Uran

19.12.2019 14:15

Ich hatte ja hier im Blog schonmal die Phosphatdüngung als Thema (hier) und hatte da eine Doku verlinkt, in der auch das Thema Urangehalt der Phosphate zur Sprache kam. Man buddelt ja jetzt immer tiefer, um an die Phosphate zu gelangen und der Gehalt an Uran nimmt mit der Tiefe anscheinend zu. Da man aber keine Alternativen zur Phosphatdüngung hat, kommt nun immer mehr uranhaltiger Mineraldünger auf die Äcker und von da ins Trinkwasser.

Die Uranbelastung des Trinkwassers in Deutschland ist zum Teil bedenklich hoch, warnen Wissenschaftler. In der Dokumentation "45 Min - Gefährliches Trinkwasser" am Dienstag, 26. April, um 22.35 Uhr im NDR Fernsehen geht Autor Dethlev Cordts der Frage nach, wie das Gift, das die Niere stark schädigen kann, in unser wichtigstes Lebensmittel gelangt.

Bei seiner Spurensuche stößt Cordts auf erstaunliche Ursachen: Bereits seit 1984 ist Experten bekannt, dass erhöhte Urankonzentrationen in Gewässern mit der Düngung der Äcker zusammenhängen können. Und tatsächlich enthalten mineralische Phosphatdünger laut Umweltbundesamt Uran in Konzentrationen von bis zu 700 Gramm Uran pro Tonne Phosphat. Das gilt auch für viele Gartendünger, wie sie Verbraucher in jedem Baumarkt einkaufen können.

de.sott.net/article/13741-Dunger-13-Tausend-Tonnen-radioaktives-Uran-auf-deutschen-Ackerboden

Die Wahnsinnigen sind an der Macht. Man kann es nicht anders sagen. Die Verrückten, die Wahn- und Stumpfsinnigen, die Verdrehten und Verrückten haben das Ruder übernommen. Das war ein schwerer Fehler. Man hätte die niemals machen lassen dürfen.

Das ist von 2014. Jetzt haben wir 2019. Das Problem besteht aber immer noch. Das heisst, die Wahnsinnigen sind nicht nur an der Macht, die halten sich da auch.

Zwischen 1951 und 2005 sind über die Phosphat-Düngung auf deutschen Äckern insgesamt 10.000 bis 13.000 Tonnen Uran ausgebracht worden, stellt Prof. Dr. Ewald Schnug vom Julius-Kühn-Institut in Braunschweig in einer konservativen Abschätzung fest. Für Uran in Düngern gibt es bis heute weder eine Deklarationspflicht noch einen Grenzwert. Mindestens 25 Prozent aller Brunnen in Norddeutschland sind laut Schnug bereits mit Uran aus der Düngung kontaminiert. Von seiner vorgesetzten Behörde, dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, erhielt Schnug Redeverbot gegenüber "45 Min". Der Wissenschaftler kritisiert, wie das Bundesministerium die Urankonzentration in Phosphatdüngern beurteilt.

Wir haben die unfähigsten, korruptesten, stumpfsinnigsten und charakterlich verwahrlosesten Gestalten an Schlüssel- und Machtpositionen gehievt. Das fällt uns jetzt zunehmend auf die Füße.

Im Grunde sind das eigentlich die dunklen Kräfte, die eben die Welt in eine Hölle verwandeln wollen. Und wir haben sie gelassen. Das war ein Fehler.

Der Industrieverband Agrar und der Deutsche Bauernverband wiegeln nach Recherchen von "45 Min" ebenfalls ab: Die natürlichen Uranvorkommen in unseren Böden seien sehr viel höher als die zusätzliche Belastung durch die Düngung, heißt es aus den Verbänden. Dabei ignorieren sie, dass Wissenschaftler auf die leichte Wasserlöslichkeit des Urans aus den Düngemitteln verweisen. Technisch wäre es machbar, das Uran aus den Phosphatvorkommen zu extrahieren - so bestätigen es Experten dem NDR Fernsehen.

Macht man aber nicht. die Frage ist: warum? Zu faul? Zu teuer? Zu stumpfsinnig, um auf diese Idee zu kommen? Andere Motive?

Kein schönes Thema, aber man muss es sich bewusst machen, um es aufzulösen.

Man sieht, was man bekommt, wenn man die Karrieristen, die Egomanen, die Profiteure, die stumpfsinnigen Schwätzer, die charakterlosen Haubentaucher und hirnlosen Vollidioten, die aber meinen, sie wären intelligent, machen lässt und nicht hinschaut, wen man da auf Schlüssel- und Machtpositionen setzt und wem man die Erzeugung von Lebensmitteln überlässt.

Sie können es nicht. Sie sind unfähig, korrupt, zu dumm, zu böse, zu wahnsinnig oder alles zusammen, keine Ahnung, aber es war ein schwerer Fehler, diesen Menschen Entscheidungen und die Produktion wichtiger Elemente des täglichen Lebens zu überlassen.

Nun weiß man nicht, welches Uran da auch die Äcker kommt. Es gibt ja radioaktives Uran, das Uranisotop 235, was ca. 1% des Urans ausmacht, und Uran 238, welches nicht radioaktiv ist, was zu 99% vorkommt, aber eben ein Schwermetall ist.

Uran lässt sich aber nicht einfach ausgraben, in einen Reaktor setzen und zur Energiegewinnung spalten: Auf der Erde kommt es hauptsächlich in zwei verschiedenen sogenannten Isotopen vor – und nur eins davon taugt zur Kettenreaktion.

www.scinexx.de/dossierartikel/uran-ist-nicht-gleich-uran/

Welches kommt da auf die Äcker?

Isotopen sind Atome eines Elements, die eine unterschiedliche Anzahl von Neutronen in ihrem Kern enthalten. Die Anzahl der Protonen dagegen entscheidet darüber, um welches chemische Element es sich handelt. Beim Uran sind das genau 92 Protonen. Die Zahl der Neutronen kann jedoch variieren und damit das Verhalten des Atomkerns stark beeinflussen. Um die Isotope zu unterscheiden, fügt man zum Namen des Elements die Gesamtzahl der Teilchen im Atomkern hinzu: Ein Kern des Isotops Uran-235 besteht also insgesamt aus 235 Teilchen, 92 davon sind Protonen.

 

Und dieses Uran-235 ist für die Atomenergie so wichtig: Es ist nicht nur das einzige Uran-Isotop, das zu einer nuklearen Kettenreaktion fähig ist. Es ist auch das einzige derartige Material überhaupt, das in ausreichender Menge in der Natur vorkommt. Und selbst beim natürlich vorkommenden Uran ist die Fähigkeit zur Kernspaltung selten: In Uranerzen herrscht vor allem das nicht-spaltbare Isotop Uran-238 vor. Das Isotop Uran-235 hat bloß einen Anteil von etwa 0,72 Prozent am Gesamt-Uran im Erz.

Das heisst man hat immernoch 100 Tonnen radioaktives Material auf die Äcker gekippt. Plus eben das nicht radioaktive Schwermetall Uran 238.

Na dann: Mahlzeit!

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