Vegan vs. Karnivor

24.12.2019 15:03

So, jetzt aber! Der dritte Anlauf. Jetzt habe ich aber rausbekommen, wieso Webnode da Probleme mit der Speicherung hat...

Auf gehts!

Ich bin ja nun schon seit 21 Jahre auf dem Rohkostweg und habe damals mit veganer Wandmakerfrüchterohkost angefangen. Kurze Zeit später kam dann Instinkto dazu, was alles sehr viel stabiler machte und wo ich dann kaum noch Probleme hatte, auf 100% zu gehen. Mir ist damals aufgefallen, dass es eben ein Mindestmaß an tierischen Produkten braucht, um eine stabile und vor allem auch befriedigende Rohkost zu praktizieren. Auch hatte ich immer das Gefühl, eine Verbindung zu den Urmenschen zu haben, und ich fühlte mich immer mit denen verbunden, wenn ich tierische Sachen aß. Keine Ahnung, jedenfalls schien da eine Erinnerung an ein vergangenes Urzeitleben durchzuschimmern! lol

Im Laufe der Zeit sind mir da viele Menschen begegnet, die mich (oder sich selbst?) von der veganen Lebensweise überzeugen wollten und meinten, dass alle tierischen Produkte eben doof seinen und krank machen würden. Das war oft eine eher emotionalisierte Diskussion, weil Fakten nie zählten, sondern man sich irgendwann, eben weil die Fakten eine ganz andere Sprache sprechen, auf einen emotionalisierten Standpunkt zurückzog.

Man kann aber sagen, dass auch diese Menschen wertvolle Experimente machten und eben diese Experimente auch entsprechende Resultate zeigen. Einige waren durchaus positiv, andere waren eher negativ.

Was auffiel: vegane Ernährung und eben auch die vegane Rohkost scheint schon mittelfristig zu Mängeln zu führen, die sich sogar bis auf die Fruchtbarkeit auswirken.

Das heisst, es scheint da irgendwann zu Schwierigkeiten mit der Reproduktion zu kommen. Entweder wird  man garnicht erst schwanger, oder der Nachwuchs ist nicht so fit, wie er sein sollte.

Im Rohkostwiki gibt es da entsprechende Berichte: www.rohkostwiki.de/wiki/Bericht:_Sackgasse_vegane_Rohkost

Und ich habe mal folgendes Zitat im Blog anlässlich des Todes von Franz Konz gehabt:

Ein "Nachruf" auf Franz Konz, der genau diese Probleme thematisiert (mit freundlicher Erlaubnis des Autors):

Ich weine Konz keine Träne nach. Er hat sehr vielen Menschen durch seinen veganen Fundamentalismus Schaden zugefügt. Ich kenne 3 Kinder die fast gestorben wären, sie verweigerten jede Nahrung seit Wochen und die Eltern wurden am Beratungstelefon von NL beschworen ja keine tierischen Proteine zu geben, es werde schon alles Gut. Zum Glück haben die Eltern bei der Orkosbestellung das Problem angesprochen und sich überzeugen lassen, mal ein Ei anzubieten und alle 3 Kinder begannen sofort wieder zu essen und überlebten, ein Junge ist aber geistig zurückgeblieben. Vor ein paar Jahren verhungerte ein Kind von einem veganen Paar, sie folgten den veganen Endsiegparolen von NL, Brigitte und Konz bis zum bitteren Ende. Leider wurde Konz & Co. nicht der Prozess gemacht und auch die Eltern bekamen nur eine Bewärungsstrafe.

rohkost4.webnode.com/news/freitag/

Ein "Nachruf" auf Franz Konz, der genau diese Probleme thematisiert (mit freundlicher Erlaubnis des Autors):

Ich weine Konz keine Träne nach. Er hat sehr vielen Menschen durch seinen veganen Fundamentalismus Schaden zugefügt. Ich kenne 3 Kinder die fast gestorben wären, sie verweigerten jede Nahrung seit Wochen und die Eltern wurden am Beratungstelefon von NL beschworen ja keine tierischen Proteine zu geben, es werde schon alles Gut. Zum Glück haben die Eltern bei der Orkosbestellung das Problem angesprochen und sich überzeugen lassen, mal ein Ei anzubieten und alle 3 Kinder begannen sofort wieder zu essen und überlebten, ein Junge ist aber geistig zurückgeblieben. Vor ein paar Jahren verhungerte ein Kind von einem veganen Paar, sie folgten den veganen Endsiegparolen von NL, Brigitte und Konz bis zum bitteren Ende. Leider wurde Konz & Co. nicht der Prozess gemacht und auch die Eltern bekamen nur eine Bewärungsstrafe.

