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16.09.2019 23:08

Zufallsfund

... auf youtube.

Geht in die gleiche Richtung wie Maaz.

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16.09.2019 17:17

Montag

Es fällt mir gerade, angesichts der massiven Desinformation und der laufenden Propaganda, schwer, mich mal wieder auf Rohkostthemen zu konzentrieren. Wie gesagt, ich wollte ja mal etwas weniger im Internet sein, aber abends ist es dann eben doch langweilig und so habe ich mich eben ab und an hinreißen lassen, mal den Fernseher anzuschalten. Nur um ihn zumeist sofort wieder abzuschalten. Es ist so furchtbar, was die da bringen! So schlimm, es ist, als wäre man auf dem Planeten der Affen gelandet, wo man die Horde mit billiger Unterhaltung, Glitzerbildern und dummen, oberflächlichem Geschwafel irgendwie belustigt.

Da ist keine Substanz, keine wirkliche Information, keine Tiefe zu finden. Nur noch oberflächliches, ablenkendes, verarschendes und verdummendes Geschwafel.

Aber auch das Internet wimmelt von Propaganda. Jetzt hat sich ja der Grönemeyer, den ich früher mal ganz gerne gehört habe, in Wien aufgeführt wie weiland Göbbels in seiner berühmten Sportpalastrede. Ich habe das gestern mal, nachdem das bei Facebook rumging, meiner Mutter und ihrem Freund gezeigt, ohne zu sagen, was das ist. Einfach mal: hier schaut mal. Ausruf nach der Hälfte des Videos: "Wie Hitler!".

Aber das ist es eben: man wird, was man bekämpft, weil man es IST.

Der Grönemeyer projiziert ja auch nur sein eigenes unbewältigtes Böse auf die anderen und wenn das dann rauskommt, wie eben in Wien neulich, dann erschreckt man. Ja, Buddy, bevor du andere bekämpfen willst, fang erstmal bei dir selber an.

Dann habe ich gerade eine Video von der MayLab gesehen. Das hier: www.youtube.com/watch?v=4K2Pm82lBi8

Es ist so bitter. Wollte ich erst garnicht schauen. Das ist reine Propaganda. Reines Gelaber. Wie kann es sein, dass die ganze Argumentation auf der Aussage beruht, dass es ja einen Konsens im Bereich Klimawissenschaft gibt, aber wirklich intelligente Leute wie Jordan Petersion sagen, dass man Politik nicht von Wissenschaft trennen kann und es bleibt unerwähnt, dass der Michael E. Mann, auf dessen Forschungen die ganze Politik zurückzuführen ist, gerade vor Gericht verloren hat?

Also mal Klarstellung: wenn etwas wissenschaftlich nachgewisen ist, wenn es wirklich gesicherte Erkenntnisse gibt, dann los. Dann muss man handeln. Keine Frage. Dann muss sich wirklich jeder anstrengen, um da eine Fehlentwicklung zu verhindern. Nur, dass ist in der Klimadiskussion anscheinend nicht der Fall. Da wird Politik gemacht aufgrund von Annahmen, die in der Wissenschaft selber anscheinend noch sehr kontrovers diskutiert werden.

Und nochmal was zum Thema Lückenpresse: wieso gibt es da ausser Verunglimpfungen und Vorwürfe nie eine offene Diskussion? Wieso trauen sich da manche Wissenschaftler gar nicht mehr, ihre Erkenntnisse und Interpretationen der Daten zu benennen? Wieso kann man da nicht sagen: Ok, wir laden da mal einen Pro und einen Contra ein und los gehts.

Macht man nicht. Was haben die zu verbergen?

Gehts da wieder nur um das Planen der nächsten Abzocke? Am 20. September werden ja irgendwelche Klimaziele und Maßnahmen veröffentlicht. Die Frage ist doch nur: wie teuer wirds?!! Denn das es absolut NICHTS bringen wird, sollte klar sein, angesichts des deutschen Anteils am weltweiten CO2 - Ausstoß.

Das wird wahrscheinlich das nächste Umverteilungsprogramm, der nächste Raubzug.

Und klar, da springen jetzt die Jugendlichen drauf an. Ist ja super, als ich in dem Alter war, wollte ich auch die Welt retten (und will es immer noch, aber nicht so).

Irgendwas ist da faul. Das kommt mir alles irgendwie gesteuert und unehrlich vor. Da passt was nicht.

Kurioserweise rege ich mich da drüber auf, obwohl ich ja extrem ressourcenschonend lebe. Wohngemeinschaft, Garten hinterm Haus, kleines Auto im Sharing-Betrieb, Heizung eher auf Minimum... dennoch lehne ich die derzeitige Entwicklung ab, eben weil es aus meiner Sicht unehrlich ist. Da gehts nicht wirklich um das Klima. Da gehts um was anderes. Umverteilung, den Leuten das Geld abnehmen. Da sollen politische Agenden umgesetzt werden, statt das wirklich etwas wie Natur- und Umweltschutz im Vordergrund steht.

Was mich auch dagegen aufbringt, ist die dauernde Diffamierung der Menschen, die es anders sehen. Das mag ich überhaupt nicht. Sowas muss man nur machen, wenn man Angst hat, dass die die Löcher in meiner Argumentation finden. Und damit das erst garnicht dazu kommt, werden die diffamiert und verunglimpft. Finde ich furchbar, sowas.

Als eher neutraler Mensch will ich mir die Argeumente von allen anschauen können und dann eben eine Entscheidung treffen. Wieso wird mir das genommen und wieso werde ich verunglimpft, wenn ich mich von der einen Seite überzeugen lasse?

Das ist alles mittlerweile ziemlich irrrational, übersteigert bis hysterisch und emotional aufgeladen.

Ruhige, sachliche Diskussionen gibt es selten. Wo es wirklich mal nur um ein Thema geht. Wenn man, ohne dabei laut zu werden, sondern einfach ruhig nachfragt, oder etwas in ruhigen Ton kritisiert, dann springt da schon der Abwehrreflex an und man wird sofort diskreditiert.

Und da merkt man: die kann man ab jetzt nur noch laufen lassen. Die haben den Boden der sachlichen, vernünftigen Debatte verlassen und sind in emotional aufgeladene, irrationale Sphären abgedriftet, wo Argumente nichts mehr zählen, sondern nur noch Gefühle. Wut, Hass, Ablehnung, Spaltung. Kurioserweise findet man das genau da, wo sich die Menschen als "die Guten" sehen.

Man kann nur hoffen, dass der Schaden, der nun unweigerlich kommt, z.B. die endgültige Spaltung der Gesellschaft, vielleicht auch wirtschaftlicher Schaden, oder was auch immer daraus erwachsen mag, das kann ja bis zur erneuten Grenzöffnung gehen und man lässt die nächsten Millionen rein, kann ja alles kommen, nicht zu groß sein wird.

Die Gefahr ist aber nicht zu unterschätzen, dass aus dem Zustand der Irrationalität und der übersteigerten Emotionalität eben etwas Destruktives erwächst. Etwas, was dann für alle nur schwer erträglich sein wird.

Man sieht ja da, wie der Grönemeyer die Massen schon aufhetzt.

Also wirklich übel.

Na ja, es ist wie es ist.

Man kann nur offen und ehrlich seinen Standpunkt vertreten, für das eintreten, was man als richtig erkannt hat und sich dann eben nicht verstecken.

Hier schließt sich der Kreis zur Rohkost. Da ist es ja ähnlich. Wenn man sich für Rohkost entscheidet, ist man Aussenseiter. Punkt. Dann ist man raus aus der Matrix. Dann ist man wirklich erstmal draussen. Viele Dinge gehen dann nicht mehr, Energien und Schwingungen verändern sich. Man passt oft einfach nicht mehr rein.

Die Frage ist dann, was man damit macht. Steht man dazu, nimmt man die Herausforderung an, vertraut man auf den Sinn, den das Ganze hat, oder lässt man es wieder. 

Na schauen wir mal, wohin die Reise geht. Ich glaube, so langsam fallen die Masken.

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13.09.2019 00:05

Es ist einfach nur furchtbar

Heute hat mir das Universum einen Hinweis gegeben: Einfach mal Internetpause machen.

Jedenfalls stand das groß auf einem Magazin an der Netto-Kasse, wo ich mir aus Frust.. nee...lol... aber gestern hatte ich wirklich mal die Kiste ausgelassen und es war ein sehr entspannter Abend. Erst etwas Star Trek auf Französisch. Dann irgendwelche Reportagen und Dokus geschaut. Mongolei, Namibia, irgendwas wars noch. War recht gut.

