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05.06.2020 20:00

Wetterfühligkeit

Ich bin wetterfühlig. Schon so lange wie ich denken kann, ist meine Energie stark mit dem Wetter korreliert. Bei Hochdruckeinfluss reiße ich Bäume aus, jetzt haben wir ein starkes Tiefdruckgebiet und ich bräuchte morgens nicht aus dem Bett steigen. Ich habe ja hier auch ein Barometer hängen und mittlerweile habe ich wirklich eine enge Korrelation zwischen Luftdruck und Energie / Motivation / Antrieb festgestellt.

Ich frage mich, ob das nicht sogar natürlich ist.

Woher wissen Vögel, wenn ein Gewitter naht und sie sich verstecken müssen?

  • "Wetterreagierend" sind alle Menschen, selbst diejenigen, die es nicht wahrhaben wollen. Zum Beispiel ist man bei sonnigem Wetter mit angenehmen Temperaturen in der Regel besser gelaunt als bei Regen und Kälte.
  • "Wetterfühlig" sind diejenigen Personen, deren vegetatives (nicht beeinflussbares) Nervensystem äußerst empfindlich reagiert. Ihre Reizschwelle ist so gering, dass sich Luftdruck- und Temperaturschwankungen sofort in Beschwerden, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Arbeitsunlust, Konzentrations- und Schlafstörungen, äußern.
  • Von "Wetterempfindlich" spricht man, wenn sich bei Wetteränderungen bestehende Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Arteriosklerose und Rheuma, verschlimmern oder alte Verletzungen (Knochenbrüche) erneut Schmerzen bereiten.
    https://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt/wetter-und-gesundheit/wetter-und-seine-folgen

Nach der Definition bin ich wetterfühlig.

Aber einmal, schon Jahre her, da gabs so ein Wetter, da dachte ich echt, das ist heute "Herzschlagwetter". Und tatsächlich sind an diesem Tag, so erfuhr ich später mehr Menschen an Herzinfarkten eingegangen als sonst. Auch eine Bekannte mit über 80 Jahren hatte es erwischt.

Wie funktioniert das?

Warum manche der Betroffenen den Wetterwechsel schon zwei Tage vor seinem Eintreten mit Schmerzattacken verspüren, ist noch unklar. Einige Gründe für die unangenehmen Ausschläge des inneren Barometers scheinen dabei inzwischen aufgeklärt. Zum einen reizen offenbar Luftdruckschwankungen empfindliche Rezeptoren an den Blutgefäßen und können so den Kreislauf durcheinander bringen.

Diese Schwankungen des Luftdrucks werden als "Schwerewellen" bezeichnet. Sie entstehen immer dann, wenn Luftschichten aneinander reiben. Die Luftmassen bewegen sich dabei unterschiedlich schnell und in entgegengesetzte Richtungen. So entstehen Schwingungen in der Luft, die sich mit Schallgeschwindigkeit fortbewegen.

Man vermutet, dass hierdurch winzige Sensoren im Bereich der Halsschlagader beeinflusst werden, die für die Regulation von Blutdruck und Kreislauf verantwortlich sind.

Das ist krasser Sh***. Und da merkt man auch, was der Mensch eingentlich für ein feinfühliges Wesen ist! Ich meine, Veränderungen des Luftdruckes sind ja keine großen Veränderungen. Das Barometer zeigt gerade 73,5, leider steht keine Einheit dabei, an. Aber schönes Wetter gibts ab einem Luftdruck von 77 (Millibar?). Das sind ja keine großen Veränderungen und doch reagiert der Mensch zum Teil sehr feinfühlig auf diese Veränderungen.

Erforscht ist mittlerweile, wann sich Mitteleuropäer am wohlsten fühlen. Die Natur hat es zwar eingerichtet, dass der menschliche Organismus Klimaschwankungen von bis zu 20 Grad Celsius und mehr ohne größere Probleme aushält. Aber bei einer gemäßigten Temperatur von 20 bis 25 Grad, Sonnenschein und Hochdruckwetter ist die Belastung für den Kreislauf meist am geringsten.

Tatsächlich mein Lieblingswetter!

Da habe ich zumeist die volle Energie.

Tja, aber jetzt zieht ein echtes Tief durch und ich mag das schlichtweg verschlafen! lol

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04.06.2020 20:17

Was denn nun?

Passend zum Thema "Je nachdem, was gerade Agenda ist": https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/504458/Corona-Luege-Abstandsregeln-spielen-bei-Anti-Rassismus-Demos-ploetzlich-keine-Rolle-mehr

Hier sieht man ganz klar, dass es immer so inszeniert wird, wie es gebraucht wird. Mal sind Abstandsregel das Nonplusultra, die uns das Leben retten, dann ist die Umarmung, das gemeinsame Demonstrieren wichtig. Je nachdem, was gerade "in" ist.

Das wirft die Frage auf: wie gefährlich ist dann Corona wirklich?

Und wie glaubwürdig ist das, was man uns als "richtiges Verhalten" vorgibt?

Aus Fotos des US-Senders CNN geht hervor, dass in mehreren Städten Polizeibeamte Demonstranten umarmt und ihnen die Hände geschüttelt haben. Das waren Gesten, die den Beamten hoch anzurechnen sind. Diese Gesten berührten uns menschlich, aber sie sorgten auch für Verwirrung. Denn auch bei diesen Ereignissen erfolgte eine Missachtung der Abstandsregeln.

Ja, je nachdem, wie man es braucht.

Und was die politische Agenda ist.

Nun berichten europäische Medien, dass auch in Europa Anti-Rassismus-Proteste stattfinden. Doch die Corona-Regeln werden nur am Rande erwähnt. Dieselben Stimmen hatten sich zuvor mit Verweis auf die Abstandsregeln sehr verächtlich über die deutschen Proteste gegen die Corona-Regeln geäußert, obwohl das Bundesamt für Verfassungsschutz deutlich gemacht hatte, dass die Teilnehmer mehrheitlich verfassungstreue Bürger waren und sind.

Also diese kurze Abfolge vollkommen konträrer Berichterstattungen und Agenden entlarvt natürlich die Medien als das, was sie sind: politisch aktive Kampfpresse. Wenn es gegen Frau Merkel geht, wird draufgehauen und die Menschen werden zur Keimzelle des Todes, weil sie ja zusammenkommen und die Regeln nicht einhalten. Geht es gegen Trump, nun ja.

Es ist eben kein seriöser und objektiver Journalismus mehr. Schon lange nicht.

Wird der Mord am arglosen und wehrlosen George Floyd missbraucht? Ist die Corona-Pandemie nun gefährlich oder nicht?

Na ja, in Italien hat man ja anscheinend Coronakranke gezielt in Altenheime gesteckt. Hat was von Pockendecken für Indianer.

www.heise.de/tp/features/Covid-19-Ausgelieferte-Altenheime-4771968.html

Aber das war noch nicht genug. Zum Versagen der nationalen Regierung und einzelner Heimverwaltungen gesellte sich Anfang März eine fatale Entscheidung der lombardischen Regionalregierung, die eine Verlegung "leichter" Covid-19-Patienten aus überfüllten Krankenhäusern in Pflegeheime mit freien Zimmern veranlasste. So nahm die Ausbreitung des Virus in den Heimen erst richtig an Fahrt auf.

Ich weiß gar nicht, wie man das kommentieren soll. Unfähigkeit? Dummheit? Oder Mord? Gezielte Ausbreitung? Bewusstes Erzeugen von hohen Totenzahlen?

Corona ist gefährlich. Für Risikopatienten.

Aber lest euch mal den Artikel auf Telepolis durch und bildet euch eure Meinung im Kontext der ganzen Coronaberichterstattung.

Weiter auf DWN:

Im Titel dieses Kommentars wurde vorsätzlich das Wort „Corona-Lüge“ mit einem Fragezeichen versehen. Denn genau diese Frage geht den Bürgern dieses Landes durch den Kopf. Man muss den Menschen nur zuhören und mit ihnen reden, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie verunsichert und traumatisiert sie sind.

Ja, da läuft man mit Maske los, lässt die eigene Mutter alleine im Altenheim und den eigenen Vater im Hospiz sterben, weil man nicht reindarf und die Regeln akzeptiert, da geht man auf Abstand und zeigt die an, die sich im Park ein Küsschen geben und dann, aus dem Nichts, sind Massenaufläufe, Umarmungen, Demonstrationen wieder vollkommen OK und man steht nur noch da und reibt sich die Augen.

Ja, was denn nu?

Na ja, beides! Je nachdem, wie es gerade gebraucht wird!

Wenn es gebraucht wird, dass alle Abstand halten, wird das inszeniert. Wenn es gebraucht wird, dass sie sich zusammenrotten, wird das inszeniert. So, wie es benötigt wird, so wird es erzeugt.

Nur sieht man es nun ganz deutlich, weil so kurz hintereinander und weil es von einem Extrem ins Nächste geht.

Wir leben buchstäblich in einer „Zeit der Wirren“.

Ja, die Menschen werden immer mehr im Außen verwirrt. Das zwingt dazu, sich wieder nach innen zu wenden und sich seiner eigenen Kraft bewusst zu werden und da wieder Anschluß an Instinkte, Intuitionen, Glauben, Vertrauen, Stärke zu finden. Der inneren Stimme wieder zuhören, der Intuition und auch den eigenen Gedanken wieder mehr zu vertrauen, statt das zu glauben, was da draußen gelabert wird.

Die Verwirrung im Außen, der Dschungel, wo hinter jedem Baum ein Tiger hocken kann, die große Savanne mit ihren Löwen, Leoparden, Hyänen und Krokodilen zwingt dazu, sich wieder nach innen zu wenden und zu sich selbst zu finden. Zwingt dazu, erwachsen zu werden und das behagliche Nest zu verlassen.

Wie sehr man in der Kinderwelt gehalten werden soll, zeigen kleine Beispiele. Heute im Netto habe ich Corona-Hinweisschilder gesehen, wo man mit "Du" angesprochen wird: Halte Abstand! Im Deutschen redet man so mit Kindern. Bei der Bank wird das Konto demnächst umgestellt. Heißt dann "Dein Konto". Auch hier: habe ich denen je das Du angeboten? Dein Konto, so spricht man mit Kindern.