Lernt die Urkostszene aus solchen Katastrophen? Leider nein!

Und immer dran denken: Nicht Hauptsache: ROH, sondern Hauptsache: VEGAN!

Und IMMER VEGAN: – dies ist die Hauptsache, wenn Euch Euer Leben und das der anderen wert ist!

BITTE, liebe Leser! Immer VEGAN essen, das schmeckt besser und ist für alle Beteiligten gesünder.

Das Wichtigste ist: Rein pflanzlich und immer roh!

Dennoch: Das Wichtigste ist: Alles, was wir essen, MUSS rein pflanzlich, reif und roh sein, also nicht von Menschenhand verändert, denn nur darauf sind wir (wie alle anderen Lebewesen auch!) “programmiert”.



Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/freitag/

Auf dem Treffen 2018 am Neuenhainer See sind mir zwei junge Frauen begegnet, auch langjährig vegan, die beide anscheinend unfruchtbar wurden. Jedenfalls hatten beide einen Freund, es wurde nicht verhütet, beide auch jung und im besten Alter, dennoch passierte nichts.

Den Tag bin ich dann über diesen Post in einer amerikanischen Karnivorgruppe gestoßen, der mich auf die nachfolgenden Gedanken brachte:

Hey from northern nsw Australia?!!! Before carnivore as vegan ON LEFT? I was restricting over years I restructured my EATING plan and restricted more and more ...funny I couldn’t see it I didn’t understand it was son distructive to do this I was desperate to keep the flab off.

felt ok but not completely happy with body and diet wanted to be more toned lean and happy I felt angry and irritated a lot Ahhh sure I was infertile too ....

well definitely was infertile from 2013 until this year as we didn’t change our use of contraception once only thing we changed was to carnivore / and both of us — bam ?!!! Pregnant in about 3 months of it !!

After - fertile Eating till fullness - eating rib eye / chuck steak a lot of fat and with my gorgeous first baby and gained about 20 pounds but comfortable with it as it’s healing necessary weight

"On left" meint das Foto, dass ich hier nicht verlinken möchte und darf. Da sieht man sie in ihrer veganen Zeit.

Ich habe nochmal nachgefragt, damit auch keine Missverständnisse aufkommen und ja, sie war jahrelang vegan, hat dann auf karnivore Diät umgestellt, zusammen mit ihrem Freund und war dann relativ schnell schwanger.

Da stellt sich für mich die Frage, ob vegane Ernährung eine Art natürlicher Regelmechanismus ist. Sprich, wenn die Räuberpopulation zunimmt und die Beute geringer wird, muss man auf Pflanzenkost ausweichen, vielleicht sogar mal einen längeren Zeitraum so leben und schon geht die Fruchtbarkeit und die Fitness der Nachkommen in den Keller.

Klassische Räuber-Beute-Beziehung.

de.wikipedia.org/wiki/Lotka-Volterra-Regeln

 

LotkaVolterra.svg
Von Curtis Newton 10:55, 20. Apr. 2010 (CEST).
Original uploader was Lämpel at de.wikipedia 17:50, 09. Mai 2007 (CEST) - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch Leyo mithilfe des CommonsHelper.
(Originalgrafik: selbst generiert von Lämpel nach Datei:LotkaVolterra1.gif), CC BY-SA 3.0, Link

 

Und das gilt ja auch für andere omnivore Predatoren. Sobald die Beutepopulation abnimmt, wird die Fruchtbarkeit geringer und die Überlebenschancen der Jungen sinken.

In der Zeit erholt sich dann die Beute wieder und auch die Jäger werden zeitversetzt wieder mehr.

Deswegen stellt sich schon die Frage, wie es sich erklärt, dass vegane Ernährung kurzfristig eben zu mehr Ausdauer, Lauflust und weniger Oberkörpermuskulatur führt, und ob das nicht im Grunde einfach nur die Jagdfähigkeiten verbessert.

