Zeit für Rants...

01.12.2019 19:35

Ein Rant ist ja so ein neudeutsches Wort, was aus dem Englischen übernommen wurde und übersetzt toben, schimpfen, Wutrede bedeutet.

Danisch hat heute so einen Rant abgelassen: www.danisch.de/blog/2019/12/01/das-weltbild-der-linken/#more-32778

Danisch schimpft immer so auf die Linken. Und alles, was er für Links hält. Aber auch der Kapitalismus ist an sein Ende gekommen. Und egal, welches System wir haben, die meisten Menschen leben mittlerweile nur noch auf Kosten der Erde und haben eine rein parasitäre Lebensweise. Sie geben NICHTS zurück und sogar am Ende ist der Körper so mit Giftstoffen kontaminiert, dass man die meisten nur noch verbrennen kann. Es gibt noch gar keine Bakterien, um die ganzen Ersatzteile und kontaminierten Biobestandteile kompostieren zu können.

Wie soll das weitergehen? Im Grunde lässt es sich auf einen Satz zusammenfassen: "Entweder ändert ihr euch, oder es ist besser ihr geht und verlasst diese Erde!".

Es gibt ja viele Theorien, dass es schon einmal Hochkulturen gab, technisch immens weit entwickelte Zivilisationen, Atlantis, ach, Youtube ist voll mit solchen Geschichten. Die sind, falls es sie je gab, aber alle untergegangen. Auch zeigen genetische Untersuchungen, dass der Mensch mal durch einen Flaschenhals ging, sprich es nur noch wenige Individuen gab, aus denen wir uns alle entwickelt haben.

Hat man da mal etwas abgebrochen? Eine Notbremse gezogen? Die Biosimulation "Erde" mal runter- und mit 1.000 Individuen neu hochgefahren?

Haben da Ausserirdische die Erde schonmal vor dem Kollaps bewahrt?

Man kann ja von Burger halten, was man will, aber in einigen Aussagen hat er die Sache wirklich auf den Punkt gebracht:

Zieht man es wohl in Betracht, so spiegelt die Hölle der Musikanten meisterhaft die kulturelle und soziale Hölle wider, in der die westliche Welt gefangen ist. Der  Verlust des Heiligen Eros verdammt uns, unsere Erfüllung auf Wegen zu suchen,  die nicht diejenigen des Herrn sind. Die spirituelle Realität ist undurchdringlich geworden und hat Platz gelassen für die Illusion des Wissens und der Macht.  Hinter dem Vorhang einer hochtrabenden Ausdrucksweise der Wissenschaft, der  Kunst und  der Religion verstecken sich obskure Vorurteile und Stereotypen, die wir für Wahrheiten aus erster Hand halten.

Die Intellektualisierung hat die transzendente Wahrnehmung, die den übersinnlichen Fähigkeiten und der  Kundalini eigen ist, dermaßen entthront, dass diese essentiellen Funktionen uns als Märchen erscheinen, als Aberglaube, wenn nicht gar als Betrug. Trotz all  unserer Anstrengungen und Opfer sind wir Gefangene einer von Grund auf neurotischen Kultur, welche Bosch ohne Skrupel in Form eines Hybridinstruments verspottet, das nicht fähig ist, harmonische Töne im Einklang  mit den Gesetzen des Kosmos zu produzieren und mit einer falschen Partitur,  hinter der sich unsere sexuellen und spirituellen Frustrationen verstecken.

Aus "Garten der Lüste" zitiert.

Wenn man roh lebt, merkt man irgendwann, dass alles, was unsere Kultur so bereithält, nicht befriedigend ist. Sie bietet eigentlicht fast nichts, was einem naturbelassenen Menschen irgendwie hilft, nährt oder nutzt. Schlimmer noch: sie zerstört auch zunehmend die letzten Reste dessen, was noch einigermaßen in Takt ist. Als Beispiel möchte ich hier die Trobriander nennen. Waren die zu Zeiten von Malinowski noch gesund und ausgeglichen, so sind sie heute, nach Einkehr der westlichen Zivilisationssegnungen zumindest auf den Hauptinseln ebenfalls übergewichtig und kränklich.

Wenn man genau hinschaut, dann bietet unsere Kultur zwar eine ungeahntes Maß an materiellem Reichtum und Versorgung, aber das auch nur auf Kosten anderer. Schlussendlich des Planeten. Dampft man alles zusammen, dann stehen am Ende nur Zerstörung, Mangel, Vergiftung, Krankheit und Leiden...

Man wird zugemüllt, zugelärmt, zugedrönt, zugeschissen, betrogen, drangsaliert, bedroht und ausgeraubt...