Und viele nehmen das bereitwillig an, wollen weiter im behaglichen Bau leben und von der Fuchsmutti versorgt werden.

Der Rest wird erwachsen und muss sich dem Dschungel stellen.

Und dazu gehört eben zu erkennen, dass wir in einen Dschungel geboren wurden und das er keine Gefahr darstellt, solange wir bei uns bleiben und dem Vertrauen, was uns die Natur mitgegeben hat.

Wer das nicht macht, bleibt Kind oder wird gefressen.

Mehr habe ich auch nicht zu sagen.

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04.06.2020 18:02

USA

Kennt ihr den Film Men in Black 2?

In dem Film geht es um das „Licht von Zartha“, das die Zarthaner 25 Jahre vorher auf die Erde gebracht haben, um es dort zu verstecken. Die Men in Black durften es aber nicht behalten, um die Neutralität der Erde zu wahren und schickten es vorgeblich in den Weltraum. Der damals für den Fall zuständige Agent K hat es aber irgendwo auf der Erde versteckt. Das Licht ist so mächtig, dass es jedem Besitzer die vollkommene Herrschaft über den Planeten Zartha ermöglicht.

Das Licht entpuppt sich schlussendlich als die junge Frau Laura Vasquez, die seit ihrer Geburt in New York lebt, aber nichts von ihrer wahren Identität weiß. Sie ist in Wirklichkeit die Thronerbin von Zartha.

Und wenn sie lacht, strahlt die Sonne und wenn sie traurig ist, regnet es.

Wie innen, so außen:

Und ich komme mir gerade vor wie die das Licht, weil die Coronakrise im Grunde wie für mich gemacht schien, um das aufzuarbeiten, an das ich bisher noch nicht richtig rangekommen bin. Für mich ist das absolut unbegreifbar, aber die Coronakrise war bis hierher eine einzige große Heilerfahrung für mich.

Hans Joachim Maaz hat da wieder in seinen Videos entscheidende Impulse gegeben, die am Ende dazu führten, wirklich ganz tief liegende Bedrohungssituationen (Krankenhaus, Spritzen, Isolation) aufzuarbeiten. Als ob da eine weltweite Krise notwendig war, um das aufzulösen.

Und welche Gefühle hat man, wenn man todkrank ist, von allen Lieben getrennt (wie fühlt man sich, wenn man die Mutter loslassen muss an der Krankenhaustür), dazu kommen Fremde ins Zimmer und drangsalieren dich mit Spritzen? Vielleicht haben sie mich sogar schon zum Sterben abgeschoben, wer weiß das schon? Vielleicht haben sie gedacht: der geht uns eh drauf und haben mich schon irgendwo hin abgeschoben? Und ich habe da eine schwere doppelseitige Lungenentzündung wider Erwarten überlebt?

Welche Gefühle bilden da den Urgrund der Seele?

Welche traumatischen Erlebnisse bilden da den Charakter?

Der Danisch hat mal geschrieben, dass er seinen Blog im Grunde nur schreibt, um zu verstehen, was ihm damals während seiner Promotion passierte. Und er hat den Feind bei den Linken ausgemacht.

Na ja, und ich schreibe hier wohl auch, um zu verstehen, was mir passierte, nur dass das viel tiefer und unterhalb der Erinnerungsschwelle lag. Aber ich wurde darüber zum Kritiker einer Gesellschaft, die die Kinder falsch behandelt (und da zähle ich eben die Ernährung mit rein).

Und die Coronakrise hat da nochmal soviel ausgelöst, weil es wie eine Reinszenierung war. Es hatte ja alle Themen dabei: die Krankheit wieder eine Lungengeschichte, dann Isolation / Entfremdung, Todesangst, Panik, autoritäre Strukturen und Vorgaben, Entmachtung des Individuums / der Familien, Gehorsam,  dazu die Bedrohung durch Zwangsspritzen, Fehlbehandlungen und am Ende ist die Therapie schlimmer als die Krankheit.

Diese ganze Kombination MUSSTE mich quasi triggern und genau das hat es auch gemacht.

Ich wurde hier wirklich auf mich selber zurückgeworfen und musste mich dem stellen und am Ende auch alles rauslassen, was da an traumatischen Erinnerungen hochkam.

Wenn man sich dem stellt, dann brechen auch die Dämme (wenn man es zulässt) und man wird mit all den rohen Gefühlen konfrontiert, die mit der damaligen Situation einhergingen und irgendwo im Körper / in der Seele abgespeichert waren, die man aber nie ausleben durfte ("gute Erziehung"). Der Gefühlsstau bricht dann auf und es kommt alles ans Tageslicht.

Der ganze blutige Eiter kommt dann raus.

Und nun sehen wir das auf der großen Bühne in den USA.

Da bricht sich jetzt genau dieser Gefühlsstau Bahn und alles wird in Schutt und Asche gelegt. Kopflose, rasende Wut, abgrundtiefer Hass, kopflose Destruktivität. Da kommt jetzt bei vielen der ganze angestaute Hass, der Frust, die Wut, der Ekel, die Angst hoch und entläd sich auf eine destuktive Art und Weise.

Und wisst ihr was: viele derer, die es da mal rauslassen, werden sich danach erleichtert fühlen.

Leider biete die Gesellschaft keinen oder nur wenige geschützte Rahmen, wo sich der Gefühlsstau mal entladen kann, ohne dass dabei andere Menschen zu Schaden kommen.

Da der Gefühlsstau aber so nicht aufgehoben wird, bricht er eben periodisch durch. Diesmal war der Auslöser der Tod eines Afroamerikaners. Und dann ging es los.

Ein seelisch gesunder Mensch würde da nicht ausrasten, sondern ruhiger reagieren. Die Sache untersuchen und den Polizisten entsprechend bestrafen. Und aus.

Menschen mit Gefühlsstau sehen aber ihre eigenen Leiden, bzw. diese werden durch die Videoaufnahmen getriggert und dann gehts los, dann bricht der Hass, die Wut, der Zorn durch und entläd sich destruktiv.

Der brutale Tod des Mannes erinnert viele wahrscheinlich an den eigenen kleinen Tod in der Kindheit, wo etwas durch Fehlbehandlungen in ihnen starb, weil sie sich anpassen mussten, weil sie von der Gesellschaft und den Eltern dazu gezwungen wurden.

Und dann gibt es kein Halten mehr. Dann bricht das raus und entläd sich auf der großen Bühne als kopflose, der Logik nicht mehr zugängliche Destruktivität.

Der Präsident muss dann natürlich diese Sachen unterdrücken. Gesetz und Ordnung wieder herstellen.

Es wäre aber wirklich wichtig, die destruktiven Entladungen zu verstehen und wieso der brutale Tod des Schwarzen, der ja wirklich fast symbolisch für das ist, was viele selber als Kinder erlebt haben, solche Emotionen freisetzt, die sich dann destruktiv entladen.

Und die Konsequenz ist eben, dass man Rahmen schaffen muss, wo Menschen ihren Gefühlsstau auflösen können, und, das haben ja Reich, Senf, Maaz und andere aus Erfahrungen gesagt, wo man den mörderischen Hass, die grenzenlose Wut, den abgrundtiefen Ekel (bei sexuellen Übergriffen zum Beispiel) mal rauslassen kann, ohne dafür verurteilt zu werden. Wo man schreien, toben, auf etwas einschlagen und kaputtmachen kann, ohne andere zu gefährden.

Das, was da in den USA zwischen dem Polizisten und dem Schwarzen passierte, ist im Grunde ans Symbolkraft und Triggerwirkung nicht mehr zu überbieten. Der ausgelieferte Mensch, der um Hilfe schreit und dessen Rufe nicht beachtet werden und der am Ende daran stirbt.

Für mich ist die jetzt zu sehende emotionale Explosion nur logisch und folgerichtig.

Wieviele Menschen haben solche Situationen als Kleinkinder erlebt? Oder als Schüler? Hier wurde doch etwas sichtbar, was in unterschiedlicher Form ja viele Menschen erfahren mussten: ausgeliefert sein, sich nicht wehren können, die Signale, dass man damit nicht einverstanden ist, keine Luft mehr bekommt, nicht ankommend, am Ende stirbt etwas in einem. Muss aufgegeben werden.

Im Grunde ging es mir so.

Dass das jetzt so explodiert ist für mich nur logisch und folgerichtig, weil es genau das triggert, was viele Menschen irgendwann in ihrem Leben selber mal erlebt haben, die damit einhergehenden Gefühle aber nicht ausdrücken durften.

Und das wird natürlich auch ausgenutzt:

Jeder, der den Krieg mitgemacht hat, weiß, welche Rolle die beiden Attribute verbildeter Genitalität, die anale Zote und das anale Schimpfwort, im Kasino, in der Kaserne, auf dem Exerzierplatz und in der Offiziersmesse spielen, Gespräche über Huren und Koitus bilden fast ausschließlich das Thema der Unterhaltungen Reich fiel auf, dass diejenigen, welche starke heterosexuelle Bindungen oder vollwertige Sublimierungen aufwiesen, den Krieg ablehnten; dagegen waren diejenigen die brutalsten Draufgänger, die das Weib als Klosett betrachteten...Auch der sadistische Psychopath und der dissoziale Charakter bewährten sich gut im Sinne der Kriegsideologie...Die Brutalität des Weltkrieges (und vielleicht er selbst) wäre unmöglich gewesen, hätte nicht das Machtbedürfnis einiger weniger Führer den Anschluss an die latente Grausamkeit des Einzelnen gefunden“. ( REICH: Zwei narzißtische Typen. 1922, zit. Nach LASKA 1981, S. 13f.)

Genau das sehen wir jetzt wieder. Die anfangs friedlichen Proteste wurden recht schnell gekapert und schlugen in Destruktivität um. Die Linke spielen hier die Rädelsführer, die Anschluß an den Gefühlsstau des Einzelnen findet und nutzen das natürlich, um Trump zu stürzen.

Der muss dann mit entsprechenden Maßnahmen reagieren.

Interessant sind dann wieder die Reaktionen der Medien. Hat man die Coronademos noch als Coviditen verspottet, als Versammlung kruder Verschwörungstheoretiker, so sind die Proteste in den USA gegen Trump aber Ok und Corona / Ansteckung usw. spielt keine Rolle mehr. Wenns gegen Trump geht, ist das alles vollkommen berechtigt, geht es gegen Merkel, wird der Jauchekübel ausgekippt. Wer glaubt diesen Vögeln noch irgendwas?

