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23.02.2019 17:54

Nochmal was zur Schulpflicht

Noch zwei Meldungen zum Thema Homeschooling und Schulschwänzen:

Die Erste: das Land NRW erhöht die Bußgelder fürs Schulschwänzen.

Im Umgang mit Schulschwänzern stehen in NRW verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Neben Gesprächen mit Schülern und Eltern oder der Androhung eines Schulverweises sind sogar Zwangszuführungen möglich. Diese drastische Maßnahme wurde etwa in Essen im Schuljahr 2017/2018 durch das Ordnungsamt 100-mal angewendet. Wenn alle Maßnahmen nicht greifen, kann ein Bußgeld bis zu 1000 Euro verhängt werden.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rät zur sorgsamen Einzelfallbetrachtung. Bei Unterrichtsversäumnissen aus psychischen Gründen bewirke das Drohen nichts, sagte GEW-Vize Maike Finnern: „Durch die vermehrten Fälle von Mobbing kommt es auch zunehmend zu Schulabstinenz.“

www.waz.de/politik/landespolitik/tausende-bussgeldverfahren-gegen-schulschwaenzer-in-nrw-id216487425.html

Ich finde das bemerkenswert! Wie wir die Kinder behandeln. Mit welcher schonungslosen Konsequenz sie in die Schulen gepresst werden. Wer nicht will, bekommt Bußgelder, "Zwangszuführung" oder muss sogar in den Arrest, wie ich es hier schon im Blog hatte. In Halle hat sich da ja kürzlich ein Mädel das Leben genommen. Ist vom sechsten Stock in den Tod gesprungen, weil die Polizei sie in den Schularrest abholen wollte.

Was war ihr Verbrechen? Nix. Sie hat niemanden etwas getan! Nix geklaut, nichts beschädigt, nichts Schlimmes gemacht. Trotzdem Arrest.

Für Kinder zwischen 6 und 16 ist dieses Land ein Freiluftknast. Kein Tom Sawyer und Hucklberry Finn. Kein Homeschooling bei verantwortungsbewussten Eltern, keine Freiheit. Nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und für viele ist die Schule ja mittlerweile ein Martyrium. Mobbing, Aggressionen, Gewalt, Kriegsschauplatz, dazu Drogen usw... gerade aus Schulen in NRW kann die Dinge berichten, da wir in Düsseldorf Verwandschaft haben.

Und lernen tut man da auch nichts mehr... wobei, das stimmt nicht.

Man lernt schon was. Und zwar immer noch ganz intensiv die deutsche Geschichte.

Es ist ja eh meine Vermutung, dass es bei dieser rigorosen Politik vor allem darum geht, den Jugendlichen immer wieder die Nazi-Zeit vor Augen zu führen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, wieso man kein Homeschooling erlaubt, oder andere Schul- und Unterrichtsformen. Es muss also tiefere Gründe haben und ich vermute vor allem die deutsche Geschichte. Dem soll sich niemand entziehen dürfen. Deswegen werden die jungen Menschen zur Not dem zwangszugeführt.

Ich vermute, dass vor allem die Rechten, die völkischen Siedler, die Kirchenleute, die Reichsbürger, aber mittlerweile wohl selbst viele normale Konservative und normale Menschen aus der Mitte, also alle, die gerade echt genervt sind von diesem Land, ihre Kinder sofort selber unterrichten würden, wenn sie es dürften.

Viele Schulen sind einfach Shitholes. Kriegsschauplatz, Drogenumschlagplatz, Mobbinggebiet, Zonen der Gewalt. Und eben der Zwangsideologisierung.

Wir erinnern uns:

„Destruktive Gesellschaften“ (strenge Hierarchien, Egoismus, Neid und Misstrauen, Feindseligkeit, ideologisierte Kindererziehung, häufige Aggressionen mit Zerstörungswut und Grausamkeiten)

Und darum gehts. Dieser Ideologie soll sich niemand entziehen. Darf sich niemand entziehen. Das die Lernerfolge immer geringer werden... interessiert nicht. Ich sehe es im persönlichen Umfeld. Meine Mutter meinte vor ein paar Tagen: wir züchten uns da die Dummen regelrecht ran! Und die ist weiß Gott kein politischer Mensch, aber einfach aus dem, was sie so mitbekommt, was da die Leistungsstandards mittlerweile sind...

Es gibt sogar einen Bußgeldkatalog fürs Schwänzen: www.bussgeld-info.de/schulverweigerung-bussgeld/

Auch interessant: Die Vollzeitschulpflicht beträgt in der Regel neun oder zehn Schulbesuchsjahre. Wird eine Jahrgangsstufe wiederholt, zählt auch dies als ein Schulbesuchsjahr. Nach Ablauf der Vollzeitschulpflicht beginnt die Berufsschulpflicht. Diese kann durch eine Berufsausbildung oder beispielsweise auch durch den Besuch von Bildungsgängen an einer Berufsbildenden Schule oder der Sekundarstufe I oder II einer Allgemeinbildenden Schule absolviert werden.

Wieso geht das nicht freiwillig? Wieso sind die Schulen so runtergekommen, dass man die Kinder und Jugendliche dazu hinpressen muss? Wieso wollen die Kinder da nicht freiwillig jeden Tag von selber hin?

Wenn Schulen gut wären, gäbe es keine Schulschwänzer und es bräuchte keine Zwangsmaßnahmen!

Es liegt also ein grundsätzliches Problem vor, dass sofort augenscheinlich werden würde, wenn die Zwangsmaßnahmen wegbrechen. Sofort bricht das System Schule in der jetzigen Form zusammen! Sofort bleiben die Kinder zuhause. Oder spielen.. machen was, was sie interessiert. Heute durch den Dopaminhack des Gehirns wahrscheinlich fressen, Cola saufen und Computer spielen, die Mädels whatsapp schreiben den ganzen Tag.

Das System Schule hat doch so gar keine Zukunft!

Im Grunde hat alles, was auf Zwang basiert, keine Zukunft.

Und weil man das weiß, muss man entsprechende Strafen einführen.

Bußgeld.. also Buße tun.

Im Deutschen wurde das Wort Buße verwendet, das sprachlich mit baß, „besser“, verwandt ist und ursprünglich „Nutzen, Vorteil“ bedeutet. Es bezeichnete also die Genugtuung des Sünders gegenüber Gott, woraus sich die jetzige (untheologische) Bedeutung „von außen auferlegte Strafe oder Wiedergutmachung, die unabhängig von der inneren Einstellung ist“ entwickelt.[1] Luther betonte wieder mehr den „Schrecken und gläubige Reue“.

de.wikipedia.org/wiki/Bu%C3%9Fe_(Religion)

Da kammt das her! Die Leute mit Strafen in Schrecken versetzen!

Und um genau das zu erreichen, gibt es ordentliche Bußgelder. Für Kinder.

Muss man sich mal klar machen: wer als Minderjähriger jemande vergewaltigt, ersticht oder anderweitige Verbrechen begeht, der ist strafunmündig. Da gibts dann per se Freispruch. Wer aber nicht zur Schule geht, wird bestraft. Obwohl er im Vergleich NICHTS verbrochen, niemanden und nichts geschädigt hat.

Solche Tatsachen muss man erstmal verdauen.

Und Homeschooling?

Da rücken dann gleich mal 30 Polizisten an. Was haben die erwartet? Das die Kinder mit Bombengürtel rausrennen?

Ich kenne die Quelle nicht, auch wie seriös das ist, aber das ist doch der Oberhammer:

Das Amtsgericht Darmstadt fordert nun aktuell den Nachweis, dass die beiden jüngeren Kinder eine Schule besuchen, und droht den Eltern andernfalls mit einem erneuten Entzug des Sorgerechtes. Bereits im Jahr 2013 veranlasste das Gericht, dass die Kinder mit einem Aufmarsch von mehr als 30 Polizeibeamten und Sozialarbeitern unter Androhung gewaltsamen Öffnens der Haustüre mit einem Rammbock in die Obhut des Jugendamtes genommen wurden.

Macht euch den Irrsinn in Deutschland klar... das ist absurd.. das ist irrational. Das ist einfach nur noch verrückt.

Zahlt der Schüler das Bußgeld nicht, wird vom Amtsgericht eine Arbeitsauflageverhängt. Mit sozialer Arbeit muss der Schüler das Bußgeld für die Fehlstunden in der Schule ableisten. Dabei rechnet das Amt 5 Euro pro abgeleistete Stunde an. Das bedeutet im Klartext: Für ein Bußgeld von 100 Euro muss der Schüler 20 Stunden Sozialarbeit leisten.

Ignoriert der Schulverweigerer auch diese Maßnahme, folgt ein erster Freizeit- oder Wochenendarrest. Tritt er diesen nicht an, kann die Polizei den Schüler vorführen. Bei höheren angesammelten Bußgeldern droht zudem der Jugendarrest.

Für mich als sehr liberaler und selbstbestimmt lebender Menschen ist das eine Kriegserklärung.

Was ist das für ein Land, wo man auch nicht mehr Mutter und Vater ist, sondern Erziehungberechtigter. Wer ist so über mir, dass er mir da eine Berechtigung erteilt? Oder entzieht? Oder Rechte, wie das Sorgerecht, einfach wegnimmt?

Das hier ist ein Freiluftknast. Und damit die Insassen es nicht mitkriegen, gibt es Fernsehen, Videospiele, Drogen.. und damit sich die Leute nicht einig werden, Parteien und Kettensägen, Rasenmäher und Fussball.

Im Grunde sieht man an allen Ecken und Enden, wie kaputt und fertig das System eigentlich ist. Was es mittlerweile für Menschen produziert, was es für Verwerfungen produziert, was es machen muss, um die Menschen noch bei der Stange zu halten.

Das hat keine Zukunft.

Das ist schon tot, und wird nur noch von außen aufrecht gehalten. Wie Opa Fritz, den man noch rausputzt und ans Fenster setzt, damit die Leute denken, der lebt noch und man kassiert noch die Rente. Aber er stinkt schon arg nach Verwesung.

Was ist eigentlich, wenn sich der Schüler auch dem Arrest entzieht? Schade, dass ich kein Schüler mehr bin, dass hätte ich mal ausprobiert. So mal richtig rebellisch sein...

Droht dann die Todesstrafe? Wird dann geschossen? Kriegt man den Gummiknüppel, wenn man abhaut?

So behandeln wir in letzter Konsequenz KINDER und JUGENDLICHE.

Nun kann man, ganz angepasst, sagen, soweit braucht man es ja nicht kommen lassen, man kann ja zur Schule gehen. Kann man machen, aber das System ist immernoch ein Zwangssystem.

Was mich richtig aufregt: man schadet niemanden. Vielleicht nicht mal sich selber. Man will einfach Kind- und Jugendlicher sein und seine Zeit entsprechend selber und eigenverantwortlich gestalten. Darf man in Deutschland nicht. Statt dessen schon in jungen Jahren zunehmend Stress, Burnout, Bußgelder, Zwangsmaßnahmen, Gruppenbeschulung mit bis zu 30 Schülern, Ideologisierung, dazu oft Mobbing, Gewalt, Drogen, Aggressionen...da bricht irgendwann jeder und fügt sich.

Und schon krass.. keine Partei geht da ran! Die Grünen z.B. Wenn es um die Freiheitsrechte auch noch der absurdesten Minderheit geht, sind sie vorne dabei. Jetzt steht überall in der Zeitung bei Stellenanzeigen m/w/d = männlich, weiblich, divers, schreibt man das nicht, kann sich eine wie auch immer geartete Minderheit verletzt fühlen und es gibt...Überraschung... Bußgelder!

Ab 2019 sind AGG-konforme Bezeichnungen bei Stellenausschreibungen zu erwarten, sonst drohen womöglich Bußgelder.

pregas.de/allgemein/item/maennlich-weiblich-divers-kuenftige-agg-regelungen-zu-stellenanzeigen/

und

»Das neue Gesetz muss zum Jahresanfang umgesetzt werden und es empfiehlt sich, ab sofort die diversen Bezeichnungen zu nutzen«, heißt es bei lexoffice. Schließlich sei es fast unmöglich, eine einmal gestreute Information oder Stellenanzeige im Nachhinein wieder zu entfernen, so dass sie vollständig aus dem Web verschwunden ist. Deshalb solle man jetzt handeln, »um …« – nun kommt der springende Punkt – » … Abmahnungen und Bußgeldern vorzubeugen«.

www.freiewelt.net/nachricht/das-dritte-geschlecht-stiftet-verwirrung-und-angst-vor-strafe-10076834/

Aber den normalen Kindern erlaubt man keinerlei Freiheit. Schule ist Pflicht. Du MUSST. Egal, wie es dir dabei geht, was du empfindest, was deine eigentlichen Wünsche, Bedürfnisse und Ansichten sind. Egal ob du deine Mitschüler magst, oder ob es dir keinen Spaß macht, weil über- oder unterfordert. Du MUSST.

Das ist krank.

Zwangsneurose.

Plemplem.

Und wenn man mal googelt, dann findet man auch ein paar interessante Korrelationen. Hier mal die Ergebnisse der PISA-Studien nach Ländern:

www.wired.de/article/das-sind-die-ergebnisse-der-neuen-pisa-studie

Ganz oben vor allem ostasiatische Länder (hoher IQ), aber auch Estland, Finnland (Schulsystem der DDR), Kanada, Neuseeland. Interessant ist aber diese Korrelation:

Hier sieht an recht gut, dass in vielen Ländern, die hervorragende Schulergebnisse bringen, gleichzeitig auch das sogenannte "Bullying", also Mobbing und Gewalt, eine große Rolle spielen. Werden die Schüler da so rangenommen, dass sie den Stress so ableiten? Fällt schon auf.

Hongkong, Macao, Dänemark, Neuseeland, Singapur, Australien, Japan, auch Estland ... es gibt da eine echte Korrelation zwischen Pisaergebnissen und Mobbing (um im Neudeutschen zu bleiben).

Die Niederlande sind da besonders vorbildlich. Wenig Mobbing, gute Leistungen.

Das Bildungssystem in den Niederlanden sieht eine Schulpflicht vom 4. bis zum 18. Lebensjahr vor, wovon mindestens bis zum 16. Lebensjahr die Schule besucht werden muss. In der Praxis jedoch befreiten die Gerichte nach längeren Verfahren schon häufiger einzelne Eltern von der Schulpflicht ihrer Kinder, um stattdessen Hausunterricht oder Unschooling zu ermöglichen.

und

Ein gewichtiger Unterschied zum Schulsystem in Deutschland besteht darin, dass es jedem in den Niederlanden freisteht, aufgrund seiner Religion oder auf Basis bestimmter pädagogischer Grundlagen eigene – allerdings vom Staat finanzierte – Schulen zu gründen. Daher verwundert es nicht, dass zwei Drittel aller Schüler in den Niederlanden eine private Schule besuchen. Die meisten Schulen sind entweder openbaar („öffentlich“), katholisch oder protestantisch, obgleich die Niederlande zu einem der am stärksten entkonfessionalisierten Länder der Welt zählen. Träger der „nichtöffentlichen“ Schulen sind in der Regel Stiftungen.

Nimmt man so den Druck raus?

Wie auch immer, es wird sich so alles nicht halten lassen. Die Menschen sind nicht so strukturiert, dass sie auf Dauer Zwangsmaßnahmen dulden. Und Kritik gibt es ja zuhauf:

Einige Bildungsforscher kritisieren die Schulpflicht als Ursache für Ablehnung der Bildungsinhalte und schlechte Leistungen. Der Soziologe Ulrich Oevermann etwa spricht sich für die Abschaffung der Pflichtschule aus, weil sie systematisch verhindere, was sie verspreche. Er kritisiert die „Trichterpädagogik“ und konzipiert eine sokratische mäeutische Pädagogik des Verstehens.