Heute das Gleiche geplant. Erst wieder ne Folge Star Trek - Next Generation, dann mal die Glotze angemacht. Zapp, Zapp, Zapp...Allmächtiger! Nur der absolute Schwachsinn. Es ging los mit irgendso einem Genderscheiß. Reportage über Clara Schumann. Wie stark sie war. Frauenpower. Und das die Arme ja Kinder kriegen musste, und deswegen ihr Potential nicht ausleben konnte. Schwacher Mann. Nichts ist von ihr erhalten geblieben (die Kinder zählen nichts?). Umgeschalten. Bei der Sendung "Maibrit Illner" gelandet. Da habe ich mich so aufgeregt, dass meine Mutter ankam und fragte, mit wem ich da rede! Ich war intellektuell regelrecht beleidigt und bestürzt, auf welchem Niveau da diskutiert wird. Ein vollkommen schwachsinniges und unbefriedigendes Format. Riesen Gezeter um Eletroautos. Komischerweise fragte niemand, wirklich niemand, wo der Strom dafür herkommen soll, wenn GLEICHZEITIG alle Kohle- und Kernkraftwerke vom Netz gehen. Dann saß da eine, die nannte sich "Klimaaktivistin", irgendwas mit Velo, also Fahhrad im Namen, die hat viel gefordert, aber nichts mal konkret gesagt, was es bedeutet, wenn wir nun alle kein Auto mehr fahren dürfen. Hofreiter von den Grünen und Kretschmann von der CDU haben sich gezofft wie zwei Katzen im Februar. Na der Kretschmann hat je gerade in Sachsen den Megaeinlauf verpasst bekommen, kein Wunder, dass der so aggro drauf war. Dem hat noch der Arsch weh getan. Und jetzt hat er mal gesehen, mit wem der nun ins Bett steigen muss. Kuscheln mit Hofreiter. Da würde ich auch gnatzen.

Danach noch bei Lanz reingeschaut, das war dann der finale Tritt in die Eier. Großer... es ist so schlimm.

Danisch schreibt da mittlerweile nur noch sehr abfällig und verwendet Worte wie "Ideologiehochöfen" oder irgendwelche witzigen, aber sehr treffenden Bezeichnungen.

Es ist für jemanden, der sich etwas tiefer mit bestimmten Sachen beschäftigt eigentlich UNERTRÄGLICH, was da abgeliefert wird.

Und die wundern sich, dass sie Leute in Scharen weglaufen. Wundern sich, dass die die Rechten wählen. Die brauchen das! Die bräuchten angesichts ihrer überheblichen Arroganz und ihrer ideologischen Verblendung sogar noch viel mehr davon. 30% AfD. 40 am Besten. Darmspülung von rechts. Anders wird das nichts mehr. Und das werden sie auch kriegen. Entweder rennen immer mehr weg, oder schalten den Schrott schlichtweg ab.

Der Maaz hat das ja genau rausgearbeitet, dass man die Omegas nicht für immer mobben und die dort sich zeigende Wahrheit, die eben manchmal unschön verpackt daherkommt, diffamieren kann.

Was da abgeht...

Also nochmal durchgezappt... ich war den Tränen nah. Also wirklich nur Dünneff, Kram und gähnende intellektuelle Leere.

Ach, und Dienstag, könnt ihr euch gleich alle merken, da sagt uns wieder der Lesch, wie die Welt untergeht.

Das ist so ein richtiger Klimaonkel und Systemling geworden.

Dabei hat der große Klimaguru Michael E. Mann gerade vor Gericht verloren und seinen Arbeitsweise wurde als unwissenschaftlich zerlegt. Komisch, sowas ist doch für die Diskussion ganz wichtig, aber davon redet da niemand. Schimpfen sich aber Wissenschaftler. Und auf Youtube fordern die Alternativen mal ne öffentliche Diskussion mit Lesch und Co. Die entziehen sich aber. Klar, wenn man seine Botschaften im ZDF unters Volk bringen kann, dann brauchts auch keine Diskussionen mehr.

Das ist nur noch Propaganda und der Jordan Peterson scheint da Recht zu haben, wenn er sagt, man kann die Wissenschaft nicht mehr von der Politik unterscheiden, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

Also ich bin schon überzeugt, dass der Mensch den Klimawandel erzeugt. Aber wahrscheinlich über sehr viel komplexere Wirkketten als nur das CO2 und andere Gase. Das wird noch viel tiefgreifendere Ursachen haben, dass sich das alles erwärmt und zum Teil eben lebensfeindlicher wird.

Ach, ich höre noch was Musik. Muss meinen Arm noch schonen...

Und wie immer hat das Universum einen hintersinnigen Humor:

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11.09.2019 15:02

L’alimentation sensorielle

Zum Treffen in Frankreich hat ja der Dominique Guyaux, der sich durch die Rohkost von Multipler Sklerose geheilt hat. Anscheinend, ich weiß das leider nur vom Hörensagen, war er sogar schon bettlägerig und hat sich durch die Rohkost quasi wieder erhoben.

Seine Homepage ist das: alimentationsensorielle.fr/

Im Grunde handelt es sich hier um Instincto, aber der praktische Ansatz ist etwas anders. Während man bei Instincto zweimal pro Tag isst, mittags zumeist Früchte und abends die Proteine, wenn man das Ganze mal auf das Minimum an Informationen reduzieren will, so hat der Dominique den Ansatz gewählt, nur Monomahlzeiten zu machen, dafür aber öfters zu essen.

Ich habe das jetzt mal ausprobiert und man isst dann zwar öfters, aber es verdaut sich schon besser und man umgeht auch ein bisschen die Überlastung. Isst man nur zweimal, dann muss man quasi in diesen Mahlzeiten alle Kalorien reinpacken, die es braucht.

Wer das schon länger so macht, ist Susanne. Sie isst da auch mehr als zweimal pro Tag. Wenn man sich anschaut, wieviel sie unterwegs ist in den Bergen, dann ist das einfach auch vor dem Aspekt der Kalorien verständlich. Und ich habe in Zeiten großer Arbeitsfülle und Training auch gemerkt, dass ich mit zwei Mahlzeiten nicht gut auskomme. Da wird es dann schnell mal Fresserei.

Und auf dem Treffen war auch der Sohn vom Burger, Jean-Marie, und er hat auch öfters gegessen, wie ich das beobachten konnte und auch mal noch spät abends. Der ist ja ein Ultramarathonläufer und braucht da auch seine Kalorien.

Aber es ist ja nicht nur der energetische Ansatz. Auch der Ansatz der Kombinationen wird so etwas entschärft. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich bei Instincto irgendwann in den Gemüsemangel geraten bin, weil ich ja zumeist Mittags Früchte gegessen hatte, abends dann Proteinen und es war kein Platz mehr für Gemüse. Magen war ja voll.

So aber kann man sich mal mit etwas sattessen, bzw. eben die Sperre einhalten, oder das Magengefühl beachten, dann wartet man etwas, bis man wieder Hungter hat, was eben mal zwei Stunden später sein kann und dann gibts eben dann wieder was.

Finde ich sehr viel entspannter.

Die Kids am Treffen machen das ja auch so.

Es ist abwer schon erstaunlich, wie unterschiedlich da die Ansätze sind. die einen schwören auf diese zwei festen Mahlzeiten, andere essen öfters. Andere nur einmal pro Tag.

Früher haben wir uns immer lustig gemacht über die, die den ganzen Tag fefuttert haben, aber der Unterschied ist eben, dass das zumeist auch aus einer Unzufriedenheit heraus passierte. Dann frisst man wirklich nur noch rum, weil zumeist das Tierische,, das Befriedigende fehlt.

Man muss also unterscheiden zwischen Dauerfressen aus Unzufriedenheit und einfach die Mahlzeit mehr strecken. Und genau das passiert ja. Man isst eben mittags nicht Melone und gleich danach Pfirsiche, sondern erst Melone bis zur sperre. Und dann wartet man mal und dann ein oder zwei Stunden später nochmal was. Macht alles etwas entspannter.

Einen Aspekt fand ich auch interessant: man unterzuckert nicht mehr so stark. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich bei zwei Mahlzeiten nachmittags öfters mal schlechte Laune hatte, einfach weil ich unterzuckert war. Das hatte ich vor allem, wenn ich die Mittagsmahlzeit ausfallen ließ.

Jetzt esse ich da anders und es scheint besser zu sein.

Wenn man den Google Translator benutzt, dann kann man schon auch die Homepage oben übersetzen. Damit man mal einen Einblick bekommt, um was es da geht.

Im Grunde Instincto mit etwas anderem Ansatz in der täglichen Praxis.