Der Mensch ist ja ein überaus erfolgreicher Jäger, der selbst mit primitiven Werkzeugen wie Speere, Pfeil und Bogen und Harpunen Wale, Bären, Elefanten und Büffel gejagt hat.

Und sowie es dann wieder Beute gibt, setzt auch die Fruchtbarkeit wieder ein.

Mit Ackerbau und Viehzucht ist das Ganze dann vollkommen aus dem Ruder gelaufen, weil man plötzlich eben die ökologischen Grenzen verschoben hat. Sie wurden einfach erweitert, so dass man mehr Menschen pro Flächeneinheit ernähren konnte, aber das eben auf Kosten der ursprünglichen Fitness und auch der ursprünglichen Liebe und Spiritualität! Man wurde ja durchschnittlich kleiner und kränker und erfand das Jenseits und die Götterwelt.

Und auch das sieht man in der Natur: während die lachsfressenden Grizzlies und Kodiakbären in Alaska massive und schwere Exemplare sind, sind die mehr vegetarisch lebenden Inlandpopulationen kleiner und wohl auch aggressiver.

Da stellt sich eben wirklich die Frage, wer nun Recht hat:

- die Vegetarier und Veganer, die meinen, Fleisch sei eine Notnahrung und ursprünglich bot die Natur Pflanzenkost in Hülle und Fülle, so dass wir Veganer waren... Mythos Adam und Eva im Paradies.

- die Karnivoren, die das genau andersrum sehen und sagen, wir sind reine Fleischfresser und die Planzenkost sei eine absolute Notnahrung...

- oder liegt die Antwort eher irgendwo dazuwischen?

Halten wir fest: vegane Ernährung scheint schon mittelfristig die Fruchtbarkeit negativ zu beeinflussen und das kann als klassischer Regelmechanismus gesehen werden, wenn die Beutepopulation entsprechend abnimmt.

Aber wie sieht es bei Männern aus?

Googelt man, findet man nur vegane Propaganda, also das Herausstellen der Vorzüge, leider keine belastbaren Fakten.

Interessant ist der Fall:

Kann vegane Ernährung den Sexualtrieb beeinträchtigen? Die Behauptung stellt zumindest ein YouTube-Star auf: Der Freerunner aus Connecticut erklärt, monatelang keinen Orgasmus erlebt zu haben, als er auf tierische Lebensmittel verzichtete.

www.fitforfun.de/news/youtube-star-behauptet-vegane-ernaehrung-verhindert-orgasmus-345661.html

Also es gibt einige Berichte auch von Männern, dass eben bei längerfristiger veganer Ernährung der Sexualtrieb massiv nachlässt. Auch hier wieder: wird so die Fortpflanzung ganz natürlich gesteuert? So dass sich die Beutepopulation wieder erholen kann?

In seinem aktuellen Video erzählt der 30-Jährige seinen über 178.000 Fans, wie seine vegane Ernährungsweise sein Sexualleben beeinträchtigt habe.

Seitdem er – nach sechs Jahren – wieder tierische Lebensmittel wie Lachs und Eier verzehrt, habe er "zum ersten Mal nach Monaten einen Samenerguss gehabt".

Von den positiven Auswirkungen seiner Ernährungsumstellung sei Shieff überwältigt. „Bereits in der ersten Nacht, nachdem ich am Tag ein großes Stück Lachs gegessen hatte, erlebte ich einen feuchten Traum", erinnert sich der Youtuber.

Ja.. mal wieder Beute gemacht, schon wurde alles wieder angeregt. Sprich, wenn der Anteil der tierischen Produkte abnimmt, geht eben auch die Fruchtbarkeit zurück, steigt er wieder an, kehrt sie zurück.

Und hier sieht man eben auch den Extremfall. Wenn jemand quasi sechs Jahre keinerlei Beute macht, ist es eben ganz aus mit der Fruchtbarkeit.

Und es gibt schon einen Grund, wieso bei Vegan soviel supplementiert wird. Damit versucht man wohl diese Nachteile auch auszugleichen.

Generell habe sich sein Gesundheitszustand merklich verbessert, behauptet Shieff.