Wer noch nicht erkannt hat, dass wir einen immensen Elitenkrieg erleben, einen verdeckten Weltkrieg der Eliten, der bekommt hier die nächste Gelegenheit, sich dessen bewusst zu werden.

Schauen wir mal, wie es weitergeht.

Am Ende steht das Erwachen.

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02.06.2020 21:41

Sesam

Ich hatte mal wieder Sesam. Und wieder Alpträume. Das ist mir jetzt schon das zweite Mal passiert, dass mich nach dem Verzehr von Sesam, diesmal war er von, ja, keine Ahnung, habe ich vom Treffen mitgebracht, Alpträume ereilten.

Es war auch ein Unsinn, was ich da geträumt habe. Ich war bei meinen Großeltern im Nachbardorf, da wurde eine Atombombe über dem Haus abgeworfen. Ich bin geflüchtet und nach Hause gefahren. Ich hatte einen Wecker in der hand, der dann irgendwann piepte. Ich war auf halben Weg noch wen besuchen, wir sind den Boden hochgegangen, das Ding piepte weiter. Dann war ich zuhause, habe die Batterie rausgenommen, es piepte und piepte. Immer dieses bedrohliche Gefühl, dass da balb eine Atombombe über dem Haus meiner Großeltern explodieren würde, aber ich war ja in Sicherheit (1,5km weg, lol), aber der scheiß Wecker piepte immernoch. Dann bin ich aufgewacht. Weil der Wecker in real piepte.

Entweder sind das Antifraßstoffe oder Pilzgifte, die da wirken.

Es war zumindest ein unangenehmer, bedrohlicher und absurder Traum.

Und eben wieder nach dem Verzehr von Sesam.

Erhitzt ist er wohl nicht, weil keimfähig...

Man merkt dann aber auch sofort, dass das Proudukt sperrt. Da geht dann erstmal nichts mehr.

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02.06.2020 14:46

Störungen II

Die Sonne brennt heute, da muss ich jetzt mal eine Pause machen. Morgen soll es ja nun mal regnen. Wird auch Zeit. Aber schauen wir mal. Noch ist es nicht soweit.

Ich hatte ja gestern im Beitrag über die Störungen geschrieben, die man heute fast überall zu sehen bekommt und die meiner Meinung nach eben, das habe ich gestern vergessen, auf Fehlernährung zurückgehen, da stören ja auch die Fremdmoleküle im Körper, aber eben auch auf die gestörten frühkindlichen Beziehungen zwischen Mutter und Kind.

Aber es wird noch mehr gestört.

Mir ist aufgefallen, und Burger schrieb ähnliches, dass alle, die sich auf den Rohkostweg machen, eine innere Wandlung erfahren, in dessen Zuge man wieder naturverbundener und "sinnlicher" wird. 

Ich habe festgestellt, wie sich in mir und bei allen, die auf ursprüngliche Nahrung umgestiegen sind, ein tiefer Wandel vollzogen hat: Die Liebe zur Frucht läßt die Liebe zur Erde wieder aufleben, man spürt eine ganz neue Ehrfurcht für natürliche Werte; einen Baum zu fällen empfindet man wie eine Verletzung, Bulldozer und Mähdreschmaschinen werden zu wahren Monstern.

(GCB in "Die Rohkosttherapie")

Wenn man auf Rohkost umstellt, dann erlebt man über den Genuss wirklich oft sowas wie eine Art liebevolle Verbindung zu "Mutter Erde". Und die erlebt man umso intensiver, um so stiller es ist. Dann hört man die Vögel zwitschern, den Wind wehen, die Zikaden singen, den Regen, selbst den Schnee kann man fallen hören, oder die Blätter im Herbst.

Sowie dann aber der Mensch mit seinen Störgeräuschen kommt, verfliegt dieser magische Moment.

Das habe ich oft erlebt.

Wir kommen also auch nie wirklich zur Ruhe, weil es IMMER einen Störer gibt. Jemanden, der andere nicht in Ruhe lassen kann.

Das ist aber nicht neu, sondern schon seit Jahrhunderten haben sich Menschen in die Abgeschiedenheit zurückgezogen, um dem Lärm und den Gestörten zu entgehen, oft, um selber wieder heil und gesund zu werden.

Als ich in Österreich lebte, war ich öfters im Wald laufen oder ich war bergwandern. Irgendwann lässt man die Zivilisation hinter sich und betritt eine ursprünglichere und natürlichere Welt.

Und der Mensch braucht diese Verbindung zur Natur, sonst wird er verrückt, so wie Menschen verrückt werden, wahnsinnig, weil ihre erste Liebesbeziehung permanent gestört wird.

Es gibt einen Grund, wieso fast alle Menschen irgendwann genervt auf Lärm reagieren, wieso Menschen sogar eher sterben, wenn sie permanent Lärm ausgesetzt sind.

Lärm stört die Ruhe und die Stille und somit die notwendige Rückbesinnung und Verbindung zur "lächelnden Natur".

Wir moderne Menschen sind also zumeist von Anfang an in gestörten Beziehungen. Erst zur Mutter, dann später zum anderen Geschlecht, zur Natur, zu uns selbst. Überall sieht man diese gestörten Beziehungen.

Die ganze Welt ist zugemüllt mittlerweile. Mitten auf dem Atlantik habe ich Plastefalschen treiben sehen.

Wie könnte man eine gestörte Beziehung besser aufzeigen als so?

Gestörte frühkindliche Beziehungen führen später zu gestörten Beziehungen zu allem, mit dem man in Beziehung sein kann.

Ein wesentlicher Aspekt psychischer Gesundheit ist die Liebesfähigkeit, die Fähigkeit, subjektiv wie objektiv befriedigende enge Beziehungen zum Mitmenschen aufzunehmen (Enke et al. 1974; Vaillant 1974, 1980; Beckmann 1984). Die theoretische Literatur zur Entwicklung dieses Merkmals weist auf die Bedeutung grundlegender frühkindlicher Erfahrungen hin, jedoch wird auch die Möglichkeit einer Korrektur ungünstiger Früherfahrungen in einem mittleren Belastungsbereich anerkannt (vgl. Kriebel u. Tress 1987).

link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-73084-9_75

Man erforscht sowas ja schon länger:

Frühkindliche emotional gesteuerte Lernprozesse, wie die Entstehung der Kind-Eltern Beziehung, sind von grundlegender Bedeutung für die Ausbildung normaler sozioemotionaler und intellektueller Fähigkeiten. Tierexperimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass Störungen dieser emotionalen Bindung zu Veränderungen der Gehirnorganisation und zu Defiziten nicht nur im emotionalen, sondern auch im kognitiven Bereich führen. Das Ziel unserer Forschungsarbeiten ist es, die zellulären und molekularen Mechanismen zu untersuchen, die der erfahrungsabhängigen Gehirnreifung zu Grunde liegen, und herauszufinden, in welcher Weise frühkindliche emotionale Erfahrungen diese Prozesse beeinflussen. In unseren Untersuchungen am Modell der Filialprägung des Haushuhnkükens und der Elterndeprivation bei der Strauchratte (Octodon degus) konnten wir zeigen, dass die Unterbrechung des Kind-Eltern Kontaktes (Elternseparation) zu langfristigen spezifischen synaptischen Veränderungen in limbischen kortikalen Regionen führt, die bei emotionalem Verhalten, Lernen und Gedächtnisbildung eine grundlegende Rolle spielen. Zudem stellte sich heraus, dass es im Verlauf von frühkindlichen Erfahrungen zu erheblichen Veränderungen des Gehirnstoffwechsels kommt, die möglicherweise einen Ausgangspunkt für die später auftretenden synaptischen Veränderungen bilden. Weiterführende, interdisziplinäre Untersuchungen sollen zeigen, inwieweit die aus solchen tierexperimentellen Ansätzen gewonnenen Erkenntnisse einerseits in die Entwicklung neuer pädagogischer Konzepte im Vorschulbereich einfließen können, und ob sie andererseits auch dazu beitragen könnten, die Entstehung von entwicklungs- und umweltinduzierten Verhaltens- und Lernstörungen besser zu verstehen.

www.degruyter.com/view/journals/nf/9/2/article-p51.xml?tab_body=abstract

Und anhand der Zunahme von Kindern mit Lernschwächen und Lernbehinderungen sieht man ja: die Gestörten werden mehr!

Die Frage ist also wirklich: wer stört? Wer stört diese ersten wichtigen Beziehungen? In meinem Fall war es die Gesellschaft als Ganzes. Die institutionelle Medizin. Die haben die erste Beziehung mit Absicht gestört. Gleich nach der Geburt kam es zur Trennung und zur emotionalen Achterbahnfahrt.

Man hat also hier massiv gestört und das gesellschaftlich sogar anerkannt und für gut geheißen.

Später Kinderkrippe. Die nächste massive Störung.

Usw usw...

Man sieht hier immer wieder: man kann die Menschen nicht in Ruhe lassen, sondern jeder ist des anderen Störung mittlerweile.

"A child who is not embraced by the village will burn it down to feel its warmth.” ~ African Proverb

Sehen wir nicht genau das gerade in den USA? In anderen Ländern? Die Kinder, die gestört wurden, fangen an, das Dorf niederzubrennen. Das ist die unweigerliche Konsequenz aus der Störung.

Im Grunde kann man, weil ich nun am eigenen Leib erfahre, wie schwer und schmerzhaft und problematisch eine Heilung ist, nur anmahnen, in die Prävention zu investieren.

Ansonsten brennt hier irgendwann wieder der Baum lichterloh.

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01.06.2020 20:11

Gestört.

Ich hatte ja schon mehrfach geschrieben, dass die Coronakrise auf eine krasse Art und Weise wie eine Re-Inszenierung eigener negativer Erlebnisse in der frühen Kindheit ist, bzw. im Zuge dieser Krise sehr viel hochkam, was aufgearbeitet werden konnte.

Ich schrieb auch, dass man oft von Sachen geplagt wird, deren Ursprung man sich nicht erklären kann und die einfach nerven. Dazu gehören Alpträume, Phobien, Rückenschmerzen und andere Probleme ... die Liste ist lang.