(Quelle: Wikipedia Schulpflicht)

Na ja, ich sag mal gemischte Runden mit 5-10 Schüler, draussen im Wald Unterricht oder in natürlicher Umgebung. Viel Bewegung und auch Musik, Kunst und Theaterspielen. Dann machts auch Spaß! Alle helfen einander, die Stärkeren helfen den Jüngeren zu verstehen.. da gibts ja viele Ansätze, die viel natürlicher sind.

Vor allem keine Computer und anderer Digitalkram.. der macht die Kids ja irre.

Dazu eine sehr kritische Betrachtung hier: www.nachdenkseiten.de/?p=49485

Man zwingt die Kinder nicht nur, man schadet ihnen auch noch!!!

auch Politiker sind Menschen, die den negativen Folgen der medialen Überschleunigung unserer Zeit ausgesetzt sind. Das führt nicht nur bei Schulkindern zu schweren Konzentrationsschwächen und Denkproblemen. Vor neuronalem Hintergrund möchte die Uneinsichtigkeit von Politikern ein klares Indiz dafür sein, dass spezifische Stirnhirnkompetenzen – was Antizipation und Denken in historischen Kategorien einbezieht – bereits ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen sind und den Weg des Nachdenkens blockieren. Politiker selbst befinden sich offensichtlich bereits auf dem Opferweg der digitalen Entmündigung. Anders ist diese synchrone Fehlhaltung sämtlicher Parteien bezüglich der Digitalisierung von Schulen und Unterricht nicht zu verstehen.

Wir hatten nur Fernseher.. und das war schon schlimm genug! Im Nachhinein wäre es besser gewesen, auch das hätten wir nicht gehabt.

Und:

Nehmen wir zum Beispiel Dopamin, einen Botenstoff, der für die Versorgung des Stirnhirns verantwortlich ist, also für höchste Hirnleistungen. Dieses stellt unter anderem das Arbeitsgedächtnis zur Verfügung, um Informationen in den vielen Windungen des Großhirns zu speichern. Die Attacke erfolgt in einer frühen Reifungsphase und überfordert die Produktionsstätte von Dopamin im Hirnstamm. Das Stirnhirn wird unterversorgt, das Arbeitsgedächtnis versagt, womit auch Aufmerksamkeit und Gedächtnisbildung versagen. Das Kind wird aggressiv, schläfrig, lernbehindert. Angst und Stress können nicht kontrolliert werden. Es genügt schon, wenn einzelne dieser Leistungen außer Kraft gesetzt werden.

Was folgt daraus? Eine Cyberattacke auf Hirnfunktionen hat eine um vieles tragischere Auswirkung als die auf technische Einrichtungen. Sie kann nie mehr wirklich repariert werden. Der Umgang mit digitalen Medien im Kindesalter macht reifende Nervenzellen oder Netze nicht kaputt, sondern führt sie einer pathologischen Nervennetzbildung zu. Das kann – je nach Intensität und Dauer der Attacke – eine psychotische Entwicklung anstoßen.

Hack des Dopaminsystems. Schon öfters Thema gewesen. Man wird immer fassungsloser und eine kalte Wut beschleicht einen. Man wird nicht nur in die Schule gezwungen, mit Arrest und Bußgeldern bedroht, nein, man wird, wieder um des Wachstums willen, mit schädlicher Technik konfrontiert. Aber gut, das ist nur ein weiterer Schritt der Miss-Behandlung von Kindern.

Ich sag ja, Kinderopferungen sind wieder sehr modern. Ich muss angesichts dessen auch dabei bleiben.

Woraus für Sie folgen muss: Finger weg vom Smartphone!

Und das nicht nur in den Schulstunden, sondern komplett. Denken wir an die Suchtgefahr. Denken wir an die reifenden Lebensadern, die aus analoger Aktivität gespeist werden. Denken wir an die Neuroplastizität der Hirnrinde, die nur über gezielte Aktivitäten angespornt wird. Das Smartphone ist verschenktes Menschenleben.

Rot angestrichen. Ich hab so ein Ding erst garnicht.

Aber die Frau nimmt kein Blatt vor dem Mund, wenn sie sagt:

Der Begriff der „digitalen Demenz“ erscheint mir jedoch verfehlt, ja sogar für untertrieben. Das habe ich ihm auch gesagt, weil die Schäden, die digitale Medien im Gehirn von Kindern und Jugendlichen anrichten, viel schwerwiegender sind als eine Demenz. Zynisch gesagt: Mit Dementen kann die Gesellschaft noch irgendwie klarkommen. Dagegen entspricht der übermäßige Gebrauch von Medien einer für unser Gemeinwesen hochgefährlichen Virtualisierung. Heutzutage sind 90 Prozent der Jugendlichen täglich über sechs Stunden mit dem Smartphone zugange. Wenn bald nur noch Psychopathen rumlaufen, führt das zur Abschaffung der Demokratie.

Und was macht unsere Politik?

Zurück zum „Digitalpakt”: Gibt es eigentlich irgendwelche belastbaren Untersuchungen dafür, dass die Digitalisierung der Schule eine erfolgversprechende Unternehmung sein kann?

Im Gegenteil, stattdessen häufen sich lastenschwere Erkenntnisse zu den Misserfolgen der Digitalisierung von Schulen. Digital hochgerüstete Länder mit technischem Vorlauf wie Australien, Südkorea und Thailand mussten bereits Niederlagen einstecken und die Schulen von den technischen Geräten wieder entsorgen. Aber ihre digitalisierten Schulkinder werden zeitlebens als Brillenträger – 90 Prozent in Südkorea –, suchtgefährdete Personen und psychosozial Behinderte gekennzeichnet sein. Dem nunmehr mit Handyverboten entgegenzutreten, kann den bereits angerichteten Schaden kaum wieder gutmachen. Wenn auch bei uns bereits Sechs- bis Zehnjährige mit Handy und Tablets ausgestattet werden, kann eine sich flächenhaft ausbreitende Vulnerabilisierung der kindlichen Nervennetze für Digitalängste, Depressionen, soziale Deprivationen und Lernbehinderungen kaum noch verhindert werden.

Da haben wir einen Teufel aus der Flasche gelassen!

Und das soll nun auch an den Schulen noch weiter forciert werden. Und wie immer kümmert man sich nicht um die Aussagen der Wissenschaft. Warum auch? Wachstum über alles.

Witzig, der Gott des Ackerbaues, Saturn, wo das Wachstum ja in seiner ursprünglichsten Form verehrt wird, gilt auch als Gott, der Kinder gefressen hat.

Aber es gibt eben auch Schlupflöcher und Ausnahmen:

Schulen in privater oder kirchlicher Trägerschaft bieten eine Alternative zur öffentlichen Schule. Einige der privaten Schulen (Schulen in freier Trägerschaft) setzen bewusst auf die Anwendung alternativer Unterrichtsprinzipien, wie die Waldorf- oder Montessoripädagogik. Die meisten Schulen in freier Trägerschaft erheben ein von den Eltern zu zahlendes Schulgeld. Damit wird schulspezifisch jener Anteil des Bildungsangebotes getragen, den der Staat nicht finanziert.

Außerhalb Deutschlands bietet die Bildungspflicht, die mit Hausunterricht (Homeschooling) oder eigenständigem Unterricht (Unschooling) erfüllt werden kann, die Alternative zur allgemeinen Schulpflicht. Dieser Ansatz wird als ethische Selbstverpflichtung der Eltern und Erziehungsberechtigten verstanden.

International bekanntere Schulen, die eine Anwesenheitspflicht im Unterricht ablehnen, sind

Eine der gegen die Schulpflicht und vergleichbare Ansätze gerichtete schulkritische Bewegung ist das Deschooling.

A.S.Neill war übrigens der Freund von Wilhelm Reich.

Landläufig gilt Neill als ein bedeutender Reformpädagoge. Seine Pädagogik ist beeinflusst von Erkenntnissen der Psychoanalyse. Zu unterschiedlichen Zeiten wandte er unterschiedliche psychoanalytische Ansätze an, resümierte aber gegen Ende seines Lebens, dass seine Pädagogik auch ohne diese Anteile Bestand habe. Er war mit Wilhelm Reich befreundet, bei dem er auch in Therapie ging. Neill wird in Deutschland als Begründer der antiautoritären Erziehung betrachtet, da die deutsche Übersetzung seines bekanntesten Werkes unter dem irreführenden Titel Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung veröffentlicht wurde. (...) Neill selbst verwendet – in Anlehnung an Reich – den Begriff selbstregulative Erziehung

(Wiki)

und

Kinder sind nach Neill von Natur aus „lernwillig“, doch die herkömmliche Schule lähme diesen intrinsischen Lerntrieb durch extrinsische Überreizung: Das unfreie Pflichtschulkind fixiere sich auf Prüfungen, Versetzungshürden, Klassenarbeiten – anschließend werde der Stoff zumeist vergessen. Das Kind lerne somit für die Schule statt fürs Leben, es verliere inmitten lauter Notenwahn und aller Angst vor Sanktionen das Gefühl für die natürliche Freude am Lernen. So werde das Kind passiv, unselbstständig, ja geradezu abhängig von äußerem Druck. Die autoritäre Propaganda richte prompt den Zeigefinger darauf, um hieran zu belegen, dass ohne Zwang nichts laufe. Mit diesem Scheinbeweis beginne ein Teufelskreis: immer mehr Druck von außen, immer mehr Passivität auf Seiten des Kindes. Ein schulisches Curriculum wie in Pflichtschulen lehnte Neill ab: In Lebensphasen, die der Selbstfindung dienen sollten, führe zeitraubende, von außen aufgesetzte Obligatorik zur Selbstentfremdung. Junge Menschen verlören hierdurch das Gespür für ihre ureigenen Berufungen oder begännen diese gering zu schätzen. Entdecke hingegen ein „freies“ Kind früher oder später begeistert seine ureigene Bestimmung zum Künstler, Arzt oder Sprachforscher, so führen laut Neill innere psychische Prozesse ganz selbstverständlich dazu, dass das Kind von sich aus das nötige Wissen geradezu neugierig „aufsaugt“.

Dieses Aufsaugen habe ich mir bis heute erhalten. Wenn mich was interessiert, werde ich wirklich zum Wissenssauger. Ich habe ja mit 27 nochmal das Fachabi gemacht und dann studiert. Jahrgangsbester beim Fachabi und Zweitbester mit Auszeichnung im Studium. Ich habe es rein- und aufgesaugt und war motiviert und lernfreudig. Irgendwie habe ich mir das erhalten, oder vielleicht auch durch die Rohkost wiederentdeckt.

In der Schule war ich eher der Schulschwänzer und habe nicht viel gemacht...

Man müsste den Menschen einfach mal mehr Freiheiten lassen! Vieles kommt erst dann, wenn es sein soll. Wenn man bereit ist. Mich hat immer Englisch interessiert.. bis heute lerne ich jeden Tag! Gitarre dito. Immer drangeblieben. Das kommt dann wirklich aus einem inneren Wollen heraus. Da brauchts keinen Zwang. Garten dito...

Man muss nur den ganzen Digitalkram und Fernsehen bis 18 Jahren verbieten und die Kinder davor beschützen.

Ansonsten droht wirklich die Idiocracy.

Und dann hilft auch keine Rohkost mehr.

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23.02.2019 17:16

Kochen bald verboten?

Höre ich gerade:

Ansonsten habe ich gestern die Homepage fürs Sommertreffen in Frankreich gepflegt. Die ganzen Infos zum Treffen finden sich hier: www.rawfoodfestival.org

Ich werd, wenn ich es schaffe, wahrscheinlich zwei oder drei Vorträge halten. Zähne ist für Beginner immer ein Thema. Und über meine Forschungsarbeiten zum Thema Evolution und was es für die Rohkostpraxis bedeutet, würde ich gerne sprechen und vielleicht auch zum Thema Geschichte der Rohkost. Dafür ist ja Edmund Semlers Doktorarbeit eine hervorragende Quelle.

Ja.. was gibts sonst Neues?

Ich hörte, die Kocherei wird verboten. Wegen Feinstaub!

Jedem ist wahrscheinlich schon einmal aufgefallen, dass in einer viel befahrenen Stadt die Luft wesentlich schlechter ist, als auf dem Land.

Verbrannter Toast sorgte für eine hohe Luftbelastung. (Symbolbild)

Noch schlechtere Luft atmet ihr jedoch ein, wenn ihr in euren eigenen vier Wänden Toastbrot röstet. Zu diesem Ergebnis sind die Forscher der "University of Texas" in Austin gekommen.

In einer Testwohnung mit mehreren Messgeräten kontrollierten die Experten, welchen Einfluss gewisse Alltagsvorgänge wie Putzen und Kochen auf die Luftqualität haben.

Bin mal gespannt, was die machen, wenn da die Grenzwerte permanent überlastet werden. Mit Verboten sind sie ja eh fix heutzutage.

Aber das Kochen tatsächlich erhebliche Auswirkungen hat, hatte ich hier schonmal im Blog: rohkost4.webnode.com/news/direkte-auswirkungen-des-kochprozesses/

Das ist tatsächlich nicht ohne.

So erstreckt sich über Südasien eine drei Kilometer starke Decke von Verschmutzungen, die als Asiens brauner Dunst (Asian Brown Haze) bezeichnet wird. Sie verändert das Wetter und gefährdet die Gesundheit hunderttausender Menschen.

www.xplora.org/downloads/Knoppix/ESPERE/ESPEREdez05/ESPEREde/www.atmosphere.mpg.de/enid/0,59a8eb73686f7774797065092d097072696e74/3__Wolken__Partikel_und_Klima/-_Partikel_und_Klima_3bn.html

(...)

Die Ursachen für die enorme Luftverschmutzung seien vielfältig, sagte UNEP-Direktor Klaus Töpfer. "Der Dunstschleier geht zurück auf Waldbrände, das Verbrennen landwirtschaftlicher Abfälle, eine dramatisch erhöhte Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Autoverkehr, die Industrie und Kraftwerke und die Ausstöße Millionen ineffizienter Kochgeräte, die Holz, Kuhdung und andere Bio-Stoffe verbrennen."

www.spiegel.de/wissenschaft/natur/kilometer-dicker-smog-braune-wolke-bedroht-suedostasien-a-209136.html

Kochen ist anscheinend wirklich nicht ganz ungefährlich... zumindest kann auch das Toasten zum vorzeitigen Ableben führen:

Laut einem Bericht der "Times" waren nach dem Einschalten des Toasters sofort giftige Feinstaubartikel in der Luft messbar.

Die Forscher gehen davon aus, dass es dafür zwei unterschiedliche Gründe gibt: Zum einen stammen die Partikel vom Gerät selbst, zum anderen von Toastkrümmeln, die am Boden des Geräts zu rauchen anfangen.

Vergleicht man die Werte mit den Angaben der WHO, ist das durchaus bedenklich. Laut der Organisation sollte die Luft nicht mehr als 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter enthalten. Bei geröstetem Toastbrot stieg dieser Wert auf 3000 bis 4000 Mikrogramm pro Kubikmeter an!

Was mich oft nervt heutzutage, sind die doppelten Standards. Wenn es um Autos geht.. da dreht man fast durch, ruft Zeter und Mordio, aber wehe, es geht ums geliebte Essen. Schon ist das alles nicht mehr so schlimm:

Die Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass der Toaster womöglich nur für eine kurzfristig hohe Belastung sorgt. Trotz dass die Werte niedriger sind, seien die Langzeitfolgen von Autoabgasen wesentlich höher.

Dennoch wird empfohlen, seinen Toaster regelmäßig zu reinigen und den Toast maximal zu "vergolden".