Ich hatte ja hier das Video dieser amerikanischen Youtuberin verlinkt, die von Vegan auf Karnivor umstieg und sich damit auch sehr viel besser fühlte. Also nach Zeiten des Mangels wurde wieder Beute gemacht und schon geht es mit der Befindlichkeit auch wieder bergauf.

Interessant ist dann, wie man versucht, die verunsicherten Schafe wieder einzufangen:

Eine Ernährungsexpertin klärt auf

Cynthia Sass, Redakteurin und Ernährungswissenschaftlerin, steht den Behauptungen der Youtube-Bekanntheit kritisch gegenüber.

Jetzt muss man die beunruhigten Schafe wieder einfangen, beruhigen und auf Linie bringen. Nichts anderes ist das.

„Während meiner langjährigen Erfahrungen als Ernährungsspezialistin habe ich nie gehört, dass vegane Ernährung die Ejakulation verhindert",

Na ja, also man weiß ja nicht, wie groß ihre statistische Masse ist. Wie groß ist der Umfang der Daten? Bei 20 Klienten sehe ich wahrscheinlich sowas nie, bei 20.000 wahrscheinlich öfters.

Es wäre schön, wenn es dazugeschrieben worden wäre, wie groß ihre Fallzahlen sind.

Im Gegenteil: Viele Klienten hätten von einer verbesserten Libido und intensiverem Sex berichtet, nachdem sie auf planzenbasierte Kost umgestiegen seien.

Das sind nur die kurzfristigen Effekte, kann man, ist böse, aber heisst wirklich so, mit Notfruktation erklären. Der Mann war aber mehrere Jahre vegan und wohl auch sportlich unterwegs. Wieviele Fälle hat sie da?

Eine vegane Lebensweise sei nur gesund, wenn Mikronährstoffe wie Eisen und Calcium, die vor allem in tierischen Nahrungsmitteln enthalten sind, ausreichend über grünes Gemüse wie Brokkoli und Kohl abgedeckt werden.

Also ich liebe ja Ruccola und alles dunkelgrüne Gemüse, aber dieses Jahr gab es recht wenig Kohl und ehrlich: ich habe ihn nicht vermisst! Ich überlege eh, im kommenden Jahr mal andere Sachen anzubauen und ich hoffe, es klappt mit den Hühnern. Dann kann man das Gemüse dahin verfüttern und kriegt gute Eier.

Tierische Proteinlieferanten sollte man durch Linsen, Nüsse oder Erbsen ersetzen.

Habe ich gemacht. Ist kein Dauerzustand. Als Ergänzung klasse, aber nicht als Hauptnahrung.

Und wenn ich so nachdenke: wenn mir damals Burger mit seinem Theater nicht soviel Angst gemacht hätte, ich hätte sehr viel mehr tierische Proidukte gegessen. Die waren von allen Sachen immer am befriedigensten, haben sich am Besten verdaut und gaben das beste Körpergefühl. Fettes Wildschwein war der absolute Oberhammer. Auch fetter Fisch und anderes Fleisch habe ich schon immer viel lieber gegessen als Nüsse und Avocados. Aber der Guru hat da eben vor gewarnt, also ging es dann eben auch zunehmend Richtung Nüsse, Linsen und Erbsen, dazu eben Avocados.

Aber das war im Grunde ein Kopfsache.

Wirklich das Beste waren eben die tierischen Sachen. Klar, als Ergänzung sind Nüsse, Samen und Keimlinge ab und an mal Ok, aber als Dauerkost?

(...) dass eine vegane Ernährung in der Regel weder den Sexualtrieb noch die Fruchtbarkeit vermindert.

Die Frage ist, ob das wirklich so ist. Viele Teenager gehen ja weltweit in der Pubertät plötzlich auf Vegan /Vegetarisch. Welchen biologischen Zweck hat das? Schutz vor zu schneller Schwangerschaft? Es scheint ja so, dass gerade viele Mädchen in dem Alter da plötzlich mit sowas anfangen. Gibts da tiefere Gründe? Hat man da in der Pubertät / der Geschlechtsreife irgendwie die Fruchtbarkeit kontrolliert? Meidet man da auch irgendwo instinktiv Fleisch, weil es biologische Regelmechanismen sind, für etwas, was wir noch garnicht verstehen, was aber mal wichtig war?