Ich persönlich esse aber dennoch abends zumeist einen Salat. Aber auch da: wenn man weiß, man "darf" (klar, wer verbietet das, aber der Ansatz vom Burger war schon sehr weit verbreitet und man hält sich auch dran, weil man sich ja auf unbekanntem Gelände bewegt, wenn man mit was anfängt und dann behält man sowas oft auch bei) auch später noch was essen, dann kann man da besser loslassen, kommt nicht so ins Fressen und es ist dann einfach entspannter, zwei Stunden später, oder anderthalb, der Körper zeigt das ja, oder drei, je nach dem, noch Proteine oder so zu essen. 

Im Grunde esse jetzt nichts anderes, nur etwas besser verteilt.

Und man spürt ja auch, ob man da aus Unzufriedenheit frisst, oder einfach Nahrung mit Genuss aufnimmt, weil der Körper bereit für den nächsten Schub ist.

Und derzeit ist nur Tomatengießen und Ernten angesagt. Vielmehr ist nicht zu tun. Mal noch Äpfel pflücken und Walnüsse sammeln, aber da muss ich mal schauen, ob ich dazu Lust habe. Letztes Jahr wars ja viel zu viel. Na ja, dann ist das Gartenjahr auch schon fast vorbei.

Es war auch stressig heuer. In der Familie ja einen Trauerfall und jemanden mit schwerster Krankheit, dazu wieder die Trockenheit, Treffen in Frankreich war auch stressig, schließlich musste man erstmal schauen, wie man wieder zusammenkommt, dann so die Alltagsprobleme...das ging schon alles etwas an die Substanz. Will man garnicht so wahrhaben.

Ich hatte zumindest in den letzten drei Wochen zu NICHTS Lust. Arm hat weh, bisschen erkältet.

Na ja, ich schreibe ja oft auch von der gierigen und süchtigen Gesellschaft und man ist ja Teil dieser Gesellschaft und wenn ich genau hinschaue, dann ist vieles in meinem Verhalten auch grenzenlos. Also wie der Maaz schon sagt: je nach Epoche gehört man immer dazu. Mein Opa hätte sagen müssen: Ich Nazi! Mein Vater: ich DDRler, und ich eben "Ich Süchtiger!".

Ich neige leider zur Internetsucht. Ich lerne gerne etwas. Und das Internet ist voller Informationen. Egal ob Sprachen, Instrumente, Hintergründe... das Netz ist voll von Möglichkeiten. Und man hat ja nie gelernt, damit umzugehen. Ich habe da auch gemerkt, dass ich da etwas zu stark reingezogen wurde.

Als ich Kind und Jugendlicher war, bin ich früh aufgestanden, war in der Schule oder später auf Arbeit, bin nach Hause gekommen, habe etwas gegessen und Star Trek-Next Generation geschaut und dann bin ich zum Training gefahren. Dann heim, was essen, bisschen was lesen oder fernsehen, ab ins Bett. Freitag und Samstag zur Disco oder zur Party mit der Freundin. Sonntags auspennen, was essen, später vielleicht ins Kino. Fertig.

Das war ein geregeltes und ziemlich entspanntes Leben.

Mit dem Internet hat sich das total verändert. Erstmal ist die Arbeitswelt stressiger geworden, aber auch die Freizeit ist nun sehr viel erfüllter mit Informationen. Gerade wenn man gerne Neues entdeckt und gerne was dazu lernt, dann ist das schon eine starke Verführung und es gibt eben keine Sperre. Das Fernsehen hatte mal irgendwann Sendeschluss. Zumindest ganz früher.

Im Grunde ist es eine Eskalierung, eine Entgrenzung, wohin man schaut.

Erst das Fernsehen, dass dann auch in den 90ern anfing, rund um die Uhr zu senden und sehr viel mehr Programme zu haben, die dann den Schlaf raubten, später kam das Internet hinzu.

Und während man früher passiv beim Film schauen gut entspannte, ist man heute im Internet sehr viel aktiver.

Ich habe im letzten Jahr mit Gitarre aufhören müssen, weil ich überladen von den Informationen war. TAUSENDE Videos, man schafft das Üben nicht, es gibt Frust und man merkt, mein Gott, ich komme da garnicht hinterher...

Schlussendlich merke ich, dass das Leben heute mit dem Internet SEHR viel anstrengender und entspannungsraubender ist als vorher. Und man hat eben nie gelernt, sich zu begrenzen. Es gibt keine Sperre. Erst wenn der Rücken oder die Augen weh tun.

Und mit dem Smartphone gab es dann die nächste Entgrenzung! Während ich noch vor dem Laptop oder dem PC sitzen muss (oder liegen, je nach dem), aber zumindest ansonsten davon verschont bleibe, kann heute immer und überall auf das Netz zugegriffen werden und man sieht dann genau das: schwerst süchtiges Verhalten!

Ok, den Smartphonetrend habe ich nicht mitgemacht, aber ein Leben ohne Internet, früher ganz normal, erscheint heute stinktlangweilig. Also richtig sterbenslangweilig. Den Tag habe ich mal die Kiste ausgemacht und fern geschaut. Großer Gott, was für ein Haufen zusammengewürfelter Schrott. 42 Programme Totalversagen. Ab und an eine Natursendung, die man schon zum xten Mal gesehen hat, ansonsten Mord und Totschlag, genannt "Krimi", Propaganda, getrarnt als Nachrichten, Filme, dann oft von Werbung unterbrochen, sinnloseste Schwafelrunden, genannt Talkshows, uralte US-Serien ... Schwachsinn und Verblödung ohne Ende.

Es ist so grausam.

Also weicht man auf Youtube aus. Und schaut das, was es da an hochinteressanten Sachen gibt. Und da fällt mir auch die Begrenzung schwer. Es ist einfach super interessant. Am Ende wird das Leben unharmonisch. Früher hielten sich Aktivitäten und Erholung recht gut die Waage. Heute ist mein Leben zu sehr auf "aktiv" gerutscht. Auf Kosten von Erholung und Entspannung. Also mal echter Entspannung. Arbeiten, Sport, Gitarre, Bildung. Da bin ich gut versorgt. Echte Erholung und Entspannung? Eher Mangelware.

Im Grunde gehts bei so was immer darum: www.youtube.com/watch?v=C8AHODc6phg

Es fehlt das, was man gemeinhin als Gemeinschaft kennt. Siehe Video.

Ja gut, Problem erkannt, Problem gebannt.

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10.09.2019 19:43

Die Krankheit des sauberen Essens.

Man hat mal wieder eine neue Krankheit gefunden:

Die exzessive Beschäftigung mit gesunden Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen wurde als "Cyberpathy", als digital übertragene Störung, im Rahmen des "Healthism" beschrieben.

Der Hang, gesund zu leben, um möglichst lange zu leben, scheint viele Menschen immer stärker in den Bann zu ziehen und zu einer Art Religionsersatz zu werden. Es wird zum Lebensstil und zur Identität. Man is(s)t vegan, ohne Gentechnik, ohne Zucker und Salz, keine Milch, laktose- oder glutenfrei, vegetarisch, Low Carb, regional, bio, paläo, keto oder clean. Im Englischen gibt es dafür den Begriff "healthism", vielleicht am besten als Gesundheitsobsession übersetzt.

www.heise.de/tp/features/Pathologie-des-Clean-Eating-4498334.html

Rohkost haben die vergessen.

Na ja, also nun kann man schon sagen, dass es manche Menschen auch etwas übertreiben und einen wahren Reinheitskult veranstalten, der durchaus dann auch krank- und zwanghafte Züge annhemen kann, aber angesichts der massiven Verunreinigungen der Nahrung ist mehr "clean eating" sicherlich nicht die schlechteste Idee.

Was auch vergessen wird: ALLE "Verunreinigungen" auf molekularer Ebene führen immer auch zu einem Konflikt im Inneren, der sich durchaus auch im außen zeigt. Der Körper muss ja immer alle Moleküle, die da nichts zu suchen haben, entweder entgiften, und wenn das nicht geht, sowas gibts ja, einlagern.

Das heisst, tief im Unterbewusstsein liegt also wirklich ein Verlangen vor, "sauber" zu essen, weil es der natürliche Zustand ist.

Deswegen sehe ich das als ganz gesunde Gegenbewegung zum Trend, dass alles immer denaturierter, manipulierter und vergifteter wird.

Das es da auch wieder übersteigerte und zwanghafte Ausprägungen gibt, geschenkt.. das gibts überall.

Grundsätzlich ist das aber der Weg in die richtige Richtung.

Wenn schon kein Fortleben im Jenseits und in der Matrix, dann wenigstens das irdische, an den Leib gebundene Leben so lange wie möglich mit allen verfügbaren Mitteln nach irgendwelchen Regeln und Normen verlängern und fit zu halten.