Tja.. wer erinnert sich noch an das Theater wegen der Silvesterknallerei? Hilfe! Feinstaub!! Produktion eines ganzen Jahres!!! Auf Facebook war da die Hölle los. Am besten gleich verbieten. Aber hier sind plötzlich 3000-4000 Mikrogramm OK... und das obwohl viele täglich toasten und Silvester nur einmal im Jahr ist und da auch nur für zwei, drei Stunden.

Wisst ihr, ich glaube wirklich, es herrscht zunehmend eine hysterische Irrationalität. Mal vernünftige Argumente, offene Diskussion und vernünftige und sachliche Debatte gibts nicht mehr. Nur noch Hysterie, Gekreische und Aktionismus.

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Diese Masse an Aerosol reduziert das Sonnenlicht und die mit ihm auf die Erde fallende Sonnenenergie um 10 bis 15 Prozent.

Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/direkte-auswirkungen-des-kochprozesses/

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20.02.2019 17:46

Wir müssen umdenken!

Es gibt eine Passage in Reichs Buch Christusmord, die ich auch ziemlich heftig finde:

»Und bis zum heutigen Tag wird Gott in jedem neugeborenen Kind erstickt, geknebelt, unterdrückt, bestraft und mit Entsetzen betrachtet. Das ist nur einer der vielen Bereiche, in dessen sich der Christusmord stets wiederholt.«

Das ist im Grunde genau das, was der Maaz ja auch als Quelle der zu beobachtenden Fehlentwicklung benennt. Wir behandeln die Kinder schlecht und das Ergebnis sind dann bedenkliche Fehlentwicklungen.

Und dazu passend kam heute diese Meldung auf den Schirm:

Die Kindheit ist also von zentraler Bedeutung für unser ganzes Leben und sie war noch nie so sehr in Gefahr wie heute. Immer mehr Wissenschaftler, Forscher und Experten schlagen seit Jahren Alarm, weil es den Kindern in westlichen Ländern immer schlechter geht.

www.focus.de/familie/erziehung/familie-aufschrei-eines-kindheitsforschers-jedes-zweite-kind-ist-in-gefahr_id_10319047.html?fbclid=IwAR0AEja8bGrQ1R_MY1gahWm3UVo6B6gaoIXWET9cor77sxr_VEmL5RKhxbk

Wieso wundert mich das nicht? Wieso ist es genau auch das, was ich aus eigenem Erleben auch bestätigen kann? Wer offenen Auges durchs Leben geht, der sieht doch, was mit den Kindern von heute nicht mehr stimmt.

“Wenn wir so weitermachen, wie in den letzten 15 Jahren, wird es den Menschen auch ohne Klimakatastrophe und Atomkrieg in 200 Jahren nicht mehr geben”, sagte Hüter im Gespräch mit der HuffPost. “Wir müssen dringend etwas ändern an der Art, wie wir zusammen leben und wie wir mit unseren Kindern umgehen.”Kindheitsforscher warnt: Unser System macht die Kinder kaputt."

Ist mir schon lange klar. Ich schrieb ja schon ein paarmal, dass eine Gesellschaft, die junge Leute ausbildet, um die Jüngsten zum Falschen zu verführen, zu vergiften, deren Lustzentrum im Gehirn über Werbung, Trends, falsche Geschmäcker usw zu hacken, nur um des Profits wegen, dass diese Gesellschaften keine Überlebenschancen haben.

Und genau diese Erkenntnis sehen wir jetzt auch zunehmend in den Medien.

Die Liste der Dinge, die sich laut Hüter ändern müssten, ist lang. Angefangen bei dem Bild von Kindern, das in der Gesellschaft verbreitet ist und dem Wert, der heute der Familie als Gemeinschaft zugesprochen wird, müsste die Art der Betreuung von Kindern vom Kleinkindalter bis zum Abitur grundlegend überarbeitet werden.

Denn, wenn man dem Forscher glaubt, geht es Kindern heute so schlecht wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit:“In Europa hat inzwischen jedes zweite Kind eine chronische Krankheit. Das gab es in der gesamten Geschichte der Menschheit noch nicht. Bei größtmöglichem medizinischen Fortschritt waren unsere Kinder noch nie so auffallend krank wie heute”, sagte Hüter.

Wundert mich keine Sekunde. Kein Was? Das gibts doch nicht!, Kein: Mein Gott, wie konnte das passieren? Kein! Das ist mir ja komplett neu!!

Nein, es ist genau das eingetroffen, was ich schon seit 20 Jahren beobachte. Nochmal: wer ganze Berufszweige nur deswegen erfindet, um die Jüngsten auf den falschen Weg zu führen und sie mit Müll zu füttern, angefangen beim Essen, über die Schulbildung bis hin zur Freizeitunterhaltung (schon mal Disney oder Nickelodeon TV geschaut? So sieht Verdummung aus!), der braucht sich nicht über die Entwicklung zu wundern. Wer Kinder nur noch als Kunden sieht, als Klientel, als Käufergruppe, also zukünftige Rädchen im Getriebe, der zeigt nicht nur seine grenzenlose Verachtung gegenüber dem Leben, sondern erzeugt eben genau das: kranke Kinder, die vom Konsum, vom Bewegungsmangel, von falscher Ernährung und vom Stress krank geworden sind. Aber selbst das wird ausgenutzt: Wachstumsimpuls für die Pharmaindustrie.

Neulich fand ich das auf Facebook:

Dazu passend:

Kinder können sich heute nicht mehr altersgemäß entwickeln, weil ihnen ein kindgerechtes Aufwachsen verwehrt wird. Mit dieser Meinung steht Hüter nicht alleine da. Eine wachsende Zahl von Psychologen, Soziologen, Ärzten und Neurobiologen zeigt sich besorgt über den gesundheitlichen und psychischen Zustand von Kindern und Jugendlichen.

Hier sieht man mal wieder, dass Veränderungen nur über Krisen laufen. Nichts anderes hilft. Keine Experten, keine Warner, keine Menschen, die auf Probleme hinweisen. Vollkommen wurscht. Dass Einzige, was zum Umdenken führt, sind Katastrophen. Vorher rührt sich nichts.

Erst wenn es Tote gibt und das Kind in den Brunne gefallen ist, wachen die Leute auf. Vorher herrscht Tiefschlaf.

“Was ein Kind evolutionär, psychologisch, neurobiologisch braucht, sind zuerst einmal seine Eltern, oder wenigstens die Mutter”, sagte Hüter. Viel zu früh werden Kinder seiner Meinung nach aus den Familien gerissen und in Kitas “fremdbetreut”.

DDRifizierung. Machen wir uns mal nichts vor: im Kapitalismus stören Kinder im Grunde nur. Es ist doch aus Sicht der Arbeitgeber im Grunde besser, die Frauen würde keine Kinder mehr kriegen, statt dessen durchgehend arbeiten gehen und dann wird immer wieder aus Ländern mit Geburtenüberschuss importiert. Kinder passen doch, wenn man es genau betrachtet überhaupt nicht mehr rein. Kinder sind ein Armutsriskio, man kann nicht mehr so arbeiten wie man es eigentlich müsste, sie verursachen Kosten, sind oft krank, brauchen Zeit ... kurzum: für den gestressten Mitteleuropäer einfach nur eine Belastung. Man kann mit Kindern einfach nicht mehr den Dienst im Hamsterras erledigen und deswegen eben Abschiebehaft. Fremdbetreuung.

Zu DDR-Zeiten war das erzwungen. Meine Mutter musste mich mit 8 Monaten in die Krippe geben. Der Sozialismus musste ja gerettet werden. Und jetzt macht man es freiwillig, damit man schnell wieder auf Arbeit rennen kann.

Deswegen ja auch diese irrsinnigen Erwartungen an Kinder:

Schnell! Werd erwachsen!! Wir müssen wieder arbeiten gehen!!!

Auf den Punkt:

“Wir verheizen die wenigen Kinder, die wir noch haben, in ein defizitäres Bildungs- und Betreuungssystem, damit die Eltern für wenig Geld viel arbeiten können, nur um ein Wirtschaftssystem aufrechtzuerhalten, das zum Scheitern verurteilt ist.”

Im Grunde ist es krank und man sieht eigentlich das Ende des Systems schon überall leuchten. Die Gier und die Sucht als System hat sich langsam überlebt und hat mittlerweile zuviele Krisen hervorgerufen. Mich erinnert das irgendwie an den zweiten Weltkrieg. Im Grunde wusste man Mitte 1944, dass der Krieg verloren ist. Dass es da keinerlei Möglichkeiten mehr gab, das noch irgendwie zu gewinnen.

Aber, ich habe leider die Quelle nicht mehr, ich meine, es war eine Doku über Stauffenberg, von Mitte 44 bis zum Kriegsende wurden wohl die meisten Waffen und Rüstungsgüter produziert und eingesetzt und es gab in diesem Zeitraum mehr Tote als in den gesamten Jahren zuvor.

Das muss man sich vorstellen, obwohl das Scheitern schon absehbar war, hat man nochmal richtig aufgedreht und alles bis zum bitteren Ende durchgezogen und in dieser Zeit mehr Schaden und Vernichtung organisiert als in den gesamten Jahren davor.

Und genau so kommt mir das jetzt auch alles vor. Obwohl jeder weiß, oder zumindest spürt, dass es irgendwie scheitern wird, wird nochmal richtig losgefeuert...

Und dazu werden eben die Kinder verheizt. Gnadenlos auch.

Dazu nochmal Wilhelm Reich:

»Bis zum heutigen Tag gibt es kein Gesetz, das Neugeborene vor dem Schaden bewahrt, der ihnen von emotional kranken Müttern und anderen Personen zugefügt wird.«

Und das geht bei den Neugeborenen los und zieht sich bis ins Jugendalter.

Ergebnis: kranke Kinder und Jugendliche.

“Dauerstress schadet dem Gehirn, und dieser Stress stellt sich schnell ein, weil es an ausreichend beständigem emotionalem Kontakt fehlt. Natürlich kann keine Erzieherin mit sechs oder acht unter Dreijährigen emotional ausreichend in Kontakt sein. Das geht einfach nicht bei diesem Personalschlüssel und dauerndem Personalwechsel. Damit wird der Mangel an Zuneigung für die Kleinen zur Alltagserfahrung. Das müsste man dringend, dringend, dringend ändern.”

Ich bin mal aus dem Kindergarten abgehauen. Und wo bin ich hingegangen? Zur Oma. Auch bin ich immer aus dem Hort (1.-4. Klasse) geflüchtet. Dort habe ich gelernt, dass man lügen muss, um seine grundlegensten Bedürfnisse zu erfüllen. Ich habe dann ganz einfach gelogen, dass ich eher heim fahren kann. Und dann bin ich zu meiner Oma gefahren. Kinder spüren, wo sie geliebt werden und wo sie nur betreut / verwahrt werden.

Ich war damals heilfroh, als meine Oma in Frührente ging aus gesundheitlichen Gründen. Dann war ich nur noch da... Liebe kann man nicht ersetzen.

Und bis heute sind mir so Verwahranstalten ein Graus.

Nach Kita und Kindergarten kommt dann die Schule – das nächste defizitäre System, das den Kindern nach Ansicht des Kindheitsforschers Schaden zufügt. Der Umgang mit den Kindern, insbesondere aber auch ihre Benotung könne als Gewalt am Kind verstanden werden.

“Wenn ein Kind eine schlechte Note bekommt, wird sein Selbstwertgefühl beschädigt”, sagte Hüter.

Es fühlt sich gedemütigt und es verliert die weitere Freude am Lernen. Wenn ich bestraft werde für den Versuch, mich zu bilden, dann höre ich irgendwann auf, mit Freude zu lernen.”

Gut, umgekehrt können gute Noten auch echte Anreize setzten und es kann Spaß machen, einfach auch gute Noten zu erreichen. Das mit den Noten habe ich persönlich nie so schlimm gesehen, im Gegenteil, ich war da eher ehrgeizig und habs sportlich gesehen. 

Aber mir ist schon als Kind aufgefallen, dass es ungerecht ist, wenn jemand, der einfach unsportlich ist, dann eine 3 oder 4 bekommt. Was kann er denn dafür, dass er nunmal unsportlich ist? Dito in Musik. Ich konnte nie gut singen, was kann ich denn dafür? Und dann gabs immer ne Note tiefer.. das fand ich schon als Kind ungerecht.

Vielleicht muss man das so machen, dass man schaut, wo sind die Stärken der Kinder und dort wird eben benotet, um sie noch etwas zu motivieren, aber der Rest ist eben Mitmachen.

Dann kann man verschiedene Bereiche anbieten. Und in dem Bereich, wo meine wirklichen Stärken liegen (können auch zwei oder drei oder alle Bereiche sein), da kriege ich dann Noten, auch so als Feedback und Anreiz, und alle anderen Bereiche, wo ich eben nicht gut bin, da kriege ich keine Noten, dafür wieder die, die diesen Bereich als Kompetenzbereiche ausgewählt haben.

Dann behält man einmal die Noten auch als Anreiz, weil, es kann schon Spaß machen, Leistung zu erbringen. Aber eben da, wo man auch wirklich will und wo die Talente liegen (Sprachen, Mathe/ Physik, Biologie/ Geo, Sport, Musische Fächer).

Jäger- und Sammler lernen ja als Kinder auch nicht einfach so, sondern die Belohung ist dann eben das Essen oder das positive Feedback des Stammes.

Also da müsste man mal noch genauer überlegen, was da wirklich Sinn macht, nicht dass man dann irgendwann wieder das Kind mit dem Bade ausschüttet und die die sich anstrengen, einfach weils Spaß macht, werden dann demotiviert.

Aber grundsätzlich gehört das bisherige System schon auf den Prüfstand.

Die Folgen für die Kinder sind dramatisch. Eine Studie der Universität Bielefeld zeigte vor einigen Jahren, dass jedes sechste Kind und jeder fünfte Jugendliche in Deutschland unter deutlichem Stress leiden. Befragt wurden rund 1100 Kinder und Jugendliche sowie 1039 Eltern.

Der wohl bedeutsamste Faktor für kindlichen Stress dürfte eine instrumentelle, auf Leistung und mehr noch auf Erfolg orientierte Erziehungspraxis sein.

Zwei Drittel der Kinder mit hohem Stress litten der Studie zufolge unter körperlichen Symptomen wie Schmerzen oder Schlafstörungen. “Das sind klassische Burnout-Symptome, die für Eltern wichtige Warnsignale sind”, sagte Studienleiter Holger Ziegler.

Ja gut, das Hamsterrad, oder die Megamaschine dreht sich immer schneller. Die Schulden steigen im System immer mehr an, dadurch nimmt der Druck immer mehr zu. Jeder gerät unter Zugzwang, muss immer mehr leisten, Überstunden, das System wird immer mehr verkompliziert, die Behörden zum Teil keine Hilfe, machen den Menschen zusätzlich das Leben schwer, dazu dann noch der ganze Steuerkram ... irgendwann schwillt den Menschen der Kopf. Und das überträgt sich zunehmend immer mehr auf Kinder und Jugendliche.

Hinzu kommen dann noch Gewalt, Mobbing, Aggressionen.

Und schon ist der fertig, der Burn Out Cocktail.

Aber eben auch typisch für nicht lebensbejahende Gesellschaften:

  • „Nichtdestruktiv-aggressive Gesellschaften“ (Rang und Rivalität, Status und Erfolg, zielgerichtete Kindererziehung, reglementierte Umgangsformen, Aggressionsneigung)
  • „Destruktive Gesellschaften“ (strenge Hierarchien, Egoismus, Neid und Misstrauen, Feindseligkeit, ideologisierte Kindererziehung, häufige Aggressionen mit Zerstörungswut und Grausamkeiten)

Dem gegenüber dann die lebensbejahenden Gesellschaften:

„Lebensbejahende Gesellschaften“ (ausgeprägter Gemeinschaftssinn, große soziale Gleichheit, freundliche Kindererziehung, tolerante Sexualmoral, geringe Aggressionsneigung)

Das Problem ist eben, dass man da auch so leicht nicht raus kommt. Weil man ja selber merkt, dass man in dem System wirtschaftlich auch überleben muss und wenn man das auch für seine Kinder will, dann muss man da eben auch Druck machen. Das ist ein Teufelskreis.