Da bleiben einige Sachen weiterhin ungeklärt...

Die Frage ist jetzt auch: was ist für mich als genetischen Nordeuropäer natürlich? 

Untersuchungen bei Jägern und Sammlern zeigen da folgendes Bild:

[aus: www.rosenfluh.ch/media/ernaehrungsmedizin/2014/05/Essen_wie_in_der_Steinzeit__Darwin_als_ultimativer_Ernahrungsberater__Teil_3.pdf]

Ganz natürlich wären für diesen Breitengrad also 20% Pflanzenkost, 40% Fleisch und der Rest 40% Fisch.

Und selbst in den Tropen ist man immernoch bei 20% Fleisch und 15% Fisch!! Und das sind eben die noch am natürlichsten lebenden Völker, die man hier untersucht hat.

Zudem empfiehlt es sich, Vitamin B12 und Jod über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, da diese Nährstoffe fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln stecken.

Das muss man eigentlich nicht mehr kommentieren. Wieviele Hinweise braucht es noch?

„Vermutlich hatte er ein Defizit an Omega-3-Fettsäuren. Diese sind reichlich in fettem Fisch enthalten und regulieren die Funktion der Sexualhormone", erklärt Sass.

Warum ich dann vegan leben sollte, wenn das Beste im fetten Fisch vorkommt (und nicht umsonst ist die Intelligenz dort am höchsten, wo eben genau dieser fette Fisch gegessen wird, siehe hier: www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php), wird leider nicht gesagt.

Intelligenz korreliert eben stark mit dem Breitengrad und dem Fischverzehr. Omega 3 macht eben intelligent. Was eben im Norden für das Überleben wieder etwas hilfreicher ist. So hat die Natur auch da für das eigene Überleben "im Menschen" gesorgt. Nur schade, dass wir mit dieser Intelligenz nur noch Unsinn anstellen und sie nutzen, um alles noch schlimmer zu machen.

Die Frage ist also, wieso diese vegane Ernährung so gepuscht wird und ich vermute, dass das mit der Überbevölkerung zu tun hat.

Es fällt nämlich auf, dass in fast allen Ackerbaukulturen und auch in allen Viehhalterkulturen der Fleischverzehr irgendwie reglementiert und sanktioniert wird. Ist das schon eine Folge des Mangels? Musste man das so machen, um die Menschen überhaupt ernähren zu können? Fleisch mal bei Opferungen?

Und je größer die Population wird, desto stärker wird diese vegane / vegetarische Richtung. Die Völker mit der vegetarischten Ernährung haben ja zufälligerweise auch die höchsten Bevölkerungszahlen. Indien und China. Von dort stammen ja viele Philosophien, die eben auch eine fleischlose Kost empfehlen. Egal ob das jetzt Buddhismus ist oder Hinduismus oder eine andere Religion / Philosophie. Aber das waren auch alles mal Jäger- und Sammler.

Nur: war das schon der Versuch, die ganzen Probleme, die eben aus der Zivilisation kommen, die mit dem Abfall von der traditionellen Lebensweise einherging, zu entschärfen?

Kirchen und Klöster waren ja oft einfach nur Versuche, die Überbevölkerung in den Griff zu bekommen. Der erste Sohn erbt den Hof, der Zweite ist für die Armee, oder Dritte muss ins Kloster. Da hat man die dann eingelagert, mit Keuschheitsgelübten und Homosexualität von der Reproduktion abgehalten oder sie haben sich gegenseitig einfach umgebracht. Und für Frauen gangs das gleiche in Grün. Nannte sich dann Nonne und war mit Jesus verheiratet, bzw. mit Buddha. Dazu gabs Wildfleisch nur noch für den Adel.

Bei den Hirtenvölkern Ostafrikas schlägt man sich in Initationsriten einen Schneidezahn aus, kurioserweise genau die Zähne also, die für das Abnagen vom Fleisch wichtig sind. Lieber trinkt man Blut und Milch und hält sich die Tiere als Statussymbole.