Wenn man sich von Rohkost ernährt, merkt man, dass man, um zufrieden zu sein, wirklich 1a-Produkte benötigt. Will man nicht dauernd und regelmäßig irgendwas entgiften, muss man "naturreine" Produkte, wie ein bekannter Rohköstler es nannte, essen.

Für das Seelenleben braucht es liebevolle Gemeinschaften, in denen die Liebe auch Platz hat. Damit meine ich keine promisken Hippiekommunen, sondern Gemeinschaften, die auf seelischer Ebene nähren.

Unsere Kultur bietet da mittlerweile nur noch wenig. Selbst der Naturgenuss, für das Seelenleben wichtig, wird gestört, indem alles mit technischen Geräten zugespargelt wird, Lärm fast überall wahrnehmbar ist, oder irgendwelche neumodernen Bauwerke die Harmonie stören. Man muss schon wie Susanne sehr weit in die Berge, um wirklich noch die letzten Reste ursprünglicher und somit auch nährender Natur zu erleben.

Ich halte das mittlerweile für eine grandiose Sackgasse. Und auch shoppen bis zum Exzess und Pornos bis zum Abwinken können nicht über diesen Fakt hinwegtäuschen.

Sackgasse.

Und es braucht eben solche Verrückten wie unsereins, die da mal "aussteigen" und von außen betrachten.

Selbst wenn wir uns unserer Fehler nicht bewusst sind, fühlen wir instinktiv eine Schuldigkeit, häufig verzerrt oder verschleiert  durch allerlei kulturelle Kunstgriffe. Diese Kräfte arbeiten in der Tiefe und drücken sich schließlich in Form von Angst, Frustration, Depression und Destruktivität aus, ohne dass wir in der Lage wären, ihren Ursprung zu eruieren.

Im Grunde auch das, was der Maaz sagt: Schuldkomplex. Man spürt, dass man falsch lebt, ist sich dessen aber nicht bewusst und das erzeugt dann allerelei Verwerfungen.

Für mich ist faszinierend, von all dem Kram, was unsere Zivilisation so bereitstellt, kann ich kaum was wirklich gebrauchen. Die meisten Nahrungsprodukte sind Schrott, selbst die Biowaren sind nicht wirklich naturrein. Die meiste Musik ist einfach nur eine Folter für die Gehörgänge, die meisten Filme taugen nichts und sind bestenfalls ohne Ton zu ertragen. Das was man als Kultur im TV zu sehen bekommt, ist zumeist aufgesetzer und gestelzter Quark, das politische System eine grandiose Lüge.

Gut, schlechter gehts immer, aber der ganze materielle Reichtum kann eben nicht darüber hinwegtäuschen, dass existenzielle seelische Energien fehlen und keinen Platz haben. Was wieder zu mehr Materialismus führt.

(...) das, was man als Teufel bezeichnet, wäre nichts anderes als eine Allegorie der destruktiven Kräfte, die durch den Fall in eine entzauberte Sexualität und den Verlust der übersinnlichen Fähigkeiten hervorgerufen werden. Es handelt sich für ihn nicht um ein sich ausserhalb des Menschen befindliches dämonisches Wesen, sondern um eine grauenvolle  Umwandlung der edlen menschlichen Funktionen, wie sie die übersinnlichen  Fähigkeiten darstellen. Der Verlust dieser essentiellen Fähigkeiten ruft  Frustration hervor, Ängste, Vorwürfe, Eifersucht, Hass und andere unbewusste Proteste gegen eine anormale Situation, deren  Intensität sich durch die Schwere  des daraus entstandenen spirituellen Scheiterns ergibt und durch die Tatsache,  dass diese Situation andauert und unumkehrbar wird.

Wir haben es wirklich geschafft, die Hölle auf Erden zu errichten. Ich finde da den Frank Stoner gut, der sagt: wir müssen da hinschauen. Wie ein Arzt, der sich das Gebrechen ansehen muss, verstehen muss, um es dann zu heilen. Und dazu gehört eben auch eine recht schonungslose Ist-Aufnahme.

Ja, die Population der gesamten Erde hat sich in eine Sackgasse manovriert. Und sie weiß nicht im Ansatz, wie sie da wieder rauskommt. Ich halte den Klimawandel im Grunde für eine Übertragung. Klima = Himmel. Man meint, das Klima retten zu wollen, doch tief drin will man wahrscheinlich den Himmel, das Paradies, die seelische Weite retten. Es ist auch kein Wunder, dass da viele Jugendliche empfänglich sind. Die sind ja gerade in dem Alter, wo sie auch magische und spirituelle Erfüllung suchen. Liebeszauber, Liebesmagie, echte Magie.

