Vulkanausbrüche

03.03.2020 18:57

Den Tag kam meine Mutter an und erzählte mir, sie hätte im Fernsehen gesehen, dass da einer mit einem Seil über einen aktiven Vulkan balancieren will. Ohne Sicherung und dass der meint, dass er da auch draufgehen könnte.

Heute habe ich mal gegoogelt und tatsächlich, da will ein Hochseilakkrobat über den Masaya-Vulkan in Nicaragua balancieren.

Zufälligerweise war ich da sogar schon mal:

Was mich aber daran mehr fasziniert: was muss in einem Menschen vorgehen, sich so einer Gefahr auszusetzen. Für was? Ruhm? Ehre? Weil er es kann? Narzissmus? Oder fühlt er sich nur dort, im Auge der Gefahr lebendig?

Das würde bestätigen, was der Wagandt auch gesagt hat: das Leben ist per Definition unsicher und wenn man alles absichert, versichert, meidet, sicher gehen will, dann tötet man das Leben.

Nik Wallenda liebt die Gefahr. Je spektakulärer die Aktion ist, desto besser, findet er. Jetzt wagt sich der Hochseilartist an eine hochgefährliche Herausforderung: Ohne Sicherungsseil oder Netz will der Amerikaner am Mittwoch den Vulkan Masaya in Nicaragua überqueren. Dort erwarten ihn unberechenbare Winde, giftige Gase und Hitze.

www.rtl.de/cms/spektakel-am-masaya-nik-wallenda-will-auf-dem-hochseil-ueber-einen-aktiven-vulkan-4497525.html

Also wir standen damals am Vulkan und schauten rein, leiden gabs keine Lava zu sehen, der Qualm war zu dick, dann drehte der Wind und wir standen plötzlich in der giftigen Rauchsäule. Da haben uns die Guides gleich in die Autos kartoffelt und sind mit uns abgedüst. Einige hatten noch Tage später gereizte Bronchien.

Also schon saugefährlich.

Aber auch hier wieder die Frage: was treibt den? Wie langweilig muss das Leben sein, dass er nur noch im Augen der Todesgefahr  das Leben spürt?

Nik überquerte bereits die Niagarafälle und einen Teil des Grand Canyons auf einem Drahtseil. In Chicago spazierte er mit verbundenen Augen zwischen zwei Hochhäusern. In Orlando lief er über ein 120 Meter hohes rotierendes Riesenrad - ohne Sicherung. Seine Frau Erendira baumelte 2017 an ihren Zähnen in rund 90 Metern Höhe über den Niagarafällen von einem Hubschrauber.

Es gibt ja viele solcher Adrenalinjunkies. Autorennfahrer, Motorradfahrer, Mountainbiker, manche müssen mit anderen prügeln oder was es da alles gibt.

Oder ist es auch irgendwo ein Ausbruch aus dem Körperpanzer? Spürt man das Leben nur noch im Angesichts des Todes oder der Gefahr? Fühlt man sich ansonsten eher leer und tot?

Diese zweite Schicht ist das Kunstprodukt der sexualverneinenden Kultur und wird bewußt meist nur als gähnende innere Leere und Öde empfunden.

www.orgon.de/artikel-zur-orgonomie/wilhelm-reich-der-mann-der-an-unsere-tiefsten-%C3%A4ngste-r%C3%BChrte-zeit-1969/

Na klar, unsere Kultur ist ja eher lustfeindlich und es geht mehr ums Ficken, als um echte körperliche Liebe und erfüllende Sexualität.

Kein Wunder, dass es öde und leer ist und so empfunden wird. Unter dieser Ödnis und Leere steht ja nur eine riesige Enttäuschung, weil man das, was man genetisch programmiert in sich trägt, nie bekommen hat. Das ist eine riesige emotionale Wüste, weil es nie diese Lust - und Liebeserfahrungen gab, die es eigentlich gebraucht hätte. Statt dessen oft Saufen, dummes Gequatsche, Rumhängen, Rumvögeln und eben das, was es eben so gab und gibt.

Und dann muss man über Vulkane krakseln, um sich wenigstens einmal im Jahr wirklich lebendig zu fühlen.

Der Begriff der Körperpanzerung wurde erstmals von Wilhelm Reich benutzt. Seine Forschungen als Psychoanalytiker und Freud-Schüler ließen ihn den tiefen Zusammenhang zwischen körperlichen Muskelspannungen und Charakterstrukturen erkennen und führten zur Formulierung der Charakteranalyse. Traumatische, schmerzhafte und erschreckende Erlebnisse in den frühen Jahren rufen chronische Muskelspannungen hervor, die dann in der Folge Überzeugungsstrukturen und Kernglauben hervorbringen, die unser gesamtes Erleben der Realität beeinflussen und filtern. Muskelspannungen und diese, in der Regel dem Bewusstsein unzugänglichen Überzeugungen und Kernglauben bilden zusammen genommen den Körpercharakterpanzer.

www.lebenswege-initiationen.de/entpanzerung.phtml

Und da will man eben ausbrechen und deswegen wohl auch die ganzen verrückten und waghalsigen Sachen.