Sind das im Grunde alles Folgen der Überpopulation? Der Versuch, immer mehr Menschen pro Flächeneinheit zu ernähren, und weil man weiß, dass das mit einer Naturkost, die eben hier nur gerade mal 20% pflanzliche Kost ausmacht, garnicht möglich wäre?

Und jetzt haben wir bald 8 Milliarden Menschen und schon geht dieses Vegan-Mem auf alle los? Verbreitet sich entsprechend über die Sozialen Medien, über die Zeitungen usw usw.. es fällt ja auf.

Ist das so ein Ding des kollektiven Unterbewusstseins?

Ist so die Gleichung: Abfall von der natürlichen Lebensweise (warum auch immer) = Population bläht sich auf = Überbevölkerung = Anstieg der Vegetarierpropaganda? Also das wird propagandiert, was früher die Notzeiten waren? Weil im Grunde permanente Notzeit?

Ist das quasi so das Rausschieben des Erträglichen bis an die Unfruchtbarkeitsgrenze, um noch mehr Menschen pro Flächeneinheit zu ernähren?

Wieviele Menschen könnten in Deutschland als Jäger und Sammler leben mit 85% Wildfleisch und Wildfisch? 1.000? 10.000? 100.000?

Kann man eigentlich leicht ausrechnen.

 

[Aus: Neandertaler Lexikon: (Anatomie, Datierungen, Funde, Fundorte; Forscher) von Rainer Ahrweiler books.google.de/books?id=vqWkDwAAQBAJ&pg=PT378&lpg=PT378&dq=streifgebiete+Buschm%C3%A4nner&source=bl&ots=XxlbGJNsNT&sig=ACfU3U1kc3g2tvSJb78OzWgORViMVyRT7g&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjW2oLQsLrmAhVOzqQKHa8-BLEQ6AEwC3oECAkQAQ#v=onepage&q=streifgebiete%20Buschm%C3%A4nner&f=false]

Deutschland hat eine Fläche von rund 360.000km². Das Streifgebiet einer Gruppe beträgt 3.000km². Das heisst, Deutschland hat Platz für 120 Jäger- und Sammler-Gruppen! Rechnet man jede Gruppe mit 40 Leuten, haben wir 4.800 Individuen. Nimmt man für den Menschen noch die Ressorce Fisch dazu, dann sind wir bei vielleicht 10.000 - 20.000 Individuen, die hier aus der Natur heraus ganz natürlich von Wildfleisch, Wildpflanzen und Wildfisch leben könnten.

Vielleicht 50.000, wenn die Lachse wiederkommen.

Wir wissen einfach heute nicht mehr, was wirklich richtig ist. Wo wirkt schon die ganze Manipulation? Wo ist man schon selber mit Propaganda und Zivilisationgedankengiften kontaminiert? Wo wurde einem schon Angst gemacht und warum?

So, und hier jetzt mal noch was, um den Dschungel noch etwas zu dichter zu machen:

https://justmeat.co/docs/the-bear.pdf

Das ist von  Owsley "The Bear" Stanley, dem Erfinder von Purple Haze, dem LSD aus Berkeley, dass sogar mal von Jimi Hendrix besungen wurde. Der Mann hat Folgendes geschrieben:

There is no benefit whatsoever from such a low fat/high carb diet, it is nutri-tionally deficient, body destructive and unwise. Humans are carnivores. Mixed diets are very unhealthy. People are not omnivores like pigs and rats, and lackthe equipment for such a diet. We have a wide ranging ability to tolerate a largenumber of edibles, but this is a survival asset, not a directive to eat that way ifyou have a free choice of nutrients.

Der hat 45 Jahre nur Fleisch gefressen und ist dann mit 76 Jahren bei einem Autounfall verstorben. Der müsste laut Lehrmeinung schon lange tot gewesen sein. War er aber nicht. Der sagt nun wieder, der Mensch ist ein reiner Carnivor und alle Mischdiäten seinen ungesund.

Wir könnten zwar viele pflanzliche Sachen verdauen und essen, aber das wäre mehr zum Überleben, denn für die Gesundheit.

Hier stellt sich eben die Frage, ob dann bei einer abnehmenden Beute tatsächlich mehr Pflanzenkost notwendig wird, was eben auch die Fruchtbarkeit erst hochfährt, aber dann eben mit zunehmenden Mangel die Reproduktion verhindert, bis eben wieder Beute gemacht wird.

