Was zur Hölle...

12.09.2016 14:56

Heute habe ich bei Facebook ein Posting von Jürgen Todenhöfer gesehen, der der muslimischen Welt zum sogenannten Opferfest gratuliert. Na gut, da ich das nicht kannt und ich mich mit den ganzen Traditionen nicht auskenne, habe ich das mal gegoogelt. Was soll ich sagen, die Bilder waren SEHR blutig.

Zum wichtigsten Fest des Islam werden anscheinend recht viele Tiere geopfert. Dazu wird ihnen die Kehle durchgeschnitten, was "Schächten" genannt wird. Das Ganze ist schon ziemlich kurios, dass das wichtigste Element des wichtigsten Festes einer Religionsgruppe so blutrünstig ist.

Natürlich muss man auch mal fragen, was das "Osterlamm" im Christentum zu sagen hat. Hier werden zu Ostern die Lämmer, das Zeichen des neuen Lebens, umgebracht. Was ist das denn alles energetisch für eine dunkle Geschichte? Die Germanen haben sich anscheinend noch gefreut und die Lämmer im Frühling als Zeichen des neuen Jahres gefeiert. Wenn, dann schlachtet man doch ein älteres Schaf, statt den Nachwuchs.

Aber so richtig irritirend ist sowas (ganz offiziell von Wikipedia zitiert):

Beim Schlachten muss über dem Tier der Name Allahs ausgesprochen werden, und es darf dabei kein anderer Name genannt werden. Dieses Gebot stützt sich auf verschiedene koranische Aussagen, insbesondere Sure 6:121: "Esst nicht das, worüber der Name Gottes nicht gesprochen wurde!

Also das ist schon alles irgendwie kurios.

Ich frage mich ja eh, wie eine Religion der Liebe und Barmherzigkeit dann doch so grausam und blutrünstig ist. Also sowohl Islam, als auch Christentum. Beim Judentum gibts sowas bestimmt auch. Man kann die Tiere auch einfach mit Plattschuss erledigen. Gleich aus der Herde heraus. Wieso solche detaillierten Anweisungen und Formeln? Oder wie einige Jäger und Sammlerkulturen Giftpfeile verwenden, die das Tier vergleichsweise sanft eingehen lässt. Wieso soviel Brutalität im Namen der Gottheit?

Wir sind mit unseren Religionen im Grunde immer noch in der Barberei gefangen. 

Aber vielleicht haben die Verschwörungstheoretiker doch recht und es sitzen schon lange keine Stellvertreter Gottes mehr auf dem Thron. Wie fühlt man sich angesichts solcher Bilder?

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Das ist doch kein gutes Gefühl, oder? Das ängstigt doch eher!

Oder sowas:

cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2016-06/orginal/tanzende-derwische-skurrile-anfrage-nach-tunneleroeffnung-41-64675087.jpg

Also das sind doch alles keine lebensfrohen, lebensbejahenden Sachen. Das ist doch eher dunkel und abgründig.

Nun neige ich zu aller erst mal zu rationalen Erklärungen. Das Theater heutzutage (ich schaue ab und an mal was auf den Kultursendern) kann man eh nur noch als krank bezeichnen. Kaum eine Vorstellung, die ich "geniessen" kann, sondern zumeist muss ich wegschalten, weil ich es beklemmend und krank empfinde. Also passen solche Aufführungen da gut rein. Wieso etwas schönes, lebensfrohes aufführen, wenn es auch anders geht?

Und im Vatikan sitzen ja alte kranke Männer, dass die nichts Frohes und Positives mehr hinstellen, erklärt sich schon daraus.

Und in den Religionen, die ja aus Wüstengebieten stammen, sind das eben alte Rituale zur Bekräftigung der Stammeszugehörigkeit. Die Vorstellung einer dunklen Macht dahinter ist zwar etwas aufregend, etwas fantasieanregend, etwas, was man auch bei Gruselfilmen findet. Aber ich neige eben nicht zu solchen Erklärungen. Eher sehe ich die menschliche Einfältigkeit am Werk.

Also mal ganz abgesehen von tatsächlich möglichen satanischen Ritualen, wäre es schon wünschenswert, wenn man mehr lebensfrohe und lebensbejahende Traditionen hätte und weniger diese abgründigen Praktiken.

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