Wohin die Reise gehen soll...

30.10.2019 22:03

Ich lese ja ab und zu auf Telepolis, ob es was Interessantes gibt. Leider hat man da oft den ganzen linksradikalen Schrott (Gott, ich war früher auch mal so!) und da lese ich oft nur die Kommentare, die recht lustig sind.

Aber heute war wieder ein Artikel drin, wo ich mich frage, ob das noch Journalismus ist, oder schon ein Stück aus alten Sowjetzeiten. Es geht mal wieder um den Klimawandel. Und wie schlimm es wird. Und wie jetzt schon alle leiden... die Malediven, die Welt und die Eisbären.

Es geht um alles oder nichts

www.heise.de/tp/features/Nichts-wird-so-bleiben-wie-es-ist-4571545.html

Nein!

Drunter gehts nicht mehr. Jetzt gehts um alles oder nichts.

Zugespitzt geht es heute um zwei Fragen: Soll der homo sapiens ("weiser Mensch") als Teil der Natur auf diesem Planeten überleben können (Variante A)? Oder soll ein - bisher äußerst erfolgreiches - Wirtschaftssystem erhalten bleiben (Variante B)? Beides zusammen geht nicht.

Wer sich für Variante B entscheidet, muss wissen, dass dieses Modell am Tropf der (endlichen!) Naturgüter hängt und spätestens dann kollabieren wird, wenn die Ressourcen Luft, Wasser, Boden (-schätze), Klima erschöpft bzw. zerstört sind.

Das kann man so festhalten, nur schwant mir Übles, was stattdessen kommen soll. Die Autorin Ulrike Hermann hat ja festgestellt, dass von den 14.000 Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland kein einziger einen Übergang vom aktuellen Neoliberalismus zu einer der vielen erdachten anderen Wirtschaftsformen erforscht.

Und genau in diese Lücke stoßen dann die Ideologen. Und wahrscheinlich wirds dann irgendwas Sozialistisches. Kontrolle übers CO2, Zwangsmaßnahmen, Verbote, alles, was wir schonmal hatten. Also keine Diskussion über das Geldsystem, keine Aufklärung, wieso Sozialismus auch nicht funktioniert, keine grundsätzliche andere Idee, wie wir neu leben könnten, keine Beziehungskultur, keine lebensenergetische Betrachtung der Problematik.

Dass das System am Ende ist und den Planeten auffrisst (Wirtschaftskrebs) war hier notgedrungen schon zu oft Thema. Aber ich habe bisher erstaunlicherweise kaum mal sinnvolle Übergangsszenarien gehört. Und was statt dessen kommen könnte.

Ich meine, meine Vision ist recht einfach: wir pflanzen Millionen Obstbäume, lassen Schafe und Bienen darunter weiden, fressen alles roh, haben wieder Paradiesgärten hinterm Haus, behandeln die Kinder gut und verbringen VIEL Zeit mit ihnen, schwatzen lieber mal ne Stunde mit dem Nachbarn oder dem Kumpel, statt rumzuhetzen, feiern lieber wieder mal richtig, und zwar LEBENSBEJAHEND. Helfen uns, haben offene, energetische Beziehungen, arbeiten an unseren Traumats und sind wieder Kinder der Erde.

Was ist deren Vision für uns?

Die der Zeit haben wir ja heute schon gelesen. Nicht mein Geschmackt.

Einige Inselstaaten in der Südsee wissen es heute schon, ebenso die Eisbären im Polargebiet. Unsere Welt steht am Abgrund. Auch Millionen sogenannter Wirtschaftsflüchtlinge, die durch klimatische und ökologische Verwerfungen ihrer Lebensgrundlage beraubt wurden, sind Zeugen kommenden Unheils.

Und das ist es eben, wenn jemand den Lesch macht, wild mit den Armen fuchtelt, die Augen rollt und "Grrrrrr, es geht zu Ende!" ruft. Natürlich muss man das alles wieder glauben. Wie im Kindergarten, wenn der Onkel was erzählt. Als naturwissenschaftlich denkender Mensch benutze ich da aber lieber mal Google und schaue, wie es der Population der Eisbären wirklich geht. Tja... wer hätte das gedacht:

Die jüngste Erhebung für die Rote Liste der IUCN im Jahr 2015 ergab eine Schätzung von 26 000 Eisbären. Gemäss Umfragen, die seitdem durchgeführt wurden, soll sich die weltweite Gesamtzahl inzwischen auf rund 28 500 erhöht haben. Dies entspräche einer Steigerung von etwa 16 Prozent. Gewiss, diese Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen, da es sich um Hochrechnungen mit einem erheblichen Streubereich handelt.