Was bieten wir ihnen? Black Friday!

Was bieten wir den Jugendlichen, dass sie lieber auf ihre Smartphones schauen und endlos am PC spielen? Wie trostlos muss die Welt sein, dass sie sich da so verstricken? Und ist das der Grund, wieso auch so viele Rohies so eine Computeraffinität haben?

Was fehlt da im normalen Leben?

Na ja, man muss sich nur umschauen, dann sieht man es.

Und wie gesagt, niemand hat die geringste Ahnung, wie wir da wieder rauskommen sollen. Vielleicht noch so Leute wie der Maaz.

Die Schuldgefühle und Angstzustände rufen tatsächlich eine zerebrale Hyperaktivität hervor, die einen für den Heiligen Eros oder die innere Entwicklung günstigen Bewusstseinszustand verhindert. Ein Kessel als Kopfbedeckung anstelle eines Helms bleibt jedoch ein Kessel, ein Gerät, das zweifelsfrei mit der Küche in Verbindung zu bringen ist. Unser genialer Teufelsmacher, hat er nun vor, die Ursachen der Verdammung in den Mäandern der Kochkunst oder der Sünde  der Gefräßigkeit zu suchen? 

Bis vor kurzem wusste man nicht, dass das Kochen der Nahrung schädliche  Effekte haben konnte. Es war die Wissenschaft des XXten Jahrhunderts nötig, um zu zeigen, dass durch hohe Temperaturen denaturierte Nahrungsmoleküle der  Gesundheit schaden können. Erst seit kurzem hat man die Wirkung von Gluten  (Proteine im Weizenmehl und einigen anderen Getreiden) entdeckt, das einen  störenden Effekt auf das Nervensystem haben kann. Das Gluten ist ein Aufputschmittel wie auch das  Koffein des Kaffees oder das Teein des Tees und das Theobromin des Kakaos.

Ende des XVten Jahrhunderts erreichten die ersten  tropischen Produkte Europas Märkte.  Es ist offensichtlich, dass eine zerebrale Hyperaktivität alle Arten von Trieben verstärkt, besonders das sexuelle Bedürfnis, aggressive Tendenzen und  Schuldgefühle. Sie schadet somit dem sowieso schon schwierigen Zugang zum Heiligen Eros. Hatten Bosch oder die Anhänger der Freidenker diesen Zusammenhang gesehen, oder war es das Werk reiner Intuition gewesen? Es bleibt zu bemerken, dass dieser Kessel, der da nichts zu suchen hat, in den neurologischen Störungen einer an Aufputschmitteln reichen Nahrung eine passende Erklärung finden könnte.

Burger beschreibt hier die Szene mit dem Vogel und dem Kessel auf dem Kopf im rechten Flügel des Gemäldes: img.posterlounge.de/img/products/580000/578194/578194_poster_l.jpg

Wahrscheinlich ist es das, was die Meisten auch wieder zurück in den Kochtopf bringt: roh und nüchtern wird die Welt relativ frustrierend und man kommt sich mehr und mehr wie ein Alien vor. Dabei ist man nur wieder mehr "naturbelassen". Aber wenn der Rest der Gesellschaft eben, ohne zu wissen, mit störenden Molekülen zu kämpfen hat, dann finden sich da auch störende "Energien". Man schwingt dann unterschiedlich und es fehlt am erfüllenden Austausch.

Aber da die ganze Gesellschaft das Problem der Moleküle bis heute nicht im Ansatz begriffen hat, gibt es immer nur mal einzelne Menschen, die sich da vorwagen, während die Masse in der bisherigen Struktur verbleibt. Und nicht merkt, dass es genau auch diese Störungen sind, die vieles an Erfüllung verhindern.

Alkohol verändert den Menschen. Er verhält sich anders als wenn er nüchtern ist. Manche werden aggressiv, manche albern, depressiv, anzüglich.. die Liste ist lang. Wieso sollten nicht auch andere Moleküle, die sich in Weizen und Milch finden, oder die als Reaktionen beim Kochvorgang entstehen, das Verhalten verändern?

Ich finde, man sieht das immer extrem bei Rohkostkindern.

Oder bei Kindern, die mal eine Weile auf Rohkost sind. Da sind viele Impulse ja noch ungefiltert und über die Jahre haben viele Mütter gesagt: unter Rohkost ist X oder Y ganz anders. Ruhiger. Entspannter. Weniger stressig.