Und folgende Überlegung ist auch interessant: Kann es sein, dass mit dem Ackerbau und der Viezucht, also der neolithischen Revolution ein permanenter Proteinmangel aufkam (die Körpergröße wurde ja deutlich geringer) und man in eine permanente Notfruktuation rutschte? Mal ehrlich, viele Männer benehmen sich ja wirklich wie geile Böcke. Also da scheint ja wirklich auch etwas dramatisch ins Tierische abgerutscht zu sein, spricht man findet Geilheit, Paarungsdrang bis hin zur Vergewaltigung, Balzgehabe, Dominanz- und Revierverhalten. Wie bei Hähnen auf zuviel Getreide.

Und wurde so die urzeitliche Liebe und Sexualität zum Mythos? Zur fernen Erinnerung? Etwas, wo nur noch Künstler und Eingeweihte verstanden?

not a directive to eat that way if you have a free choice of nutrients.

Ja, im Rohen Kontext sind es vor allem Früchte und tierische Produkte, die man frei wählt, wenn man denn darf. In Frankreich sind ja einige Kinder auf Früchten und Fleisch groß und stark geworden. Die haben da frei gewählt.

Und wie gesagt, wenn mir Burger keine Angst gemacht hätte, hätte ich sicher noch viel öfters Fisch und Fleisch gegessen und viel weniger Avocados, Nüsse und Samen. Das war eher so ein Kopfding. Weil man eben gewarnt wurde.

There is only one true, inevitable, and defining characteristic which is con-nected with vegetarians, and that is: They ALL are compulsive liars. ALL opponents of this simple path will attack you and your diet ferociously, and state emphatically that it is bad and will kill you and lead to serious deficien-cies and other half-witted utterances. All of us will one day have to deal withthe damage that our early high carbohydrate diets have dealt us in our early years.

Das ist eben wirklich die Frage, ob dieser ganze Pflanzenkostgedanke nicht irgendwo schon ein Mem ist, eine Manipulation, eine kollektive Selbstverarsche, um eben noch mehr Menschen pro Flächeneinheit zu versorgen. Eine neolithisches Mem quasi...

Und ob das nicht wirklich eine grandiose Lüge ist und wir, zumindest die Europäer, eben im Naturzustand sehr sehr viel mehr Fisch und Fleisch gegessen haben als Pflanzenkost und ob das Pflanzliche da nicht eher auch Früchte waren.

Es ist ein Dschungel.

Wir wissen im Endeffekt NICHTS.

Also ich weiß nur, dass ich NICHTS sicher weiß. Man sieht ja, was es da für gegensätzliche Aussagen und Erfahrungen gibt. Laut Burger hätte der keine 45 Jahre rein karnivor durchhalten dürfen, noch düfte es den Derek Nance und andere geben.

GCB ist jetzt in den 80igern und wie fit ist er noch?

The wonderful thing about the meat diet is that it tastes better and bettert he longer you are on it. Vegetables disgust your body-consciousness, and so are boring. Meat is the perfect human food, and the body loves it. Especiallythe fat.

Der eine sagt das, der andere warnt davor! Ein Dschungel.

Wie gesagt, ich habe mich persönlich ziemlich gut mit karnivore gefühlt. Nur: ist es natürlich, das jeden Tag zu essen?

Niemand weiß es!

Trust me, I have eaten as a total carnivore for 48 years, I am nearly 72 andI still have much the same body as I did at 30. Experience is the ONLY proof.The rules of the path are so simple as to be a no-brainer.They reduce to the following:

Eat only food from animals

No vegetables

Limit liver intake

Avoid liquid milk (except for butter and cheese)

Eat as much fat as you like

Don’t cook your food much

Avoid salt

And the most important one: Eat your meals as a matter of course, don’twaste any time thinking about food–it is merely a way to stay alive, and mustnot rule your life.By the way, for many obese people low carb does not work–only zero carbdoes (defined as less than 5 g/day).

CheersBear

Tja...

So, der Weihnachtsmann ist da...

Macht was ihr wollt mit diesen ganzen Informationen!

lol

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Ich freu mich über jeden Beitrag!

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