Doch selbst wenn wir die konservativste Interpretation heranziehen, müssen wir davon ausgehen, dass sich die Population der Eisbären trotz dramatischen Rückgangs des Sommereises nicht verändert hat. Wider Erwarten musste man sogar zur Kenntnis nehmen, dass es den Eisbären in Regionen, in denen der Eisverlust am grössten war – in der Barents- und in der Tschuktschensee –, besser geht denn je. Sie sind reichlich vorhanden, gut in Form, und sie reproduzieren sich gut.

www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-28/artikel/fehlalarm-um-die-eisbaren-die-weltwoche-ausgabe-28-2019.html

Wieso informiert der sich nicht vorher über die Fakten?

[update] Auch die wurde von der Uni geworfen... tja. Ketzerei?

business.financialpost.com/opinion/was-this-zoologist-punished-for-telling-school-kids-politically-incorrect-facts-about-polar-bears

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller sagte kürzlich, die wichtigsten sieben Industriestaaten müssten sich auf verbindliche Klimaschutz-Ziele verständigen. "Wenn wir das Zwei-Grad-Ziel nicht erreichen, müssen wir mit 200 Millionen Klimaflüchtlingen rechnen." Andere Studien gehen davon aus, dass es bis zum Jahr 2100 bis zu zwei Milliarden Klimaflüchtlinge geben könnte.

Jordan Peterson hat es ja in seinem Video klargemacht, dass wir die Maßnahmen unseres Handels garnicht messen können, da es sich um nichtlineare chaotische Systeme handelt, deren Vorhersagbarkeit einfach nicht wirklich genau sind.

Das stand sogar mal im Bericht des IPCC.

„Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“

www.cicero.de/aussenpolitik/klimawandel-es-war-einmalein-weltklimareport/57325

Also nochmal: ich finde schon, dass wir das Schweinesystem, dass Natur und Menschen ausbeutet, ändern sollten, nur ich befürchte, dass wir eben keine paradisischen Zustände kriegen, keine Rohkost-Erde (naiv ausgedrückt), sondern dass es ein neues Zwangssystem geben wird.

Braucht man dazu diese Panikmache?

Auch in unserer engeren Heimat erleben wir den Klimawandel hautnah. Ein Hitzerekord jagt den anderen. Am 24. Juli 2019 wurden in Geilenkirchen (NRW) 40,5 Grad gemessen. Damit war der bisherige deutsche Allzeitrekord von 40,3 Grad (2015 in Kitzingen) gebrochen. Der neue Rekord hielt genau einen Tag. Am 25. Juli hat der Deutsche Wetterdienst für das niedersächsische Lingen eine Temperatur von 42,6 Grad bestätigt. Der Rekord wird vermutlich nicht lange halten. Begleitet wird die Aufheizung durch geringere Niederschlagsmengen und längere Trockenperioden. Die ersten Bäche trocknen aus und kommunale Wasserversorgungen leiden an Wassernot. Außerdem sind wir Zeugen immer häufigerer und heftigerer Sturmereignisse sowie des rapiden Abschmelzens der alpinen Gletscher.

Tja.. kein Wort zu anderen Ursachen. Atomkraft, Elektrosmog, Handystrahlung, 5G, (und was treiben die mit diesen HAARP-Anlagen?).

Witziger Fakt: unter den Gletschern kommen nun die ganzen alten Bäume zum Vorschein.

Klima: Gletscher gibt uralten Baum frei

Nach mehr als 6000 Jahren im Eis, hat Österreichs größter Gletscher, die am Fuß des Großglockner gelegene Pasterze, einen tonnenschweren Baumstamm freigegeben. Der in zwei Teile zerbrochene, aber sonst gut erhaltene Stamm der Zirbelkiefer ist stattliche acht Meter lang und enthält weit über 200 Jahresringe. Daraus darf geschlossen werden, dass der jetzt in einer Höhe von über 2000 Metern entdeckte Baum in einer Zeit idealer Wachstumsbedingungen gelebt hat.