Und man sieht auch die unglaubliche Sogwirkung der Kochkost: Kindern fällt es einerseits leicht, auf Rohkost zu gehen, wenn die Eltern da dranbleiben, andernseits aber sieht man da auch, wie schnell sie wieder rückfällig werden, und das bei paradisisch gedeckten Tischen.

Wie gesagt, ich erinnere mich da noch ein den Kleinen, der irgendwann einen uralten Brotkanten fand und den auffraß.

Wie stark muss das Verlangen sein?

Wie war denn die Wirkung des Dönerns noch einer langen Rohphase? Das war wirklich wie einen Schuss setzen.

Und das soll keine Wirkung auf das Verhalten haben?

(...) Hätte Bosch damit um fünf Jahrhunderte die Rohkostbewegungen vorweggenommen, die seit kurzer Zeit in Fülle vorhanden sind, und die alle eine Verbindung zwischen Ernährung und Spiritualität sehen?

Die Verbindung von Ernährung und spiritualität liegt wirklich für jeden Rohköstler klar auf der Hand. Aber nicht nur da. Auch die Yogis wussten das, die Zen-Buddhisten, die Christen auch. Die hatten ja alle Ernährungsvorschriften.

Aber die Instinktive Rohkost ist erst vor Kurzem wiederentdeckt worden.

Es ist tragisch, dass Burger mit seinem Fehlverhalten doch diese aufkeimende Bewegung selber den Todesstoß versetzte und wir bis heute damit zu kämpfen haben, dass er da dann doch seine eigenen Regeln und Ansätze nicht beachtet hat. Sein Buch wurde ja auch nicht wieder aufgelegt.

Bosch zeichnet uns mit energischen, manchmal stumpfen Strichen, aber dramatisch realistisch das auf, was aus der Existenz wird, wenn die Liebe nicht ihre oberste Funktion erfüllt. Ihm gemäß, wie auch der Mitglieder der Freigeister,  ist die Ursache der Verdammnis des Menschen nicht die ererbte Ursünde. Es liegt an einem selbst, die Gesetze des Heiligen Eros wiederzuentdecken, um der Hölle  zu entkommen. Das Böse ist zu Anfang nichts anderes als ein Bündel von  natürlichen Kräften, die aus unseren Tiefen aufsteigen, um uns zur Ordnung zu rufen. Jedoch wenn sie kulminieren, weil wir hartnäckig an den Irrwegen der  herrschenden Moral festhalten, zerstören sie unseren Zugang zur Glückseligkeit  und unsere spirituelle Entwicklung. 

Ja, und dazu braucht es wahrscheinlich auch einer Ausnüchterung, wozu die Rohkost eben am Besten geeignet ist, dazu eben auch Traumaarbeit und Gruppen, wo sich die Energie auch mal zeigen kann.

Deswegen ja seit Jahren die Treffen! Und früher die Chats. Da hat sich das ja gezeigt. Da hat man ja schon einen Einblick erhalten, was möglich ist. Das kann segensreich sein.

Man kompensiert den Mangel an Entzückung, an  Genuss und Glückseligkeit mit einer endlosen Suche nach Wissen,  Befriedigungen, Reichtum, Macht usw. Die Evolution Richtung Materialismus erscheint so als eine unabwendbare Folge des Verlustes der ursprünglichen  Funktion der Liebe, gleichzusetzen mit dem Sündenfall.

Ich habe mal einen Bauern gesehen, der hatte auf seinem Traktor oder seinem Auto, ich weiss nicht mehr so genau, den Spruch: Liebe vergeht, Hektar besteht.

Da sieht man dann auch, wie man hier ins Materielle abgerutscht ist und wie gering die Liebe dazu im Vergleich gewichtet wird.

Und im Grunde wird hier auch das beschrieben, was im Rohkostwiki unter Memik zu finden ist: www.rohkostwiki.de/wiki/Die_Memik

Und das ist der Zustand dieser Gesellschaft. Und das ist eben die Folge einer langen Entwicklung und die Industriealisierung und damit einhergehend der Zwang zum materiellen Wachstum hat eben auch zusätzlich noch vieles zerstört. Das war so eine abwärtsführende Spirale hin zu immer mehr Materialismus.

Das Ergebnis sieht man dann hier: www.youtube.com/watch?v=cK1kaWMUnBM

Oder hier: www.youtube.com/watch?v=-Rp1I6_R93o

Ja, und das ist jetzt eben die Zeit der Entscheidung: entweder in der Hölle verharren, oder etwas ändern. Welchen Sinn hat es, so weiter zu machen?

Irgendwann wird die Erde mal die Geduld verlieren und Entgiftungsmaßnahmen einleiten. Selbstheilungsprogramme aktivieren. Das wird nicht mehr lange dauern.

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