Das geht eben wirklich nur, indem man gesamtgesellschaftlich erkennt, dass es so nicht weitergehen kann.

Doch die nächste erschreckende Erkenntnis der Wissenschaftler: Den Eltern ist gar nicht bewusst, dass es ihren Kindern schlecht geht. Neun von zehn, 40 Prozent sind sogar in Sorge, dass sie den Nachwuchs nicht genug fördern.

Na gut, die Angst verschließt einem dann natürlich die Augen. Wenn man selber meint, man kommt im Leben kaum noch zurecht, dann will man ja, dass es den Kindern besser geht, dass sie besser klarkommen. Aber statt das System zu hinterfragen, versucht man, sie eben stärker und intelligenter zu machen. Man treibt das Übel also weiter auf die Spitze, statt sich mal zu fragen, was das Kind wirklich braucht.

Und dann kommen wir auch schnell an den Punkt, wo wir merken: im Grunde können wir die Bedürfniss der Kinder nicht mehr befriedigen! Unmöglich!!

Dazu bräuchte es Zeit, Nähe, Bereitschaft. Wie bei meinen Großeltern, die lebten 1,5km weg im Nachbardorf. Und die hatten Zeit, weil Rentner. Besser gings nicht. Und so entwickeln sich Kinder auch einigermaßen.

Dazu dann Freunde und viel Bewegung.

Wo findet sich das heute noch?

Da müsste man eine ganze Gesellschaftsstruktur ändern...

“Der wohl bedeutsamste Faktor für kindlichen Stress dürfte eine instrumentelle, auf Leistung und mehr noch auf Erfolg orientierte Erziehungspraxis sein”, sagte Ziegler. Dabei spielt vor allem die Leistung in der Schule eine große Rolle.

Was ich hier nicht verstehe: wir sind damals besser ausgebildet mit weniger Stress aus der Schule gekommen. Ich meine, ich kann mich an Schulstress eigentlich nicht erinnern. Und dennoch waren wir nach 10 Jahren Schule rundrum gut ausgebildet. Deutsch, Mathe, Naturwissenschaften.

Wieso haben die heute soviel mehr Stress, aber sind gleichzeitig viel schlechter nach 10 Jahren Schulzeit?

Wie passt das zusammen?

Die meisten Eltern wollen ihre Kinder gerne auf dem Gymnasium sehen. Erbringen die Kinder die erwarteten Leistungen nicht, werden sie mit Förderunterricht zusätzlich belastet. Ein Teufelskreis – denn was leider oft vergessen wird: Kinder brauchen Freizeit. Freie Zeit, die sie zum Spielen nutzen können.

Ich bin ja auf dem Fussballplatz groß geworden. Jeden Tag haben wir dort gespielt. Also Freizeit hatten wir ordentlich. Das brauchts ja auch, um das Gelernte zu verarbeiten und sich auch vom Sitzen zu erholen. Oder wir haben andere Sachen outdoor gemacht.

Diese Zeit fehlt den meisten Kindern heute jedoch. Die Schule geht häufig bis 16 Uhr und danach haben viele noch außerschulische Verpflichtungen, denen sie nachgehen.

Es ist eine bedrückende und traurige Entwicklung.

Nein. Folgerichtig. Es kommt mit der Zeit zu immer Druck im Kessel und das betrifft irgendwann eben ALLE. Und alles wird auf Leistung, auf Erfolg, auf süchtiges Befriedigen des gehackten Dopaminsystem ausgerichtet, dazu kommen Schulen mit vielen Problemschülern, Gewalt, Drogen, Aggressionen, Sprachschwierigkeiten. 

Ich habe mal einen Bericht über die Schlacht um Königsberg gesehen und da meinte ein ehemaliger Soldat: Was wollten wir machen? Vor uns lag der Russe und hinter uns das Kriegsgericht!

Und genau so kommen sich bestimmt viele Schüler mittlerweile vor: vor ihnen die Schule mit entsprechender Gewalt, Aggressionen, überforderten Lehrern, Drogen, dazu Leistungsdruck, Stress und hinter ihnen fordernde und selber gestresste und überforderte Eltern und schlussendlich die Schulbehörde, die schlimmstenfalls mit Arrest droht, sollte man quasi desertieren.

Tja... das hat was von zwei Mühlsteinen.

Kein Wunder, dass sich dann schon Kinder das Leben nehmen, oder es zumindest versuchen:

Bei Grundschulkindern kommen Suizide zwar selten vor, aber doch häufiger, als die meisten Menschen denken. So zeigen Daten des US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) aus dem Jahr 2014, dass die Suizidrate bei Kindern zwischen 5 und 11 Jahren bei 0,17 von 100.000 Personen liegt. Bei den 12- bis 17-Jährigen sterben sogar 5,18 von 100.000 Personen durch Suizid.

(...)

Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass Kinder so verzweifeln können, dass sie sich das Leben nehmen wollen. Dazu kann eine schwierige familiäre Situation gehören, schlechte Behandlung durch die Eltern, mangelnde Unterstützung, fehlendes Verständnis und soziale Isolation. Auch eine permanente schulische Überforderung, Versagensängste, schlechte Noten oder Anfeindungen in der Schule können Kinder und Jugendliche in schwere Krisen führen.

(...)

Häufig waren zudem Probleme in der Schule oder andere Krisen kurz vor der Tat. Zudem hatten sowohl bei den 5- bis 11-Jährigen als auch bei den 12- bis 17-Jährigen etwa 30 Prozent vorher über ihre Selbsttötungsabsicht gesprochen.

www.gesundheitsstadt-berlin.de/suizid-bei-kindern-immer-noch-ein-tabu-11063/

Dazu auch passend: netzfrauen.org/2017/05/02/schueler-suizid/

Sprach die Chinesische Regierung 2016 noch von einem Rückgang der Selbstmorde, so musste sie jetzt nach einer aktuellen Umfrage vom Gesundheitsministerium gestehen, dass Selbstmord die häufigste Todesursache junger Chinesen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren ist. Es gibt verschiedene Gründe, die aufgezeigt werden, doch auch die chinesischen Bildungseinrichtungen sind ein Teil des Problems. Vermehrt bringen sich junge Menschen wegen des Leitungsdrucks um. Dies haben Interviews von Journalisten ergeben, die zu dem Thema recherchiert hatten.

Man könnte auch zynisch sagen, die waren für das Hamsterrad nicht stark genug... man kann aber auch mal fragen, was genau wir eigentlich noch erreichen wollen, was das ZIEL der Anstregungen, des Wettbewerbs, der Leistung ist.. was soll da am Ende rauskommen? Was ist der Punkt, den es zu erreichen gilt?

Die erste und wichtigste Regel im Leben eines chinesischen Kindes: Bildung. Der Leistungsdruck ist enorm. „Eltern und Lehrer haben ständig ein Auge auf dich“, erklärt Fengjie Jiang, Austauschstudentin aus der Provinz Jiangsu in Mittweida.

Harte Prüfungen müssen bestanden werden, allein um von der Grundschule auf das Gymnasium zu kommen. Nicht anders verhält es sich bei der Zulassung zum Studium. Der Wettbewerb ist hoch – allein in Jiangsu nehmen jährlich mindestens 400 000 Schüler an dieser Prüfung teil. „Ein gutes Studium ist alles in China. Es ermöglicht einen guten Job und somit ein gutes Leben“, sagt Jiang. Sie erhofft sich das von ihrem deutschen Abschluss. Wer in China studiert, braucht eine gute Kondition – vor allem psychisch. Die Gründe liegen nicht nur im Leistungsdruck, sondern vor allem auch in der Erziehung. Durch die Ein-Kind-Politik werden Jugendliche zwar in Schule und Ausbildung in jeder Hinsicht von den Eltern unterstützt, aber nicht auf eventuelle zwischenmenschliche Probleme vorbereitet: Streit mit Kommilitonen, keine Freunde, schlechtere Noten als andere. Quelle die-novum.de

Also wenn man sich mal mit einem Thema beschäftigt und dann googelt, erschrickt man. Da tun sich echt Abgründe auf. Ich meine: Selbstmorde und versuchte Selbstmorde nur wegen einer beschissenen Schule? Also bitte!

Wie krank muss das alles schon sein, wenn es nun immer mehr Opfer fordert?

Aber ich schrieb ja kürzlich: Kinderopferungen sind wieder in und die neuen Götter sind grausam. Sie kennen kein Halten, kein Erbarmen.

Reich nennt es den Christusmord.

Irgendwas läuft hier gehörig schief. Und wie immer muss man damit rechnen, dass es noch schlimmer wird. Klar, man erkennt schon die Probleme und kippt dann Antidepressiva in die Gesellschaft, damit die noch etwas länger funktionieren im Hamsterrad. Aber das ist auch nur biochemischer Symptompfusch und greift die Ursache der Probleme nicht auf.

Und diese Ursache ist bis jetzt in voller Aktion.

Im Grunde herrscht der Wahnsinn... zu was das alles?

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20.02.2019 01:24

Space-Night

Die Erde von oben... hat etwas meditatives.

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19.02.2019 22:39

Strömungsempfindungen

Ups, bin etwas erkältet. Nicht schlimm, aber unangenehm. Hat meine Nichte aus der Schule mitgebracht. Erst meine Mutter, dann ich, und auch noch mein Bruder.

Mir ist aufgefallen, das sich bei einer Erkältung kein Mineralwasser mehr mag, sondern lauwarmes Leitungswasser. Heute habe ich mal probiert, ob sich Honig drin auflöst. Macht er. Also kann man wunderbar warmes Wasser mit Zitrone und Honig trinken. Gut für den Hals.

Mir ist aufgefallen, das der Mensch einen deutlichen Sensor für Denaturierungstemperaturen hat. Beim Warmmachen des Wassers habe ich mal den Finger reingehalten und es bleibt tatsächlich bis ca. 40-42°C angenehm, aber nur 2 Grad mehr und man empfindet es als heiss und man zieht von ganz alleine den Stecker, damit es abkühlt. 

Mir ist auch aufgefallen, dass ich bei einer Erkältung kein Fleisch essen mag. Hängt wahrscheinlich mit dem Eisengehalt zusammen. Irgendwo habe ich mal geslesen, dass sich so der Körper vor den Bakterien schützt, die für ihren Stoffwechsel und für die Vermehrung Eisen benötigen.

Früher gab es ja anscheinend auch oft Eisen für Schwangere, weil eine Anämie befürchtet wurde, aber anscheinend ist das auch eine Schutzreaktion des Körpers vor Bakterien um die Geburt rum.

Eine weitere entscheidende Funktion des Eisens ist bis hierher noch nicht zur´Sprache gekommen: der Einfluß von Eisen in der Abwehr (Immunsystem). Auch Bakterien haben Energiebedarf und benötigen für ihre Arbeit Eisen. Daher ist Eisen im Menschen so sorgfältig an und in Eiweiß eingebunden und nur in kleinster Menge (0,1%) zirkulierend, überwiegend gebunden an das Transportprotein (Transferrin). Im Infektfalle wird das verfügbare Eisen in die Depots eingelagert, was der Abwehr bei ihrer Krisenbewältigung hilft. So geht auch ein vertretbarer Bluteisenmangel mit erhöhter Widerstandsfähigkeit einher. Frauen sind nach der Periode widerstandsfähiger, infektresistenter als vorher.

Auch der Blutverlust durch die Geburt bedeutet einen gewissen Infektschutz für das Wochenbett. Hier sind Eisengaben meistens unsinnig wie auch nach durchgemachten Infektionen (Infektanämie); die relative Blutarmut als natürlicher Schutz erschwert den Rückfall (Rezidiv).

www.hebamme-strache.de/beratungen/prophylaxen/eisen-in-der-schwangerschaft/

Das habe ich jetz mal auf die Schnelle gefunden. Irgendwo hatte ich da auch mal eine etwas seriösere Quelle.. aber gut.

Ansonsten möchte ich hier nochmal auf ein Thema eingehen, was mir persönlich sehr am Herzen liegt, weil es eben auch eine große Rolle im Leben spielt und oft etwas unterschätzt wird:

Bernd Senf über Wilhelm Reich - Grundlagen lebendiger Entfaltung 2. Die Bildung des Charakterpanzers in der Kindheit (22.11.2011)

Also man kann eigentlich nur staunen, dass dieses Thema bis heute eigentlich nur ein Schattendasein führt. Ich meditiere gerade täglich und nutze den Neckpro. Und ich merke ganz deutlich, dass wenn man sich entspannt und sich dehnt, wie es wieder anfängt zu strömen, wie man immer wieder mit alten Verletzungen und Ängsten konfrontiert wird und wenn man das annimmt und quasi transzendiert, wie es dann zu angenehmen Strömungsgefühlen und Energiefluss in den entsprechenden Bereichen kommt.

Das habe ich aber schon lange vor der Entdeckung von Wilhelm Reich und Bernd Senf erlebt.

Oft kommt mir dann auch der Gedanke, dass wir in einer schlimmen Gesellschaft leben, wo viele Normen und Gebote bis heute immer wieder zum Verhärten führen. Ansonsten würde man extrem anecken. Manchmal, wenn man das Ausmaß der Tragik eher so intuitiv in seiner ganzen Tragweite begreift, dann erschüttert man. Was da für Heilarbeit noch notwendig sein wird.. das ist eigentlich nicht zu leisten und man kann sich nur an ein Zitat von Wilhelm Reich halten:

»Versucht nicht, die Menschen zu retten. Eure Bewunderer werden euch in Versuchung führen, die Menschen zu retten. Lasst die Menschen sich selber retten. Das ist der einzige Weg zur Erlösung, zur wahren, echten, alles umfassenden Erlösung, zur wahren, echten, alles umfassenden Erlösung. Das Leben ist stark genug, sich selbst zu helfen. Lebt ihnen einfach euer Leben vor.«

oliver.prygotzki.de/privat/einsichten/wilhelm-reich-zusammenfassung-christusmord.html

Mehr kann man wirklich nicht machen. Man muss sein Leben leben, aber das eben auch voll und ganz und in voller Verantwortung und um den Rest muss sich das Leben selber kümmern.

Und ich wollte damals auch von niemanden gerettet werden, sondern nur weil man sich alleine aufmacht, weil das Leben eben auch in einem selber wieder lebendiger werden will und sich dann selber hilft, kommt man selber auf die Probleme und ihre Lösungen. Man orientiert sich doch eh nicht an den Weltenrettern, sondern an denen, die etwas vorleben. Sepp Holzer fällt mir da spontan ein.

Wir haben heute schon das Glück, dass man zumindest teilweise ziemlich frei auch leben kann und heute auch anders sein darf. Wo man früher vielleicht erschlagen oder von der Kirche als Ketzer verbrannt worden wäre, kann man heute recht frei sein Leben leben. Ob das so bleiben wird.. ich zweifle etwas, da eben eine Liberalität ohne innere Anbindung an das Herzchakra beliebig und obzön wird und das dann eben wieder recht konservative Gegenreaktionen hervorrufen wird.

Aber noch kann man es tun und ich sag ja, die beste Zeit ist immer JETZT.

Grundsätzlich kann ich viele der Aussagen, die ich mittlerweile so in Bezug auf Wilhelm Reich gelesen und gehört habe, nachvollziehen. Also die Kreiselwellen sind real, das Strömen der Lebensenergie im Körper ist real, dass das mit Lust- und Wohlgefühl einhergeht, ist real, die Möglichkeit der Wahrnehmung von DOR oder auch der Lebensenergie in der Athossphäre scheint mir real zu sein.