Und vieles hat tatsächlich einen realen Hintergrund, wurde durch reale Erlebnisse ausgelöst, die man aber nicht mehr in Erinnerung hat, weil sie vor der Erinnerungsschwelle liegen.

Wer kann sich noch an seine Geburt erinnern? An die ersten zwei Lebensjahre? Kaum einer. Aber gerade da ist man sehr empfindlich und wenn da schwas schief läuft, bleibt das nur als unterbewusste Erfahrung hängen, wirkt aber dann vom "Urgrund der Seele". Da steigen dann Sachen hoch, in Form von Schmerzen, Gefühlen, Phobien, Ängsten, Wut, Hass, die man sich so nicht erklären kann und für die es keine echten Ursachen zu geben scheint.

Ist der Leidensdruck groß genug, fängt man an, da zu graben.

Alles, was über der Erinnerungschgwelle liegt, kann man noch gut erfassen und gut aufarbeiten. Man erinnert sich ja an die Begebenheiten. Die Probleme kommen dann zumeist, wenn man Gefühle, die mit diesen negativen Erlebnissen zusammenhängen, unterdrückt.

Lässt man das raus, kann man diese Sachen recht gut aufarbeiten, auch wenn sie nicht minder schhmerzlich sein können. Aber man hat eine Möglichkeit, eine Scheidung aufzuarbeiten, darüber zu sprechen, sich nochmal daran zu erinnern, die Gefühle, die damit einhergehen, anzunehmen und rauszulassen. Wie man das macht, ist zumeist verschieden, manche meditieren und alles spielt sich da im Geist ab, andere gehen in den Wald und schreien, wieder andere nehmen einen Knüppel und zerschlagen ihren Boxsack.

Egal wie, man kann das alles mal rauslassen, rausschreien, rausdreschen, rausbrüllen, rausheulen, rauskloppen. 

Danach fühlt man sich zumeist wie befreit, erleichtert, wie geläutert und es fließt wieder...

Anders ist es mit Sachen, die vor der Erinnerungsschwelle liegen (ich habe beides durch, Mensch, ich werde doch nicht noch Psychotherapeut! haha)

Das ist sehr viel schwieriger, da ranzukommen. Das hat eher was von Traumdeutung, vieles ist eher Symbolhaft und die Gefühle sind nicht an reale Erinnerungen gekoppelt, sondern kommen eher wie Filmsequenzen, in Symbolen, in (alp)traumhaften Bildern.

Beispiel: Ich bin jetzt im Zuge der Coronakrise mehr oder weniger mit den traumatischen Erlebnissen der ersten zwei Jahre nochmal so richtig konfrontiert wurden, bzw. diese Krise hat vieles "getriggert".

Etwas Neues kam aber hinzu: Mir war schon immer irgendwie bewusst, dass ich relativ verärgert auf Störungen reagiere. Schon als Teenager hat es mich brennend wütend gemacht, wenn ich irgendwo war und nebenan lief der Fernseher, wenn ich schlafen wollte. Das hat mich zum Teil hasserfüllt und wütend gemacht.

Diese emotional übersteigerte Reaktion auf "Störungen" hat mich mein Leben lang begleitet. Das Thema "Störung" war ein ganz großes. Woher kam das? Keine Ahnung!

Es musste etwas sein, was tiefer lag als meine bewusste Erinnerung.

Ich habe dann auch viele Techniken probiert, die man so lernt. Loslassen, nachgeben, Fenster zu, durchatmen.. ich wurde nur wütender. Ich empfand es jedesmal als ausgesprochene Frechheit und Rücksichtslosigkeit, Egoismus und Narzissmus pur.

Wie auch immer, es wurde jedesmal von solchen Umständen "getriggert". Immer wurde ich fuchsteufelswild und immer wieder wurde ich auch damit konfrontiert.

Und den Tag wurde es mir bewusst, woher es kommt.

Ich nutze gerade viel so autogenes Training und auch so Traumreisen, wo ich in bestimmte Erinnerungen und Vorstellungen gehe, die bei mir heftigste Wut oder Ärger auslösen. Dann lasse ich diese Wut und diesen Ärger zu und lebe das im Geist aus. Also erlaube mir da ein Toben, Schreien, Brüllen, erlaube mir da ALLES. Dabei stelle ich mir vor, ich bin in einer geschützen Umgebung (zumeist ein Indianerstamm während einer Heilsitzung, wo ich alles ausdrücken darf, weil die wissen, dass der Dreck raus muss) und beim Thema Störung habe ich das auch gemacht und alle Wut, allen Hass, allen Wahnsinn zugelassen und dann hat es sich gelöst und es kamen sogar echte Erinnerungen hoch, als sich die Muskeln entspannten! Und mir wurde schlagartig bewusst, woher es kam: die Ur-Beziehung, die Beziehung zu meiner Mutter, wurde im grunde von Anfang an durch Dritte gestört.

Von Anfang an haben Dritte diese Beziehung massiv gestört. Ich bin seit Tag1 mit Störungen und Störern konfrontiert.

Darum gehts: Zu DDR-Zeiten wurden wir ja nach der Geburt einfach weggetragen und dann alle zwei Stunden zur Mutter zum Stillen gebracht, nur um dann wieder fortgetragen zu werden. Und so haben Dritte immer wieder massiv diese Bindung, diese Beziehung, diese schöne Zeit der Ruhe und Entspannung, die einsetzt, wenn man endlich mal da ist, wo man hingehört, gestört!!!

Und das macht mich emotional geladen und wütend und hasserfüllt. Genau die Gefühle, die ich auch heute beim Thema Störung immer hatte.

Nie konnte man in Ruhe sein, nie konnte man entspannt die Nähe der Mutter genießen, nie konnte man einfach SEIN, DA SEIN, konnte entspannen und sich binden! Ging nicht! Dauernd kamen irgendwelche Störer haben diese erste Bindung ge- und zerstört.

Haben das DASEIN gestört.

Und Kinder haben dann natürlich auch Emotionen. Sie werden griesgrämig, unzufrieden, fangen an zu schreien, werden angsterfüllt, gestresst, verspannt, fühlen sich einsam und verlassen, fühlen sich getrennt und entrissen (ist ja sofort nach der Geburt), haben Todesängste. Und sie haben NUR DAS. Intellektuelle Aufarbeitung gibts da nicht. Und so bilden diese Gefühle den Urgrund der Seele. Diese Emotionen werden dann im Gehirn als neuronale Netze etabliert.

Wenn man dann später im Leben wütend wird und diese Wut rauslässt, raus schreit, fällt auf, dass es sehr schnell beim Schreien eines Babys endet. Und dann weiß man wo es herkommt! Aus tiefster Seele! Aus tiefsten unterbewussten Abgründen kommt es wieder aus Tageslicht.

Man muss sich nur trauen, es zuzulassen, es, wenn auch in Gedanken, zuzulassen. Oder in deWald gehen, oder wo auch immer man das machen kann.

Und noch eine Nachwirkung dieser ersten Tage: Bis heute habe ich ein Grundgefühl von übelsten Stress, wenn ich weiß, ich muss morgen früh pünktlich aufstehen. Wenn ich Zeitdruck habe.

Das kommt alles daher.

Störung und der Stress, weil man ja mitbekommt, dass die schöne Zeit zusammen nur begrenzt ist, bevor man wieder in die Hölle der Säuglingsstation zurück muss. Man erlebt jedesmal die herzzerreißende Trennung, und wird sofort wieder mit Todesangst, Getrenntsein, Einsamkeit und Verlassensein konfrontiert. Man hat ja kein intellektuelles Verständnis von: Ok, zwei Stunden und alles wieder OK. Man hat nur die rohen Emotionen, die da hochkommen.

Und man muss das wirklich aufarbeiten, nochmal (und mehrmals) durchleben, sich klar machen, die Gefühle zulassen, mit den Oldies reden, erfragen, was da war... und am Ende wieder zum Baby werden, dass da schreit und Angst hat.

Und dann öffnet sich wirklich etwas und der ganze seelische Eiter kommt raus.

Und es ist eben die emotionale Pest in Reinform!!!

www.roomforhappiness.de/crist.html

Das destruktive Verhalten beginnt mit nur einer Person, die wie ein Katalysator wirkt. Der befallene Mensch fühlt sich gezwungen, jene Menschen oder Dinge in seiner Umgebung zu unterdrücken oder zu zerstören, welche Gefühle bei ihm provozieren, die er nicht ertragen kann. Zu diesen Gefühlen gehören unerfüllte Sehnsüchte und Begierden, die wiederum zu unerträglicher Angst, Frustration und schließlich mörderischem Haß auf jene führen, die sie hervorgerufen haben. Dieser Zerstörungszwang, der der emotionalen Abwehr des Betroffenen dient, macht das Wesen der Emotionellen Pest aus.

Bei mir hat die von außen gekommene Störung unerträgliche Ängste, Frustation und mörderischen Haß ausgelöst. Und zwar auf die, die das gemacht haben. Im Grunde wurde ich so schon von Tag 1 meines Lebens mit der Emotionalen Pest angesteckt. Hätte es einen Adolf Hitler gegeben, wäre ich dann auch in den Krieg gezogen, wo ich diesen Hass dann an den Russen ausgelassen hätte?

 

Antrieb der Emotionellen Pest ist die Unduldsamkeit gegenüber spontanen Lebensäußerungen, Emotionen und Lustempfindungen (Reich 1989, S. 330-372). Wilhelm Reichs Kollege Dr. Elsworth Baker erklärte: "Wir können sagen, daß jemand in demselben Maß als ‚Pest-Charakter‘ funktioniert, in dem er versucht, andere niederzuziehen oder ihr Leben zu lenken“ (Baker, S. 228).

 

Jemand, der von der Emotionellen Pest befallen ist, kann andere einfach nicht in Ruhe lassen.

Und genau DAS ist es, was mich auf die Palme bringt und bei mir diese unguten Emotionen auslöst: kann man mich nicht einfach mal IN RUHE LASSEN?

 

Muss man mich Sonntags mit dem Rasenmäher quälen? Mit lautem Bassgewummer? Mit Motorflugzeugen? Mit Briefen von irgendwelchen Behörden? Mit all dem Scheiß, was man so aushalten muss?