Das Natürlichste der Welt. Macht jedes Tier: versuchen, mit allen verfügbaren MItteln zu überleben und solange es geht fit zu bleiben.

Die Frage ist, wie konte es dazu kommen, dass an sich vollkommen abstruses Verhalten normal geworden ist? Das nun Menschen, die alles andere als fit und schön, also wieder das Natürlichste der WElt, sagen, dass die einen Knlaps haben?

Freilich, man muss immer schauen, wie sich sowas ausprägt. Dieser Zwang zur Selbstoptimierung ist grotesk, aber grundsätzlich ist Schönheit und Gesundheit das, was man immer in der Natur findet.

Hässlichkeit und Krankheit ist eher selten und wird zumeist schnell wieder ausgemerzt. Bzw. liegt nur im Auge des Betrachters.

Gestritten wird darum, ob Orthorexia eine Ess- und Persönlichkeitsstörung ist. Als gefährdet gilt, wer sich zwanghaft mit richtiger, d.h. gesunder Ernährung und deren Inhaltsstoffen beschäftigt, "ungesunde" Lebensmittel angstbesetzt vermeidet, viel Geld für die richtige Ernährung ausgibt, viel Zeit mit Aneignung von "Wissen" verbringt und sich schuldig - "sündig" - fühlt, wenn er Falsches zu sich genommen hat. Hinweise finden sich hier.

Wie so oft ist der Kranke hier schon der Gesunde, bzw. auf dem Weg zur Gesundheit.

JEDER fühlt sich sündig, wenn er gegen die Natur verstößt! JEDER. Der Mensch kann als einziges Wesen gegen die Natur verstoßen und wählen. Aber jedesmal, wenn er sich gegen die Natur entscheidet, gegen Gott, um mal hier im Bild zu bleiben, da im Artikel ja ähnlich argumentiert wird, dann gibt das Unglück, Krankheit, Tod. Die Bibel ist tausende Seite im Grunde nur diese eine Geschichte: Hinwendung zu Gott: Glück, Fülle, Reichtum, das Königreich erblüht. Abkehr von Gott: alles geht den Bach runter.

In der Bibel wird das ja immer sehr überspitzt dagestellt. Da werden ja immer die Extreme ausgelotet. Also Hölle, Sintflut und Drangsal vs. Wüsten werden blühen, Wunder, Paradies.

In einer Zeit, wo soviele Gifte und unverdauliche Zusätze in der Nahrung, im Wasser und in der Luft sind, wie NIE zuvor in der Geschichte dieses Planteten, ist es aus meiner Sicht eine sehr gesunde Reaktion, zu schauen, dass man irgendwie "clean" isst.

Klar, man kann aus allem ein Kult und eine Religion machen. Auch aus dem Essen. Aber man übersieht eben dabei, dass eben ALLE Religionen auch Nahrungsregeln und Verbote kennen, und dass eben das Paradies sehr genaue Nahrungsregeln hatte.

Das Wissen um die Wirkung von Sachen, die man in den Körper stopft, ist eben schon ziemlich alt.

Da gibt es beispielsweise den Rat für "super-clean eating" von Gwyneth Paltrow in dem Buch "The Clean Plate: Eat, Reset, Heal". Askese ist angesagt. Nur keinen Alkohol, keinen Kaffee, keine Milch, keine Nachtschattengewächse wie Tomaten, keine prozessierten Lebensmittel oder gar rotes Fleisch. Das alles ist Gift. Von Anhängern wird gesagt, es gehe bei "Clean Eating" nicht nur um eine Diät, sondern um eine "Philosophie für einen gesünderen Lebensstil". Man streicht stark verarbeitete Lebensmittel, vermeidet Zusätze, weswegen die Zutatenliste genau studieren werden soll, um zu erkennen, was sich in Bio-Lebensmitteln befindet, die aus der Region stammen und eben möglichst naturbelassen oder roh sein sollen (Kochen gilt als nicht notwendig schlecht).

Na ja, wie gesagt, ich finde das an sich erst mal nicht schlimm und im Grunde ein Zeichen einer Gegenbewegung zum Irrsinn, den wir zumeist auf den Tellern haben.

Klar, jeder hat dann seine Ideen, seine Philosophien und seine Ansätze. Und je nach eigener Überzeugung wird dann dies oder jenes vorgeschlagen.

Die Idee ist eben, aus dem Kreislauf der Vergiftung rauszukommen und, ja, ein gesünderes Leben zu führen! Gesünder für den Menschen, für die Tiere, für die Pflanzen, für den Planeten.

Was ist daran falsch?

Klar, wenns zwanghaft wird, aber jeder Arzt sagt doch im Grunde: essen Sie vernünftig, treiben Sie Sport, hören Sie auf zu rauchen, hören Sie auf zu saufen!

Jeder Ökologe sagt: iss mehr Regionales, da fallen die Transportwege weg und man unterstützt den Erhalt deer Kulturlandschaft.

Das ist witzig.. es wird immer gefordert und gemacht und getan.. tausende Leitfäden, Artikel und Vorschläge, dazu hunderte Reportagen über Gift und Kram im Essen und dann nehmen sich Menschen das zu Herzen und HANDELN danach und schon werden sie als gestört hingestellt.

Es ist nur noch absurd.

Hanganu-Bresch sagt: "Der Orthorektiker wird alle schädlichen oder potentiell ungeeigneten Substanzen aus der Ernährung nach einer Logik eliminieren, die ihr Fähnchen nach der Windrichtung dem tagesaktuellen Lebensmittelmodetrend richtet. Daher kommt die Obsession mit Säubern, Säften, Veganismus oder rohen und Bio-Lebensmitteln." Und alles in allem sieht sie in der Orthorexia als einer sich digital verbreitenden exzessiven Beschäftigung mit der Ernährung nur ein Eindringen der neoliberalen Ideologie in den Gesundheitsbereich, bei dem das Selbst wie ein Unternehmen geführt wird.

Telepolis ist ja links bis linksextrem und da muss man nun wieder den Kapitalismus anprangern. Dabei geht es vielen Menschen einfach darum, etwas zu tun, wovon sie spüren, dass das richtig ist.

Ich finds unglaublich: man wird mit Ernährungsratgebern erschlagen, mit Reportagen und Berichte über Gift und Galle. Und wer das umsetzt, bzw. das vermeiden will, wird als krank abgestempelt.

Klar, man kann an allem was aussetzen und kritisieren. Vegan ist aus meiner Sicht nicht ideal, aber grundsätzlich versucht das Leben hier einen Weg raus aus der Selbstvergiftung zu finden.

Diese Essstörungen, darunter verbirgt sich schon das gesündere Leben, das raus will.

Das sich entwickeln und eben gesünder werden will.

Das sich manche da vergalloppieren...aber selbst wenn, auch das ist eben auch ein Symptom, und darunter wartet schon das richtige, das bessere und gesündere Leben.

Wieso man das nicht honoriert, sondern wieder mal kaputtredet, ist irgendwo wieder typisch für die ganzen Miesepeter.

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09.09.2019 15:26

Was Komisches.

Danisch hat gestern folgenden Artikel geschrieben: www.danisch.de/blog/2019/09/08/ki-dreht-durch-twitter-zdf-im-kriminellen-zensurkrampf/#more-30891

Ihm wurde der Twitteraccount gesperrt. Es gab dann noch Leser, die von Sperrungen berichteten, die erst kürzlich massiv auftraten. Und auch ich habe da eine Rückmeldung gegeben, dass nicht nur auf Twitter, sondern auch auf Facebook gesperrt wird.

Gestern nämlich erhielt ich folgende Nachricht:

Bin heute durch Zufall auf diesen Blogeintrag von dir gestoßen, den ich vor ein paar Jahren mal gepostet habe. Ich weiß nicht mehr, worüber er gehandelt hat, denn Facebook hat ihn gesperrt. Das find ich irgendwie heftig.

Ich hatte das schon vor ein paar Tagen mitbekommen, als ich Blogeinträge auf Facebook teilen, bzw. in Kommentaren verlinken wollte. Ging nicht. Alles gesperrt.

Also mein erster Gedanke war: das ist was Technisches. Irgendein Problem mit webnode oder weiß der Geier. Fragen kann man ja niemanden. Habe einfach geschrieben: "Der Beitrag verstößt nicht gegen die Gemeinschaftsstandards", mehr konnte man eh nicht anhakeln, aber bisher keine Antwort.