Die Rohkost ist also hier kein Allheilmittel, sondern ich sehe es eher so als Schlüssel in eine größere und lebensenergetisch reichere Welt. Rohkost ist so die Einganstür. Rohkost IST ja Lebensenergie! Früchte, Gemüse, Wildkräuter, aber auch tierische Produkte.. immer bleibt die Struktur und die lebensenergetische Aufladung ja erhalten. Und je direkter aus der Natur, desto lebensenergetisch aufgeladener sind die Produkte.

Vielleicht scheitern viele auch an der Rohkost, weil eben plötzlich dieses lebensenergetische Potential auf innere Blockaden und Panzerungen trifft, und man kommt dann ins Unwohlsein, weil man innerlich noch zu blockiert ist, um sich dem Strömen hinzugeben. Und dann geht man zurück zu einer Ernährungsweise, die weniger bioenergetisch aufgeladen ist.

Deswegen geht Rohkost auch nur da gut, wo die Menschen auch wieder bereit sind, an ihren Blockaden, Traumen, Verletzungen und Panzerungen zu arbeiten. Um eben immer wieder auch mehr Leben, mehr Strömungsempfindungen, schlussendlich mehr Liebe zuzulassen.

Aber das erfordert eben wirklich auch sehr viel Mut! Und es ist zum Teil richtig harte Kost und sehr herausfordernd. Auch für andere. Wir haben gerade "in der Gruppe" sowas erlebt und auch hier daheim gab es so manche sehr herausfordernde Heilkrise. 

Aber keiner ist eben unbeschadet erwachsen geworden in dieser verrückten Welt.

»Bis zum heutigen Tag gibt es kein Gesetz, das Neugeborene vor dem Schaden bewahrt, der ihnen von emotional kranken Müttern und anderen Personen zugefügt wird.«

Also die Lektüre von Christusmord ist echt heftig. Also der Reich hat da wirklich auch knallhart die Sachen angesprochen, die schief laufen.

Und es läuft eben immernoch viel schief und in jedem Leben gibt es Dramen, die eben der Heilung im Wege stehen und da hilft auch keine Rohkost. Panzerungen können auch mit der Rohkost bestehen bleiben und dort weiterwirken. Aber wer sich auf die Heilkräfte des Lebens einlässt, wird auch hier eine Lösung finden.

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18.02.2019 00:00

Rohkosttreffen und andere Termine

So Leute, es wird in diesem Jahr auch wieder Rohkosttreffen geben.

Einmal ist ein Rohkosttreffen über Ostern hier bei mir in der Nähe geplant. Nähere Infos dazu in Kürze. Ich erwarte ein zahlreiches Erscheinen! :-)

Selbiges gilt für das Große Sommertreffen 2019, was heuer wieder am letzten Juliwochenende beginnend über 14 Tage in Frankreich stattfindet. Das ist das 10. jährige Jubiläum und gleichzeitig auch irgendwo ein Neubeginn. Weil: es hat sich doch, wie von Alexander Wagandt vorhergesagt, die Spreu vom Weizen getrennt und in den letzten zwei drei Jahren sind viele wieder in die Kochkost zurückgefallen. Viele ehemalige Orkosianer haben zwar immer noch einen hohen Anteil von rohen Sachen in der Ernährung, aber eben nicht nur. Die Szene ist da wirklich etwas geschrumpft und nun heisst es, wieder etwas neu zu gegründen.

Energetisch ist da irgendwo die Instinctobewegung abgeebbt und nur wenige sind übrig geblieben.

In Frankreich geht da schon wieder mehr los. Mal sehen, ob Deutschland nachziehen kann. Hier sind die Menschen leider Gottes zumeist auf dem Vegantripp, was vieles erschwert. Ich meine, ich hatte in den letzten Tagen mal Bio-Lachs.. also das war so köstlich. Da hatte ich echt einen Nachholbedarf und dann helfen auch keine Ausreden mehr, dann muss man dem auch nachgeben, na ja, sonst wird man krank. Und braucht dann Tabletten und Spritzen. Oder sucht das Heil wieder im Kochtopf. Doch damit hat man nur die Plagen auf die Welt gebracht.

Am Prometheusmythos ist eben schon was dran.

Und, bezugnehmend auf meinen letzten Artikel, Maulwurfserde und Kram sind eben dann doch nicht soo lecker, dass ich mir das statt dessen reinziehen will... man kann die Natur einfach nicht betrügen.

Na ja, schauen wir mal, ob wir es hinkriegen, wieder mehr Menschen für diese im Grunde wundervolle Ernährungsweise. Wo hat man schon solche Fülle? Solchen Reichtum? Solche Befriedigung? Wo kommt man so in den direkten Kontakt mit dem Leben? Mit unseren unserer ersten Vorfahren und unseren Ursprüngen? Und das einzige, was man dafür machen muss, ist eigentlich nur Bäume pflanzen, Beete anlegen, Sträucher pflanzen.. den Reichtum und die Fülle der Natur nutzen. Die Natur, das Göttliche, mal machen lassen!

Irgendwie stehen wir wieder ganz am Anfang, ein bisschen wie 2010, wo wir, Tanja und ich, das erste Rohkosttreffen in Rosenberg bei Ellwangen nach dem Ausstieg der Orkos-Truppe organisiert haben und wo Jörg dankenswerterweise die Versorgung übernahm. Das Ganze war damals für mich extrem stressig, weil ich noch den Job hatte, dann war es für mich das erste Mal, dass ich sowas gemacht habe, es gab laufend Probleme mit dem Campingplatz, das Wetter war einfach nur scheisse und am Ende hat uns der Camping das ganze Geld abgenommen.

Und dennoch war es klasse! :-)

Ab 2011 gings dann nach Treffort-Cuisiat in Frankreich. Da war dann das Wetter deutlich besser! :-)

 

Für 2012 haben wir im Vorfeld extra Flyer gemacht und ich habe die dann in Berlin an der Rohvolution verteilt.

Da stand ich nun und habe jedem der kam, so einen Drecksflyer in die Hand gedrückt. Gebracht hats Null... Stundenlang rumgestanden, zwei Tage nach Berlin hochgekutscht und die haben sich bloß fürs Fressen interessiert. Ich war pappesatt...

Treffen war aber schön! :-)

2013 war dann auf Wunsch vieler Rohköstler, vor allem aus Deutschland, Guy-Claude Burger dort, um an zwei Tagen seine Rohkostrichtung vorzustellen.

2014 hatten wir dann wieder schönes Wetter, viel Yoga und die erste richtige Party!

...da gings ab. Best Party EVER!!! :-)

2015 war es dann extrem heiss, aber vor allem eins: Gut besucht wie immer...

... informativ!!

... und es wurde wieder viel getanzt :-)

2016 dann war es dann besonders musikalisch ...

...und genussvoll!

2017 hat uns dann der Hagel die Zelte zerdroschen ... (und ein paar Autos).

... aber nach kurzem Schreck gings weiter mit gutem Essen und viel Sonne!

... und Urlaubsfeeling.

2018 habe ich dann mal ne Pause gebraucht. Und auch etwas Abstand. Ich glaube, das hatte Ähnlichkeiten mit der Entwicklung vieler Bands, wo plötzlich auch mal einer nach Jahren was Eigenes machen muss. Und so habe ich dann 2018 genutzt, ein Scoutingtreffen am Neuenhainer See zu organisieren. Einfach um mal zu schauen, ob der Camping vielleicht mal für ein Treffen in Deutschland geeignet wäre. Und ja, ist er.. können wir mal machen.

Und immer gab es auf den ganzen Treffen ERSTKLASSIGE Rohkost zu geniessen!

Und so wird es auch 2019 wieder ein schönes Rohkost-Treffen geben, mit erstklassiger Naturkost, netten Menschen, einem schönen See als Bademöglichkeit und vor allem mit der Möglichkeit, in einer Runde Gleichgesinnter zu schmausen, sich auszutauschen und den Sommer zu geniessen!
 
Wann: 27. Juli bis 10. August 2019
 
Wo: Campingplatz LaGrange du Pin in Treffort-Cuisiat (jetzt Val-Revermont).
 
Wer: Alle, die Spaß an der rohen Ernährung haben, wer schon lange dabei ist, wer es mal für die Zeit des Treffens ausprobieren möchte, wer wieder einsteigen will, wer mal was Neues ausprobieren möchte, wer sich einfach und natürlich ernähren will, wer mit anderen Menschen, die die gleichen Ideen haben, zusammen sein mag oder wer einfach einfach und natürlich essen möchte, der wird bei uns richtig sein.
 
Ihr findet alle relevanten Infos auch auf unserer Homepage: https://www.rawfoodfestival.org
 
WICHTIG: Wer in einem Bungalow oder eines der Dauerzelte nächtigen möchte, der melde sich bitte recht zeitnah an, da der Campingplatz die Bungalows nicht für uns bis in den Sommer freihalten kann.
 
Wer also schon weiß, dass er einen Bungalow möchte, den bitte ich um rasche Anmeldung! Email an rohestreffen@gmail.com oder direkt über die Homepage.
 
Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen und mal ehrlich? Wer will denn nicht beim 10-jährigen Jubiläum dabei sein?!! :-)
 
Wohlan denn!
 

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15.02.2019 19:22

Etwas aus der veganen Ecke...

Nur mal so zum Nachdenken:

Es ist mir ein Herzenswunsch, andere Familien vor schmerzhaften Erfahrungen zu bewahren weshalb ich mich jetzt kritisch dazu äußere (egal was andere behaupten). Aus eigenen sowie mittlerweile mehreren Erfahrungen von anderen (von Bekannten und Freunden) weiss ich, dass ein B12-Mangel, der übrigens nicht selten ist – in der gesamten Bevölkerung! – schnell gefährlich werden kann – besonders bei Kindern (weshalb gerade auch Schwangere und stillende Mütter darauf achten müssen...denn auch durch die Milch wird es weitergegeben...falls genügend vorhanden!).

Ich werde mal die Quelle nicht verlinken, weil ich niemanden ans Bein pinkeln will, deswegen mal die Betrachtung auf diese Weise.

Als erstes fällt auf, dass hier die Angst vor dem B12-Mangel ziemlich tief sitzen muss. Schmerzhafte Erfahrungen sind ja nun nichts, was mit gesunder Ernährung zu tun hat, sondern hier müssen zwangsläufig grobe Missachtungen der Naturgesetze vorliegen. Wenn man einigermaßen bei Sinnen ist, dann sind B12-reiche Lebensmittel auch entsprechend anziehend.

Das dass viele Kochköstler auch betrifft, liegt an der Hitzeempfindlichkeit des B12-Moleküls. Wer also nur erhitze Sachen ist, der läuft auch Gefahr, in den Mangel zu rutschen.

Auch ein Zuviel an Fruchtzucker, der dann zu einer Fehlbesiedelung des Dünndarms mit Bakterien kommen kann, die da nichts zu suchen haben, kann trotz ausreichender Rohversorgung in den Mangel führen. Alles Themen, die ich hier schon im Blog als Thema hatte.

rohkost4.webnode.com/news/b12-mangel-und-fruchtzucker/

rohkost4.webnode.com/news/ergebnis-b12-test/

rohkost4.webnode.com/news/b12-mangel-bei-veganer/

rohkost4.webnode.com/news/nachtrag-2/

Dennoch ist das Thema immernoch derart präsent und ganz offensichtlich auch mit Angst besetzt. Wahrscheinlich, weil man eben weiß, dass man da eine Mangeldiät macht.

Aber DAS ist echt der Hammer!

Manche sagen B12-Mangelsymptome sind im Grunde einfach „nur“ Entgiftungserscheinungen..ein Signal vom Körper, der sich wieder von einer Schicht „Dreck“ zu befreien versucht. Durch viel frisches Obst, Säfte, Darmspülungen, etc. könnte somit geholfen werden, dem Körper zu helfen und alles ist ok.

Wahnsinn!

B12-Mangelsymptome als Entgiftungserscheinungen. Da muss man erstmal drauf kommen. Wer glaubt solchen Unsinn? Die neuen Gläubigen?

Aber man weiß schon, was das Ende vom Lied sein kann:

Was ist aber mit den Kindern, die auf einmal nicht mehr essen/trinken wollen? Fasten ist gut und schön, aber wenn es an die Substanz geht – gerade bei Kleinen – ist es gefährlich!

Man sieht hier eigentlich indirekt, was für krude und absurde Ideen da in den veganen Kreisen rumgeistern! Im Grunde müsste man doch nun einfach mal auf den Gedanken kommen, dass der Mensch eben ein omnivorer Rohköstler ist und nicht irgendeiner Schnapsidee der Weltrettung anhängen. Aber das ist gerade eh der Zeitgeist: www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-in-deutschland-klimareligion-mit-ablasshandel-16041851.html

Viele Deutsche möchten ihr schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie Biosprit tanken oder Tofu essen. Nicht nur daran zeigt sich, dass die Rettung des Weltklimas hierzulande längst den Rang einer Ersatzreligion eingenommen hat.

Nun bin ich Ökologe und Naturschützer und viele Biotope existieren nur, weil sie immer wieder genutzt werden. Und zumeist wurden sie zur Fütterung der Tiere genutzt. Entweder als Weiden, Wiesen (Heu), als Hudewälder (Waldweide), als Feuchtwiesen (Einstreu), als Streu-Obstwiesen (Wiese plus Obstbäume), als Almen, als Trocken- und Halbtrockenrasen (Schafbeweidung).

DAS sind die diversesten Biotope in Mitteleuropa. Und die sind durch Tierhaltung entstanden. Aber nicht durch den Overkill der Massentierhaltung, sondern durch extensive Nutzung. Und deswegen konnten sich da viele Kräuter, Gräser, Insekten und Vogelarten einfinden, die es sonst nicht gegeben hätte.

Ich habe ja im Ennstal immer das Wachtelkönigmonitoring gemacht und es ist etwas wunderbares, in der Nacht dort über die Wiesen zu fahren und dann hört man diesen seltenen Vogel rufen. Das ist so erhaben. Und das gibt es eben nur, weil man dort die Wiesen als Futter für die Tiere hat. Und früher gabs da noch viel mehr Wachtelkönige, weil man nicht mit dem Mähbalken in zwei Stunden alles plattgemäht hat, sondern weil man mit Sensen eben immer nur kleine Flächen mähte, so dass da ein Mosaik aus verschiedenen Mähflächen entstand.

NÄCHTE habe ich mir damals um die Ohren geschlagen, oft nichts gefunden, aber wenn es mal welche gab!!! Die rufen zumeist nur Nachts, der Videomacher hat den sicherlich angelockt. Und man hört den wegen des Verkehrs unter Tage eben auch Nachts sehr viel besser.

Wiese bei Liezen. Wahrscheinlich habe ich dessen Vater oder Großvater schon beobachtet! :-D

Viele Veganer denken ja vielleicht, dass die Bauern die Wiesen so aus Spaß erhalten, aber sowie sich die Pflege nicht mehr trägt und das macht es ja schon zuviel, wird es entweder der Natur überlasen und verbuscht. Oder es wird als Mehrschnittwiese genutzt, so dass am Ende nur noch Weidelgras und Löwenzahn da steht, oder es wird umgebrochen und Mais für die Biogasanlage wird entsprechend gepflanzt. Alles erlebt und live gesehen.

Naturschutz und extenisve Tierhaltung sind quasi ein und das selbe.

Vegan führt also nicht nur im Körper zum Mangel, sondern, wie innen, so außen, auch in der Landschaft zum Verlust der Biodiversität.

