ringen und zum Teil quälenden Zweifeln konnte ich die Ernte einfahren.

Im Grunde ist es vergleichbar gewesen mit der Anlage des Gartens. Auch hier stand am Anfang viel Arbeit, ja oft sogar etwas Mutlosigkeit und Zweifel. Als wir die ganzen Grasbatzen mit den Händen rausgewühlt haben, als es letztes Jahr so trocken war, als uns das Unkraut über den Kopf wuchs oder als Sachen einfach schief liefen. Oder Gedanken wie: wie wird das in deinem Lebenslauf aussehen? Was wenn ich am Ende vollkommen scheitere?

Aber irgendwie hatte ich da auch immer Kraft aus dieser Vision geschöpft, die auf etwas Paradisisches zurückging.

Ich glaube, jeder Mensch hat noch irgendwo eine Idee, wie das Paradies aussieht und wie es sich anfühlt. Und es fehlt oft einfach am Mut und am Glauben (!!!), wieder selber etwas von diesem Paradies in einem hervorzubringen. Aber welche Alternative haben wir denn? Shoppen? Sich versorgen lassen?

Die Rohkost ist für mich ebenfalls ein Schritt zurück zum Paradies. Aber man darf da auch nicht stehen bleiben. Es muss weiter gehen und darf sich nicht beim Essen erschöpfen. Bioenergetische Heilung ist notwendig, Bewusstwerdung, Schöpferisches und positives Denken und Glauben. Wie gesagt, was ist die Alternative?

Ich muss ehrlich zugeben, dass das Paradies existiert. Und zwar zuerst im Inneren eines jeden Menschen. Für mich war die Rohkost ein Tor, dass den Weg frei gemacht hat, wieder mehr Zugang zu dieser inneren Vision zu finden. Und dann kam eben auch irgendwann der Drang und das Verlangen dazu, diese Visionen auch zu realisieren. Sie aus der geistigen Realität in eine materielle Realität zu bringen.

Und das erschöpft sich nicht nur auf Garten und Rohkost, sondern geht noch viel weiter.

Scheitert man auf dem Weg? Auf jeden Fall! Aber nochmal: was ist die Alternative dazu? Also heisst es weitermachen, sich, tpisch Jedi, mit der "Macht", also der bioenergetischen Lebendigkeit und der schöpferischen Kreativität des Universums verbinden und jeden Tag und mehr und mehr von der eigenen paradisches Vision hervorzubringen.

So, genug geschrieben. Ich geh wieder raus...

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