Nun schrieb der Danisch aber, dass es anscheinend gerade massive Sperrungen gibt:

Diverse Leser schreiben mir, dass das mit den Sperren gerade massiv um sich greift. Auch bei Facebook würden viele gesperrt, was mir aber besonders auffällt ist, dass mir mehrere Leute schreiben, dass nicht der Account an sich oder ihre Meinung gesperrt würde, sondern immer dann, wenn sie eine bestimmte Seite verlinken. Einer kann zum Beispiel seinen eigenen Blog nicht mehr verlinken.

Offenbar erleben wir gerade im Rahmen des sozialistischen Umbaus den beginnenden Großangriff auf die Meinungsfreiheit. Diverse Leser äußern, dass ihnen das gerade so auffällt.

Sagen wir es so: Die Hinweise auf eine Zensurerwärmung sind greifbarer als die auf eine Klimaerwärmung.

Das macht mich dann schon stutzig.

Steht man da schon auf einer schwarzen Liste? Ich meine, der Blog hier ist winzig verglichen mit anderen Seiten. Im Grunde nicht vorhanden, bezogen auf die Klickzahlen. Aber ich hatte in der Vergangenheit eben auch kritische Beiträge zum Thema Migration, Grüne, Migrationspakt usw usw...

Vielleicht arbeiten da irgendwelche KIs das ganze Netz durch und filtern dann anhand bestimmter Schlagwörter bestimmte Seiten raus und man kann das dann nicht mehr auf Facebook verlinken / teilen.

Wundern würde es mich nicht mehr...

Es ist ja nicht nur das. Man sieht ja insgesamt eine massive Verschärfung der Diskussion in Deutschland. Öffentlich-Rechtliche "Spaßmacher" fordern nach dem Erfolg der AfD wieder den Einsatz der Roten Armee und der US-Armee gegen Sachsen, andere wollen Napalm auf Chemnitz abwerfen. Auf der Gegenseite wird auch massiv was aufgefahren.

Das sind keine guten Entwicklungen.

Im Grunde stehe ich mit meinen Ansichten dem Maaz sehr nahe. Der drückt so das aus, was ich auch so denke. Das wir in eine schwere gesellschaftliche Krise geraten sind.

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09.09.2019 12:09

Prognosen Wasserversorgung

Es regnet! Na endlich mal. Die letzten Tage waren ja schon wieder dramatisch, weil es eben noch kein Herbst ist und solange die Bäume Laub tragen, solange haben sie auch einen Stoffwechsel und einen Wasserbedarf. Deswegen tut auch jetzt jeder Tropfen gut, der die ausgetrocknete Landschaft benetzt.

Ab morgen soll es ja wieder warm und schön werden und für die nächsten 14 Tage so bleiben.

Gut für die Tomaten, aber insgesamt sieht die Natur einfach nur ausgetrocknet und Scheisse aus. 

Jetzt gab es auch früher schon trockene Jahre. Das ist an sich nichts ungewöhnliches. Wetter und Klima schwanken eben immer etwas. Mal ist es etwas wärmer und trockener, dann wieder feuchter und kühler. Natürliche Schwankungen sind also im System eingebaut.

Die Frage ist jetzt nur, inwieweit der Mensch da jetzt aufgrund seiner ganzen Tätgkeiten, angefangen beim Ausstoß von Gasen, über Rodungen, Meloration, Städtebau bis hin eben der intensiven Nutzung von Windkraft und dem massiven Ausbau eletromagnetischer Strahlungsquellen, hier bestimmte Trends verstärkt, vermindert oder das System gar komplett verändert.

Der ganze Streit dreht sich ja darum.

Und der Streit wird ja mit aller Härte geführt, bis hin zu Gerichtsverhandlungen.

Das Problem ist, dass wir zwar immer vorgeben, dass wir auf den Klimawandel, wie auch immer ausgelöst, reagieren, schaut man aber genau hin, dann sieht, man, dass das mitnichten der Fall ist. Schon vor vielen Jahren haben die Meteorlogen anhand ihrer Modelle gesagt, dass es trockener werden soll, bitte liebe Förster, richtet euch drauf ein. Keine Fichten mehr! Hat man es getan? Natürlich nicht. Die Gier war wieder größer. Und so haben wir nun das Problem, dass gerade die Fichten im Tiefland sterben wie die Fliegen.

Selbiges gilt auch für die Landwirtschaft, auch da hat man ja schon länger von seiten der Meteorlogen gefordert, sie sollen ihre Bewirtschaftsungsformen anpassen.

Aber auch grundsätzlich wird es in Zukunft Probleme geben, wenn es so weitergeht mit der Trockenheit. Spanien und Frankreich sind größer als Deutschland, haben aber viel weniger Einwohner. Spanien 46 Millionen, Frankreich 67 Millionen. Deutschland ist mit 83 Millionen extrem dicht besiedelt. Das ging auch, weil es bisher in der Landwirtschaft kaum mal Wasserprobleme über einen längeren Zeitraum gab.

Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein:

Dieses Frühjahr war trocken, der Sommer ungewöhnlich heiß. Und Klimaforscher sagen voraus, dass solche extremen Wetterlagen zunehmen werden. Bringt der Klimawandel unsere Versorgung mit Trinkwasser in Gefahr?

www.welt.de/politik/deutschland/article199812588/Klimawandel-In-Deutschland-droht-Streit-ums-Trinkwasser.html

Also spätestens, wenn die Landwirtschaft alle Wasserreserven benötigt, um überhaupt noch was zu produzieren, wird es auch hier zu massiven Einschränkungen kommen.

Gleichzeitig beschwert sich aber die Wirtschaft, dass die Bevölkerung schrumpft. Weil... Wachstum und so.

Muss man sich klarmachen: wir sehen die Zeichen und eigentlich müsste man jetzt schauen, dass man die Bevölkerung nicht noch mehr künstlich aufbläht, aber statt dessen gibt es ja Pläne, da nochmal richtig aufzustocken.

Rund 30 Prozent des Trinkwassers werden aus Talsperren, Seen und Flüssen gewonnen. 70 Prozent kommen aus dem Grundwasser. Versorger dürfen nicht mehr Wasser fördern, als auf Dauer neu gebildet wird. Für die Neubildung des Grundwassers sind vor allem die Wintermonate wichtig, in denen der Regen ungehindert versickern kann.

Dazu passend: www.mdr.de/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/talsperre-quitzdorf-trockenheit-100.html

Das sind so die ersten Anzeichen und wir hatten jetzt gerade mal zwei Extremjahre hintereinander. Man stelle sich mal 5 oder 10 Extremjahre vor.

Ich hatte ja im letzten Jahr schon geschrieben, dass wir eigentlich nur drei oder vier Extremsommer mit trockenen Wintern dazwischen brauchen, und hier gehts drunter und drüber.

Die größten Grundwasservorräte befinden sich in der Norddeutschen Tiefebene, wo oft zwei bis drei sogenannte Grundwasserstockwerke übereinanderliegen, die durch wasserundurchlässige Schichten voneinander getrennt sind. Tief unter dem nutzbaren Grundwasser lagert Salzwasser.

Und genau da wirds immer trockener. Und das ist dann die Folge:

Dann kann es vorübergehend zu regionalen Engpässen kommen – so wie in diesem Sommer in den ostwestfälischen Städten Löhne und Bad Oeynhausen: Das Rasensprengen wurde verboten. Blumen durften nicht gegossen, der Pool nicht befüllt und das Auto nicht gewaschen werden. Auch im Emsland, in Osnabrück und Ostfriesland riefen Versorger ihre Kunden zur Sparsamkeit auf.

Also das sind wohl nur erstmal die ersten Anzeichen. Jetzt kriegt man mal einen Eindruck, was da auf uns zukommen könnte, wenn die Landwirtschaft zur Dauerbewässerung gezwungen wird. Dann hat man plötzlich im nassen und mistwettergeplagten Deutschland Kämpfe ums Wasser.

Das Bundesamt für Bevölkerungschutz (BBK) warnt in seiner aktuellen Risikoanalyse „Dürre“: „Lange Dürreperioden (insbesondere verbunden mit Hitzewellen) können zu Problemen bei der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser führen.“

Ich bin im letzten Herbst extra mal in den Harz gefahren und habe mir da die Rappbodetalsperre angesehen. Die war trotz Rekordsommer noch gut gefüllt. Da dachte ich aber auch: was ist, wenn a.) der Niederschlag weniger wird, die Neubildungsrate also absinkt und b.) gleichzeitig damit einhergehend die Landwirtschaft das Wasser braucht, um überhaupt noch was zu ernten?

Gleichzeitig will man aber die Bevölkerung noch weiter aufblähen, will jeden retten und alle Grenzen sollen offen bleiben!