Mit anderen Worten: In der Zeit des Wachstums dieser Zirbelkiefer war das Klima in den Hochlagen der Alpen wärmer als in den letzten 6000 Jahren, denn der hochstämmige Baum muss ursprünglich noch deutlich höher am Berg gestanden haben, bevor er vom Eis entwurzelt und langsam talwärts verfrachtet worden ist. Vermutlich stand er sogar oberhalb von 2300 Meter Höhe. Erst die vorrückenden Gletscher haben die Vegetationsperiode auf diesen Höhen schlagartig beendet.

www.wetteronline.de/wetterticker/klima-gletscher-gibt-uralten-baum-frei-9406844

Ja was denn nun? Das heisst ja, dass es mal sehr viel wärmer in den Alpen war, ohne den menschgemachten Klimawandel.

Glaziologen gehen davon aus, dass sich die Gletscher zur Römerzeit wohl stärker zurückgezogen hatten als heute und die Alpen leicht passierbar waren. Mit Sicherheit war dies während der Optima im früheren Holozän der Fall, als sie womöglich ganz geschmolzen waren. Zeuge davon ist Ötzi, der vor 5000 Jahren beim Gang über die Alpen umkam und dessen Leiche unter einem neuen Gletscher verschwand.

www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwaermung-bescherte-Roemischem-Reich-fette-Jahre.html

Aber mal weiter im Text, der erstmal die ganze Litanei des Untergangs runterbetet, bevor er dann zu dem kommt, was kommen soll.

Wir müssen endlich aufwachen. Die Zeit für Klimaprogramme, die ihre volle Wirksamkeit erst Mitte des Jahrhunderts entfalten sollen, ist vorbei. Wir müssen handeln, nicht irgendwann, sondern jetzt. Mit aller Entschlossenheit. Das ist eine zutiefst moralische Verpflichtung. Denn die Zeche für weiteres Zuwarten zahlen die, die sich nicht wehren können, unsere Kinder und Kindeskinder.

Mir schwant Böses.

Steuern dürfen als Lenkungsmittel nicht ausgeschlossen sein. Es wäre auch systemfremd. Warum sollte in einer Gesellschaft, die fast alles, z. B. Lebensmittel, Bücher, Hunde, Sekt und Vergnügungen, besteuert, ausgerechnet das Verbrennen von Klimaschädlingen wie Kohle, Öl und Gas nicht angemessen besteuert werden? Doch Lenkungssteuern sind kein Allheilmittel. Sie haben nämlich einen schwerwiegenden Nachteil: Sie belasten im Regelfall den "kleinen Mann" stärker als den Reichen. Einen gewissen Ausgleich kann ein sozial gerechtes Steuersystem leisten.

Es wird also teurer. Und der "kleine Mann" solls tragen, aber dafür dann etwas zurückbekommen. Da freue ich mich! Hoffentlich kommt der Klimawandel dann aber auch wirklich, damit es im Winter nicht zu unerträglich wird.

Aber mal im Ernst: es wird ganz heftig werden, vor allem teuer. Und immer dann, wenn etwas teurer wird, frage ich mich, wohin geht das Geld?

Wo Steuern an ihre Grenzen stoßen, schlägt die Stunde des Ordnungsrechts. Das Recht hat u. a. die Aufgabe, gemeinschaftsschädliches Verhalten unattraktiv zu machen. Wenn es also darum geht, Langzeitfolgen der fossilen Infrastruktur zu beenden, dann müssen schädliche Produktionsverfahren und deren Erzeugnisse sowie persönliches Fehlverhalten verboten werden.

Tja.. muss man sich vorstellen: wir können keine Bonbons an den Kassen verbieten, wir können das Rauchverbot auf Bahnhöfen nicht durchsetzen, in Berlin kriegen Drogendealer Denkmäler und hier im Ort kümmert sich keine Sau um die Raser. Aber nun verbieten wir das ganze Produktionsverfahren.

Und das alles, ohne zu sagen, wohin denn dann die Reise gehen soll. Alles ohne Diskussion, wie wir denn dann leben wollen, ohne.. ach... als ob das alles so einfach geht. Da müsste man ganz andere Lebensmodelle diskutieren. Herrschaftsstrukturen, Landkauf, Beziehungen... das ist eine massive und umfängliche Diskussion. Wo wird die geführt? Werden die Kritiker nicht genau deswegen nazifiziert oder von den Unis gejagt, um die Diskussion überhaupt garnicht erst aufkommen zu lassen?

