Versorgung in staatlichen Strukturen

22.01.2020 12:24

Erstmal eine interessante Hilfe für Menschen, die mit Neugeborenen zu tun haben: alternativehealthuniverse.com/signs-will-help-understand-baby-speaks/

Ansonsten haben wir heute den Freund meiner Mutter für drei Tage ins Krankenhaus gebracht, der kriegt da irgendwelche Spritzen gegen Rückenschmerzen.

Dazu passt thematisch dieser Artikel: www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/01/krankenhaus-essen-patienten-berlin.html

Verkochte Nudeln, wenig frisches Gemüse und Obst und vor allem: kaum Geschmack. Das ist das, was man sich allgemein über Krankenhauskost erzählt. Aber ist es auch ungesund?

Wenn man die Frage schon so stellt: Ja!

In einer zufällig ausgewählten Berliner Klinik treffen wir eine Krebs-Patientin, die uns zeigt, was es bei ihr zu Mittag gibt: Huhn mit Möhren und Kartoffeln. Seit zwei Wochen leidet die 70-Jährige unter dem Essen in der Klinik, zu oft sei es verkocht und schmecke nicht. Da sie erst vor kurzem operiert wurde, brauche sie dringend Folsäure, also Vitamin B9 – das ist gut für die Wundheilung. Außerdem benötigt sie in der Rekonvaleszenz besonders viele Vitamine. Aufgrund ihrer Erkrankung vor allem Vitamin E. Wir dürfen dem Essen Proben entnehmen und bringen sie in ein Labor für Lebensmittelchemie zur Untersuchung.

Es ist für mich insgesamt sehr erstaunlich, dass es gerade dort, wo es auf die Ernährung ankommt, so mies aussieht. Das ist ja nicht nur in Krankenhäuser so, sondern auch in vielen Kindergärten, Schulen und Altenheimen ist das Essen einfach nur Billigfraß.

Nach zwölf Tagen liegen die Ergebnisse über die Probe vor. Die Messwerte für die Vitamine A, C, D und E lagen alle im nicht nachweisbaren Bereich. Einzig das Vitamin B9 – also Folsäure – ist in der Statistik aufgetaucht. Während es an Vitaminen eher mangelt, ist der empfohlene Salzgehalt pro Mahlzeit um ein Vielfaches überschritten. Sabine Schäfer, Fachärztin für Ernährungsmedizin, fasst die Werte so zusammen: "Es ist nicht nur ungesund, sondern geradezu toxisch und ernährt uns nicht." Die Empfehlung der Ernährungsmedizinerin: Angehörige kochen lassen und das Krankenhausessen lieber zurückgeben.

Mich würde ja mal interessieren, wie generell Genesungsverläufe wären, wenn man den Menschen richtig nahrhaftes Essen reichen würde. Freund von mir hatte mal einen Unfall und ihm musste man Haut transplantieren, auch gab es Verbrennungswunden. Der hat da instinktiv jeden Tag einen Haufen Eier gegessen und innerhalb kürzester Zeit war er wieder fit. In Eiern ist ja Cholesterin und das wirkt wohl auch wundheilend. Ich habe es jetzt aber nicht mehr genau im Kopf, wie da die Zusammenhänge genau waren, aber es hat da sehr gut geholfen und ist gerade bei Brandwunden wohl optimal.

Aber dass nun im Essen keine Vitamine mehr nachweisbar sind.. na alle Achtung! Und der Mensch lebt trotzdem und wird alt. Schon erstaunlich alles.

Aber man sieht eben auch, was das Kochen dann doch in der Extremform für Schrott ist und wie man aus rohen, gehaltvollen Lebensmitteln durch Erhitzungsprozesse alles Leben (Vita-mine .. Vita heisst ja "Leben") rauskocht und man das Ursprüngliche in einen toxischen Schrott verwandelt.

Da muss man sich wirklich auch fragen, welche gesamthaften Prozesse, als auf Körperlicher, Geistiger und Seelischer Ebene das im Endeffekt auslöst?

Zum Thema Toxizität hat ein Bekannter mal folgendes gesagt:

Beim Beobachten von vielen Menschen, meiner Eltern und auch mir selbst, ist mir aufgefallen, dass sich die meisten Menschen nach dem (gekochten) Essen so verhalten als wären sie von einem giftigen Scorpion gestochen worden. Wenn auch nur sehr subtil. Sie räuspern sich, trinken erstmal ein Glas Wasser ,,auf den Schock", gucken allmählich etwas ernster, werden ungeduldiger, sprechen rationaler. So nach dem Motto: Irgendwie gehts mir gerade nicht gut. Da ist etwas in meinem Magen, ein Fremdkörper, mit dem ich erstmal klarkommen muss. Somit wird der Rest des Lebens in der Situation erstmal nebensächlicher und somit unauthentischer, da man sich ja gerade mit dem Fremdkörper im Magen rumplagen muss.

Und offensichtlich erzeugen wir da mit dem Kochtopf tatsächlich etwas Toxisches.