Das ist die Bevölkerung Europas: de.statista.com/graphic/1/164004/prognostizierte-bevoelkerungsentwicklung-in-den-laendern-der-eu.jpg

Hier sieht man, dass vor allem die osteuropäischen Länder mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben, während die Staaten Frankreich und UK, sowie Schweden, Niederlande und Belgien mit stärkeren Bevölkerungswachstum rechnen können. Hier erklärt sich der relativ starke Anstieg wohl auch aus der Tatsache, dass dort viele Menschen leben,die aus Gebieten stammen, die auch heute mit starkem Bevölkerungswachstum zu tun haben.

Die Wasserversorgung wird aber wohl auch in Frankreich und UK in Zukunft dramatischer werden.

Ich schrieb ja schon öfters, dass wir auf vielen Ebenen auf Krisen zulaufen. Hier scheint mir wieder unvernünftiges Wachstum und daraus resultierende Probleme (mehr Bedarf an Wasser bei gleichzeitig sinkendem Angebot und ansteigendem Bedarf an Energie und Wohnfläche, was wieder zu mehr Erwämung führt) in der Zukunft zu mehr Krisen zu führen.

Die Frage ist, ob dann Länder, die geringere Bevölkerungszahlen aufweisen, dann einfach mehr Spielraum haben, falls es da zu mehr Dürren und Trockenheit kommt.

Wie sehr eine Schrumpfung der Bevölkerung gehasst wird, hatte ich ja schonmal im Blog thematisiert. Leider finde ich den Artikel gerade nicht auf die Schnelle, aber grundsätzlich ging es darum, dass die jetzt auch schrumpfen und man das von Seiten der Wirtschaft überhaupt nicht gut findet. Weil: kein Wachstum mehr.

Was man dabei aber immer aus den Augen lässt, ist sowas:

Trinkwasser, so heißt es in dem Papier, werde zunächst dort knapp, wo die Versorgung schon heute angespannt sei – zum Beispiel in der östlichen Lüneburger Heide und in zentralen Regionen Ostdeutschlands. In der sachsen-anhaltischen Altmark haben die Grundwasserpegel bereits einen historischen Tiefstand erreicht. Auch in Brandenburg sinken sie nahezu flächendeckend.

Je mehr Menschen irgendwo leben, desto schwieriger wird es, auf Krisen zu reagieren. Es ist eben ein Unterschied, ob nun für 80 Millionen Wasser und Nahrung bereitgestellt werden muss. Oder für auf gleicher Fläche 60 Millionen.

Deswegen sind Schrumpfungsprozesse zwar wirtschaftliche verhasst. Machen aber ökologisch enorm Sinn. Wenn etwas krisenhafter wird, dann werden große Bevölkerungszahlen zum Problem.

Die Frage ist nur, wie man es händelt. Mit einer Wachstumswirtschaft wird das nicht gehen. Die braucht auch ewiges Bevölkerungswachstum. Und ich hatte es ja schon hier im Blog, dass Aktienindizes, Verbrauch fossiler Energieträger und Bevölkerungswachstum stark korrelieren.

Schrumpfung ist da nicht vorgesehen.

Man hat quasi in Zeiten von guter Versorgung ein Wirtschaftssystem entwickelt, dass ewiges Wachstum braucht und nun kommen die Probleme, die Krisen und man kann nicht wirklich davon runtersteigen.

Anfang 2019 war fast in ganz Deutschland die Feuchtigkeit in den oberen Bodenschichten deutlich geringer als im Jahr zuvor. In diesem Sommer lagen die Niederschläge nach einer ersten Bilanz des Deutschen Wetterdienstes erneut knapp 30 Prozent unter dem langjährigen Mittelwert.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Temperatur ansteigt. Das Mitteldeutsche Trockengebiet ist nur deswegen keine Steppe, weil die Durchschnittstemperatur bei 8,5°C liegt. Steigt die auf 9,5°C oder gar 10°C, bei gleicher oder geringerer Wasserversorung, dann wird das hier Steppe.

Man sieht ja schon weltweit, wie sich der Kampf um Wasser verschärft. Immer mehr Menschen heisst eben auch immer größerer Bedarf, selbst wenn der Einzelne spart.

Industrien brauchen Wasser für die Produktion, Kraftwerke für die Kühlung. Und schließlich kommen noch die Bedürfnisse der Landwirtschaft hinzu. „Die Konkurrenz um Wasser ist ein neuer Konflikt“, sagt Rinke. Er hält es für möglich, dass angesichts des Klimawandels die Rechte, Wasser zu nutzen, anders vergeben und Trinkwasser strenger kontingentiert werden muss. Das, meint Rinke, hätte weitreichende Folgen: „Die Landwirtschaft in Deutschland könnte in trockenen Regionen nicht mehr zu Weltmarktpreisen produzieren.“

Das habe ich hier im Privaten schon lange gesagt: wenn die Landwirtschaft mehr Wasser verlangt, werden wir alle verdursten im Sinne von weniger Wasser zur Verfügung haben, um Gärten und Bäume zu bewässern.

Vielleicht sollte man schon mal in Richtung Zisterne denken, um wirklich jeden Tropen Regen, auch im Winter zu fassen. So wie man es ja in Teneriffa und anderen Trockengebieten auch macht.

Ein großes Thema ist auch die Kühlung von Kraftwerken. Da gabs wohl zuletzt schon Probleme, weil die Flusspegel absinken. Habe ich irgendwo gelesen...

Er sieht Konflikte zwischen Bauern und Verbrauchern auf Deutschland zukommen: „Wir müssen aushandeln, wie die knappe Ressource Wasser verteilt wird.“ Dabei, so Rechenberg, müsse bedacht werden, dass auch die übrige Natur Wasser benötigt.

Mein Reden... das wird ein Hauen und Stechen geben.

Und gleichzeitig jammert man, dass die Bevölkerung schrumpft.

Das Nitrat, das größtenteils aus der Landwirtschaft stammt, ist für die Versorger derzeit das größte Problem. Ist das Wasser zu stark mit Nitrat belastet, müssen sie es mit sauberem Wasser vermischen, um die strengen Grenzwerte einhalten zu können. Oder sie weichen mit ihren Brunnen in tiefere Grundwasserstockwerke aus.

Wir haben schon lange den Weg der Vernunft verlassen. Schon lange hätten wir ein Wirtschaftssystem etablieren sollen, dass da Wachstum zulässt, wo es sinnvoll ist. Keiner will ja mehr so leben wie 1850. Zu Recht. Aber wenn man das Leben so behandelt wie Schrauben, Wasserklos und Couchgarnituren, man also nur nach Profite und Wachstum strebt, dann bleibt es nicht aus, dass wir am Ende alle draufzahlen.

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07.09.2019 18:25

Melone

Einfach nur genial!

Die größte und beste Melone heuer. Schön im Gewächshaus gezogen, gestern war sie dann dran. Und wie gesagt: perfekt.

Mir ist eins aufgefallen, und ich weiß nicht, ob ich es schon mal geschrieben habe, aber bei Sachen direkt aus dem Garten / Natur braucht man einfach auch weniger zu essen, um satt zu werden. Ich nehme an, dass da etwas an der Biophotonentheorie dran ist, die besagt, dass je naturbelassener ein Produkt ist, desto mehr Lichtquanten sendet es aus. Und die sollen dann eine Art Organisationsanleitung für den Körper sein.

Wenn man beobachtet, dass man bei frischen Sachen direkt von der Hand in den Mund einfach weniger benötigt, um zufrieden zu sein, ja sehr viel zufriedener ist, dann mag man schon glauben, dass da irgendwas "besser" ist an solchen Sachen.

Und da es eben auch besser ist wie gekühlte Sachen, muss es über den rein materiellen Wert hinausgehen. Eine Melone, die schlicht nur auf knapp über 0°C runtergekühlt wurde, um sie zu transportieren und zu lagern, erfährt ja auf materieller Ebene keine Denaturierung. Wohl aber nimmt, folgt man den Forschungen von Popp, die Emmission der Biophotonen dramatisch ab.

Deswegen: so natürlich wie möglich.

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06.09.2019 13:41

Daten sammeln

Erstmal wieder was für die Akten.

Wenn man eine Therorie hat, dann muss man ja Daten sammeln, um die dann entweder zu verifizieren oder zu falsifizieren. Meine Theorie ist ja, dass irgendwie, ich weiß nicht genau, wie die Kausalitäten liegen, der Ausbau der Windkraft in den betreffenden Gebieten zu mehr Dürren und Trockenheit führt.

Vielleicht müsste man da mal jeden Freitag, oder vielleicht auch zweimal in der Woche den Dürremonitor verfolgen und einen Snapshot machen.

So sieht es heute aus:

www.ufz.de/index.php?de=37937

Wir sehen hier also einen Streifen quer durch Deutschland, der von Dürre und Trockenheit betroffen ist, während der Süden des Landes sowie der äußerste Norden zumindest im Oberboden ausreichend bewässert wurde.