Das Richtige wäre, die Bauern zu unterstützen, die noch extensive Tierhaltung betreiben, die Heu machen, Wiesen erhalten, Streuobstwiesen haben, wo unter den Bäumen die Schafe grasen.

Das B12 theoretisch kein Problem sein dürfte, wenn man nur genug Wildkräuter, Heil-, Walderde, Insekten oder was auch immer futtert...im praktischen Leben kommt der B12-Mangel allerdings sehr wohl vor. Warum? Zu wenig Wildkräuter und Erde ist oft der Fall. Doch anderes spielt sicherlich auch eine Rolle (wie z.B. vorgeschädigt, zuviel Fett in der Ernährung, Schlafmangel, Impfschäden oder was auch immer...).

Also ich halte das für eine Melange unbewiesenen Irrglaubens. Freund von mir war ein richtig enthusiastischer Urmethodiker. Da gabs täglich eine Riesenschüssel ungewaschener Wildkräuter. Ergebnis: B12-Mangel. Jetzt ist er auch tierische Produkte und siehe da, sofort ging der B12-Spiegel hoch.

Und Erde futtern? Na ja, da muss man dann wirklich aufpassen, dass man sich keine Parasiten einfängt.

Selbst Wissenschaftler sind sich nicht sicher, da dieser Mangel in allen Schichten vorzukommen scheint. Bin auch kein Arzt, der dafür eine handfeste Erklärung hätte. Auch hat eine Mutter von kleinen Kindern oft keine Zeit stundenlang nach Ameisen zu pieksen oder schüsselweise Wildkräuter zu sammeln...soll heissen, selbst wenn das Problem im Mangel an Wildpflanzen liegt...der Stillmutter mit Kleinkindern ist damit nicht unbedingt geholfen, es sei denn sie hat einen fürsorglichen Ehemann, Freund, etc...der ihr was pflückt. Aber ein Kind im akuten Mangelzustand wird auch keine Wildkräuter essen!

Also hier sieht man eigentlich die Handstände, die notwendig sind, wenn man sich per Verstand entschliesst, eine riesige Nahrungsmittelgruppe, an die wir nachweislich genetisch angepasst sind, auszuschließen. Dann MUSS man zwingend logisch auch den Geist verbiegen (Nein nein nein!!!) und gerät ins Leugnen, in komische Empfehlungen, man versucht es von hinten durch die Brust ins Auge zu ergänzen, indem man sich kiloweise Wildkräuter reinzieht, also Pflanzen, die wiederum auch Gifte enthalten, um sich gegen Verbiss zu schützen, gleichzeitig fehlen dann die Proteine aus dem Fisch und Fleisch, um diese Gifte wieder zu entgiften.

"But with animal matter in the diet to supply many essential nutrients (including the sulfur-containing amino acids, essential in the detoxification of cyanogenic compounds), the low nutritional value of plant foods or some degree of potential toxicity should not pose a barrier to the human feeder, as long as digestible energy can be obtained and potentially harmful secondary compounds adequately detoxified.

[Milton, K. (2003). The Critical Role Played by Animal Source Foods in Human (Homo) Evolution. The Journal of Nutrition, 133(11), 3886S–3892S. doi:10.1093/jn/133.11.3886s]

But with animal matter in the diet to supply many essential nutrients (including the sulfur-containing amino acids, essential in the detoxification of cyanogenic compounds)

Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/nochmalwas-zur-genetischen-anpassung-teil-7/

Siehe dazu auch hier: rohkost4.webnode.com/news/nochmalwas-zur-genetischen-anpassung-teil-7/

Also wer viele Wildpflanzen isst, gerade der braucht dann die tierischen Produkte, um die in den Pflanzen enthaltenen Gifte wieder loszuwerden und dafür braucht es eben die schwefelhaltigen Aminosäuren. Oder ist deswegen das Futtern von Schwefel gerade in? Dr. Probst emphielt das ja auch.

Siehe hier: lebendig-projekt.stefankutter.de/wp-content/uploads/2017/10/Die-Schwefeltherapie-Dr-Probst.pdf

Wäre logisch. Man isst nur rohe Pflanzenkost, die eben auch entsprechende Giftstoffe, wenn auch nur in geringen Mengen enthält und um diese Giftstoffe wieder loszuwerden, braucht es eben die schwefelhaltigen Aminosäuren. Und um das alles abzukürzen, frisst man gleich so den reinen Schwefel.

Passt also genau in ein veganes Magazin.

Die lieben Abkürzungen. Statt den Umweg über die tierischen Produkte zu gehen, gibts gleich die Spritze in den Arsch. Kürzer gehts nicht.

Fleischesser sind statistisch gesehen öfter davon betroffen – also Fleisch heilt nicht!

Man sieht hier eigentlich den verzweifelten Versuch, das so hinzubiegen, dass Fleisch da nichts hilft. Bullshit! Natürlich hilft das! Man darf es nur nicht totkochen. Dann hilfts auch. Und deswegen haben die Menschen ja schon immer viel rohes Fleisch gegessen. Seit Jahrhunderten gibt es Gehacktes. Bei vielen sogar täglich, dazu noch ein rohes Eigelb rein. Also da kriegt man dann schon B12. Und wenn die Schweine auf der Waldweide stehen, hat das Fleisch ordentlich B12. Deswegen haben wohl auch Wildschweine den höchsten B12 Gehalt im Fleisch. Weil sie eben im Dreck wühlen. Und deswegen wollen auch die Veganer mit der Schnauze im Dreck rumwühlen, die lieben ja Abkürzungen, und übersehen, dass die Schweine im Gegenzug zum Menschen dafür von der Natur entsprechend ausgerüstet sind. Stichwort Rüssel.

Aber gut.. ich sehe es schon vor mir, das perfekte Mahl: kiloweise Wildkräuter, Obst und drei Löffel Muttererde. Alles hübsch angerichtet..hmmmm... was trinkt man eigentlich zur Erde? Weißwein, oder? Hängt wahrscheinlich vom Bodentyp ab. So humoser Waldboden verträgt sich gut mit einem trockenen Rießling, während ein eher sandiger Schluff eher einen kräftigen Roten als Ergänzung bedarf.

Na dann...

Meiner Meinung nach liegt es mit an der Umweltverschmutzung, die uns alle betrifft (viel B12 wird durch Autoabgase geraubt sowie durch Stress...durch Frischkost, die nicht biologisch oder auf gesundem Boden angebaut wird...nicht reif gepflückt wird, etc....vor allem werden Wildkräuter und Walderde weitaus zu wenig aufgenommen)... Was auch immer, wenn ein akuter Mangel da ist, ist keine Zeit, damit rumzuexperimentieren...besonders nicht bei Kindern! Die Depots sind viel zu schnell leer...und die Situation kippt sehr schnell um in einen gefährlichen Zustand!!!

Nun ist das Auto wieder schuld, wenn die Veganer B12 Mangel kriegen. Irgendwie passend zur derzeitigen Hexenjagd auf alles, was sich irgendwie auf vier Rädern bewegt. Das passt alles in den Komplex Grüne - Veganismus - Eletroauto - schöne neue Welt.

Wenn ein Mangel da ist... als ob der vom Himmel fällt. Warum haben die von Price untersuchten Naturvölker keinen B12 Mangel gehabt? Sondern waren fit und gesund, geistig rege und ausgeglichen? Na weil sie IMMER tierische Produkte gegessen haben. Und eben auch immer wenigstens zum Teil  ROH. Wie unsere Vorfahren auch: rohkost4.webnode.com/news/sonntag13/

Die Holländer tranken Wein, die Dänen und Litauer lieber Bier. Und generell aß man früher viel rohes, schlecht durchgekochtes Fleisch, wie die Analyse der fäkalen Überreste ergab. Dafür haben die Forscher um Martin Soe von der Universität Kopenhagen unter anderem das Erbgut von Parasiten-Eiern untersucht. So konnten sie nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf die Nutztiere der Menschen in Nordeuropa und im Mittleren Osten zwischen 500 vor und 1700 nach Christus schließen.

rohkost4.webnode.com/news/sonntag13/

Siehe Link für weitere Infos.

Die Holländer tranken Wein, die Dänen und Litauer lieber Bier. Und generell aß man früher viel rohes, schlecht durchgekochtes Fleisch, wie die Analyse der fäkalen Überreste ergab. Dafür haben die Forscher um Martin Soe von der Universität Kopenhagen unter anderem das Erbgut von Parasiten-Eiern untersucht. So konnten sie nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf die Nutztiere der Menschen in Nordeuropa und im Mittleren Osten zwischen 500 vor und 1700 nach Christus schließen.

science.orf.at/stories/2909188/



Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/sonntag13/Die hatten sicherlich keine Lust auf Walderde, sondern wenn, dann wurden mineralreiche Tonerden konsumiert. Hatte ich ja auch schon im Blog: rohkost4.webnode.com/news/rohkost-mineralien-sch wangerschaft-und-zahngesundheit/

Um wieder hundertprozentig gesunde Körper zu haben brauchen wir sicherlich auch einige Generationen...unsere Körper wurden schließlich auch nicht von heute auf morgen degeneriert... Ein einleuchtendes Modell dazu ist der berühmte Katzenversuch.

Und wieso sollte Vegan damit irgendwas zu tun haben?

Ja, Pottengers Katzenversuch. Auch den hatten ich schon im Blog: rohkost4.webnode.com/news/pottengers-katzen/

Irgendwie witzig, dass das hier angebraucht wird, sind es ja oft die Veganer, die in einer Diskussion nicht zwischen Roh und Gekocht unterschieden können. Und zum Thema "Degeneration" ist Weston Price ja die beste Adresse. Und der schrieb:

"This was a matter of keen interest, and at the same time disappointment since one of the purposes of the expedition to the South Seas was to find, if possible, plants or fruits which together, without the use of animal products, were capable of providing all of the requirements of the body for growth and for maintenance of good health and a high state of physical efficiency."

journeytoforever.org/farm_library/price/price7.html

Also der hat kein Volk gefunden, dass ich nur von pflanzlichen Produkten ernährten.

Auch warum ausgerechnet viele Rohkostkinder davon betroffen zu sein scheinen kann ich mir nur so erklären, dass sie ja nicht die Zusatzstoffe in den industriell hergestellten Lebensmitteln zu sich nehmen und vor allem, dass ihr Körper wesentlich schneller zu entgiften versucht als Kochkostkinder.

Tja.. was soll man dazu sagen? Die futtern zumeist auch mehr Fruchtzucker und der scheint eben B12 zu rauben, bzw. die Resorbtion zu verhindern und wenn die Kinder vegan sind, nun ja.. da gehts schnell bergab.

 D.h. sie reagieren wesentlich sensibler auf Umweltverschmutzung, etc...was bei anderen u.U. evtl. später auftritt in Form von Krebs, etc. Aber das nur ein Versuch dies alles zu erklären. Keiner kann mit Sicherheit sagen, was der Grund ist...ich auch nicht...viel zu viele Faktoren spielen da mit. 

Wenn man gut versorgt ist, erträgt man ja Umweltverschmutzungen sogar besser! Ich sprech hier von tolerieren, nicht von mögen. Wer kann und bei Sinnen ist, flüchtet, aber wenn man mal so arbeiten muss, dann ist eine gute Versorgung mit allen, vor allem eben den schwefelhaltigen Proteinen, eben zur Entgiftung da.

Und zum "Sagen": na ja, der Hauptgund, man halte sich fest, ist der mangelhafte Konsum von B12-haltigen Produkten.

Ich habe doch gesehen, wie omnivore Rohkostkinder auf Fleisch stehen! Die sind wie die Geier und wollen das manchmal sogar täglich! Wir sind Raubtiere! Das Schwein wühlt im Dreck und Leute wie ich sind früher los und haben das erlegt, sind dann heim gegangen, haben die Beute verteilt und den Kindern und Frauen das Beste gegeben. Und so wuchs eine Generation ach der anderen heran, die an den jeweiligen Lebensraum angepasst waren.

Doch, man kann den Grund sagen, nur passt der eben nicht ins Weltbild.

Hier nochmal EINE Studie:

Animal source foods (ASF) can provide micronutrients in greater amounts and more bioavailable forms compared to plant source foods, but their intake is low in many poor populations. However, the impact of ASF on micronutrient status of undernourished populations has not been assessed. Supplemental meat (60–85 g/d), milk (200–250 mL/d) or energy (isocaloric with the meat and milk, 240–300 kcal/d) were randomly assigned to 555 undernourished school children aged 5–14 y in a rural malaria-endemic area of Kenya, at one school meal daily for one school year. Blood and stool samples were collected at baseline and after 1 y to assess stool parasites, malaria, hemoglobin, serum or plasma C-reactive protein, ferritin, iron, zinc, copper, vitamin B-12, folate and retinol, and erythrocyte riboflavin. At baseline, there was a high prevalence of micronutrient deficiencies (iron, zinc, vitamins A and B-12 and riboflavin), yet plasma ferritin was low in few children, and none had low serum copper. At the end of the year of supplementation, plasma vitamin B-12 concentrations were significantly increased in children fed the Meat or Milk meal; prevalence of severe plus moderate deficiency fell from 80.7% at baseline to 64.1% in the Meat group and from 71.6 to 45.1% in the Milk group, respectively. No significant improvement was observed in the status of other micronutrients compared to the Energy and Control groups, although malaria and other infections may have obscured effects. Supplementation with small amounts of meat or milk reduced the high prevalence of vitamin B-12 deficiency in these children.

academic.oup.com/jn/article/133/11/3972S/4818057

Tierische Produkte können Mikronährstoffe im Vergleich zu Nahrungsmitteln auf pflanzlicher Basis in größeren Mengen und besser bioverfügbaren Formen liefern, aber ihre Aufnahme ist in vielen armen Bevölkerungsgruppen gering. Die Auswirkungen von tierischen Produkten auf den Mikronährstoffstatus von unterernährten Bevölkerungen wurden jedoch nicht bewertet. Ergänzungsfleisch (60–85 g / d), Milch (200–250 ml / d) oder Energie (isokalorisch bei Fleisch und Milch, 240–300 kcal / d) wurden zufällig 555 unterernährten Schulkindern im Alter von 5–14 Jahren zugeteilt in einem ländlichen malaria-endemischen Gebiet in Kenia täglich zu einer Schulmahlzeit pro Schuljahr. Zu Beginn und nach einem Jahr wurden Blut- und Stuhlproben entnommen, um die Stuhlparasiten, Malaria, Hämoglobin, Serum oder Plasma-C-reaktives Protein, Ferritin, Eisen, Zink, Kupfer, Vitamin B-12, Folat und Retinol sowie Erythrozyten-Riboflavin zu untersuchen. Zu Studienbeginn war die Prävalenz von Mikronährstoffdefiziten (Eisen, Zink, Vitamine A und B-12 und Riboflavin) sehr hoch, jedoch war das Ferritinplasma bei wenigen Kindern niedrig, und keines hatte niedriges Serumkupfer. Am Ende des Jahres der Supplementation waren die Vitamin-B12-Konzentrationen im Plasma bei Kindern, die mit Fleisch oder einer Milchmahlzeit gefüttert wurden, signifikant erhöht; Die Prävalenz von schwerem und mittlerem Mangel sank von 80,7% zu Studienbeginn auf 64,1% in der Fleischgruppe und von 71,6 auf 45,1% in der Milchgruppe. Im Vergleich zu den Energie- und Kontrollgruppen wurde keine signifikante Verbesserung des Status anderer Mikronährstoffe festgestellt, obwohl Malaria und andere Infektionen verdeckte Auswirkungen haben können. Die Ergänzung mit kleinen Mengen Fleisch oder Milch verringerte die hohe Prävalenz von Vitamin B-12-Mangel bei diesen Kindern.

Man stelle sich vor, die würden ausreichend tierische Produkte essen.

