Wildschwein

17.08.2017 22:59

Heute hat ein roher Freund Wildschwein besorgt und ich habe mir gleich einen größeren Batzen gesichert! Der Bedarf war so groß, dass ich gleich mit dem Auto hin gefahren bin, und nicht warten konnte, dass es irgendwie anders zu mir kommt. lol

Na ja... fühle mich immernoch etwas platt von den letzten Wochen. Viel Sport, viel Arbeit, viel zu tun auf dem Treffen, wenig Schlaf.

Mir ist auf dem Treffen eines mal wieder sehr klar geworden: Rohkost ist im Grunde nur die Basis, das Eingangstor, das Fundament. Rohkost, ausgewogen praktiziert, versetzt die Menschen in einen andere Schwingung. Aber ab da muss es weitergehen. Rohkost ist nicht das Ende, es ist der Anfang! Es ist ein Eingangstor!

Wer mindestens ein paar Wochen Rohkost macht, der spürt ja schon den Unterschied.

Aber mit Rohkost endet es nicht, das Abenteuer beginnt damit eigentlich erst. Viele sagen ja immer, iss roh und alles wird gut, aber ich glaube, dass Rohkost nur ein Teil des Puzzels ist. Vielleicht ein extrem wichtiger, aber es geht noch weiter. Was es noch sehr viel mehr braucht sind liebevolle Begegnungen. Liebevolle Berührungen, liebevolle Worte, liebevolles Miteinander. Wenn man Rohkost alleine in der Gesellschaft praktiziert, ist man ja schon etwas isoliert und es fehlt zum Teil einfach am Nötigsten. Intime Beziehungen zu Kochies gestalten sich oft schwierig, man schwingt anders, ist zum Teil auch durch feinere Sinne etwas irritiert oder es passt so nicht. Was folgt? Ein emotionaler Mangel. Mangel an Zärtlichkeiten, Liebe, liebevolle Berührungen. Alles was es eben braucht, um sich wohl zu fühlen.

Ich glaube, dass viele deswegen wieder in den Kochtopf fallen. Es ist eben ein großes Dilemma. Einerseits gibt es den Wunsch nach Heilung und man spürt, dass die Rohkost wirklich etwas zu leisten vermag, andernseits aber merkt man dann auch, dass man plötzlich alleine ist und man vieles, was früher selbstverständlich war, nun nicht mehr hat, oder es sich nicht mehr so gut anfühlt.

Was mir aufgefallen ist: mit der Umstellung auf Rohkost hat sich bei mir eine Art Vision des Paradieses entwickelt. Materielle Dinge sind plötzlich sehr viel weniger wichtig, dafür aber wurden seelische und vor allem paradisische Dinge wichtig.

Mal schauen, ob ich das noch etwas klarer ausformulieren kann... heute bin ich schon zu müde.

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