Dazu wieder die Windkraft in Deutschland aus der Quelle Bundesamt für Naturschutz: www.bfn.de/fileadmin/BfN/daten_fakten/Dokumente/II_4_3_21_Verteilung_Elektrizitaetsgew_Wind.pdf

Je roter, desto mehr Windkraftanlagen pro 1.000km². Für den Rest der Legende einfach mal dem Link zur Homepage des Bundesamtes folgen.

Es erstaunt schon, diese Deckungsgleichheit.

Wir hatten ja hier vor ein paar Tagen mal einen richtig schönen Gewitterguss, aber mittlerweile ist das auch verbraucht und alles lässt wieder die Köpfe hängen. Es scheint aber insgesamt ausreichend Regen zu fallen in Europa. Wenn ich auf www.windy.com schaue, dann sehe ich immer Vorhersagen und aktuelle Niederschläge, die sich von den Alpen, Norditalien und Slowenien bis nach Polen und das Baltikum hinziehen, und oft auch dem Süden Deutschlands ausreichend Regen bringen, wie man ja am Dürremonitor gut ablesen kann, und ich sehe Niederschläge, die in Skandinavien Regen bringen, während just der Bereich, der eben stark windkraftgenutzt wird, zunehmend trockener wird, weil hier einfach kaum noch Regen fällt.

Es ist ja nicht so, dass es nun garnicht mehr regnet, aber es regnet einfach zu wenig!

Die Frage muss angesichts der Daten gestellt werden: erzeugen wir uns, über welche Kausalzusammenhänge auch immer, die Probleme selber?

Ist es überhaupt der Klimawandel, den es wirklich gibt, es berichten ja alle Völker dieser Erde, dass sich etwas verändert, der für diese zunehmende Trockenheit verantwortlich ist? Die Frage ist: verschärfen wir mit dem massiven (und nie wirklich auf Folgewirkungen abgeschätzen) Ausbau der Windkraft den Klimawandel noch? Machen wir dadurch, wie auch immer das zusammenhängt, die Folgen noch schlimmer?

Ich habe auch mehrfach mit großem Staunen auf windy.com beobachtet, wie Regen von Süden nach Polen reinzieht, während wir jenseits der Grenze, eben da, wo die ganzen Windkraftanlagen stehen, nichts oder nur vergleichsweise wenig abbekommen.

Sicherlich haben da die Meteorlogen gute Erklärungen dafür, nur es fällt eben auf, dass sich die Trockenheit vor allem dort zeigt, wo eben viele Windkraftanlagen stehen, während der Süden und der Osten (eben auch Norditalien, Schweiz, Österreich, Tschechien bis nach Polen) offenbar gut wasserversorgt ist. Oder zumindest sehr viel besser.

Was mir auch seit meheren Jahren auffällt: bei wetteronline.de schaue ich oft das 14-Tagewetter an. Und seit 2016, also nun das vierte Jahr in Folge, sehe ich da zumeist Trockenheit und Sonne für die nächsten Tage, während oft Regen für die zweite Woche berechnet wird, der dann aber fast nie kommt. Die Modelle können eben nur für max. 3-4 Tage etwas mit hoher Wahrscheinlichkeit berechnen, während alles darüber hinaus schlicht Kaffeesatzleserei ist.

Aber kommen wir mal zum Hauptproblem: ich bin ja nun was Meteorlogie angeht ein Laie. Interessiert, aber eben ohne entsprechende Ausbildung. Als Laie habe ich jetzt etwas beobachtet, wo ich meine, dass es da einen Zusammenhang gibt. Wie gesagt, keine Ahnung, ob und wie das sich bedingt, aber man sieht ja auf einen Blick, dass es da eine Korrelation, also eine Beziehung gibt.

Jetzt müsste man da mal an die Meteorologen herantreten.

Die Frage ist: glaubt man denen noch?

Wir sehen hier ein Grundproblem unserer Zeit. Man hat mit Beschimpfungen (Verschwörungstheoretiker), Hysterie (der Golfstrom reisst ab!!) und schlichtweg Politik (wie dem Harald Lesch mittlerweile massiv vorgeworfen wird), das Vertrauen der Menschen massiv untergraben.

In den USA gibt es einen Wissenschaftler, Michael E. Mann, der gilt als Ikone der Klimaforschung. Der hat damals das Hockeyschlägerdiagramm zusammen mit anderen veröffentlicht:

 

1000 Jahr Temperaturen-Vergleich.png
Von Dieses Bild wurde von Robert A. Rohde vorbereitet mit Hilfe öffentlich zugänglicher Daten und ist in das Projekt Global Warming Art eingebaut. Die Übersetzung stammt von User:Langexp. - https://www.ngdc.noaa.gov/paleo/recons.html, CC BY-SA 3.0, Link

de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschl%C3%A4ger-Diagramm

Das wurde ja auch im Klimafilm "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore damals hergenommen. Hat mich damals als junger Mensch auch mitgerissen.

Aber schon damals gab es heftige Kritik.

Einer der Kritiker war jemand mit dem Namen Timothy Bell, der Manns Daten und dessen Aufbereitung anzweifelte. Es ging hin und her und die ganze Sache landete vor Gericht.

Tja.. und dort verlor der Klimapapst.

Vorwurf: unsauber gearbeitet.

Die ganze Story hier recht gute aufbereitet: vera-lengsfeld.de/2019/09/04/beweise-bitte-ein-star-der-klimaforschung-scheitert-vor-gericht/

Und das ist es eben: was ist Politik? Was ist wirklich Wissenschaft?

Wir haben heute die Situation, dass man den Zeitungen, den Nachrichten und den Aussagen von Wissenschaftlern einfach nicht mehr glaubt. Die meckern da nun laut rum deswegen, aber es waren sie selber, die das aufgrund ihrer eigenen unsauberen Arbeitsweise erst erzeugt haben!

Wir haben doch heute längst ein Meinungsdiktat oder ein Schweigekartell bei bestimmten Sachen, politischen Aktionismus, statt sauberen, unabhängigen und ausgewogenen Journalismus.

Und nun haben wir die Situation, dass das Misstrauen überhand nimmt. Und wie man an den Wahlergebnissen sieht, gerade auch im Osten. Man spürt einfach: Stopp, hier werden wir belogen!

Deswegen: welchen Wert hat da noch ein Wissenschaftler, der dann sagt: Nee Leute, das hat nichts mit Windkraft zu tun! Dem glaubt man doch kein Wort mehr.

Ich habe den Tag ein Video vom Kachelmann gesehen, der sich ja derzeit auch recht stark gegen diese Klimahysterie wehrt, die so in Politik und Medien zu finden ist. In dem Video aber zog er gegen die "Chemtrail-Verschwörungstheoretiker" ins Feld. Kann man machen, was mich aber störte war die gehässige Art und Weise und dann der Vorwurf, dass dahinter Nazis ständen. Woher weiß der das so genau? Kennt der die? Mit solchen Aussagen hat er nun jeden, der meint, dass die künstlichen Wolken auf heimliches Geoengeniering, oder Schlimmeres, zurückzuführen ist, als Nazi beschimpft.

Sowas macht man einfach nicht!

Gute Wissenschaft sollte IMMER seriös auch mit den Verrückten und den "Ungläubigen" umgehen. Immer ganz stur die wissenschaftlichen Erkenntnisse vorzeigen. Fertig. Keine Beschimpfungen, keine herablassenden Töne. Einfach den Menschen zeigen: das ist der Stand unseres Wissens. Und auch mal zugeben: das wissen wir nicht, oder dafür haben wir bisher keine Erkenntnisse.

Wenn man gut gearbeitet hat, hat man eh nichts zu befürchten. Und wenn es irgendwer anzweifelt.. na und?

Man sieht aber heute einen richtigen Krieg, der dann auch im Netz ausgetragen wird.

Ich persönlich bin ja oft von so einer kindlichen Neugier getrieben, gepaart mit einem Befragungszustand: ist das so?

Ich habe aber gemerkt, dass man einfachste Fragen, wie eben die, die hier behandelt wird, oft nicht mehr stellen oder überhaupt in die Diskussion bringen kann, ohne schwer beschimpft zu werden. Also Hate Speech, dass machen nicht nur die AfD-Wähler, also da kommt von den Grünen auch so richtig was rüber. Von wegen Hass im Netz von rechts. Pustekuchen!

Ich sehe da gerade wirklich überall enorme Schieflagen. Vieles ist einfach kaputt. Und auch zu kaputt, um es nochmal zu reparieren. Da sind Ideologien, Sprachregelungen, Leitbilder und Aktionismus zu tief in Bereiche eingesickert, wo sie schlichtweg nichts zu suchen haben!