 

Wieso kann man mich nicht einfach mal in RUHE lassen?

 

Wieso konnte ich nicht einfach mal entspannen und genießen und mit meiner ersten großen Liebe (für Babys die Mutter), die es aufgrund der Störung vielleicht nicht wurde, zusammen sein?

 

Wieso musste da permanent gestört, interveniert, rumgemacht werden?

 

Das macht einen ja WAHNSINNIG!!

 

Und mir sind zwei Sachen aufgefallen: bis heute kommen viele Störungen zwischen mir und meinen Oldies durch externe Störquellen. Schon werde ich misslaunisch und das stört dann den inneren Frieden. Wie damals auch.

 

Und: die ganze Gesellschaft ist schwerst gestört!

 

Wir gehen uns doch nur noch gegenseitig auf den Sack und stören uns alle und immerzu. Weil eben alle irgendwo diese gestörte Mutter-Kind-Beziehung erlebt haben.

 

Man hat die LIEBE gestört. Der Pestkranke MUSS diese LIEBE stören, MUSS die Ruhe stören, sonst wird er verrückt, er muss stören, Rasen mähen, muss sich Kläffer anschaffen, muss den Bass aufdrehen, den Auspuff am Auto absägen, das Motorrad im Ort aufdrehen, muss im Neubau hämmern usw usw usw.. schwerst gestörte Menschen leben hier zusammen und erzeugen die Hölle auf Erden. Ich war früher bis zur Rohkost einer davon.

 

Deswegen muss auch über all die Windkraft hin, muss überall WLAN hin, muss überall laute Musik toben, muss die Kettensäge dröhnen, muss all das getan werden...

 

Und WLAN ist DER Ausdruck der allgegenwärtigen Störung der Lebensenergie, also der Liebe.

 

Man könnte es auch anders machen, aber dann würde man ja nicht die Ruhe, die Liebe, die Entspannung, das STRÖMEN stören...

 

Macht euch klar, wie entsetzlich gestört diese Gesellschaft ist und wie entsetzlich es ist, die Beziehung zwischen Mutter- und Kind, die den Urgrund der Seele bildet, zu stören.

 

Aus Gestörten werden Störer. Und wie immer ist das Deutsche sehr treffend und weiß auf magische Art und Weise auf Hintergründe hin, wenn man sagt: "Nur noch Gestörte!".

 

Ja, die wurden alle in ihrer Entwicklung und Beziehung gestört und der Irrsinn ist dann die Folge.

 

Und wir denken, wir sind normal und geistig gesund.

 

Nichts könnte falscher sein.

 

Deswegen ist und bleibt, quasi wie eine Art Norfallmaßnahme und erste Hilfe, um Schlimmeres zu verhindern, die UNGESTÖRTE Mutter-Kind-Beziehung das WICHTIGSTE überhaupt!

 

Die Tragik: wie will eine gestörte Gesellschaft das ermöglichen? Ohne dabei die eigene Störung aufzuarbeiten, was nichts anderes bedeutet, als durch die Hölle zu gehen zum Teil. Es heißt, sich mit unerträglicher Angst, Frustration und schließlich mörderischem Hass auseinanderzusetzen.

 

Aber das ist der Weg. Der Pfad zum Heil führt durch die eigene Hölle. Aber wie heißt es doch: "Und muss ich auch wandern durch finsteres Tal, ich fürchte doch kein Unheil, denn Du bist bei mir!".

 

In diesem Sinne!

 

Noch schöne Pfingsten.

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31.05.2020 21:31

AE

Gestern hatte ich ja über diesen Techniker Elon Musk geschrieben, der sein Kind einen absurden Fantasienamen gab, der auch die Buchstabenkombination AE enthielt, die für Künstliche Intelligenz steht.

Tja, wir wissen nicht mal, was natürliche Intelligenz ist, aber wollen künstliche entwickeln. Seit den ersten Großsteingräbern peitscht uns der Größenwahn.

Derweile tobt in den USA der Klassenkampf und es gibt heftige Unruhen.

Wie hängt das zusammen?

Nun, wir sehen im Grunde das Scheitern der Zivilisation und den langsamen Untergang. Das ist aber nicht besonders überraschend, denn es muss auf der großen Bühne scheitern, damit wir uns bewusst werden, was IN UNS scheitert! Und das sind vor allem die Instinkte und die Liebesimpulse.

Man muss sich das mal so vergegenwärtigen: man wird gezeugt, in einem energetischen Akt der Liebe im günstigsten Fall, ist gewollt und dann kommt man auf diese Welt. Bereit und genetisch auf liebevolle und entspannte Fürsorge, rohe, energiereiche Muttermilch, später rohe energiereiche Naturkost, Liebe, Zuneigung, Erfüllung von liebevollen Impulsen, behütende Gemeinschaft, liebevolles Lernen und Lachen programmiert und wird dann in diese Gesellschaft geboren.

Da denkt man doch sofort: What the Fuck!!!

Und man merkt, hier geht ja fast alles schief!!! Hier scheitern ja so ziemlich alle genetisch programmierten Programme! Hier ist ja die Hölle auf Erden!

Hier passe ich ja gar nicht rein! Hier bin ich falsch!!!

Das hat was von dem hier:

Statt ins richtige Jahr zu gelangen, erwacht man im Schützengraben. Diese Szene aus 12 Monkeys hat wirklich etwas Symbolhaftes.

Und immer, wenn genetische Programme scheitern, weil wir als Menschen eine Umwelt erschaffen haben, die eben nicht mehr unserer ursprünglichen Genetik entspricht, gibt es Probleme, Verwirrung und spätere Intellektualisierung (dann schreiben Leute jahrelang Blogs voll, um die Probleme intellektuell zu analysieren).

Es gibt aber noch etwas: je nach Schwere des Scheitern der Liebesimpulse entsteht Hass, Wut, Empörung, Todesangst.

Und da bei fast jedem Menschen die Liebesimpulse schon ganz früh scheitern, bzw. nicht voll erfüllt werden und gleichzeitig die Wut, die Empörung, der Hass, die Frustation nicht ausgedrückt werden darf, entsteht ein immenser innerer Druck, der sich immer wieder periodisch destruktiv entläd.

Wie jetzt in den USA. Da sehen wir genau das. Das Entladen angestauter Emotionen, blockierter Strömungsbewegungen.

Dann reicht ein wirklich empörender Mord an einen Menschen aus und der angestaute Druck bricht sich Bahn. Und dann geht die blinde ZerstörungsWUT los.

Es zeigt sich hier genau dieses massive Scheitern der genetischen Programmierung, weil wir Strukturen erschaffen haben, aus Unwissenheit und wohl auch Dummheit, in denen sich die Instinkte und die Liebesimpulse nicht ausdrücken können, bzw. scheitern, verwirrt werden, ins Leere laufen, zum Falschen führen...

Und wie kann eine Zivilisation Bestand haben, wenn die Basis in jedem einzelnen Menschen immer wieder scheitert?

Wenn aufgrund des Scheiterns die Menschen mit negativen Gefühlen angefüllt werden, wenn sich diese negativen Gefühle immer wieder anstauen?

Wieso haben diese Menschen keine destruktiven Impulse?

c8.alamy.com/compde/be2ngx/naro-buschmanner-san-tanz-central-kalahari-botswana-be2ngx.jpg

Weil sie eben noch am ursprünglichsten an der genetischen Programmierung leben.

Ganz anders die hier:

cdn1.manager-magazin.de/images/image-961110-mmo_panoV9-tceb-961110.jpg

Oder die:

www.kurier.de/media.media.ba9232bb-e78c-407f-ab79-9c440cbe8616.original1024.jpg

Solche Säuglingsstationen sind der erste massive Akt der Gewalt, das erste massive Missachten der Liebes- und Fürsorgeimpulse und -bedürfnisse von Mutter und vor allem Kind und das erste Scheitern der genetisch programmierten Erwartung an die Umwelt.

Ergebnis: Das Gefühl, falsch zu sein. Wie ein Schimpanse, den man in der Arktis aussetzt. Der denkt auch sofort: hier bin ich falsch! Das MUSS der zwangsläufig so empfinden.

Babys haben genetisch programmierte Erwartungen an ihre Umwelt, an ihre Betreuung, an ihre Mütter. Sie haben genetisch programmierte Bedürfnisse und genetisch programmierte Instinkte. Sie erwarten liebevolle Fürsorge und emotionale Erfüllung.

Wird das nicht befriedigt, muss man zwangsläufig das Gefühl entwickeln: hier bin ich falsch!

Wie kann man denken / empfinden "Hier bin ich richtig!", wenn die genetische Programmierung nicht zur Umwelt passt? Zur gemachten Erfahrung?

Und wie viele Menschen leiden unter diesem Gefühl von "Hier bin ich falsch!"?

Diese Diskrepanz zwischen Genetik und Umwelt geht dann im Grunde das ganze Leben weiter.

Interessanterweise bauen wir dann immer wieder Zivilisationen, in deren Phasen es dann irgendwie für einige zumindest möglich wird, mehr so zu leben, wie die Genetik es verlangt. Da gibt es dann mehr Freizeit, mehr Früchte, mehr von dem, was man ursprüngliches Paradies nennen könnte. Für viele aber, die in der Unterschicht festsitzen, gibt es das nicht.

Und wenn die genetische Programmierung permanent scheitert, dann scheitert am Ende auch das, was diese ganzen Menschen zusammen als Gesellschaft aufbauen.

Weil die Menschen auch wütend, empört, betroffen, hasserfüllt, zornig, angeekelt von dem werden, was ihnen diese genetisch programmierte Erfüllung verweigerte.

Und diese Emotionen richten sich dann entweder gegen einen vermeindlichen Feind im Außen, oder sie richtet sich nach innen, auf diese Strukturen und das sehen wir jetzt in den USA.

Das wird dann natürlich unterdrückt. Mit Gewalt. Sprich durch Polizei und Nationalgarde.

Und so erleben wir eine endlose Spirale der Frustation, der Gewalt, des Versuchs, die Menschen zu kontrollieren (deswegen dieser Hang, jetzt alles zu digitalisieren?), der neuerlichen destruktiven Gewalt...