Aber sowas sieht man eben nicht nur in vielen Krankenhäusern, sondern eben auch in Kindergärten, Schulen, Altenheimen und anderen öffentlichen Strukturen.

Eine neue Studie des Deutschen Krankenhausinstituts zeigt: Klinken geben immer weniger Geld für Verpflegung aus.  Im Schnitt waren es 2018 – das sind die aktuellsten Zahlen - 3,84 Euro pro Tag und Patient. 2005 waren es noch 4,45 Euro. Die realen Kosten für Krankenhausessen sinken also und bleiben damit gegenüber der allgemeinen Kostenentwicklung zurück.

"Die schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen der Krankenhäuser treffen die Küchen besonders hart", sagt Karl Blum, Leiter des Geschäftsbereiches Forschung. Lediglich ein Drittel der Krankenhäuser will in den kommenden drei Jahren investieren. "Die Küche steht im Vergleich zu anderen Krankenhauskosten nicht an erster Stelle der Prioritäten", sagt Blum und fordert deshalb den Investitionsstau bei Krankenhausküchen abzubauen.

Nichts könnte die Blindheit gegenüber den Ursachen von Kranheit mehr auf den Punkt bringen wie dieser Absatz! Also es macht sprachlos. Man ist tatsächlich vollkommen blind gegenüber der Wichtigkeit dessen, was da täglich in den Organsimus gegeben wird, statt dessen investiert man in teure Geräte.

Das ist, als ob man am Sprit spart und dann die Werkstätten immer besser ausstattet.

Und das geht eben schon im Kindergarten los. Auch da herrscht der gleiche Kostendruck und die Verpflegung ist zumeist, na nennen wir es mal ganz lakonisch "suboptimal". Man könnte auch "beschissen" sagen.

Und wie viele Menschen sparen sich ein Auto zusammen, oder eine schöne Wohnung oder was auch immer sie begehren, indem sie lieber Schrott fressen. Ich kenne da einige Beispiele.

Und weil ich gerade dabei bin: das muss man sich klarmachen: wir bauen auf tausenden Hektar bestem Ackerland eine Rübe an, die wir auskochen, um daraus ein Gift zu extrahieren, dessen einzige positive Eigenschaft die im eigene Süße ist, dass aber schon bei leicht erhöhtem Verzehr Karies, als Zahnfäule, verursacht.

Gleichzeitig verrotten die alten Streuobstwiesen und Obstallen und man produziert Pestizitobst.

Muahahahah... Krone der Schöpfung in der Tat.

Ich finde das ja immer herrlich, wenn Sven Rohark schreibt: Unfassbar! :-). Die Dummheit der Menschen.. unfassbar.

Die Ärztin geht sogar noch weiter und sagt: "Ich habe immer das Gefühl, ich würde krank werden, wenn ich dieses Essen jeden Tag essen würde. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich bin schon krank und möchte gesund werden, dann ist dieses Essen bestimmt nicht hilfreich, eher im Gegenteil."

Na gut, da war man schonmal weiter. Gerade in den Zeiten, wo man noch nicht die ganzen Geräte hatte und wo es viele Medikamente noch nicht gab, war man viel eher bereit, da zu experimentieren. Und auch viele Mediziner haben da gefroscht. Dr. Edmund Semler hat das ja mal in seiner Doktorarbeit zusammengetragen.

Und von den alten Rohkostärzten wurden ja viele Heilgeschichten dokumentiert und auch viele günstige Krankheitsverläufe.

Heute gehts nur ums Geld. Und das muss man sich mal klar machen: es ist ja alles da! Nur ist der Zugang eben aufgrund der Kosten erschwert. Also spart man beim Essen.

Und so kann man eben noch etwas mehr an den Kranken verdienen.

Ja, unfassbar eigentlich.

Da war man sogar im Mittelalter schonmal weiter. Auf den Kreuzügen wurde Richard Löwenherz krank. Wahrscheinlich Malaria. Und Saladim schickte ihm Früchte und Eis:

Als er im Jahr 1192 Jerusalem belagerte, war er von Krankheitgeschwächt und litt unter der Hitze. Saladin ließ ihm frisches Obst und Eis schicken (...).

www.schulforum-limburg-weilburg.de/PDFs/rubrik8/dateien%20europas%20kultur/10kreuzzuege2.pdf

Die wussten damals besser als heute, was die Kranken zur Gesundung gebraucht haben. Damals gabs für den Kranken Weintrauben, Äpfel, Datteln und frische Gemüsesäfte, heute .. na ja, siehe oben.

Und was ich auch nicht verstehe: wie kann es sein, dass zwei Kilo Äpfel , die nur man nur pflücken muss, teurer ist als eine zusammengekochte Mahlzeit? 3,84 € .. da kriegste ja nichts für, aber da haben noch Menschen dran verdient, haben "Werte geschöpft", haben ja noch Energie und Arbeit reingesteckt. Wie kann das billiger sein als 2 kg Bioäppel oder gerade ein Kilo Biofenchel?

Fragen über Fragen...

Aber auch hier: Talsohle erreicht. Schlechter kann man es ja nun nicht mehr machen. Ab jetzt kann es nur noch besser werden!

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