Gerade die Wissenschaft und die Medien müssen unbedingt unabhängig bleiben! Dann darf die Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt werden und auch der freie Austausch von Daten muss in der Wissenschaft der Normalfall sein.

Nur so lässt sich ein Abgleiten der Gesellschaft in extreme Schieflagen verhindern.

Ja, dazu muss man eben auch mal bereit sein, sich sehr Unschönes anzuhören. Aber wie kann es sein, dass zum Beispiel vor Wahlen nie die kleinen Parteien mit an den Tischen sitzen?

Wenn also zur Landtagswahl 15 Parteien antreten, dann muss IMMER diesen 15 Parteien Gehör verschafft werden, und zwar GLEICHWERTIG und GLEICHRANGIG.

Und nicht, dass dann immer nur bestimmte Parteien die Wahl unter sich ausmachen, weil die Kleinen nie gehört werden. Es kann aber sein, dass gerade dort für bestimmte Probleme Lösungen zu finden sind.

Ganz schlimm finde ich das Kanzlerduell, dass für unser Land überhaupt nicht passend ist. Das mag bei den Amerikaner stimmig sein, aber Merkel gegen Schröder ist einfach für unser System eine aus meiner Sicht unzulängliche Verengung auf zwei Kanditaten. Es gibt aber mindestens 20 bei der Bundestagswahl.

Im Grunde sehen wir hier immer wieder die Zementierung von Herrschaftsstrukturen.

Im Grunde ein Fake.

Fakedemokratie.

Wir machen mal so als ob.

Nee.. JEDER muss gleichwertig gehört werden. Keine Verengungen. Klar, dann sitzt da auch der Kommunist und der NPDler und der Esoteriker, aber DAS IST DEMOKRATIE. Das ist freie Meinungsäußerung und frei fließender Wettbewerb der Meinungen. Aber genau das will man ja verhindern. Demokratie ja, aber nur eine, wo man soweit es geht böse Überraschungen ausschliesst und wo die Gewinne weiter kräftig sprudeln.

www.mdr.de/sachsen-anhalt/landtagswahl/partei-portraets-landtagswahl100.html

Und gleiches gilt für die Klimadiskussion. Wieso gibt es da immer den Vorwurf, dass es ja einen wissenschaftlichen Konsens gäbe, und alles andere sei unseriös?

Damit schliesst man doch die aus, die eben NICHT im Konsens zu finden sind. Wieso werden die nie gehört? Mantel des Schweigens?

Und genau das ruft Misstrauen hervor. Weil das Netz eben andere Infos liefert. Und das bringt dann bisher erprobte Herrschaftsstrategien ins Wanken.

Der Weg kann nur hin zu mehr Demokratie, also mehr direkte Beteiligung der Bürger wie in der Schweiz, keine Verengung auf bestimmte Parteien, und mehr freie Diskussion hinauslaufen.

Derzeit geht man genau den entgegengesetzten Weg. DDRifizierung. Folge: die Menschen rebellieren, laufen den Etablierten in Scharen davon und glauben ihnen, zu Recht vielleicht auch, nichts mehr.

Und vor diesem Hintergrund wäre es eben wünschenswert, wenn solche, vielleicht unhaltbaren, Überlegungen wie meine hier zum Thema Trockenheit und Ausbau Windkraft mal nicht gleich abgebügelt werden würden, sondern man dies wirklich auch mal in die Diskussion zulässt, oder aber auch glaubhaft widerlegt.

Dabei gehts hier nicht um mich, sondern um das Thema, das ja von anderen auch schon in die Diskussion gebracht wurde.

Na schauen wir mal...

Die Korrelation springt einen ja förmlich ins Gesicht.

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03.09.2019 14:36

Tennisellenbogen

Ich hatte ja im ganzen Garten Regentonnen verteilt, um mir das Gießen zu erleichtern. Hat auch gut funktioniert. Leider war es aber gleichzeitig auch eine ungewohnte Bewegung und ich hatte eine Reizung im Ellenbogen. Irgendwie konnte ich aber nicht danach gehen und durch das weitere Arbeiten, Sport und auch die Belastungen des Armes am Treffen ist nun ein sogenannter Tennisellebogen draus geworden. Also eine Reizung einer Unterarmsehne am Ellenbogen.

Vom Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis humeri), sind in der Regel die Sehnenansätze der Muskeln, die das Handgelenk und die Finger strecken, betroffen. Sie befinden sich an einem kräftigen Knochenvorsprung (Epicondylus) am äußeren ellenbogenseitigen Ende des Oberarmknochens und ziehen bis zum Handrücken. Die Ursache für den Tennisellenbogen ist stets eine länger anhaltende Überlastung dieser Streckmuskeln, die zunächst zu einer schmerzhaften Verspannung (Hypertonus) führt. Durch die anhaltende Spannung besteht eine ständige Krafteinwirkung auf die Ansatzzone der Muskeln. Der dauerhafte Zug am Muskelansatz reduziert außerdem die Durchblutung und stört damit die Ernährung der Ansatzstelle. Hält die Belastung unvermindert an, entstehen winzige Verletzungen (Mikroläsionen).

Dies geschieht aber nicht – wie häufig angenommen - nur beim Sport. Auch alltägliche oder beruflich bedingte Dauerbelastungen können zum Tennisellenbogen führen. So sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten oft an der Entstehung eines Tennisellenbogens beteiligt:

  • schweres Heben,
  • der tägliche Einsatz schwerer Werkzeuge,
  • ständig wiederkehrende, gleichförmige Bewegungen über Stunden oder auch
  • PC- und Mausarbeit

Bei mir kam es eindeutig vom schweren Heben.

War deswegen sogar beim Arzt. Der meinte aber, ich solle einfach kühlen und dann Geduld haben. Und nun habe ich mir da Eis drauf gepackt. Gut geeignet sind da ja die Kühlaggregate von Orkos, die immer mit eingepackt wurden.

Das wirft mich jetzt trainingstechnisch doch etwas zurück.

Aber gut, hilft ja nichts.

Merke schon beim Schreiben, wie die Finger steif sind, weil die Muskeln am Unterarm ja ausgekühlt sind. Ha hoffentlich hilfts! Man darf ja wieder nicht googleln, da kriegt man ja wieder die ärgsten Fälle präsentiert.

Werden die Frühwarnsymptome ignoriert, verschlimmert sich das Beschwerdebild so lange, bis schon leichte alltägliche Tätigkeiten Schmerzen auslösen. Unbehandelt kann der Tennisellenbogen dann zu einer unumkehrbaren krankhaften Veränderung der Muskelansatzstelle, zu schmerzhaften Kalkeinlagerungen oder sogar zum Muskelabriss führen. Deshalb sollten die Betroffenen schon bei den ersten Anzeichen eines Tennisellenbogens eine Behandlung in die Wege leiten.

Faszinierend ist eben immer wieder, dass man sich doch immer wieder mal was tun kann, einfach weil man Bewegungen macht, die man schlichtweg nicht gewohnt ist. Zum Sport bewege ich ja doch recht schwere Gewichte und belaste da die Muskeln recht stark. Aber es sind eben gewohnte Bewegungen. Das Herausheben der Wasserkannen aus der Regentonne war aber etwas vollkommen ungewohntes und schon gibts da die Möglichkeit von Überlastungen.

Man ist es einfach nicht gewohnt.

Beim Googlen bin ich gerade auf die Seite vom Liebscher-Bracht gestoßen. Der gilt ja gerade als der große Papst der Schmerztherapie und der ist derzeit recht bekannt in Deutschland.

www.liebscher-bracht.com/schmerzlexikon/tennisellenbogen/

Witzig, den kenne ich sogar persönlich. Der war ja mal Wing Tsun Lehrer und damals auch oft auf den großen Lehrgängen. Damals, muss so 2004 gewesen sein, war sogar die Rohkost unter WTlern, so nannten die sich, recht bekannt. Und der hat auch Rohkost / Instincto versucht. Wir sind dann sogar ins Gespräch gekommen und er meinte, dass es nicht praktikabel sei im Alltag. Ich sagte dann, dass das schon gehe, wenn man will.. lol.

Na ja. Er hat sich dann ja anscheinend sehr in Richtung Körpertherapien und Schmerzlinderung entwickelt und hier recht große Bekanntheit erlangt.

Schauen wir mal...

Letztes Jahr hatte mein Trainingskollege eine Überlastung im Fuß. Der war in Barfußschuhen auf einer Betonstraße joggen. Krasse Überlastung und dann 5 Monate außer Gefecht. So lange soll es nicht dauern!

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