Das Schlimme: all diese Zusammenhänge sind lange bekannt.

Wilhelm Reich, Bernd Senf, Hans Joachim Maaz, Erich Fromm usw usw...

de.wikipedia.org/wiki/Anatomie_der_menschlichen_Destruktivit%C3%A4t

Leider geht es nur langsam voran in diesem Bereich und lieber sucht man das Heil in der Entwicklung künstlicher Intelligenzen.

Als ob Roboter FÜHLEN können und eine Intuition haben und strömende Lebensenergie.

Aber da sieht man auch mal, wie frustriert da einige mit dem Problem "Mensch" sind und nun meinen, das künstliche Gehirne das alles besser bewältigen können.

Die Fragen sind:

Wie können wir wieder so leben, dass wir der genetischen Programmierung wieder mehr Raum geben?

Wie können wir wieder so leben, dass der Liebe, der Heilung, der Natürlichkeit mehr Raum gegeben wird?

Wie müssen wir Kinder behandeln, so dass sie später nicht mit Wut, Zorn, Hass und zum Teil schlimmsten Gefühlen rumrennen und die entweder gegen sich oder andere richten?

Wie können wir Räume schaffen, wo Heilung möglich ist, wo Gefühle und Emotionen ausgelebt und ausgedrückt werden dürfen, wo man mal alles rausschreien kann?

Wir reden gesellschaftlich über Masken, über eine Grippe, über immer größeren technischen Firlefanz, über Rechte und Linke, über Klima und Steuern und all den Bullshit, aber nie, wie wir wieder gesünder leben können, wie wir wieder natürlicher und unserer Genetik entsprechender leben können.

Müssen wir zurück auf die Bäume?

Nein!

Aber wir müssen zurück UNTER die Bäume!

www.gartentipps.net/wp-content/uploads/2017/10/lange-aeste-obstbaum-678x381.jpg

Wir sind 7 Milliarden Menschen, wir können nicht wieder von heute auf morgen leben wie die San in Botswana. Aber wir können Wege finden, wie wir wieder natürlicher leben und alle Lebensbereiche re-naturieren.

Ich halte die ganze Digitalisierung hingegen für einen massiven Irrweg, der ins Nichts führt. In die Entmenschlichung, in die totale Kontrolle und in eine virtulle Scheinwelt. Die ganze Digitalisierung, die wir jetzt schon haben, ist schon zu viel. Die ganzen Smartphonezombies sprechen deutlich gegen einen weiteren Ausbau solcher Technologien. Der PC und das Internet haben was gebracht und man kann da viele nützliche Infos finden, dabei hätte man es belassen sollen.

Im Grunde geht es nicht nur um eine Renaturierung, es geht um eine Rehumanisierung, eine Wiederentdeckung und Freisetzung des Lebendigen, des Heilsamen.

Und das beginnt eben IN jedem von uns selbst. Da, im Inneren, beginnt es. Da geht die Heilung los.

Man muss es nur zulassen und sich der Hölle, die da unweigerlich kommen wird, nicht verschließen.

Das Leben WILL gesunden!

Will wieder lebendiger werden!!

"Da muss man durch!" erhält so eine ganz andere Betonung!

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30.05.2020 22:19

Robotermenschen greifen an!

SpaceX, das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, hat im Mai die ersten 60 von 12000 Satelliten im Orbit ausgebracht. Mit dem Project Starlink soll überall auf der Welt ein schneller Internetzugang möglich werden. Andere Konzerne haben ähnliche Pläne. Doch wie sehr wird in naher Zukunft der Blick auf den Sternenhimmel beeinträchtigt?

Welche Auswirkungen wird das auf die Astronomie haben? Wem gehört überhaupt der Himmel? Und schließlich stellt sich die Frage, geht es bei diesem Projekt wirklich nur um Internet-Technologie, oder gibt es noch andere Gründe, die Erde mit einem Funk-Grid zu umziehen?

Der Fortschritt wird gefeiert. Der Fort-Schritt. Also immer weiter von dem weg, was uns wirklich zu Menschen macht. Dazu wird das Lebensenergiefeld der Erde mit Mikrowellenstrahlen beschossen, die ALLE Schichten durchdringen und wer sich mit den Wilhelm Reichschen Forschungen beschäftigt hat, der weiß, dass hier die Gefahr lauert, immer mehr Übererregung und später dann ein Kippen in die Erstarrung (DOR) zu riskieren.

Sehen wir ja heute schon und auch eine Zunahme der atmosphärischen Dürre, die just ab dem Zeitpunkt einsetzte, als man anfing, weltweit den Mobilfunkt auszubauen.

rohkost4.webnode.com/news/hat-reich-doch-recht/

Aber natürlich ist das ja nur alles pure Spinnerei eines verrückten Wissenschaftlers oder von Verschwörungstheoretikern. Muss man nicht ernstnehmen, oder?

Bleiben wir lieber bei unseren modernen Technikhelden:

Nach der Geburt des jüngsten Sohnes von Tesla-Chef Elon Musk gab es viele Diskussionen um die Namenswahl. Der kleine Junge sollte auf den Namen X Æ A-12 hören. Jetzt haben die Eltern eine kleine Änderung vorgenommen.

www.swr3.de/aktuell/nachrichten/musk-sohn-name-100.html

Viele werden den jetzt für seinen Mut, seine Innovationsfreude, für seine Kühnheit feiern. Dabei hat der einem menschlichen Wesen einen Roboternamen gegeben. Kategorie R2D2, C3PO, T3, Wall-E ...

Aber vielleicht haben sie in dessen DNS schon rumgepfuscht, bei den Freaks weiß man ja nie.

Mama Grimes erklärte später den Namen so: „X“ stehe für die unbekannte Variable; „Æ“ bedeute Künstliche Intelligenz in ihrer Elfensprache; „A12“ beziehe sich auf den Namen „unseres“ Lieblingsflugzeugs, ein Militärflugzeug: „Toll im Gefecht, aber friedlich“; „A“ beziehe sich auch auf ihren Lieblingssong „Archangel“, schrieb die Kanadierin.

Totaler Dachschaden.

Und jetzt schießen diese Freaks da irgendwelche Scheiße in den Himmel und feiern sich dafür und werden gefeiert.

Das ist übrigens die Al...ähm Frau: image.stern.de/9250628/16x9-940-529/1040f174e7ae2babbf9645ee07989cad/gS/05--das-baby-der-beiden-ist-da---16-9---spoton-article-743911.jpg

Im Grunde kann es nur eine Heilung und eine Entwicklung raus aus dem Größenwahn geben, wenn die Menschen wieder naturbelassener essen und das Lebendige in sich selbst wieder mehr zulassen. Das tun sie nicht, weil dieses Lebendige oft in Form von Hass, destruktiver Gewalt (oft als solche Phantasien), Ekel, Wut, Todesangst und je nach Geschichte als schlimmste nur denkbare Erscheinungen daherkommt, die man natürlich unterdrückt, weil es zu schlimm ist.

Hass auf sich und andere, Gewalt, Destruktivität, Sadismus, Masochismus, Vergewaltigungen, Mord, Ekel, Scham, Todesangst ... das ist das emotionale Niemandsland, die emotionale Wüste, die es zu durchqueren gilt und das ist, je nach Vorschädigung, ein harter und steiniger und zutiefst erschreckender Weg.

Deswegen werden diese Gefühle auch unterdrückt. Unter der Maske der Angepasstheit, der Moral, der freundlichen Oberfläche versteckt. Darunter aber lauert das Dunkle, das Schlimme, was man nicht zulässt.

Aber wenn man es zulässt und wenn man diese Gefühle, in welchem Rahmen auch immer, zulässt, wird man an den Kern seiner selbst geführt. Und das ist Liebe, Zuneigung, Bedürfnis nach Liebe ... aber wenn das durch falsche Behandlungen zumeist als Kind oder in sensiblen Phasen auch später verletzt wird, dann entsteht das Dunkle, das Böse, das Unsagbare.

Und je schlimmer, tiefer und näher an der Geburt diese Traumatisierungen sind, desto gewaltiger sind sie, desto horrender werden sie. Weil, je jünger man ist, desto intensiver und ungeschützter werden sie erlebt und abgespeichert. Desto tiefer sind sie als seelische Verletzungen im Unterbewussten verborgen, desto tiefer sind sie im Urgrund der verletzten Seele versteckt und offenbaren sich nur als Ängste, irrationale Phobien, unverstandene Gefühle, Albträume, Symboliken, Beziehungsprobleme, komische sexuelle Fantasien.

Genau das sind die Hinweise, dass man da irgendwas nicht aufgearbeitet hat.

Also wendet man sich dem zu und ab da gehts los... und es kann sehr heftig werden.

Nur, wenn man das mal durchgemacht hat, ist man wie geläutert.

Aber wenn es raus- und hochkommt, das ist, als ob eine seelische Eiterbeule platzt und stinkender und blutiger Eiter rausquillt.

Wenn man es aber zulässt, es durchlebt, es durchmacht, dann kommt man an die Quelle und das ist immer Liebe. Liebevolle Zuneigung, liebevolle Bedürfnisse, liebevolle Momente.

Wird das kalt geduscht, entsteht Hass. Zum Teil, wie Reich, Maaz und Senf erklärten, unsagbarer, abgrundtiefer, bestialischer Hass. Oder abgrundtiefer Ekel, schlimmste Fantasien usw usw...

Ich musste sowas schon mehrfach erleben.

Es gehört einfach zur Heilung dazu und im Grunde bringt alles Reden, bringen alle Techniken nichts, am Ende geht es um die Bereitschaft, sich dem zu stellen, oder nicht. Es, wenn es hoch- und rauskommt, zuzulassen, oder nicht. Das Heulen, Schlagen, Schreien, Wütgebrüll, den Horrorfilm zuzulassen und es rauszulassen.

Wenn man es macht, geht man durch die Hölle, aber wie es Maaz auch sagte, kurze Zeit später sehen die Menschen ganz anders aus: rosig, gesünder, entspannter... und genau das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Ich meine, ich wurde gleich nach der Geburt, die meine Mutter aufgrund der Behandlung im Krankenhaus recht negativ erlebte, weggetragen, also sofortige vollständige Trennung und wirkliche Ent-Bindung. Später die Krippe, dann die Wochen im Krankenhaus mit vollständiger Einzelhaft und Trennung, dazu Fremde, die mir da Spritzen reingejagt haben, irgendwann Scheidung, Vater war weg, familiäre Probleme, keinen zum Reden, Gefühl, vollkommen alleine zu sein...