Aber man kennt die Gründe für B12-Mangel sehr genau. Es fehlt einfach an den B12-reichen tierischen Produkten. Wenn man die ausschliesst, dann sackt auch der B12-Spiegel recht schnell ab.

Und wenn die Mutter schon B12-Mangel hat, dann ist das beim Kind eben auch angezeigt. Woher solls denn kommen?

Deshalb mein Rat an alle Eltern (ihr könnt es am Besten einschätzen bzw. kennt eure Kinder am Besten...handelt, bevor andere es für euch tun...was nicht unbedingt gut ist – Vorsicht ist besser als Nachsicht): Wenn euch euer Kind komisch vorkommt, über längere Zeit keinen Appetit hat oder ständig erbricht, abnimmt oder antriebslos ist (und das heikle daran, es müssen nicht alle Symptome vorkommen...auch können sie sich schnell verschlechtern)...einfach anders ist als sonst...bitte lasst den Methylcobalamin- sowie den Homocysteinewert bestimmen (der B12-Wert allein sagt nichts über einen Mangel aus!!!). Versucht nicht erst zu experimentieren (Kinder, die davon betroffen sind, verweigern das Essen oft! Und nach der Ursache, Lösung,etc. suchen.

Wir sind hier schon lange auf der Ebene der Religion angekommen. Vegan, um die Welt zu retten, das Klima, den Regenwald und schlussendlich die eigene unsterbliche Seele. Du sollst nicht töten! Und so befolgt man dieses Gebot, dass aus einer Zeit stammt, wo man noch fleissig  Tiere opferte. Das hier hat nichts mehr mit Gesundheit zu tun, hier gehts um eine neue Religion, die zur Rettung der Seele führen soll. Und ähnlich wie Abraham seinen Sohn opfern sollte, um seine Treue zu beweisen, so werden hier ebenfalls die Kinder geopfert. Jahwe hat Abrahm aber Einhalt geboten! Es gibt genug Beispiele, wo vegane Kinder Schaden erlitten.

Aber Kinderopfer sind eh gerade wieder sehr beliebt. Die neuen Götter verlangen danach. Und egal wie der neue Gott heisst, ob Veganismus, Klimaschutz, Wachstum, Neoliberalismus. Überall werden die Kinder zu den Altären getragen. Auch Frauenopferungen sind wieder in Mode gekommen. Die müssen nun für den Neogott Diversität und Multikulturalismus herhalten.

So richtig gesund, glücksfördernd, lebensbejahend, natürlich ist das alles nicht mehr.

Die neuen Götter sind grausam.

Ihre Verehrung wird ÜBER die Gesundheit, das Glück, der Lebendigkeit gestellt. Veganes Essen, Schulschwänzen gegen den Klimawandel, aber auch Fresssucht, Videospiele und was es nicht alles gibt, sind die neuen Gottesdienste und wehe, du scherst aus.

Dem möchte ich die Idee der Lebendigkeit, des Glücks, der natürlichen Rohkost, auch der Vernunft und vor allem der Liebe zu sich selbst und zwischen den Menschen entgehenstellen. Und, ganz banal beobachtet, es scheint mir, dass eine ausgewogene Rohkost das alles befördert. Hier wird die Ernährung also zum Diener der Lebendigkeit. Nicht zum neuen Gott.

Ein gutes Zusatzmittel ist übrigens „Pure Encapsulations“ (dies ist ein flüssiges B12-Mittel, dessen Dosis so hoch ist wie eine Spritze und nachweislich wirkt).

Wildschwein ist auch gut. Makrele, Eigelb, Austern, es gibt so viele Lebensmittel, die man essen könnte.

Aber klar, wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen ist.

Aber man sieht eben auch, wie straff die Regeln gezogen sind.

Wenn man da mal die Grundidee der Instinktiven Rohkost betrachtet: Freiheit und Genuss. Und die Praxis als Fundament, um der Liebe mehr Raum zu geben, weil man einerseits ausgeglichen ist auf der körperlichen Ebene und dann auch keine störenden Moleküle mehr im Körpersystem hat (wobei das fast unmöglich ist derzeit). Ich sehe die ausgewogene Rohkost als eine Heilnahrung an und gleichzeitig als eine Möglichkeit, dass "der Diamant poliert wird", so dass das Licht heller strahlen kann.

Dazu auch kräftigende Bewegung und bioenergetische Heilarbeit (sehr wichtig!) und man kann wirklich wieder mehr körperlich-geistige Gesundheit erreichen und vor allem der nächsten Generation etwas Wertvolleres schenken als Videospiele und Kram.

Und es gibt ja nun schon Rohies, die schon seit Geburt an roh sind, weil die Eltern roh waren und die nun schon fast 45 sind, wie der Sohn vom GCB, oder in den 20ern und 30ern und die wirklich gut beisammen sind.

Da muss man von lernen, wie es funktioniert.

Von anderen kann man eher lernen, wie man es nicht machen sollte. 

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13.02.2019 01:02

Erklärung ORGON und DOR

Für alle, die noch nicht wissen, um was es bei der ganzen bioenergetischen Betrachtung überhaupt geht:

Seit April 2009 ist Prof. Bernd Senf nur noch frei schaffend tätig -- mit Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der allgemeinverständlichen Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sein besonderes Interesse gilt einem tieferen Verständnis lebendiger Prozesse und ihrem Verhältnis zur herrschenden Wissenschaft, Ökonomie, Technologie und Moral. Seine disziplinübergreifenden Veranstaltungen ("Wege aus der ökologischen Krise", "Einführung in die Arbeiten von Wilhelm Reich", "Lebensenergie-Forschung", "Wiederbelebung der Natur", "Grundlagen einer natürlichen Wirtschaftsordnung" und "Mensch - Natur - Gesellschaft") finden immer wieder ein breites öffentliches Interesse. Zwischen dem Fließen des Geldes im sozialen Organismus einer Wirtschaft und dem Fließen der Lebensenergie im Organismus eines Menschen sieht Bernd Senf erstaunliche funktionelle Identitäten: Die Blockierung des Fließprozesses macht den betreffenden Organismus krank und destruktiv. Aus dieser Erkenntnis leitet er die Folgerung ab: Die Lösung der Blockierung ist die Lösung behutsam, nicht gewaltsam. Durch behutsame Lösung von Blockierungen löst sich von selbst eine Fülle von Problemen, die erst aus der Blockierung entstanden sind. Das ist vielleicht der tiefere Sinn des Wortes "Lösung". Wir brauchen dieses Wort nur wörtlich zu nehmen -- es beinhaltet den Schlüssel zu Heilungen vielfältiger Art.

Immer wieder gut, um zu verstehen, um was es Reich ging. Schön erklärt nochmal, wie Atomenergie und Elektromagnetische Strahlung auf die Lebensenergie wirken. Das Thema Einengung der Betrachtung auf CO2 wird angesprochen, wie DOR aus der fließenden Lebensenergie entsteht, Blockierung der Atmosphäre und was man machen machen kann, um das wieder zu beleben.

Ob es wirklich so ist?

Kann ich nicht mit letzer Bestimmtheit sagen. Vom Gefühl würde ich, als Jedi, der die Macht spürt lol, sagen, ja, da ist was dran.

Kreiselwellen habe ich ja auch schon beobachtet, etwas was ich vorher nie wahrgenommen habe:

https://www.orgon.de/online-kurs-energiewahrnehmung/kreiselwellen/

Aber wir werden sehen!

Die "Wahrheit" wird sich am Ende durchsetzen.

Schauen wir mal...

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12.02.2019 22:48

Klimaschutz vor Naturschutz II

Hier noch ein Interview bei Steinzeit zum Thema. Gäste sind die beiden Menschen, die auch schon beim Barcode saßen. Insgesamt sehr interessant und einfach mal eine andere Perspektive.

Können wir mit Hilfe der Windkraft die Energiewende schaffen? Ganz klar: Nein, behauptet Dr. Detlef Ahlborn, der sich in Bezug auf die Windkraft mal mit den Zahlen, Daten und Fakten beschäftigt hat. Deutschland ist als Windstandort eher ungünstig und so muss ein großer Aufwand betrieben werden, um Schwankungen zu glätten. Ein Aufwand, welcher erstens nicht nur unbezahlbar ist, sondern auch kontraproduktiv, denn überschüssiger Strom muss in benachbarte Stromnetze abgegeben werden. Doch dieser wird nicht etwa verkauft, sondern wir müssen noch etwas dafür bezahlen, um unseren zu viel erzeugten Strom loszuwerden.

Auch Dr. med. Stephan Kaula schlägt die Hände beim Thema Windkraft über dem Kopf zusammen. Zur Medizin gehöre z.B. neben der Aufklärung des Patienten auch das ständige Hinterfragen der Diagnose und der Sinnhaftigkeit einer Behandlungsmaßnahme. Bei der "globalen Erkrankung Klimawandel" würden der Weltklimarat und die Politik aber weder über die große Unsicherheit der Ursache, Behandlung und Prognose ehrlich aufklären. Im Gegenteil, den Menschen werde nur vorgegaukelt, man sei sich über die Ursachen völlig im klaren, habe die Lösung parat und mit der "Energiewende" alles im Griff.

Ich habe ja an anderer Stelle schon die Vermutung geäussert, dass es sich bei der ganzen Geschichte um ein Programm zum Ankurbeln von Wirtschaftswachstum dreht. Sinn macht es ja in dem Ausmaß und anhand der geschilderten Probleme nicht wirklich.

Deutschland wollte hier wahrscheinlich Vorreiter sein und dann diese Techniken überall hin verkaufen. Nun merkt man aber, dass man ohne Kohle, Gas und Atomkraft die Netze nicht stabil am Laufen hält und man hier einfach übers Ziel hinaus geschossen ist.

Also Grundsätzlich sehe ich eigentlich den Verbrauch als das Große Problem an.

[www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_entw-stromverbrauch_2018-02-14.png]

Hier müsste man eigentlich ansetzen, aber dann legt man wieder die ganze Wirtschaft lahm.

Und der Stromverbrauch weltweit?

Der Weltenergiebedarf steigt derzeit stark an. Der BP Energy Outlook erwartet eine Zunahme des Weltenergiebedarfs um 37 % bis 2035 (= 1,4 % pro Jahr). Zugleich stiegen damit die CO2-Emissionen um 25 %. Hauptgrund ist, dass sich voraussichtlich bis dahin der Lebensstandard in aufstrebenden Entwicklungs- und Schwellenländern – allen voran China und Indien – stark dem Lebensstandard in den westlichen Industrienationen angeglichen haben wird. Hingegen werden die USA und Europa ihren Energieverbrauch durch Effizienzsteigerungen verringern und insbesondere die USA sich zunehmend selbst versorgen.

Derzeit werden rund 85 % des globalen Energiebedarfs durch fossile Energieträger gedeckt. Die Gründe hierfür sind sowohl technologischer, als auch ökonomischer Natur. Nach Einschätzung des Copenhagen Consensus Centers wird der Verbrauch an fossilen Energieträgern, ungeachtet der derzeitigen Bemühungen der Klimapolitik, in den kommenden Jahrzehnten noch steigen.[9] Durch die begrenzten fossilen Ressourcen kann der wachsende Energiebedarf jedoch nicht annähernd gedeckt werden. Weltweit werden deshalb Fördermaßnahmen aufgelegt, um Erneuerbare Energien zu erschließen.

de.wikipedia.org/wiki/Weltenergiebedarf#Perspektiven

Und da wollte man eben Vorreiter sein. Aber anscheinend wird das von den anderen Ländern einfach anders gesehen. Die setzen anscheinend lieber auf die alten Konzepte zur Energiegewinnung, statt wie die Deutschen auf Wind, Wasser, Sonne und Biogas umzusteigen. Oder sie tun es nicht in dem Umfang, wie es möglich wäre. Man sieht ja, wenn man durch Spanien fährt, wie wenig Photovoltaik und Windkraft es da gibt.

Und seit 2010 haben wir eigentlich nicht mehr viel verringert, was den Stromverbrauch angeht.

Und so sieht eben auch das Wirtschaftswachstum aus:

[infographic.statista.com/normal/infografik_2257_Entwicklung_des_BIP_nicht_bereinigt_in_Mrd._US_Dollar_n.jpg]

Bis 2008 ging es immer hoch, ab 2008 ist es eher gleichbleibend. Na ja, und genau das zeigt sich ja in der ersten Abbildung. Bis 2008 stieg der Energieverbrauch kontinuierlich an, seitdem ist er gleich, bzw. leicht fallend.

Man sieht hier eigentlich schön, wie Wirtschaftswachstum mit Energieverbrauch korreliert. Und wenn etwas kontinuierlich wachsen muss, wie die Wirtschaft, dann muss auch der Verbrauch steigen.

Sieht man in Indien: de.actualitix.com/grafik/ind/indien-energieverbrauch.png

Wen wir also wirklich was für die Umwelt und die Natur machen wollen, müsste man den Verbrauch drastisch reduzieren. Nur dann ist man eben auch ärmer! Wohlstand ist Energieverbrauch. Und man kann anscheinend auch nicht einfach die bisherigen Primärenergiequellen Kohle, Gas, Öl und Atomkraft mittels der neuen Technologien ersetzen. Wir haben eine Wirtschaft, nein einen ganzen Lebensstil, auf stabiler Energieversorgung aufgebaut. Jetzt müsste man, wollte man wirklich auf Erneuerbare umschenken, auch den Lebensstil anpassen. Sprich, wenn kein Wind weht, gibts keinen Strom!

Und generell gibts auch nur soviel Strom, wie umweltverträglich erzeugt werden kann. Und dazu zählen eben auch die Leben der Milane, der Fledermäuse und anderer Tiere, die in den Windkraftanalagen zu Schaden kommen.

Also hier sieht man auch mal, wieso andere Länder es nicht mitmachen, was Deutschland hier vorgemacht hat.

Zu unsicher, zu instabil, zu unzuverlässig.

Solange man Wirtschaftswachstum generieren will, sprich das machen, was wir hier machen, also einen Haufen unnützen Plunder herstellen, den dann verkaufen, der dann die Menschen und die Natur schädigt, solange muss man auch stabile Energiegwinnung setzen.

Und da wir diesen Lebenstil eben mittlerweile überall hin exportiert haben, der wurde ja in England erfunden, wandelte sich irgendwann zum "American Dream", also Haus, Auto, Fernseher, hübsche Frau und zwei, drei Kinder, und wurde dann als Standardlebensmodell über die ganze Welt gestreut und solange dürfen wir uns nicht beschweren, wenn die Riesenreiche China, Indien, Russland und USA aus allen Rohren feuern.

Im Grunde braucht es hier ein grandioses Umdenken. Wachstum muss neu definiert werden. Nicht rein quantitativ, sondern auch qualitativ. Nur wie will man das machen?

Im Grunde haben die Jungs und Mädels von der Anreizkorrigierten Wissenschaft das alles mal ausgearbeitet. Da ging es ums Wohlsfühlen. Die hatten da schon Konzepte entwickelt, wie man quasi wieder auf den richtigen Weg kommt. Da gehts eben nicht meh rum rein materielles Wachstum, sondern um den Menschen. Dass das getan wird, was zum Wohlgefühl / Gesundheit beiträgt (Arzt wird nur bezahlt, wenn Patient gesund, mehr Wohlgefühl, verkürzt gesprochen). Und dann würde wohl schnell klar, dass man viel weniger braucht, als das, was wir jetzt haben. Dafür würde man wahrscheinlich wieder mehr Beziehungskultur pflegen und mehr lokal erzeugen und wenn eben der Strom aus ist, na dann ist er eben aus. Gibts eben Gruppenkuscheln. Die ganzen lustfeindlichen Meme kann man ja von der Festplatte schmeissen (mehr Wohlgefühl, Gesundheit). Wahrscheinlich gibts dann weitaus weniger biestige und garstige Menschen, die alleine in ihren Wohnungen hocken und frustiert sind.

