Wie 2018?

14.04.2019 23:01

Nicht ganz, aber es geht in die gleiche Richtung:

Man darf gespannt sein. Für die Obstbäume natürlich klasse. Die letzten zwei, drei Tage war zwar mieses Wetter, aber kein Frost, ab morgen soll es dann wieder schön werden und dann sollten die Kirschen, Felsenbirnen und die ersten Birnen auch noch gut befruchtet werden. Schauen wir mal. Aber ein bisschen unheimlich ist mir die Abbildung schon.

Ich hatte ja 2018 mehr mals geschrieben, dass wir in Deutschland dann zuviele Menschen sind, wenn sich diese Extremjahre wiederholen und die Ernten entsprechend schmaler ausfallen und genau das wurde jetzt auch bestätigt:

www.westfalen-blatt.de/Ueberregional/Nachrichten/Wirtschaft/3729393-UN-Welternaehrungsorganisation-Weltweite-Getreideernte-deckt-Verbrauch-nicht

Die Weltbevölkerung wächst und wächst, und mit ihr der Bedarf an Lebensmitteln. Doch die Getreideernte hält mit dem Verbrauch nicht Schritt.

Rom/München (dpa) - Zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt wird die weltweite Getreideernte nicht reichen, um den Bedarf zu decken. Das erwarten sowohl die UN-Welternährungsorganisation (FAO) in Rom als auch der Internationale Getreiderat (IGC) in London.

Im Agrarjahr 2018/19 werden demnach knapp 30 Millionen Tonnen mehr verbraucht, als geerntet werden, schätzt die FAO in ihrer jüngsten Prognose. Die erwartete Gesamternte rund um den Globus beziffern die UN-Experten auf fast 2,66 Milliarden Tonnen.

Das letzte globale Getreide-Defizit gab es im Agrarjahr 2012/13, als die US-Farmer unter den Folgen einer mehrjährigen Dürre litten. Der Getreiderat - ein Zusammenschluss der wichtigsten Getreide produzierenden Staaten - gibt eine ganz ähnliche Prognose ab.

Eine Ursache des aktuellen Rückgangs ist die letztjährige Dürre in weiten Teilen Europas, die einen Rückgang der Weizenernte in der EU und Russland zur Folge hatte. Ein Agrarjahr bezeichnet den Zeitraum von einer Ernte bis zur nächsten. Auf der Nordhalbkugel beginnt dieses immer im Sommer, wobei die Starttermine in den USA, Europa und Asien unterschiedlich sind.

Wir haben auf mehreren Ebenen mittlerweile so Crashkursgeschichten laufen. Gestern das Thema stärker werdende Keime bei gleichzeitig schwächer werdender Gesundheit der Menschen, was mal zum Crash führen kann, dann das Thema Dürren und sinkende Erträge bei gleichzeitig anwachsender Weltbevölkerung.

Das trägt auch ein enormes Crashpotential in sich. Wie zwei Autos, die sich aus unterschiedlichen Richtungen der Kreuzung nähern und wenn es dann dumm läuft, zusammenknallen.

Weizen ist überwiegend für den menschlichen Verzehr bestimmt, während der größere Teil der Maisernte für die Produktion von Futter für Rinder, Schweine und andere Nutztiere verwendet wird.

Biogas nicht vergessen! Und regenerative Energien sollen ja weiter ausgebaut werden.

Ein Minus bei der Getreideernte bedeutet nicht, dass Hungersnöte drohen: Die Lagerhäuser und Speicher rund um den Globus sind gut gefüllt. In den Vorjahren war die Getreideproduktion kräftig gestiegen. Bei dieser Entwicklung spielt nach Einschätzung der Baywa der wachsende globale Appetit auf Fleisch eine wichtige Rolle. «Die Wahrheit ist einfach: Die Menschen wollen mehr Fleisch essen, damit brauchen wir Getreide», sagte Vorstandschef Lutz dazu. «Wir sehen, dass wir einerseits eine rückläufige Produktion, und andererseits einen höheren Verbrauch haben.»

In der Tat: «Wir haben in den vergangenen zehn Jahren einen ziemlich kräftigen Anstieg der weltweiten Maisproduktion», sagte FAO-Ökonom Abdolreza Abbassian in Rom. Er nennt zwei Ursachen: «In den USA ist der Maisanbau für die Produktion von Biokraftstoffen ausgeweitet worden.» Und auf der anderen Seite des Pazifiks essen die Chinesen mehr Fleisch.

Hungersnöte drohen, wenn sowas wie 2018 mal weltweit in sehr kurzen Abständen hintereinander passiert. Schon 2018 gab es viele Notschlachtungen, weil man die Tiere nicht mehr ernähren konnte. Man stelle sich mal vor, wenn sowas wie 2018 drei oder vier oder gar fünfmal hintereinander passiert. So eine Art neues Wettergeschehen. Im April bildet sich einfach jedes Jahr ein stabiles Azorenhoch und rückt da bis Oktober nicht mehr weg.

Die Folge: 2018 als Dauerzustand.

Das 14-Tagewetter geht ja schon wieder in diese Richtung.

Danisch hat sich gewohnt schonungslos mal zum Thema Bevölkerungswachstum und die Folgen geäussert:

www.danisch.de/blog/2019/04/12/mahlzeit-2/#more-28399

Ich habe so das Gefühl, der nächste Weltkrieg wird um nichts anderes gehen als darum, die Zahl der Menschen um Milliarden zu reduzieren und ein Überleben zu ermöglichen. Es wird nicht mehr ein Vernichtungskrieg um etwas werden, die Vernichtung selbst wird das Ziel sein.

Ich hatte ja hier im Blog schon Abbildungen, die zeigen, wohn die Reise bezügliche Bevölkerungswachstum geht. Und das sieht nicht gut aus und tatsächlich kann es mal so kommen, dass dies zu erheblichen Verwerfungen und Konflikten führen wird. Schon jetzt beschiessen sich viele afrikanische Stämme an den letzten Wasserlöchern und sind schon mitten drin im Vernichtungskrieg.

Man muss kein Prophet sein, um sich auszumalen, wohin die Reise geht, wenn weite Teile der Erde nicht mehr bewohnbar werden oder ihre Bevölkerung nicht mehr ernähren können. Wenn dann gleichzeitig hier der Zustand 2018 zum Dauerbetrieb wird, na dann Prost Mahlzeit!

Ich verstehe es immer mehr, wieso der Maaz so händeringend in den Talkshows sitzt und auf veränderte Lebensweisen drängt.

Na, lassen wir uns mal positiv überraschen.

Man muss sich schon bestimmter Entwicklungen gewahr werden, damit man nicht vollkommen davon überrascht wird, aber im Grunde kann man es nur mit Wilhelm Reich halten: Das andere Leben einfach vorleben und den Rest sein lassen, das Leben ist stark genug, um für sich selber zu sorgen.

Und wenn man es genau getrachtet: es ist eigentlich so einfach zu heilen! Viele Probleme könnten bei entsprechendem Willen morgen gelöst sein, der Rest, die ganz schweren Sachen, quasi übermorgen. Und doch ist es erstaunlich eingefahren und gleichförmig im Ablauf.

Schauen wir mal, was das Gartenjahr 2019 bringt.

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