Das ist so ein Halloween-Artikel. Bisschen gruselig, passend zur dunklen Jahreszeit, der Onkel, der die Kids erschrecken will... aber im Grunde nur Schaumschlägerei ohne Substanz, ohne wirkliche Vision, wie es anders gehen sollte. Außer Steuern rauf und Verbote.

Zur Ehrenrettung von Verboten sei ausdrücklich gesagt: Sie sind nichts Unanständiges. Wir kennen sie aus den heiligen Schriften und aus archaischen Gesetzeswerken. Auch moderne Rechtsordnungen funktionieren nur mit Verbotsnormen (z. B. Strafrecht, Straßenverkehrsrecht, Lebensmittelrecht, Wettbewerbsrecht). Der große Vorteil von Verboten ist, sie wenden sich an Arme und Reiche in gleicher Weise. Beispiel: Der Benzinpreis interessiert den Millionär nicht, wohl aber Tempolimit und Fahrverbot.

Ja gut, nur was dann? Was setzen wir an die Stelle der verboteten Aktivitäten? Wer setzt das durch? Und was machen wir mit den Millionen Arbeitslosen, die dann hier entstehen. Und was nützt es, wenn die anderen Länder, vor allem die wirklichen CO2- Emmittenten nicht mitmachen?

Und ist es überhaupt das CO2?

Es gibt heilige Kühe, an die sich die deutsche Politik nicht heranwagt: Kohlestrom, freie Fahrt für freie Bürger.

Statt dessen lieber Zwangskasernierung unfreier Bürger?

Höchsten Schutz genießen "der Markt" und das Auto als Inbegriff der deutschen Wirtschaft. Das Klimapaket ist der beste Beweis hierfür. Drei Cent mehr für den Liter Benzin! Das macht den Unterschied aus zwischen dem Tanken morgens und abends.

Oder: Wenn der neue SUV zu viel Sprit säuft, bekommt sein Halter zur Schmerzlinderung eine höhere Pendlerpauschale. Solche Regelungen sind ein klimapolitischer Offenbarungseid. Gleiches gilt für die vorgesehenen Zuschläge für Flüge. Sie verleiten niemanden zur Benutzung der Bahn, geschweige denn zum Verzicht auf den Urlaubsflug in die Karibik.

Also solange es keine breite Diskussion gibt, wie wir denn anders leben können, solange muss man froh sein, dass die nur ein so schwaches Klimapaket geschnürt haben. Wir haben doch garkeine Ahnung, wie es anders gehen sollte und wie wir da hingelangen, ohne vollkommen abzukacken!

Und, mal ganz nebenbeigefragt: sind das nicht gerade die selben Leute, die uns erst erzählen, dass wir die Migration brauchen, weil wir sonst schrumpfen und unser Wirtschaftswachstum nicht aufrecht erhalten können, und nun, dass das Wachstum enden und wir schrumpfen müssen, weil sonst das Klima kollabiert?

Wie gesagt: wir können gerne was anderes machen, aber bitte erstmal darüber reden und nicht wer am lautes krakeelt, sondern auch die Kritiker mögen bitte mal ihre Meinung sagen. So würde übrigends ein gutes Staatsoberhaupt agieren. Statt dessen ...

Wenn Klimaschutz ernst gemeint ist, warum nicht gesetzliche Regelungen, die den Erholungsurlaub in Mecklenburg-Vorpommern oder das Bergwandern im Allgäu attraktiver machen? Wirksame Abhilfe wäre so einfach: Verbot von Inlandsflügen, Tempolimit auf Autobahnen, kostenloser öffentlicher Nahverkehr, Abschaltung der veralteten Kohlekraftwerke. Mit ein paar Federstrichen könnte sehr viel für das Klima getan werden.

Das wars mit Spanien. Urlaub am Arendsee. Wie von 1983-1987. Da waren wir da immer. Hieß damals DDR.

Der Mann geht mir langsam auffn Sack, weil er die wirklichen Hebel nicht benennt: das kaputte Geldsystem, die Memik des Kapitalismus, was statt dessen kommen soll und wie wir das erreichen, ohne alles abzuwürgen und was es bringt, wenn die Deutschen das nur alleine machen sollen...