Also wenn man das alles durch hat und seine Gefühl nicht ausdrücken darf, niemanden zum Reden hat, wird man im Grunde zur geladenen Waffe.

Schön verborgen unter der angepassten Oberfläche, aber darunter lautert das Böse, das Unsagbare, der nicht in Worte zu fassende tief ins Unterbewusste geschobene Hass. 

Und dann fängt man mit Rohkost an, weil man spürt, dass irgendwas nicht passt und Schritt für Schritt, über JAHRE kommt eine Baustelle nach der anderen an die Oberfläche, geht man in der Zeit zurück und muss sich allem wieder stellen. Bis ganz an den Anfang, bis zur Zeugung zurück. Und je tiefer es geht, desto symbolhafter, filmhafter wird es, weil es keine direkten Erinnerungen gibt. Nur unterbewusste Abspeicherung. Und da kommen nur noch Gefühle, die das Gehirn in Symbole und Filmsequenzen umwandelt...

Alles kommt wieder hoch, ALLES. Und je tiefer es geht, desto schwerer wird es, das Leben stellt aber bei jedem die Weichen. Krisen, Trennungen, schmerzliche Erfahrungen, sich hinterfragen... es kommt wieder hoch und wenn man es zulässt und den Mut findet, sich dem zu stellen, kann es durchlebt und bewältigt werden.

Und das ist eine solche gigantische Befreiung...

Und IMMER findet sich am anderen Ende Liebe. Liebevolle Zuneigung, liebevolle Bedürfnisse, liebevolle Gefühle, die aber verletzt wurden und sich dann in ihr Gegenteil verkehren. Genau wie Reich es beschrieben hat.

Heilung ist aber möglich und die liegt in der Natur, denn der Mensch ist Natur und strömende Energie und dieser Planet ist der Planet der Liebe, der Schönheit, der Gesundheit.

Wieso sowas ruinieren?

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30.05.2020 21:14

Anbau und Geschmack.

Wie geht Instinktive Ernährung? Und welche Relevanz hat der Anbau dabei?

Auf Facebook gefunden (aus dem Französischem):

Habe gestern Abend beim Abendessen die erste Tomaten aus unserem bio-Originalgarten probiert. Gewürzt mit Olivenöl, Zitronensaft, sanft salzig und Pfeffer, mit einem Hauch Muskatnuss und einer feinen Scheibe Gruyère...

Keine Sorge, ich habe keine Ausnahme gemacht. Nach einem halben Jahrhundert reinen und harten Instinkto werde ich keinen Spaß haben, in die Schüssel zu rutschen. Nein: Dieses Tomatenrezept ist das, was uns die reine Natur gibt. Man muss es erleben, um es zu glauben. Aber das erfordert trotzdem einige Bedingungen, die gerade auf die Naturgesetze abgewickelt sind.

Erstens muss der Körper in einem perfekten Zustand sein, und die Tomate muss einem realen Ernährungsbedarf gerecht werden. Der Geruch von Tomaten war in der Tat extrem faszinierend, schon bevor ich sie öffnete. Das bedeutet, dass mein Körper in der Tomaten Nährstoffe finden würde, die großen Bedürfnissen entsprechen, und keine Substanz, die etwas stören könnten.

Dann übernimmt der Sinn für Geschmack. Das hohe Niveau des Vergnügens spiegelt dann zwei Dinge wider: Einerseits, dass jeder Bissen sehr nützliche Nährstoffe bringt (das Vergnügen sinkt, sobald die nützliche Menge des Lebensmittels aufgenommen wurde und durch alle Arten negative Signale ersetzt, wie Säure, harter, fader Geschmack, unangenehme Konsistenten usw.

Aber damit das Vergnügen das hohe Niveau der Natur erreicht, muss das Lebensmittel unter guten Bedingungen wachsen können. Ich habe gleich nach dieser ersten Tomaten unserer Permakultur eine Tomaten vom Markt probiert, unter denen, die ich in den vergangenen Tagen relativ gut fand. Aber neben unserer hätte ich gesagt, dass sie nur mit Wasser gefüllt war. Nicht schlecht, aber vielleicht ein Zehntel des Gefühls, das mir unsere gegeben hat.

Und warum so viel Unterschied? Weil wir jetzt seit einigen Jahren diese Parzelle anbauen, indem wir jegliche verfälschte Moleküle vermeiden. Nicht nur, indem man chemische Düngemittel ausschließt, wie es der ökologische Landbau will. Sondern auch durch Hitze vergällte Moleküle, wie es in biologischen Düngemitteln, erhitztem Komposten, Tierdung (oder Menschen über Kläranlagen), die zur Fütterung gekochte oder erhitzte Lebensmittel erhalten haben.

Trotzdem muss man der Erde etwas geben, um sie zu ernähren, vor allem in einer Parzelle, die von früheren Kulturen wie dem, die wir hier haben, verarmt wurde. Wir fanden einen Bauern unter den wenigen, die immer noch auf altmodische Weise arbeiten: Er geht die ganze Saison über mit seinen Kühen, wenn das Gras wächst, und trocknete den Rest des Jahres auf natürliche Weise Heu.

Die natürliche Qualität eines Düngers wird dadurch erkannt, dass er absolut keinen unangenehmen Geruch aufweist. Wir müssen auch vermeiden, große Haufen zu bilden, die sich spontan erwärmen, da bei diesen Kompostierungstemperaturen bereits molekulare Denaturierungen auftreten. Aber dieser alte Züchter stapelt seinen Mist Schicht für Schicht, wodurch jede schädliche Erwärmung vermieden wird.

Eine weitere wichtige Sache: Gründüngung. Das Unkraut kehrte zu Boden zurück oder Bohnenkulturen, die Stickstoff aus der Luft zurückhalten. Aber immer noch ohne molekulare Denaturierungen durch Hitze. Wie in einem Wald: Die Blätter oder Wälder, die auf den Boden fallen, verwandeln sich bei lebenswichtiger Temperatur, geschützt vor den Sonnenstrahlen. Der ursprüngliche Humus wird durch Hitze nicht denaturiert. Und wenn wir diese Regel einhalten, können wir sehen, dass die Aromen von Gemüse und Obst Werte erreichen, die wir heute auf dem Markt nicht mehr kennen.

Und warum das? Weil denaturierte Moleküle von pflanzlichen Enzymen nicht richtig verarbeitet werden können. Nicht mehr als EFAs oder andere denaturierte Moleküle, die unter der Ägide des Kochens in unseren Körper gelangen. Die molekulare Verschmutzung durch thermische Denaturierung stört die biologischen Funktionen von Pflanzen, da sie unsere eigenen stören.

Seit Menschen das Feuer und Kochen erfunden haben, haben sie dem Boden durch Exkremente und Brände Massen von Molekülen, die dem Pflanzenstoffwechsel fremd sind, zurückgegeben. Es ist daher notwendig, mit einer kulinarischen Verschmutzung des Bodens zu rechnen. Das Ergebnis ist, dass Pflanzen genauso krank sind wie die Menschen selbst. Zu diesen Molekülen kulinarischen Ursprungs kamen jene des Brandrodungsanbaus und der Brände hinzu, die aufgrund der Verwendung von Feuer ungewöhnlich häufig sind (heute Zigarettenkippen).

Die Erfahrung ist auf jeden Fall schlüssig: Garten- und Obstgartenprodukte, die durch Vermeidung von durch Hitze denaturiertem Molekül angebaut werden, verleihen Gemüse und Früchten die Aromen, nach denen unser Geschmackssinn natürlich strebt. Es ist kein Zufall, dass die Köche das Rezept für gewürzte Tomaten mit Zitrone, Salz, Muskatnuss, Pfeffer, Petersilie und Käse erfunden haben. Es war einfach ein verzweifelter Versuch, die ursprünglichen Aromen wiederzuentdecken, für die unser Gaumen genetisch programmiert ist.

Gleiches gilt für alle Kochrezepte. Die Erfahrung, zu vorkulinarischen Lebensmitteln und zu „bio-originalen“ Kulturprodukten zurückzukehren, zeigt deutlich, dass die kulinarische Kunst darin besteht, die ursprünglichen Aromen zu finden, die wir einerseits durch Vergiftung des Organismus mit Molekülen verloren haben, die genau durch Kochrezepte denaturiert wurden - ein Teufelskreis, in dem sich der gesamte Planet im Kreis dreht - und die auch durch Vergiftung des Bodens mit Exkrementen und Gülle verloren gehen, die reich an denaturierten Molekülen sind…

Der Begriff der Bio-Original-Kultur wird sich zweifellos eines Tages durchsetzen, wie sich der Begriff der Permakultur durchgesetzt hat, von dem er tatsächlich eine unabdingbare Voraussetzung ist.

Es gibt viel zu tun, noch viel zu erforschen und zu experimentieren, damit man diese hohen Kriterien auch erfüllt und umsetzen kann.

Beim Kompostieren hab eich auch schon Fehler gemacht, aber daraus lernt man und jetzt weiß ich immer besser, wie was funktioniert.

Es geht einfach darum, Schicht für Schicht aufzubauen, wobei die obere Schicht immer erst abtrocknen muss. Dann kann man eine neue Schicht aufbringen und nichts wird heiß.

Letztes Jahr hatte ich ja mal eine Fehler gemacht, aber nur so lernt man.

Schauen wir mal, es bleibt herausfordernd und spannend und man mus saufmerksam bei der Sache sein!

Aber das Wichtigste: nicht aufgeben und es darf mal regnen! :-)

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28.05.2020 10:44

Von wegen Klimawandel

Kalt ist es! Selbst nachts noch unter 10°C. Leider dennoch recht trocken.

Für die Tomaten und generell für das Wachstum gerade keine idealen Bedingungen. Es fehlt einfach die Wärme.

Es hat zwar in der letzten Nacht mal einen Millimeter geregnet, aber das reicht hinten und vorne nicht.