Panzerung entsteht in unserer Kindheit und Jugend um uns zu schützen vor Schmerz und Schreck. Traumatische Ereignisse werden erträglich, indem wir uns von unseren Gefühlen und unserer körperlichen Wahrnehmung abschneiden. Wir dämpfen unsere Empfindsamkeit um zu überleben. Die abgetrennten Empfindungen können sich aber, da ins Unbewußte abgedrängt, nicht entladen und bilden einen energetischen Stau im Organismus, der sich auf der körperlichen Ebene in Form von dauerhaften, unwillkürlichen Muskelspannungen äußert.

Na da kann ich ein Lied von singen. Mich haben sie ja, wie schon hier erwähnt, mächtig gequält als Kind. Also wenn ich das alles mal erzählen würde, man würde erschrecken, was ich da durchmachen musste. Deswegen kann ich das alles verstehen und bestätigen und sehe, dass es so ziemlich jeden Menschen so geht. Und bis heute ist das alles überhaupt nicht erkannt und ins Massenbewusstsein gelangt.

Dann würde man auch mit äusserster Vorsicht vorgehen, wenn es um Migration geht und man würde nicht so vollkommen naiv und hirnlos agieren. Man würde nämlich wissen, eben aus der eigene Erfahrung, was da in anderen Menschen für Zeitbomben schlummern können und welche destruktiven Kräfte sich da entladen und dass diese Menschen sich einfach nur durch ein freieres Leben provoziert fühlen!

Statt dessen vollkommene Naivität und überbodernde Dummheit.

Ich brauche nur zu schauen, wie ich mal drauf war und was es für immense Quälereien bedeutet, dass alles aufzuarbeiten und den Körperpanzer zu lockern. Weil, dass hört sich nett an, aber da bricht es auch raus, wie aus einem Vulkan, das ist dann wie eine emotionale Eiterbeule, die da aufbricht und man muss alles nochmal erleben.

Und wenn da Leute aus zutiefst patriachalen Strukturen zu Millionen kommen, wird das eben immer auch zu Problemen führen.

Eben weil man ja selber dieselben Probleme hat zum Teil.

Beim Danisch habe ich gestern gelesen, dass die Finnen nun mit steigenden Vergewaltigungen aufgrund von Migrationsbewegungen aus dem patristischen Raum zu tun haben.

Wenn man sich mit der eigenen Destruktivität und dem eigenen Körperpanzer und der eigenen emotionalen Pest beschäftigt, dann weiß man, woher das kommt.

Und das ist eben bis heute kein Thema. Nur in ganz begrenzten Räumen im Internet mal.

Auf der geistig-emotionalen Ebene entwickeln wir Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Grundüberzeugungen um uns vor einer möglichen Wiederholung der erfahrenen Schmerzen zu schützen. Diese Grundüberzeugungen manifestieren sich im Körper und werden über unseren Charakter ausgedrückt.

Der entstandene Körpercharakterpanzer verfestigt sich und limitiert und blockiert dauerhaft unsere Fähigkeit, Glück, Entspannung und Ekstase zu erleben.

Alles Schlampen ausser Mutti - mit solchen Sprüchen geht es ja los. Alle Männer sind Schweine. Die Liste der Meme, die da wirken und hinten denen einfach nur Verletzungen und Enttäuschungen stehen, ist endlos und geht von relativ harmlos bis eben zu Terrorsanschlägen, weil man die "Ungläubigen" oder die "Ausländer" hasst.

Das geht dann bis zu Weltkriegen!

All you need is love - nur darum gehts. Von der Zeugung bis zur Bahre geht es beim Menschen im Kern nur um Liebe, Zärtlichkeiten, schöne Sexualität, Gemeinschaft, erfüllende Arbeit, teilen und frei fliessenden Energieaustausch.

Das ist der Mensch in seinem Kern.

ALLE Probleme ergeben sich aus Verstößen gegen diese einfache Grundstruktur.

Dazu passend:

Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5). 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us22

Wer gesund ist, wird so agieren: "Du wirst die Liebe (Gott), lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und Du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!".

Nur darum gehts: wir werden geboren, um Liebe zu empfangen und Liebe zu geben. Die Erde ist der Planet der Liebe. Der Planet der frei fliessenden Energie! Hier strömt doch alles, hier wirbelt doch alles. Hier findet doch das Leben statt! Nicht auf dem Mond, Mars, Venus ... wo anders. Alles tote Planeten. Erstarrte Gesteinsbrocken.

Hier ist der Planet der Liebe und die Wesen, die ihn bevölkern, sind die Kinder der Liebe.

Und alle Blockaden, Enttäuschungen, Verhärtungen und seelischen Mangelkrankheiten entstammen aus traumatischen Liebesverletzungen und schmerzlichen Erfahrungen.

Dann wird man verhärtet und gnatzig und kann es in anderen nicht mehr ertragen, wenn es denen gut geht. Dann verhärtet man sich, schützt sich, krampft sich durch das Leben... immer aber auch voller Sehnsucht... dann wird man süchtig. Und machen wir uns nichts vor, unsere gesamte Marktwirtschaft ist ein gigantischer Suchtbefriedigungsbetrieb.

Ja, die Kochkost und diese emotionalen Probleme sind die Probleme unserer Zeit.

Irgendwann ging das mal los, wer weiss schon wann, wo und warum, aber es hat sich global ausgebreitet. Und weil alle so drauf sind, meint man eben, es wäre richtig so. Normal. Dabei ist es eben normalo-pathisch.

Aber wie so oft liefert das Problem gleichzeitig schon die Lösung.

Ausgewogene Rohkost und bioenergetische Heilung.

Aber das muss dann auch jeder für sich anpacken.

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