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18.05.2017 22:23

Sehr interessanter Podcast. Irgendwie gibt es bei dem immer so Aha-Effekte und neue Anregungen.

Im Grunde stellt der Alexander die gleiche Diagnose wie Bernd Senf. Hier sieht man genau das, was Alexander sagt: Leben, dass dennoch gegen das Leben gerichtet ist. Wilhelm Reich wird hier bestätigt. Warum das so ist, na gut, da hat der Bernd schon viel drüber referiert.

https://h0rusfalke.files.wordpress.com/2013/01/bernd-senf-orgon.jpg

Man sieht aber, dass das Thema in vielfältiger Art und Weise immer wieder hoch kommt und von verschiedenen Personen zum Bewusstsein gebracht wird.

Gut so!

Denn anders haben wir als Spezies auf dieser Erde keine Chance. Aber so ist das nunmal: der Mensch ist ja noch nicht am Ende der Entwicklung. Oder das Leben an sich, dass sich im Menschen seiner selbst bewusst wird. Und in dieser Entwicklung vom Tier, dass noch vollkommen IN der Natur lebt über den jetzigen Menschen hin zum bewussten und liebenden Wesen gibt es eben unterschiedliche Fallstricke und "Aufgaben", die es zu meistern gilt. Weil ohne diese Aufgaben kann keine Entwicklung erfolgen, kann kein Wachstum eintreten. Und eine Aufgabe scheint mir zu sein, das wir diese Biophatie erkennen und heilen. Eine andere ist vielleicht, das Kochen zu überwinden, eine weitere den Egoismus usw usw...

Es ja immer wieder Menschen, die da schon weiter sind und dadurch andere ispirieren und welche, die noch "ganz tief drin" stecken. Beides ist wichtig für die Bewusstwerdung.

Antibiotikas, Pestizide, Massentierhaltung, Indoktrination von Kindern inelternhaus, Kindergärten und Schulen, Einfassen von Flüssen und Bächen - der Kampf gegen das Leben findet seinen Ausdruck auf vielfältigste Art und Weise. Und man glaubt es kaum, dass das Eine mit dem Anderen zusammenhängt und seinen Ursprung in der im Bild verdeutlichten Problematik hat.

Aber das Leben will sich weiter entwickeln, will wieder lebendiger werden und deswegen drängt es langsam, aber sicher ins Bewusstsein, auch wenn man, schaut man sich in der Welt um, das kalte Grausen kriegen könnte. Aber:

"Wo die Gefahr wächst, wächst das Rettende auch!" Hölderlin

Hier drückt der Dichter ja genau diese auch vom Alexander angesprochene Polarität aus, dass mit zunehmender "Katastrophe", das Rettende auch zunimmt. Beide Pole wachsen also.

Wir müssen einfach dran bleiben! :-)

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