Und mal zum Thema "kostenlos": das heisst also, dass dann die Lokführer und alle, die da irgendwie mit zu tun haben, umsonst arbeiten? Wohl kaum, also wirds wieder irgendwer bezahlen. Und ich vermute, es werden die sein, die eh schon alles bezahlen. Die Rentner, Arbeitslosen, Studenten, Hausfrauen, Beamten, Kinder werden nichts zahlen. Es zahlt der, der arbeiten geht. Der bezahlt, dass der Rest kostenlos fährt. Das geht nur, wenn ALLE was zahlen. Nicht immer nur die, die eh schon enorm viel abgeben müssen.

Aber es sind eh genau diese Leute, die sich krumm machen auffm Bau und in all den Berufen, wo man noch richtig knuffen muss, die gerade AfD wählen. Warum wohl?

Greta war fortan Favoritin für den Friedensnobelpreis. Man fragt sich: Wie konnte all das in so kurzer Zeit geschehen?

Weil bestimmte Eliten genau das so wollen. Sonst würde sich da nichts rühren. Naturschutzbewegungen gibt es schon 100 Jahre...die waren aber zumeist ungewollt und deswegen hatten sie nur wenig Erfolg. Nun passt es eben und schon knickt alles vor ein paar Schulstreikern zusammen.

Wahrscheinlich wollen die den kommenden Crash irgendwie so verschleiern. Crash fürs Klima. Versteckt als "Notwendigkeit".

Es ist eh immer 5 vor 12, wenn Land teuer wird.

An Gretas Botschaft allein kann es nicht liegen. Denn diese Gedanken kennen auch die Angelas, Olafs, Emmanuels und Wladimirs dieser Welt (bei Donald bin ich mir nicht sicher...). Gretas Erfolgsgeschichte kann nur mit ihrer Authentizität und ihrem Charisma erklärt werden.

Ja Junge, wenn du das so glaubst, dann ist dir auch nicht mehr zu helfen. Also das ist jetzt Dummenniveau.

Sicherlich liegt in jedem Protest eine Wahrheit, auch im Klimastreik. Nur: wer profitiert und wer zahlt? Und wird der Protest wirklich ernst genommen und mal diskutiert? So dass eben klar wird, was man an neuem, gesünderen Leben entwickeln kann.

Das sehe ich hier auch nicht. Sondern Steuern und Verbote. DDR-ifizierung. Urlaub am Arendsee.

Am Montag drauf warnten die gleichen Leute im Plenarsaal vor deutschen Alleingängen, das schaffe Wettbewerbsnachteile für die deutsche Wirtschaft. Und koste Arbeitsplätze.

Und? Haben die Recht, oder nicht? Das ist doch die Frage!

Solange wir keine Alternativen haben, keine breite Diskussion, wo man wirklich mal redet und schaut, was können wir anders machen, wo ist der Konsens, was können wir überhaupt machen und was ist mit all den anderen Problemen, so lange kann man froh sein, dass sich da nichts bewegt.

Na ja, man muss vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Ich habe hier ja oft gesagt, das System ist Scheisse und jetzt will das wer ändern. Eigentlich sollte ich froh sein, aber das WIE gefällt mir garnicht.

Mir schwant da Böses und ich halte das alles für die geplante Etablierung eines Kontroll- und Zwangssystems. Alternativen werden ja garnicht diskutiert, Kritiker diffamiert, wirkliche Alternativen, die MEHR Lebendigkeit ausdrücken, wie Permakultur, Gemeinschaft, alternative Meme, Beziehungskultur, lebensenergetische Entblockierung... das alles sehe ich da nicht.

Andernseits können wir ja wirklich nicht so weitermachen.

Tja.. wat nu? 555-Dr. Schuh?

Es fehlt eben an einer wirklichen Debatte, wo es ganz am Ende einen Konsens gibt, womit alle leben können. Nur in dieser Diskussion wirds heftig! Da werden viele alte Wunden aufbrechen und auf die große Bühne kommen. Aber genau DAS ist ja die Heilung! Nicht Steuern und Verbote, sondern EINSICHT ist gefragt. Nur wenn man aus Einsicht handelt, ist es auch nachhaltig.

Und die Einsicht kommt eben, wenn man mit anderen Meinungen und Ansichten konfrontiert wird, wenn man mit den Konsequenzen seines eigenen Handels konfrontiert wird.

Es bräuchte da viele Mediatoren und eine offene und faire Debatte. Nur denke ich, dass das Vertrauen schon schlimm erschüttert ist, so dass es lange dauern würde, bis man wieder zueinander findet.

Deswegen wohl lieber Steuern und Verbote.

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