Man muss sich auch mal vergegenwärtigen, zu was der Mensch mittlerweile degradiert wurde: zum Rädchen in einer Megamaschine. Das ganze Leben auf den Feierabend hoffend, aufs Wochenende, auf den Urlaub, auf die Rente. Dazu da, die Profite zu erhöhen.

Und da kommt das genau hin: deutsch.rt.com/meinung/83251-davos-weltgroesstes-stelldichein-der-vampire-beendet/

Zum Wochenende war der Spuk in Davos vorbei. Spätestens am Samstag waren die weltweit gefährlichsten Vampire wieder davongeflogen, um das zu tun, was sie nicht lassen können, nämlich die arbeitenden Massen auszusaugen. Aber Hochstimmung kam diesmal nicht auf.

Nun muss man sagen, dass die Menschen sich auch gegenseitig aussaugen, einfach indem sie sich gegenseitig dieses Leben aufzwingen. Aber der Vergleich ist nicht ganz aus der Luft gegriffen.

Der Artikel ist als Ganzes sehr lesenswert und thematisiert eben die ganzen Verwerfungen im System, das immer weniger den Menschen dient sondern wo der Mench eben nur noch Ameise ist. Und genau deswegen haben immer weniger Menschen Lust auf dieses System, gerade die jungen Menschen.

Die sind ja eh schon beizeiten angewidert und krank.

www.heise.de/tp/features/Kinder-unter-Stress-4301494.html

Im neuen DAK-Gutachten "Kinder- und Jugendreport", das am Mittwoch in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf vorgestellt wurde, steht der Nachwuchs im Fokus. Untersucht wurden die Behandlungsdaten von 110.000 Jungen und Mädchen aus Nordrhein-Westfalen. Mehr als jedes vierte Kind in NRW ist den Ergebnissen zufolge chronisch angeschlagen, leidet in der Fachsprache unter einer "chronisch-somatischen Erkrankung". Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, entzündliche Darmerkrankungen liegen ganz vorn.

Tja.. nun sind wir so reich, so wohlhabend, haben so große Autos, können um die Welt fliegen, im A380, dazu Breitbildfernseher, Computer und Smartphone und dann sieht man, auf wessen Kosten das alles geht.

Der Nachwuchs macht schlapp!

Die Studie befasst sich aber auch mit den Siedlungsstrukturen und bezieht sozio-ökonomische Faktoren ein. Im Vergleich sind die NRW-Kids kränker als im Bundesdurchschnitt: In NRW ist der besonders hohe Anteil an Stadt-Kindern ausschlaggebend. Diese Kids leiden auch häufiger unter Karies und teils extremem Übergewicht. Adipositas, so belegen die Vergleichszahlen, kommt in der Stadt 88 Prozent häufiger vor als auf dem Land.

Und die Verstädterung nimmt ja weltweit zu. Also wird man auch mit mehr Gesundheitsproblemen rechen müssen.

Klaus Overdiek von der DAK-Landesvertretung NRW sagt: "Der Unterschied zwischen Stadt- und Landkindern ist viel größer als gedacht." In NRW leben rund drei Millionen Kinder. Acht von zehn wohnen in städtischen Gebieten mit mehr als 20.000 Einwohnern. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, nimmt die sozialen Bedingungen unter die Lupe und macht die Faktoren Bildung, Schulabschluss, Einkommen und Beruf der Eltern verantwortlich. Sein Resümee: "Armut macht krank." Es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Einkommens- und Bildungsniveau der Eltern und der Gesundheit ihrer Kinder.

Wir waren hier in der DDR auch vergleichsweise arm. Aber wir hatten eben aus der Not heraus gutes Essen aus dem Garten, viel frische Luft, jeden Tag Sport auffm Fussballplatz, dazu Angeln, Buden bauen, soziale Kontakte. Es gab kein ADHS, keinen Zappelphillip. Klar, auch das war keine lebensbejahende Gesellschaft, ich will hier nichts beschönigen. Aber vergleichsweise war es schon gesünder, da aufzuwachsen.

Und meine Eltern hatten es nach dem Krieg sogar noch besser.. die waren eigentlich noch gesünder.. bevor auch in die DDR der bescheidende Wohlstand Einzug hielt.

Aber klar, wer kann sich heute als Stadtmensch der unteren Mittelschicht noch gutes Essen leisten? Zumal wenn dann die Kinder dazukommen.

Und es gibt keine einfachen Lösungen. "Es ist kompliziert!", genau das was Jordan Peterson für den Klimawandel und dessen Lösung sagte, trifft auch hier zu. 

Keine ganz neue Erkenntnis, jedoch: "Das System muss sich ändern", ergänzt Windhorst und mahnt dringend mehr Personal in den Jugendämtern, Präventivmaßnahmen und mehr Kinderärzte an. Sorge mache ihm auch die zunehmende Zahl geschlossener Schwimmbäder und fehlende Vorsorgeangebote in Schulen und Kitas.

Hier sieht man, dass das dann wirklich auch Geld kostet! Und es ist auch keine Ursachenbekämpfung, sondern man versucht, das Symptome in de Griff zu bekommen.

Man mag ergänzen: Mehr und mehr fehlen Schonräume in den Städten, wo Spielplätze lukrativen Wohnprojekten zum Opfer fallen.

Dazu aus dem RT-Artikel:

In den letzten zehn Jahren der anhaltenden Krise haben die Zentralbanken rund um den Globus Papier im "Wert" von zig Billionen (eine Billion sind tausend Milliarden) Dollar gedruckt und die Zinssätze dafür auf null und manchmal sogar darunter gedrückt. Und all diese angeblichen ökonomischen Impulse zur Stimulierung der Wirtschaft und Arbeitsmärkte gingen direkt in die Taschen der Reichen und Superreichen. Das Zentralbankgeld wurde nicht in die Produktion von Sachwerten investiert, sondern in Luxuswohnungen und in Immobilienanlageobjekten, in Aktien an den Börse, in superteure Yachten und Autos oder in edle Kunst oder Weine, wodurch in all diesen Sparten die Preise enorm gestiegen sind. Von der allgemeinen Preissteigerung wurden auch ganz normale Stadtwohnungen erfasst, und in vielen Regionen können Rentner oder Arbeiterfamilien die Miete nicht mehr bezahlen und müssen raus.

Das System kommt immer mehr in seine Endphase. Man kann die Krise eigentlich schon riechen.

Die haben ja Unmengen an "Energie" in Form von Zentralbankgeld in ein sterbendes System gekippt. Ergebnis: siehe Text.

Psychische Erkrankungen nehmen den Studienergebnissen zufolge ebenso zu wie sogenannt "unspezifische" Allergien - beides Probleme, die offenbar mit vermehrtem Stress zu tun haben. Viele Kinder und Jugendliche erleben Schule als Belastung, Mädchen mehr als Jungen.

Na ja, und da muss man dann auch sagen, dass das wahrscheinlich auch mit dem Anteil der Migranten zu tun hat. Nur kann man denen eigentlich keinen Vorwurf machen. Oder nur bedingt. Sondern man muss eben wieder fragen, wieso wurden diese Menschen aus ihren Heimatländern hier hergebracht und dann sieht man recht schnell, dass es die pure Gier war. Man brauchte billige Arbeitskräfte (Energie -> Witschaftswachstum) und hat dann die entsprechen Gastarbeiter importiert, oft aus rückständigen Gebieten und die haben eben ihre zum Teil hier nicht gut passende Kultur mitgebracht und sie haben sich, wie es immer so geht, man will eben unter sich sein, wo man sich versteht und wo man verstanden wird, zusammengeballt und schon gibt es die Problemviertel.

Als ich in Costa Rica war, war ich auch zumeist mit "gleichen" Leuten zusammen. Ist doch ganz normal. Wieso soll ich mich mit einem schwer verständlichen Tico abmühen, wenn ich mit weniger Energieauffwand ein nettes Gespräch mit einem anderen Deutschen, Schweizer oder ähnlich tickenden Amerikaner führen kann?

Und das sind eben jetzt die ganzen Folgekosten, die natürlich keiner der Gewinner zu zahlen hat, sondern die Allgemeinheit.

Profite privatisieren. Kosten vergesellschaften. Machtlose bzw. willfährige Politik. Ein grandioses Trauerspiel und Maaz sagt in einen Interview mit Robert Stein auch knallhart: es wird in der Krise enden. Vorher wird sich nichts rühren. Und wenn die Kinder schon Darmkrämpfe vor Stress haben, ist es nicht mehr lange...

Erst kürzlich machten bundesweite Studien zu diesem Themenkomplex Schlagzeilen. Das Forschungszentrum Demografischer Wandel der Frankfurt University of Applied Sciences etwa untersuchte unlängst das Schlafverhalten von Kindern und stellte einen Zusammenhang zu deren Gesundheitszustand und Stressempfinden her. Die Hälfte der Schüler fühlt sich tagsüber erschöpft, rund ein Drittel leidet unter Schlafstörungen.

Und die haben das Leben noch vor sich!!!

Es wird auch nicht besser werden.

Soviel zum Thema "schöne Kindheit".

Laut diesen Befunden gehören die "stark erhöhten Bildschirmzeiten", etwa von Smartphone, Tablet oder dem Fernseher, mit zu den Stresserzeugern. Die Teenager verbrächten auch spätabends viel Zeit mit Handy & Co. Unausgeschlafene und abgespannte Schüler stehen in der Konsequenz nicht nur vermehrt unter Stress, sondern zeigten sich auch anfälliger für Verletzungen.

Und dennoch wird alles immer mehr digitalisiert. Man soll mit dem Handy bezahlen, alle Infos gibts aufs Smartphone usw usw... das ist doch gewollt! Man treibt das ja an. Weil.. Wachstum! Weil es Profite bringt. Erich Fromm kann nicht besser bestätigt werden: "Eine gesunde Wirtschaft ist nur zum Preis kranker Menschen zu haben!".

Genau das sehen wir hier. Smartphone und co. sind gefährlich!! Sie machen süchtig. Spielautomateneffekt. Die nächste Drehung (Nachricht, Email, Info) könnte den großen Gewinn bringen (im Sinne von das Leben bereichern), also bleibt man dran.

Im Grunde wie schon damals bei Star Trek thematisiert, als alle auf der Enterprise einem Spiel verfielen und hoffnungsslos süchtig wurden.

Kinderkliniken seien überlastet und es fehle an ganzheitlichen Therapieangeboten. "Leider", so Dötsch, "ist unser Gesundheitssystem auf die gestiegene Zahl der chronisch kranken Kinder nicht eingestellt".

Also angesichts dessen muss man sich fragen, ob da nicht ein paar Stromausfälle sogar gesundheistfördern wären. Dann wird plötzlich wieder gespielt, sich bewegt, man muss mal wohin laufen, die Glotze bleibt aus und die Sendemasten uns das WLAN sind auch tot.

Wenn man das von Maaz benannte Konzept "Leben aus dem Unterbewussten" hernimmt, könnte man meinen, wir machen den ganzen Kram mit den Erneuerbaren nur deshalb, damit irgendwann mal ein Black Out das System lahm legt, weil wir es so aus eigener Kraft nicht schaffen. Also unterbewusst die Krise erzeugen, um somit aus dem Elend rauszukommen.

Anscheinen war man ja kürzlich kurz vor dem Black Out.

www.derstandard.de/story/2000096185439/europas-stromnetz-stand-am-rande-des-totalausfalls

Das zeigt die Stromnetzfrequenz, die letzten Donnerstag gegen 21 Uhr auf 49,8 Hertz abgesunken ist. Für Experten ist das die entscheidende Grenze, ab der Schutzmechanismen in Kraft gesetzt werden – zuletzt vor zwölf Jahren, als in Frankreich zehn Millionen Haushalte präventiv vom Strom genommen wurden. Offenbar konnten dieses Mal Gegenmaßnahmen greifen, sodass es zu keinen großflächigen Ausfällen kam. Laut Experten schrammte Europa aber "knapp an einer Katastrophe" vorbei.

Und das soll ja nun noch wahrscheinlicher werden:

Skeptiker fürchten, dass das europäische Stromnetz künftig mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ebenfalls an Stabilität verlieren könnte; erstens, weil sich das schwankende Angebot von Sonne und Wind umso stärker auf das Stromnetz auswirkt, je mehr Ökostrom eingespeist wird, und zweitens, weil mit der Abschaltung großer Kohlekraftwerke die großen rotierenden Stromgeneratoren verloren gehen, die das Netz heute stabilisieren.

www.spektrum.de/news/wie-bleibt-unser-stromnetz-stabil/1559000

Und...

Um das Stromnetz stabil zu halten, müssen künftig jedoch nicht nur die Verteilnetze intelligenter werden, weil sich nicht alle Schwankungen vor Ort dämpfen lassen. Ebenso braucht es eine smarte überregionale Verknüpfung von Ortsnetzen. Daran arbeitet Hermann de Meer zusammen mit Kollegen im europäischen Verbundprojekt EASY-RES, das von Forschern der Aristoteles-Universität Thessaloniki geleitet wird. Statt bei Netzschwankungen in einer Region künftig Kraftwerke für die Primär- oder Sekundärregelung zu nutzen, könnten künftig einzelne Ortsnetze so verschaltet werden, dass die stabilen Ortsnetze Abweichungen anderswo ausgleichen.

Das hört sich schon in sich instabil an.

Also entweder wird es der ganz große Wurf und alle werden uns bewundern. Oder es wird der totale Reinfall und das Geschrei wird groß sein.

Fakt ist: es wird instabiler und die Wahrscheinlichkeiten, dass es zu mehr Stromausfällen kommt, wird höher.

Und ich lach mich kaputt, wenn irgendwann raus kommt, dass es dann doch nicht das CO2 war, was die Probleme macht, sondern dass es eben die AKWs, die Atombombentests, die Mikrowellenstrahlung ist, die eben die lebensenergetische Hülle der Erde lahm legen und es deswegen zu mehr stabilen Hochdruckgebieten kommt, wie im letzten Sommer und das dann deswegen die Erde wärmer und trockener wird.

Da wird ja NULL geforscht!!!

Da müsste man mal schauen, wie sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete der Erde verhalten haben seit man mit Atomkraft und Atombombentests und auch mit der globalen Installation der Mikrowellenemittenten begonnen hat. Da müsste man immense Daten auswerten... aber soweit ich weiß, forscht man nur zum Thema CO2 und ist auf diesem Auge wirklich blind.

Na, wir werden sehen, wie es ausgeht..

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12.02.2019 00:04

Kampf um Troja

Wer einmal wieder ein Buch von aussergewöhnlicher Sprachschönheit, wenngleich nicht ungedingt friedlichen Inhalts lesen möchte, dem empfehle ich das Buch "Kampf um Troja" von Gustav Schwab.

Das habe ich schon als Kind gelesen und jetzt in der Bücherkiste wiederentdeckt.

Los gehts mit Prometheus. Das Thema hatte ich schon vor Jahren schon im Blog.

rohkost4.webnode.com/news/der-prometheus-mythos/

Und wer es nicht lesen möchte:

Von "Prometheus" kann man wirklich viel lernen.

Das Feuer, was einen Fluch nach sich zieht. Dann Pandora, wunderschön, aber unecht, ein Fake, unglaublich verführerisch, aber eben auch das Übel bringend. Wie die Kochkost halt. Dann die Probleme mit der Leber bei Prometheus. Als Strafe für seinen Frevel. Die Leber = Entgiftungsorgan.

Also im Grunde muss das irgendwie davon beeinflusst gewesen sein. Das müssen damalige Rohköstler niedergeschrieben haben...lol.

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