Betreffs Corona: so langsam wird auch klar, wie die Lage in Italien war:

Italy: 96% of Coronavirus Fatalities Had Other Chronic Illnesses

www.breitbart.com/health/2020/05/27/italy-96-of-coronavirus-fatalities-had-other-chronic-illnesses/

Keine Ahnung, wie seriös Breitbart ist, aber was ist heute noch wirklich seriös und glaubwürdig?

So sieht es zumindest laut dieser Quelle aus:

Und:

The report also revealed an average age of 81 among those who have died with coronavirus in Italy. One of the most astonishing findings of the report was that only 1.1 percent of all coronavirus deaths in the country happened to people below the age of 50, while more than 57 percent were over 80.

Man stirbt also im Grunde nicht an Corona, sondern an den Krankheiten, die man sich schon vorher irgendwie "angefuttert" hat. Bluthochdruck, Diabetes und viele der anderen Krankheiten sind ja im Grunde Zivilisationskrankheiten und durchaus vermeidbar.

Und es ist eben auch eine Krankheit, die wie jede Grippe (manche meinen ja, das der Grippevergleich eine Verharmlosung ist, aber ich hatte mal Grippe 2013 und das war schon heftig, eine Verharmlosung wäre der "grippale Infekt", also die schnöde Erkältung) die am Schlimmsten trifft, die am Ende ihres Lebens stehen.

Was dann auch für die Maßnahmen bedeutsam ist.

Mir kam den Tag ein Gedanke: wir leben ja in einer recht straff organisierten und sehr künstlich getakteten Welt. Uhren sagen, wenn wir aufstehen sollen, Uhren sagen, wenn wir Hungen haben sollen und essen, Uhren sagen, wann wir mit dem Arbeiten beginnen und wann wir es beenden.

Uhren bestimmen also maßgeblich unser Leben. Uhren sind ja mechanische kleine Wunderwerke, aber sie bleiben eben das: kleine mechanische Maschinen, die unser Leben bestimmen.

Joseph Weizenbaum, eine Informatiker und Gesellschaftskritiker sagte:

"Gerade ihre Regelmäßigkeit ist die fürchterlichste Eigenschaft der Maschine."

Und was ist für viele Menschen ein Ausweg aus dieser unerbittlichen Regelmäßigkeit? Krank sein! Krank sein ist für viele immer wieder eine Pause, ein kleiner Urlaub, ein Ausstieg, eine Entschleunigung.

Wer sich nach seinem Urlaub nicht erholt fühlt, der muss eben mal Kassenurlaub machen und mal ein bisschen krank werden.

Kinder werden krank, um mal aus dem Schulstress auszubrechen, oder um die mütterliche Betreuung zu erhalten, statt in der Kita zu sitzen.

Krankheit ist eine Flucht aus der unerbittlichen Regelmäßigkeit der Maschine.

Ist es da verwunderlich, dass es immer mehr Krankheit gibt?

Krankheit ist für viele sogar die EINZIGE Möglichkeit, eine Pause zu machen. Suchtverhalten (Kaffeepause, Raucherpause) dito.

Macht euch klar, wie verzweifelt die Menschen unterbewusst sein müssen, wie sehr sie unterbewusst unter der fürchterlichen Regelmäßigkeit der Megamaschine leiden müssen, wenn sie lieber mit dem Rauchen anfangen und mal krank werden, um da mal rauszukommen.

Ich frage mich auch, ob Fettleibigkeit da eine Rolle spielt. Man ist dann eben fett und entschleunigt so das Leben. Man wird gemütlicher.

Der gesunde, fitte, schlanke Typ ist auch der, der in dieser Maschine am meisten gefordert wird.

Das ist unser Gott: uhr.ptb.de/

Dem haben wir uns unterworfen. Nicht mehr der inneren Uhr, dem eigenen Rythmus, der Natur, der Intuition, der natürlichen Gegebenheiten. Das ist der unerbittliche Taktgeber des Lebens.

Macht euch klar, wie falsch das ist.

Klar, es gibt schon Versuche, dass irgendwie menschlicher zu gestalten, aber ich hatte ja das große Glück, wirklich mal eine Zeit mehr oder weniger komplett ohne Uhr leben zu können und mal so zu leben, wie es gerade passt. Man kann sich die Befreiung gar nicht vorstellen.

Schlafen, wenn man müde ist, aufstehen, wenn man ausgeschlafen hat, arbeiten, wie es die Natur und damit auch die Lust vorgibt (und kurioserweise hat man auch immer dann richtig Lust, wenn das Wetter passt und man hat keine, wenn das Wetter nicht passt), im Frühling klotzt man ran, im Sommer erhält man es, im Herbst erntet man und im Winter zieht man sich zurück und schläft viel.

Ich bin da wirklich dankbar, das mal so erlebt zu haben.

Im Einklang mit sich und der Natur zu leben.

Man merkt da auch, wie gesund das ist.

Wie ent-spannend.

So aber bestimmt eine kleine mechanische, bzw. digitale, Maschine unser Leben.

Und die Frage ist eben wirklich, ob viele da nicht unterbewusst Krankheit als Flucht, als Ausweg einsetzen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das Wichtigste, was viele im Urlaub erleben, das Gefühl sei, selbstbestimmt ihre Zeit einzuteilen. Nicht der Strand, nicht das Hotel, nicht die schönen Berge, sondern mal das tun, was man wirklich mal machen will und das eben auch dann, wann man es will.

Man muss sich wirklich mal fragen, wieviele Gesundheitsprobleme Uhren machen. Nicht direkt, aber über den Umweg Stress.

Ich habe mich persönlich immer irgendwie gehetzt gefühlt, wenn ich mich nach der Uhr richten musste. Es war immer eine Art Stress: morgen früh wieder raus, fit sein, pünktlich sein, rechtzeitig ins Bett. Das ist schon so eine Art Grundanspannung, Grundstress, den man hat. Das fällt weg, wenn man dem nicht ausgesetzt ist. Und man schafft nicht weniger, es verteilt sich nur anders.

Gerade für Kinder ist das ja schon Stress, wenn die früh raus müssen, dann anziehen, waschen, Bus, Schule...oft müssen die ja schon halb 6 aufstehen, weil sie fahren müssen. Die sitzen dann mit dem Schichtarbeiter aus dem Stahlwerk im Bus.

Oder dazupasst auch der Fakt, dass nirgends so gerast wird wie vor Schulen und Kindergärten, weil die alle schnell noch ihre Kids da abliefern müssen, bevor man zur Arbeit hetzt.

Wir haben uns wirklich in vielen Bereichen stark von uns selbst, von der natürlichen Rhythmik entfernt und sind stark in die Fremdbestimmung gegangen.

Wisst ihr, was das Tragische ist: wir machen uns gegenseitig das Leben zur Hölle. Jeder ist mittlerweile des anderen Teufel. Durch Corona wird das so richtig deutlich: jeder ist des anderen potentieller Tod, des anderen mögliche Plage. Das war schon vorher so, nur kommt das jetzt so richtig auf die Bühne. Der Mitmensch als potentiell tödliche Krankheit, die man nur durch Abstand, Mundschutz und Kontaktverbot entgeht.

Das löst Stress aus, nur haben wir uns doch schon alle vorher total gegenseitig gestresst und angeschnauzt, wenn der Bus unpünktlich ist, wenn etwas nicht klappt, wenn jemand unpünktlich kommt, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll...

Wir machen uns dauernd gegenseitig Stress und Corona zeigt genau das, bzw. setzt noch einen drauf: jetzt muss der Mitmensch nicht mal mehr schlechte Laune haben, oder schnauzen, die schiere Anwesenheit reicht. Schließlich könnte der ja infektiös sein.

JEDER Mensch kann nun eine potentiell tödliche Infektionsquelle sein und somit wird jeder zum Stressfaktor nur durch Anwesenheit.

Dazu die Maskenpflicht, der Abstand usw... wir gehen uns jetzt nicht nur gegenseitig auf den Sack, sondern machen uns da durch reine Anwesenheit und dem Befolgen oder Nichtbefolgen der Regeln gegenseitig Stress.

Jeder war eh schon immer gehetzt, unzufrieden, gestresst und aufgeputscht. Und jetzt setzt man dem die Krone auf (!!!), indem der Mitmensch durch pure Existenz zum maximalen Stressfaktor (Todesangst und Todesbedrohung) wird.

Und dann sieht mal mal, wie die in Costa Rica leben... und es geht auch.

Wir sind in einem gigantischen Rattenrennen gefangen und hetzen durch unser Leben. Und genau das hätten wir mal in der Coronapause ansprechen können, wie vieles, was wir nicht mehr machen wollen. Statt dessen hat man es geschafft, die Diskussion auf Masken zu lenken. Nicht, wie wir weiterleben wollen, wie wir gesünder werden können, wie wir die Bedürfnisse der Menschen mehr berücksichtigen und wieder in allen Bereichen natürlicher leben.

Statt dessen: Masken! Und wir brauchen mehr Digitalisierung!!!

Man kann es ja ehrlich ansprechen, aber ab und na mal krank sein, dass schafft Freiräume, die der Gesunde und Fitte so nicht hat, weil er weiter arbeiten muss. Drogen, Essen, Alkohol und Rauchen - auch schafft Atem- und Verschnaufpausen.

Paradox, oder?

Ach, und jetzt kommt ja auch das Thema Prostitution auf die Bühne.

Mit Mundschutz und Gummihandschuhen: So soll Sex im Bordell künftig ablaufen

www.stern.de/gesundheit/news-im-video--corona---so-soll-sex-im-bordell-kuenftig-ablaufen-9281230.html

Und auch hier: mal abgesehen von der Absurdität der Maßnahmen, aber ohne Krankheiten als Ausweg, ohne Drogen, Fressen und Saufen als Ausweg, ohne Vögeln als Ausweg würde unser System gar nicht funktionieren.

Aber vielleicht bietet auch hier die Digitalisierung (traurigen) Ersatz:

Wie auch immer: Es braucht diese Flucht und ohne tiefgreifende Bewusstwerdung und Veränderung, die eben bei jedem Einzelnen anfangen muss, einfach indem er aufhört, den anderen zu drangsalieren, bleibt das auch alles so.

So, jetzt kann es langsam Sommer werden. Ist ja gefühlt immer noch ein Hauch von Winter in der Luft.

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Ich freu mich über jeden Beitrag!

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