Videos und etwas über das aktuelle Insektensterben

03.04.2017 21:42

Mir ist gerade aufgefallen, dass viele eingebundene Videos wieder gelöscht wurden. Soviel zum Thema "Internet vergisst nichts". Schön wärs...

Ansonsten haben wir heute wieder ein paar Sträucher gepflanzt. Vor allem Ziersträucher, die im Sommer blühen. Damit die Bienen auch was haben. Da muss ich echt mal schauen, wie ich das hinkriege, dass die mehr Futter finden im Sommer und Herbst. Die Goldrute blüht ja lange, nur muss ich mal schauen, wo ich da welche hinpflanzen kann. Die Goldrute ist ja eine wunderbare Bienenweide.

Es geht den Insekten nämlich wirklich schlecht: www.nachdenkseiten.de/?p=37676#more-37676

„Fachleute beziffern den Rückgang der Insekten-Biomasse seit Mitte der Neunzigerjahre auf bis zu 80 %“

Wenn das nicht dramatisch ist!

Mir ist aufgefallen, dass wir bisher wenig Hummeln hatten. Normalerweise fliegen Hummeln ja noch eher wie Bienen. Aber irgendwie gab es nicht so viele. Oder mir ist es nur bewusster geworden.

Aber schon erstaunlich, wie sehr wir der Natur zusetzten. Das muss doch nun endlich mal auch auf größerer Ebene zu einem Umdenken führen. Erstaunlich, wie lange sowas dauert. Im verlinkten Artikel steht ja auch:

Immerhin zitieren sie allerdings den Bundestagsabgeordneten Harald Ebner mit der Aussage: „Wir brauchen eine Strategie, wie wir langfristig vom chemischen Pflanzenschutz wegkommen.“ Langfristig? Das klingt nicht sehr mutig, wenn man bedenkt, dass der Verfall der Artenvielfalt innerhalb von Jahren bewirkt worden ist.

Hier sieht man wieder, wie das Problem wieder verdrängt und die Lösung in die Zukunft verschoben wird. Aber alles, was man hier und jetzt nicht macht, macht man auch in der Zukunft nicht. Die buckeln alle vor der Industrie und haben auch keine Strategie, wie man aus dieser Pestizidnummer wieder rauskommt.

Das Problem: die Natur verändert sich schneller als man es bedachte. Klimwandel dito. Da dachte man auch, man hat Zeit und dann geht dass alles viel schneller als erwartet. Und jetzt das Insektensterben. Da sterben, dass muss man mal so klarstellen, keine Arten aus, aber die Biomasse nimmt dramatisch ab. Sprich, statt 100 Käfer, Bienen, Hummeln, Schwebfliegen, Laufkäfer usw. im Kescher hat man nur noch 20 drin. Und das hat natürlich Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette.

Hat der Mensch, vielleicht aus Gründen, die etwas mit Guy-Cluade Burgers Meta (Verlust der Liebe, der "übernatürlichen" Energien) und / oder Wilhelm Reich (Blockaden, Charakterpanzer und ebenfalls Verlust der Liebe) einen kollektiven Selbsmordimpuls? Aber da sich die Menschheit als Ganzes nicht traut, sich quasi die Kugel zu geben, sprich sich in einem atomaren Inferno selbst auszulöschen, macht man es wie die Raucher, sprich man setzt auf den "gestreckten" Selbstmord?

Manchmal kommt es mir so vor...

Oh Mann, wenn man da mal genau hinschaut, dann merkt man erstmal, was da alles für Probleme anstehen und wie wenig es bei der Lösung vorangeht...

 

 

 

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